11 Kommentare

  1. S. G.
    14.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike

    Dein Blog und Dein Dufttagebuch sind immer so faszinierend und schön zu lesen und dies tue ich auch sehr gerne, aber verzeih` mir bitte diese Korrektur. Mir widerstrebt die Beschreibung zu dem Duft „Pegasus“. Er war (noch!) kein Rennpferd. :))

    „Pegasus“ war ein mystischer Vierbeiner, das geflügelte, weisse Götterpferd. Er ging aus der Verbindung des Meeresgottes Poseidon und der Gorgone Medusa hervor. Er trug „Bellerophon“ bei zahlreichen seiner Heldentaten auf seinem Rücken und es heisst, wo seine donnernden Hufe den Boden berührten, sprudeln Quellen. Er ist das Musenpferd der Dichter, der Kunst und der Poesie und gilt ebenso als Symbol der Unsterblichkeit.

    ____________________________________

    Bei „Mediorla“ war ich zuerst geneigt zu denken, es sei einer der Namen der fünf Stammstuten des Propheten Mohameds aus dem die edle Araberzucht und deren Abkömmlinge hervorging. War es aber nicht.

    Der Legende nach wurden sie nach dem 7. Jahrh. nach Chr. als die edelsten Stammstuten dieser Art in Religion und Poesie von ihm gesegnet.
    Deren dort beschriebende Namen sind:

    „Abayyah“, „Saglawiyah“, „Kuhaylah“, „Handanyah“ und „Hadbah“.

    Ich nehme an, dass der Name „Mediorla“ evtl. eine Ableitung der lateinischen Phrasen:

    „Di mediorla dent“ — „Die Götter mögen Besseres geben“ und
    „Mediorla latent“ — „Das Bessere ist verborgen“

    sein könnte. Mir persöhnlich gefällt diese Namensgebung jedenfalls. 🙂

    Das ist jetzt momentan alles, was ich dazu weiss und Dir dazu schreiben kann.

    einen lieben Gruss sendet

    S.G.

    PS: das haarige Pony ist schon süß und knuffig.
    Kinder mögen sie ja so gerne und sie sind als Einsteiger geeignet. Ich kenne sie auch noch :))

  2. Waltraud Seemann
    15.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, so weit ich weiß, sind die Vorväter des englischen Vollbluts, wie man auch erkennen kann eher von den ramsnasigen Berberkriegspferden und nicht von diesen ätherischen kleineren edlen Arabern mit der konkaven Nase und riesigen Nüstern. Diese Berberpferde sind eher aggressiv, eben Kriegsrösser und daher als Rennpferde geeignet. Eines der berühmten Rennvollblüter war „Rex the Robber“ und ich hatte einen deutschen Reitponynachfahren von diesem: Till, stand so im Abstammungsnachweis. Der sprang alles! Der ging durch alles, der tat alles was man wollte und hatte vor nichts Angst, mutig ging er auf alles los. Einmal drehte er einer keifenden Autofahrerin auf einem Waldweg gefährlich den Hintern zu. Da habe ich mal lieber die Hacken angelegt und bin weg. Der hätte zugetreten. Aber er war nur so ein Superrozinantes wenn man drauf saß! Sobald man abstieg wurde er eine wahrer Teufel, der Kinder hasste vor allem. Er biss und trat einem auf die Füße, drückte einen an Zäune und Wände. Ich habe immer nur ein Halfter mit einer Kette uber seiner leichten Ramsnase gehabt und mit entsprechenden mehr oder weniger nachdrücklichen Rucken…. Ich habe ihn bekommen, weil er zwar mit seinem jugendlichen Reiter, der war ein Spross der Berendsen-Spirituosen aus Haselünne, jeden Springpokal geholt hat – so sagte man. Aber der Knabe konnte nur unter Lebensgefahr um ihn herum sein. Erst wenn er darauf saß war alles gut. Und eines Tages hat er den Jungen sehr schwer verletzt und Till musste zum Schlachter….aber der hat ihn an einen Pferdehändler verkauft und so kam Till, der Nachfahre von „Rex the Robber“ zu mir. Ich hatte natürlich zuerst keine Ahnung. Er war auch nicht mehr so jung und als ich keine Pferde mehr halten konnte, ich musste viel mehr arbeiten etc. da hat ihn eine Lehrerin gekauft und er hat sich mit seinen Niggeligkeiten bis zum Ende durchgeschlenzt und ist nur noch verwöhnt worden. Zumindest hatte man immer blaue Flecken am Hintern, das schaffte er immer, einen zu zwicken.
    Was ich damit sagen will: Araber ist nicht Araber. Und die Vorfahren der Araber in Marbach (sie sind Träume) sind nicht hauptsächlich identisch mit den Vollblütern der Rennpferde in England. Aber man könnte ja so viel „vom Pferd“ erzählen….Gute Nacht, liebe Grüße

  3. Ulrike
    16.Nov 2012
    Antworten

    Hallo liebe Stefanie,

    herzlichen Dank für die netten Erläuterungen 🙂 Den Pegasus von PdM habe ich in der Tat nicht im Kopf gehabt, als ich die Rezension geschrieben habe – den habe ich nämlich auch nicht rezensiert. Natürlich ist der jetzt gerade mal KEIN Rennpferd 😉 Und auch kein Einhorn… Das schmerzt mich immer so, wenn man auf T-Shirts oder ähnlichem immer diese Verballhornungen findet – geflügelte Einhörner, wie furchtbar 😀

    Und was Ponies angeht habe ich ebenfalls nur die besten Erinnerungen – die meisten haben einen grandiosen Charakter. Ich mag auch deren Dickkopf 😉

    Ganz lieben Dank auch für das tolle Kompliment – es freut mich sehr, dass Dir unser Blog so gut gefällt 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  4. Ulrike
    16.Nov 2012
    Antworten

    Huhuu liebe Waltraud,

    danke für die tolle Geschichte, den schönen Einblick in Dein Leben! Ich musste herzhaft lachen über Deinen renitenten Ponymann Till 😉 Tjaja, die haben schon einen eigenen Kopf… Blaue Flecken am Hintern, wie fies… 😀 (Das man nicht alle Kinder mag kann ich aber durchaus nachvollziehen…) Hattest Du mehrere Pferde? Und – bist Du nur in der Freizeit geritten oder auch auf Turnieren?

    Ich hätte ja auch gerne immer mal nnoch ein Pferd – und bin da hemmungslos präpubertär: Ich hätte gernen so einen Kleinmädchentraum, am liebsten einen Friesen mit laaaangen Haaren oder aber eben ein zierlicher Araber.

    Bei Arabern muss ich immer an den – nicht besonders tollen – Film mit Banderas denken, der 13. Krieger: Er ist dort bei den Wikingern und die haben natürlich handfeste Pferde – und er kommt mit einem kleinen Araberchen an, dass dann allerdings ordentlich Gas gibt. Einer der Wikinger meint dann nur ganz erstaunt, als Banderas mit Pferd irgendeine tolle Nummer hinlegt: „Der Hund kann ja springen“ 😀

    Nun ja, vielleicht wird es mit dem eigenen Pferd ja noch irgendwann was… ist aber wahnsinnig viel Aufwand und natürlich finanziell auch immer eine echte Kante, insofern – mal sehen, abwarten, was die Zukunft noch bringt. Mehr Tiere bei mir in jedem Fall, ob ich noch zu einem Pferd komme steht allerdings noch in den Sternen 😉

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  5. Waltraud Seemann
    17.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, danke für Deine Antwort. Das mit den Pferden war eine Phase in meinem Leben ca. vom 30. bis 40. Lebensjahr. „Gelernt“ habe ich Reiten mit 15 Jahren an der Grenze in den Niederlanden bei Nordhorn. Denn wir waren so arm und gehörten zu der Klasse von Menschen, die damals in den 60er nicht in deutschen Reithallen geduldet wurden. Wir hatten auch kein Geld für derartige Ausrüstungen und die teuren Stunden. In NL konnte man in Jeans reiten, wenngleich davon die Kniee und Waden innen blutig waren von den Nähten. Für meine Kindern habe ich zunächst Welshponies gekauft. Aber die hatten gar keine Lust auf Pferde. Also habe ich mit Kindern aus sozialschwachen Familien mehrere Jahre eine Ponygruppe gehabt mit meinen Ponies über die Kirchegemeinde. Es waren eher Schrövel, ehrlich gesagt. Aber die Kinder und vor allem die Jungs waren glücklich. Dann habe ich verschiedene deutsche Reitponies gehabt. Damals gab es abenteuerliche Kreuzungen wie ein Achal Tekkiner mit einer kleinen Welshstute: Ein metallicfarbener Schecke, Benjamin, edel und schwierig. Alle diese großen Reitponies waren irgendwie nicht einfach. Einer z. B.: Orendo, war ein eisengrauer und ein Winterschimmel, mit braunen Querstreifen an den Beinen und einem braunen Kreuz über dem Widerrist, ein Atavismus. Aber er war ein Witzbold wie Mr. Ed. Eine ganze Reihe von solchen Pferden sind durch meine Hände gegangen, weil wir so eine Art Haltergemeinschaft hatten. Und mein Exmann immer neue anschleppte. Was war das für eine Arbeit, wieviel Mist hat man bewegt, wieviel Futter. Dabei hätte ich lieber nur einen netten Isländer gehabt. Aber die waren sauteuer, so mit Sofatölt und so. Also für uns nur die seltsamen Kreuzungen. Was für edle Rösser waren da mit simplen Reitponystuten und auch mit den englischen bewährten Ponyrassen gekreuzt. Dafür habe ich dann viel Erfahrung mit sowas. Ich habe im Laufe der Zeit 2 wegen wirklich absoluter Kinderfeindlichkeit zum Schlachter gebracht. Aber aus der Sache mit Till und auch mit einer Shettystute die jedes Kind über den Haufen rannte und die ich nur an den Schlachter verkauft hatte, sie jedoch 14 Tage später mit zerfetztem Maul auf dem Pferdemarkt fand für den Abtransport nach Belgien….habe ich gelernt: Gehe nicht aus dem Schlachtraum bis das Pferd hinter Dir den Bolzenschuss bekommen hat und zu Boden gegangen ist. Schau dich nicht um, aber lass das Tier das nichts für seinen Charakter kann nicht noch so einen schlimmen Weg gehen.
    Als ich vor 20 Jahren ich bin ja schon eine alte Tante, meinen neuen Mann kennen lernt hätte ich endlich die idealen Bedingungen gehabt um die Pferdegeschichte so zu gestalten und das zu bekommen, was ich immer wollte: Platz satt am Haus, Weide daneben, genug Geld. Mein neuer Mann wollte auch reiten lernen. Hat er auch ein wenig, aber es war zu gefährlich, ich konnte das nicht verantworten. Nun habe ich Pferdephase meines Lebens abgeschlossen und nur noch meine Katze. Was ich damals gemacht habe war: Distanzreiten. Gerne wäre ich mal in den Rocky Mountains geritten oder auf Island. Aber wenn man Pferde hat, fehlt einem, mir zumindest, das Geld. So habe ich einige Distanzritte mitgemacht. Aber dazu muss man sehr viel und lange auf Kondition und Ausdauer trainieren. 30 oder 40 km nur im Trab und Cantergalopp sind schon was. Ich bin viel durchs Emsland geritten, ich kenne es zu Pferd ganz gut.
    Was mich schließlich von der Pferdeleidenschaft entfernt hat: Schlechte Voraussetzungen zur Haltung, zu wenig Weiden, zu wenig Zeit für die Kinder, zu wenig Geld. Als ich endlich Arbeit bekam habe ich mit dem Reiten und den Pferden aufgehört und dann habe ich auch meine 1. Ehe beendet. Ohne Pferde wäre ich gewiß 10 Jahre eher gegangen, sie haben mich ganz schön „auf Trab“ gehalten und das Beziehungsproblem zurückgedrängt. Immer noch würde ich gerne wieder eine Pferd haben wollen. Verschiedene Versuche im Urlaub und bei Gelegenheiten zu reiten haben mir gezeigt: Es geht für mich nur mit einem eigenem Pferd mit dem ich eine Beziehung wie zu einer Katze habe. Ich finde, dass Pferde wie Katzen sind. Es gibt einem ja auch nicht wirklich etwas, wenn man hier und da mal die Katze von Freunden streichelt. Eine eigene Katze ist etwas ganz anderes. So ist es mit Pferden. Ja, sie machen wahnsinnig viel Arbeit, brauchen sehr viel Zeit – und geben einem unendlich viel. Friesen? Die sind teuer und sie sind eine bewährte Kutschpferdrasse aus den Kaltblütern fürs Moor und den spanischen Paso Fino und Andalusiern mit ihren Passgängen. (Du weißt sicher, dass sich NL von spanischer Herrschaft befreit hat, das „Gouden Eeuw) Die Friesen reißen beim Trab auch die Beine hoch, was nicht so bequem ist, wenngleich man ihnen das bereits abgewöhnt hat. Ich würde erst ein paarmal auf Friesen reiten. Aber wenn Du sowas probierst: Ich warne Dich! Man verliebt sich in Pferde so wie man sich in einen Menschen verknallt und dann ist es passiert….man hat ein Pferd mit allen Konsequenzen.

  6. Waltraud Seemann
    17.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Grüße und träum von Pferden wie man mit wehenden Haaren im Galopp durch die Gegend fliegt, ein Gefühl von Freiheit unbeschreiblich und ach, ich habe wieder viel zu viel geschrieben, verzeih mir. Schreibmäßig bin ich eine Labertasche.
    Waltraud

  7. Ulrike
    21.Nov 2012
    Antworten

    Hallo liebe Waltraud,

    nein, nein, hast Du ganz und gar nicht 🙂 Ich habe mich sehr über Deine Einblicke gefreut! Mann, mann, da hast Du ja jede Menge Pferdeerfahrung… Die kann ich nicht vorweisen.

    Bei mir war es wie fast überall: Reitunterricht in einem Reitverein bis in die Pubertät hinein, dann Prioritätsverschiebungen… angefangen habe ich dann wieder mit Anfang 20, zuerst auf einem privaten Hof, danach bin ich zu Freunden gewechselt, die Pferde haben (zwei Isländer, anfänglich noch eine Ponystute, die leider mittlerweile verstorben ist, und eine entsetzlich zickige Württembergerin) auf ihrem eigenen Hofgut. Mehrere Jahre bin ich dort einmal wöchentlich geritten, sei es im Gelände oder auf dem am Haus gelegenen Platz, mittlerweile finde ich aber irgendwie nicht mehr die Zeit dazu… Es geht immer mindestens ein halber Tag drauf und… ich kann Deine Meinung an dem Punkt vollstens nachvollziehen: es ist einfach was anderes, wenn man ein eigenes Pferd hat, die Bindung ist eine andere.

    Momentan ist es für mich undenkbar, ein Pferd, das ist wohl „später“ einfach eine Frage des Verdienstes und der Zeit. Direkt am Haus stehend fände ich natürlich auch toll… Nun ja, werden wir sehen, was sich da ergibt.

    Und das mit dem Verlieben – bei mir ist das ja schon mit anderen Tieren schlimm, ich versuche erst gar nicht, nach Pferden zu sehen… Ich kenne mich ja nur zu gut und WEIß, wie ich da zum Teil bin 😉

    Viele liebe Grüße,

    Deine Ulrike.

  8. Waltraud Seemann
    22.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, da hast Du ja ebenso viel Erfahrung wie ich! Vielleicht verarbeitest du das nur anders. Ich weiß nur zu gut, dass man eine „richtige“ Arbeit und Pferde nicht zusammenbringt. Es sei denn, man hätte einen Stallburschen und/oder Mann der mit Pferden kann, Resthof, stadtnah….Andererseits kannst Du an meinem Beispiel sehen, dass irgendwann die Zeit abgelaufen ist, und man dann, wenn es ginge, es doch nicht mehr geht.
    Ich habe mich nach der Pferdephase neben der Arbeit in die Gesangsphase begeben. Das ist auch so eine Leidenschaft. Ich nahm und nehme Gesangsstunden, weil ich es nicht ertragen konnte, wie schief ich mittlerweile sang, in meinem Kopf war etwas anderes als aus dem Mund kam. Ich dachte so an Folk, Joan Baez und so. Aber ich bin sofort bei Belcanto gelandet. Obwohl man damit ab 40 nie einen Blumentopf gewinnen kann. Egal wie toll man singen kann. Ich bin also in Chören gewesen seit, 26 Jahre. Und mit neuer Gesangslehrerin hier bin ich unbefangen hier in einen Chor gegangen. Aber man wollte nur junge Sängerinnen. Nicht im Kirchenchor, nicht in anderen Chören war ich erwünscht. Es war nur so seltsam: Die Chorschwestern und -brüder fanden mich eine große Bereicherung, ich wurde bewundert, nicht so von den ChorleiterInnen…Das ist hier so seltsam, sie sind so elitär diesbezüglich. Nun singe ich nur noch für mich alleine. Heute abend u. A.: Piangerò von Händel, die Arie der Cleopatro und solche Sachen, mit Playback-CD, sowas gibts mittlerweile. Dann hatte ich so eine Schmuckphase, kenne nun viel darüber, aber das ist ja noch viel, viel teurer als Parfüm. Deswegen lerne ich zur Zeit Latein und Japanisch, mache Ikebana und….habe ich mich nun, hätte ich nie erwartet: Für Parfüms begeistert. Wohin das nun führt kann ich noch nicht absehen. Da gibt es so viel zu entdecken und auszuprobieren. Und Dank Euch kann ich mir da einiges leisten und gönnen. Man ist dann nicht gleich mit einem großen Flakon „verheiratet“ bis sonstwann.
    Aber nun: Gute Nacht, liebe Grüße
    Waltraud

  9. Ulrike
    26.Nov 2012
    Antworten

    Hallo liebe Waltraud,

    ja, so ist es immer – es muss passen… Ich hätte auch so gerne einen Hund, aber als Single ist das auch nicht so einfach, zumal mein zukünftiges Arbeitsleben nach der Doktorarbeit etc. ja auch noch nicht feststeht… Jetzt sind es eben Katzen, die aber ebenfalls toll sind – ich bin nämlich ein Hunde- UND Katzenmensch 🙂

    Das mit dem Chor finde ich sehr sehr schade. Ich weiß jetzt nicht, wie alt Du bist, aber das spielt ja aber auch keine Rolle, meiner Meinung nach auch nicht für einen Chor. Ich finde das sehr befremdlich: Hier zählt doch die Freude an der Sache, die Bereitschaft etc.? Ich kann mich noch gut an mein Philosophiestudium erinnern: Einige Ältere – jenseits der 70 und noch älter – sind da sichtlich aufgeblüht, als sie nochmals ein Studium begonnen haben oder auch nur als Gasthörer anwesend waren. Und zwar genau diejenigen, die den Kontakt gesucht haben zu „uns Jungen“, die sich darauf eingelassen haben, die mit waren bei den Veranstaltungen, in den Arbeitsgruppen. Ich denke, für viele derjenigen war das ein wahrer Jungbrunnen, dieser Kontakt. Und für uns war es auch immer schön. Neugierde und Interesse hält jung – egal, wie alt man ist. Und das kann man doch keinem verwehren?!

    Belcanto – da muss ich sofort an die Callas denken, an ihre herrliche Norma… Niemand singt die Norma, Casta Diva wie die Callas…

    Singt Dein Mann denn auch/mit?

    Zwei Sprachen, Ikebana und… Parfums. Waltraud – ich ziehe den Hut, Du bist ganz schön aktiv, toll! Woher kommt das Interesse an Japan, – … auch japanische Literatur? Ich mag ja japanische Literatur sehr. Und habe mich neulich auch mit Fachbüchern zur japanischen Ästhetik eingedeckt, die sehr interessant ist (und mir, nebenbei bemerkt, so nahe ist) – siehe z.B. hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_%C3%84sthetik
    Die intensive Beschäftigung mit diesem Thema muss aber vermutlich warten, bis meine eigene Doktorarbeit fertig ist 😉

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  10. Gaby
    9.Feb 2013
    Antworten

    Hallo liebe Ulrike,

    toll recherchierter Artikel mit grandiosen Fotos! WOW! Und ja, die Parfums sind wirklich eine Klasse für sich.. Mir als Araberbesitzer darf dieser Duft natürlich nicht fehlen..und wenn er dann auch noch soo duftet wie Safanad..es ist hoffnungslos um mich geschehen:=)

    #Vielen lieben Dank für diesen tollen Hinweis/Artikel!

  11. Ulrike
    15.Feb 2013
    Antworten

    Hallo liebe Gaby,

    ganz vielen lieben Dank für das Kompliment 🙂
    Ich hoffe, Du findest einen Holy Grail in der Kollektion!
    Wie heißt denn Dein Pferd und was ist es für ein Araber?
    Haach, wie vermisse ich das Reiten…

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

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