Über uns

Leser, hast du bisweilen schon verspürt,
Rauschhaft und dem Genusse hingegeben,
Die Weihrauchdüfte, die in Kirchen schweben,
Den Moschus, der in Beutel eingeschnürt?
Tief zauberhafter Reiz, darin verzückt
Vergangenes, das sich gegenwärtig zeigt!
So wie der Liebende zum teuren Leib geneigt
Erlesene Blüten der Erinnerung pflückt.

Charles Baudelaire: Der Duft. Aus: Les Fleurs du Mal.

Düfte üben seit je her einen ganz besonderen Reiz auf Menschen aus: Sie vermögen es, Assoziationen zu wecken, Reminiszenzen hervorzurufen und Geschichten zu erzählen, schaffen es spielend, einen den Augenblick vergessen zu machen oder einem für einen Moment die Zukunft oder auch die Vergangenheit präsent werden zu lassen.

Aus Liebe zum Duft. Ganz schlicht das Motto, das alle an unserem Blog Beteiligten eint.

Teilen möchten wir diese Leidenschaft – mit anderen Duftliebhabern. Insofern liegen Ziel und Intention dieses Blogs auch auf der Hand: Wir möchten damit Menschen erreichen und mit Menschen in Kontakt treten, die genauso duftaffin sind wie wir, deren Herz ebenfalls für Düfte schlägt. Und natürlich Menschen neugierig machen – auf die große weite vielfältige und unnachahmlich schöne Welt der Düfte.

Deshalb haben wir unser Blog ins Leben gerufen: Um (Hintergrund)Informationen zu teilen, neue Düfte vorzustellen und zu beschreiben, alte Düfte erneut Revue passieren zu lassen und somit im Laufe der Zeit ein Nachschlagewerk für Duftrezensionen aufzubauen. Alles garniert mit etwas Geschichte rund um den Duft, ein bißchen Geplauder aus sämtlichen Nähkästchen und – hoffentlich mit jeder Menge Interaktion.

Denn: Wir hoffen auf rege Beteiligung! Uns interessiert es, wie andere über die von uns vorgestellten Düfte denken, wie sich diese auf deren Haut entwickeln, welche Gedanken und Gefühle andere damit verbinden, welche Düfte andere begeistern. Wir freuen uns über Feedback jeglicher Art auf unsere Beiträge in unserem Blog!

Wer aber sind wir? Diese Frage möchten wir gerne klären und uns im Folgenden vorstellen:

Georg

georg2Aus Liebe zum Duft ist für mich sowohl Beruf als auch Berufung: Düfte faszinieren mich, seit ich denken kann und meine eigene, sich manchmal recht schwierig gestaltende Suche nach neuen Duftraritäten brachte mich 1997 auf die Idee, diese zu selbst vertreiben.

Zu dieser Zeit war es unglaublich kompliziert, Düfte abseits des Mainstreams zu beziehen geschweige denn  Hintergrundinformationen dazu zu erhalten, über die Ingredienzen, die Manufakturen, die Herstellungsweise usw. Dies wollte ich ändern: Ich wollte meinen Kunden in Ergänzung zu meinem Juweliergeschäft mehr bieten, einfach: Das Beste. Eine handverlesene Kollektion an feinsten Düften in Verbindung mit wirklichem Kundenservice: Kompetenz, Wissen und Herzblut.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich viel getan, mein Geschäft ist groß geworden, genauso wie unser Sortiment. Nichtsdestotrotz ist meine Intention immer noch dieselbe geblieben: Ich möchte meinen Kunden dabei helfen, für sie passende Düfte zu finden, die sie glücklich machen, nicht mehr und nicht weniger.

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Ulrike

Meine Liebe galt schon seit je her dem Ästhetischen: So geht mir das Herz auf bei jeglichen Dingen, die durch Form, Funktionalität, Design und Herzblut zu überzeugen wissen. Und wenn dann noch ein Quentchen Historie dazu kommt, ist es meist ganz um mich geschehen…

Diese meine Leidenschaft hat nicht nur mein Studienfach entscheidend mitbestimmt: Die Philosophie, in welcher ich gerade promoviere – im übrigen auch über die Ästhetik. Sie sorgte auch dafür, dass ich mit ebenjenem Hang zum Schönen irgendwann der Welt der Düfte verfiel. Genauer gesagt: Der Welt der Nischendüfte.

Alles begann eigentlich ganz unspektakulär mit dem Kauf von Brosseaus Ombre Rose. Ehrlicherweise ein Zufallskauf, aber mit fatalen Folgen. Eine neue Welt, und was für eine schöne neue Welt breitete sich vor mir aus – diejenige des Nischenduftmarktes mit all seinen Facetten, uralten Familienunternehmen und neuen Avantgardeparfumeuren. Düfte jenseits von Mass-Market und Gefälligkeit und für mich bis dato auch jenseits meiner Vorstellungskraft.

Aber, einmal Blut geleckt komme ich nicht mehr davon los, ich bin jenem kleinen feinen Bereich der Parfümerie mit Haut und Haaren verfallen und seitdem immer auf der Suche nach dem oder vielmehr: einem neuen heiligen Gral.

Diese Suche sowie mein ganzes Interesse, meine Begeisterung möchte ich im Rahmen des Blogs gerne mit Euch teilen!

Hier geht es zum Parfumo-Interview mit Ulrike
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Harmen

harmen-biroSeit Oktober 2010 bin ich schon dabei und verfasse u. a. für das Duft-Tagebuch Blogartikel sowie Duftbeschreibungen für unseren Shop. Mittlerweile bin ich freier Mitarbeiter und steuere meine Beiträge als textleister bei. Ulrike hat übrigens zu verantworten, dass ich – erfreulicherweise – hier gelandet bin, da sie mich schon vor Jahren mit Düften „angefüttert“ hat. Als Literaturwissenschaftler entdeckte ich zu meinem Erstaunen zahlreiche Parallelen zwischen Düften und Poesie. Bei guter Literatur ist es oft so, dass diejenigen Dinge ausschlaggebend sind, die nicht gesagt oder geschrieben werden, das Mitschwingen von Nebenbedeutungen, die Andeutungen und Assoziationen, das Lesen zwischen den Zeilen. Bei Düften scheint dies kaum anders zu sein, denn diese zitieren Erinnerungen, Orte oder die Natur und rufen die damit verknüpften Gefühle auf. Der einzige Unterschied: Der Dichter gießt seine Kunst in Verse, der Parfumeur in Flakons. Mit meiner Arbeit möchte ich gerne die Werkzeuge des einen verwenden, um Euch die Kunst des anderen näherzubringen.

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Stephanie

Ich habe ein Comeback der Extraklasse hingelegt. Bereits 2010 gingen so einige Blogbeiträge auf mein Konto. Dann war ich „kurz“ weg – sechs Jahre. Aus beruflichen Gründen konnte ich damals leider nicht weitermachen, obwohl ich von den vielen wunderbaren Düfte und der Schreiberei doch sehr begeistert war. Umso mehr freut es mich, dass ich nun wieder die Chance bekomme, mein Näschen im Dienste der Duftrezension schnuppern zu lassen und eifrig in oder auf die Tasten zu hauen. Was Nischendüfte angeht, habe ich damals übrigens schnell Feuer gefangen. Meine Ausbildung tat dazu ihr Übriges: Als diplomierte Biologin kenne ich mich nicht nur mit Fauna und Flora, sondern auch recht gut mit der Herstellung von Ölen und Extrakten aus, was den Reiz der Parfumwelt natürlich noch größer macht.

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Ehemalige „Schreiberlinge“

Mariela

Ebenso wie Harmen bin auch ich seit Oktober 2010 neu bei Aus Liebe zum Duft und versuche mich im Verfassen von Blogartikeln sowie in der Bestandspflege des Webshops. Mit Ulrike teile ich seit vielen Jahren die Leidenschaft für Parfums und auch sonst alles, was so dazugehört. Deswegen ließ ich mich nicht lange bitten, als die Frage aufkam, ob ich mir dies auch beruflich vorstellen könnte. Da ich momentan in Elternzeit bin, kommt mir das Arbeiten von zuhause aus natürlich sehr entgegen. Vor allem, weil es nicht nur Arbeiten ist, sondern gleichzeitig auch Hobby. Die Welt der Düfte fasziniert mich immer wieder aufs Neue, denn gerade das Riechen ist die Sinneseigenschaft, die mich in die unterschiedlichsten Zeiten und Räume versetzt, wie beispielsweise in meine früheste Kindheit oder in andere verblasste Erinnerungen.

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Constantin

Constantin HerrmannNun habe ich es also geschafft, und darf für „Aus Liebe zum Duft“ schreiben. Das ist für einen Beauty-Autor wie mich etwas ganz Besonderes. Denn Kosmetik-Shops im Internet gibt es viele. Aber das Team rund um alzd.de und ich, wir haben etwas gemeinsam: Wir lieben Düfte. Das ist keine Marketing-Floskel, sondern etwas, dass man im Laufe seines Lebens bei sich bemerkt wie eine neue Lachfalte um die Augen. Dagegen kann man gar nichts tun. Ich arbeite seit vielen Jahren in der Beauty-Branche, in der Vergangenheit vor allem für die großen Lifestyle-Magazine, von Glamour über Myself bis zur Instyle. Und irgendwann in all den Jahren ist es wohl passiert. Ich habe mich verliebt. In Düfte. Gar nicht so sehr in einen speziellen (auch wenn ich meinen Lieblingsduft schon längst gefunden habe), sondern in Düfte ganz allgemein. Einen Flakon in der Hand zu halten, ihn im Licht funkeln zu sehen, dann eine kleine Nase voll zu riechen und von einer ganzen Flut an Sinneseindrücken überrollt zu werden… Es ist jedes Mal eine Freude! Und auch wenn ich wohl behaupten darf, dass ich die meisten Parfums schon einmal gerochen habe – ich freue mich trotzdem jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich einen neuen Duft das erste Mal entdecke. Nun ja, was soll ich sagen, es gibt unangenehmere Jobs. Und ich freue mich sehr, meine Leidenschaft mit Ihnen, den Lesern von alzd.de teilen zu dürfen. Denn mit Ihnen allen habe ich auch etwas gemeinsam: Die Liebe zu „Aus Liebe zum Duft“.

In diesem Sinne –Bleiben Sie neugierig! Ihr Constantin Herrmann.

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