9 Kommentare

  1. Ute
    24.Aug 2015
    Antworten

    Herzlichen Dank für spannenden Bericht liebe Ulrike.

    Leider bin ich kein solcher Fan von einer Beduftung überall – auch unfreiwillig.
    Kein Kaufhaus mehr ohne Duft, keine Messehalle mehr neutral riechend.
    Für Menschen, die z.B. mit Duftallergie oder Migräne reagieren, ist
    es nicht lustig, in ein Auto zu sitzen, das beduftet wird. (mir persönlich schon passiert mit jemand, der so ein Luxus Auto mit AirBalance hat): ich musste
    nach 15 Minuten bitten, mich aussteigen zu lassen.
    Wie alles im Leben: solch ein Konzept hat zwei Seiten, gut und nicht gut.

  2. Sabine
    24.Aug 2015
    Antworten

    Liebe Ute, ich bin die erwähnte Sabine Engelhardt, Erfinderin und Entwicklerin und stimme Dir voll und ganz zu. Ich finde die allgegenwärtige und zunehmende Beduftung nicht sinnvoll und auch nicht gesund. Beim Entwicklen stand die Kundensicht voll im Fokus und deshalb nenne ich unsere Beduftung ‚aktive Beduftung‘. Der Mensch entscheidet, ob und wie stark und mit welchem Duft (kann auch der eigene Lieblingsduft sein). UND sie ist ausschaltbar! und dann auch sehr schnell nicht mehr wahrnehmbar. Es tut mir leid, dass Du eine negative Erfahrung machen musstest. Für mich ist das, wie wenn mein Mann Jazz hört wenn ich mit im Auto sitze. Dann verschwinde ich zähneknirschend in den Polstern, dabei ist das ja eigentlich schöne Musik …

  3. Ulrike Knöll
    26.Aug 2015
    Antworten

    Huhuu liebe Ute,

    auch ich finde es schade, dass Du keine positiven Erfahrungen machen konntest. Sabines Intention bei der Entwicklung war immer, eine Beduftung zu kreieren, die sanft ist, die lediglich untermalt und nicht wie eine Duftwand im Auto steht. Auf der niedrigsten Beduftungsstufe ist der Duft somit auch kaum wahrnehmbar, nur hin und wieder, wie wenn man im Frühling spazieren geht und alle paar Schritte den Duft der Blüten und Bäume für einen kurzen Augenblick wahrnimmt. Eine extreme und permanent dominant wahrnehmbare Beduftung war hier nie das Ziel – und das ist auch gut so. Das nervt mich ebenfalls in manchen Läden, vor allem aber, wenn die Düfte nicht gut gemacht sind – was bei den Daimler-Düften ganz anders sind. Ich bin davon voll überzeugt, was Marc vom Ende hier geleistet hat.

    Und dann ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass die Stoffe, die überhaupt in einer Autobeduftung zugelassen sind, strengsten Kontrollen unterliegen – hier müssen ja die Anforderungen zwecks Kosmetik UND diejenigen von Sicherheit erfüllt werden. Darüber hinaus hat man auch mit der Atemwegsliga zusammengearbeitet, die von dem Konzept vollkommen überzeugt werden konnte.

    Liebe Grüße,

    Ulrike.

  4. Ute
    27.Aug 2015
    Antworten

    Liebe Sabine, liebe Ulrike,

    herzlichen Dank für Euer tolles feedback.

    Ich gehöre nach einem Unfall zu der seltenen Kategorie Mensch,
    deren Geschmacks- und Geruchssin fast verdoppelt wurden (eher lästig,
    denn toll). Mein Kopf reagiert leider sofort der Kopf mit der Ansage
    „geht nicht, ich knall Dir eine Migräne rein“. Daher ist mir das vermutlich das
    so passiert. Wo es vermutlich einen anderen Menschen in keinster Weise gestört, vermutlich sogar gefallen hätte – hat mir der Regent der Sinne – das Gehirn –
    eine Schmerz-Keule gesandt. Ich finde es ein tolles Konzept und bin überzeugt,
    dass es sich bei dieser Autobeduftung um hochwertige, edle Düfte handelt.

    Ich wünsche Ihnen beiden viel Freude damit und auch mit spannenden
    duften Momenten sowie einem glücklichen Sommer.

    Liebe Grüsse
    Ute

  5. Ulrike Knöll
    7.Sep 2015
    Antworten

    Oh je, das hört sich nach Segen und Fluch gleichzeitig an, liebe Ute!
    Wie ist es denn dann mit Düften, ergo Parfums? Und mit generellen Gerüchen und/oder parfumierten Produkten wie z.B. Waschmittel, Reinigern usw.?

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  6. Ute
    7.Sep 2015
    Antworten

    Liebe Ulrike,

    danke Dir.

    Düfte: liebe ich, und dank der Möglichkeit, mit Abfüllungen über längere
    Zeit testen zu können: habe ich auch da kostbare Lieblinge – eher zarten
    Naturells.

    Waschmittel: kritisch – aber im Oeko-Handel finden sich
    verträgliche Lösungen.

    Eine Herausforderung ist die Sommerzeit als Berufspendler im Zug
    – mit Menschen, die sich schon morgens ausgiebig beduftet haben.
    Da steige ich dann „benebelt gedopt“ aus 🙂

    Aber alles nicht so tragisch, es gibt wahrhaft Schlimmeres.
    Manchmal sorgt das „Phänomen“ auch für lustige Momente à la:
    „Ich rieche was, was Du nicht riechst“ …

    Liebe Grüsse von Ute

  7. Mr. Mercman
    24.Jul 2018
    Antworten

    Interessanter Beitrag und Kommentare. Kann jemand mal bitte etwas über die Gefährdung für die menschliche Lunge des Systems sagen? Ich vermute stark dass bewusst Ozon freigesetzt wird im Zusammenhang mit der Ionisierung. Laserdrucker, Föne und andres Gerät machen das ja auch, es soll aber bedenklich sein. Mir wäre eine ehrliche und objektive Antwort wichtig.

  8. Martin
    15.Aug 2018
    Antworten

    Duftbäumchen in gut.
    Jetzt interessiert mich aber doch: Woran orientieren sich die speziell komponierten Parfüms? An Leder orientiert? Dezent wie die Jardin-Serie? Classic Raumbeduftung?
    Und kann man zur Geschwindigkeitsdrosselung Oxytocin beimengen?

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