5 Kommentare

  1. Annette
    24.Feb 2012
    Antworten

    Liebe Uli,

    hui, der klingt von den Ingredienzien aber schon _sehr_ schön.

    Die Kombination von Bitterorange, Pampelmuse – also eher die würzigen Hesperiden – mit der Mandarine, die ja neben den süß-fruchtigen Anteilen auch oft auch eine subtile Herbheit hat. Von da aus weiter zu Neroli und Verbena, die ein ähnliches Duft-„Thema“ nochmals ganz anders abbilden.
    Der Muskatellersalbei hat ja seinerseits auch leicht „zitronige“ Untertöne. Und dann verzweigt sich das in einerseits in das Pärchen Muskatellersalbei und Verbene, die (für mich geruchlich durch ihren Grünanteil)dezent in Richtung Vetiver blinzelt-
    Andererseits paßt der erstgenannte aufgrund der weicheren, süßlicheren und auch „cumarin-igen“ Noten auch gut zur Tonkabohne , unterstützt sie und beschert ihr ein paar zusätzliche Nuancen. Die Tonkabohne ihrerseits den Vetiver wieder etwas abfedernd. Der Vetiver wiederum durch die Pampelmuse profiliert (die in Düften ja gerne mal was indifferent „salziges“ beisteuert)… das klingt tatsächlich grandios!

    Was mir daran so besonders gefällt:
    Mit den ganzen Hin- und Her- und Querverweisen der einzelnen Mitspieler auf-/untereinander, mit dem Referenzieren auf die anderen enthaltenen Noten ist das schon innerhalb des Duftes eine bemerkenswerte assoziative Reise 🙂
    Insgesamt hört sich das nach einer wunderbar „runden“ Sache an.

    Den Film „Die Wüste lebt“ habe ich als Kind ebenfalls geliebt 😉 – und so richtig „mitleidend“ nachvollziehen konnte ich das „day after-Feeling“ der besoffenen Viecher dann zu Studentenzeiten endlich auch…*gg*

    Viele liebe Grüße!

    Annette

  2. Annette
    24.Feb 2012
    Antworten

    gerade fällt mir auf, wie sehr sich unsere Duftwege durch die Savanne gleichen, obwohl ich das Ganze jetzt nur im Kopf nachvollziehen konnte 🙂

  3. Ulrike Knöll
    Ulrike
    24.Feb 2012
    Antworten

    Huhuu liebe Annette,

    in der Tat, das tun sie 😉 Und DU solltest deshalb dringend mal testen meine Liebe! Ich mag ihn wirklich sehr gerne, diesen besonderen Duft.
    Er ist in sich so stimmig, so gewaltig und dicht – ohne jedoch penetrant zu sein. Eben in einer Art ähnlich dem Field Notes, der hat auch diese unglaubliche Präsenz. Kennst Du den?

    Und die Wüste würde ich gerne mal wieder schauen… Das sollte ich vielleicht einmal anregen hier 🙂 Wenn man eh schon so viele Filme sieht…

    Viele liebe Grüße,

    Uli.

  4. Annette
    24.Feb 2012
    Antworten

    Hallo liebe Uli,

    bei so warmer Empfehlung (und in Kenntnis meiner Duftvorlieben) Deinerseits – ist für Test gebucht 🙂

    Den Field Notes kenne ich nicht, werde ich mir aber gleich anschauen… *stöbern geht*

    Liebe Grüße!

    Annette

  5. Ulrike Knöll
    Ulrike
    29.Feb 2012
    Antworten

    … lass es mich/uns wissen, wie er Dir gefallen hat 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Uli.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.