Knapp ein Jahr ist es her, dass ich euch die Marke Iggywoo und ihren charismatischen Gründer Richard Saint-Ford hier auf dem Blog vorgestellt habe. Auf Düfte wie Bohemian Water, Cashmere Show Pony, Fantasma Overglow, Cherry Love Extreme und Night Narcotic folgen nun zwei weitere Kreationen. Mit Lost in Vanillatopia und Pistachio Voodoo Child erweitert Iggywoo sein Portfolio um zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen spannende Kompositionen.
Auf beide bin ich sehr gespannt – und eine zusätzliche Freude ist es, dass ich im Rahmen dieses Beitrags etwas verlosen darf. Ein herzliches Dankeschön geht an den Vertrieb boté cosmetics, der die Gewinne freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Iggywoo im Duft-Tagebuch
Im Folgenden findet ihr noch einmal meine bisherigen Beiträge zur Marke Iggywoo und ihren Düften. Besonders das Interview bietet einen spannenden Einblick in die Welt von Iggywoo und Richard Saint-Ford, der darin mit zahlreichen Anekdoten und persönlichen Geschichten sehr anschaulich von seiner Arbeit erzählt:
- Ein Gespräch mit IGGYWOO-Gründer Richard Saint-Ford – Duftkunst jenseits aller Konventionen
- IGGYWOO – Zwischen Fantasie, Erinnerung und Rebellion – Interview Teil II
- Cashmere Show Pony und Bohemian Water von IGGYWOO – Olfaktorische Tagträume
- Flower Boy und Fantasma Overglow von IGGYWOO – Zwischen Licht und Schatten
- Love Extreme und Night Narcotic von IGGYWOO – Liebe und Laster
Lost in Vanillatopia – Vanille-Wunderland
Iggywoo ist ja bekannt für seine blumigen, exzentrischen und mitunter schrägen Duftbezeichnungen. Auch bei den beiden heutigen Kandidaten bleibt das Label seiner Linie treu. Lost in Vanillatopia … eine eigene, unwirklich erscheinende Traumwelt voller Vanille, in die man sich fallen lassen und verlieren möchte. Ein Ort, der weichgezeichnet wirkt, fast entrückt, durchzogen von goldener Wärme und cremiger Sanftheit. Oder wie im Pressetext zu lesen ist: „Vanillatopia – ein Reich, das cremig, golden und unendlich scheint.“
Kopfnote: Damaszener Rose, Grapefruit
Herznote: Moschus, Geißblatt
Basisnote: Vanille, Ambra, Tonkabohne
Likörige Vanille, süß und sinnlich, eröffnet Lost in Vanillatopia. Warme Pudernoten treffen auf liebliche Vanille, auf süßlich-florales Geißblatt und balsamische Ambra. Die Tonkabohne tritt deutlich hervor und fügt der Komposition ihre cremig-mandelige, leicht würzige Facette hinzu, die sich wunderbar in die betörende Melange einfügt. Die Kopfnoten Grapefruit und Rose nehme ich nicht gesondert wahr, doch vermutlich sorgen sie im Hintergrund für feine Frische und eine subtile Leichtigkeit, die verhindert, dass der Duft zu dicht oder zu schwer wirkt.
Lost in Vanillatopia von Iggywoo ist ein außergewöhnlich schöner Vanilleduft, der sehr dicht und fein verwoben komponiert wurde. Einen klassischen Duftverlauf kann ich kaum ausmachen – vielmehr bleibt die Komposition konstant in ihrer warmen, umhüllenden Signatur. Eine behagliche, fast schwebende Vanille, die likörig, samtig und angenehm hautnah wirkt, durchzogen von pudrigen und sanft balsamischen Nuancen. Perfekt für Herbst und Winter und dabei vielseitig tragbar. Ein Wohlfühlduft, nicht nur für Vanillefans.
Pistachio Voodoo Child – Nussig-grüner Blütenzauber
Nach der Vanille dreht sich die zweite Kreation des Tages um eine weitere Köstlichkeit: die Pistazie. Pistaziendüfte sind in den letzten Jahren vermehrt auf den Markt gekommen – man denke etwa an Latte Pistachio von New Notes, Golden Pistachio von Sensatio Paris, Fortuitous Finley von Penhaligon’s, Pistachio von D.S. & Durga oder À la carte von Lengling Parfums. Auch Dilshad No.17.1 von Pierre Guillaume und Un Jour Sans Fin von Maison Matine setzen die Nuss gekonnt in Szene.
Der Name Pistachio Voodoo Child verweist übrigens weder auf die Nuss selbst noch auf schwarze Magie oder ein bestimmtes Kind, sondern auf eine Taglilie namens Voodoo Dancer. Ihre auffälligen Blüten changieren zwischen dunklem Rot und Schwarzviolett, während ihr Inneres in leuchtendem Gelb bis Orange erstrahlt.
Kopfnote: Pistazie
Herznote: Gourmand-Noten, Lilie, Jasmin
Basisnote: Pistazie, Vanille, Sandelholz
Nussig-grüne Noten eröffnen Pistachio Voodoo Child von Iggywoo – weniger cremig, als man es von anderen Pistaziendüften gewohnt ist, dafür frischer, luftiger und ein wenig unkonventionell. Die Pistazie wirkt hier nicht süß oder gourmandig, sondern eher natürlich und leicht herb. Bald schon betritt ein durchaus als opulent zu bezeichnender Weißblüher die olfaktorische Bühne: die Lilie. Üppig, betörend und kraftvoll zeigt sie sich, begleitet von cremigem Jasmin, der nicht minder präsent auftritt und der Komposition eine sinnliche Blütenfülle verleiht. Erst im Ausklang geben die beiden floralen Grazien den Weg frei für ruhigere, weichere Noten: lieblich-warme Vanille und samtiges Sandelholz lassen den Duft sanft und behaglich ausklingen.
Pistachio Voodoo Child ist ein ungewöhnlicher Pistazienduft, der sich bewusst von den oft süßen, gourmandigen Interpretationen abhebt. Statt cremiger Dessert-Assoziationen zeigt er sich grüner, floraler und deutlich eleganter. Die Kombination aus nussiger Frische und opulenten Weißblühern verleiht der Komposition eine spannende Dynamik, die sich im Verlauf in eine weiche, warme Basis ergießt. Ein Duft für alle, die Pistazie einmal anders erleben möchten. Unisex tragbar, mit einer gewissen Präsenz, dabei aber nie überladen. Besonders schön in den Übergangszeiten oder an kühleren Tagen.
Verlosung: 4 x Discovery Set von Iggywoo

Zum Abschluss haben wir noch ein besonderes Highlight für euch: Gemeinsam mit boté cosmetics verlosen wir 4 Discovery Sets von Iggywoo.
So könnt ihr teilnehmen:
Hinterlasst bis einschließlich Sonntag, den 10.05.2026, einen Kommentar unter dem Artikel und verratet uns:
👉 In welcher Duftwelt würdet ihr euch eher verlieren: Lost in Vanillatopia oder Pistachio Voodoo Child?
Am Montag, den 11.05.2026, werden die glücklichen Gewinner von uns per E-Mail benachrichtigt. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.
Wir wünschen euch viel Glück und sind gespannt, welche von euch bald in die Welt von Iggywoo eintauchen darf!
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