Ein Kommentar

  1. Peter Müller
    5.Jan 2019
    Antworten

    Eigentlich wollte ich es mir auf der Couch mit einem Buch gemütlich machen. Auf die Couch habe ich es geschafft, aber das mit dem Buch wird wohl nix. Statt dessen bin ich ständig am schnuffeln… Vor einem Stündchen brachte die Post das Päckel von ALzD mit dem einfach mal auf Verdacht bestellten Poivre Colonial. Ja, ich liebe eben Überraschungen, und habe bisher nur einmal daneben gelegen. Das trifft auf den gepfefferten Kumpel im schlichten aber sehr schicken Glasflakon ganz sicher nicht zu. Die Erfahrung, dass so richtig pfefferige Wässerchen nicht sonderlich verbreitet sind, mache ich auch immer wieder. Und deshalb habe ich dem Umweg über das Duftpapierchen gleich weggelassen und einen kühnen Sprüher auf den Unterarm gewagt. Was soll ich sagen? Wer wagt gewinnt (manchmal)! Ja, nun bin ich eben am Dauerschnuffeln, weil mich ein unaufdringliches Wölkchen von Kakao, Holz, ja, und eben Pfeffer umgibt. Der anfängliche Hauch von Grapefruit hat sehr schnell eine ganz minimal seifige, aber sehr saubere Note angenommen, die nach kurzer Zeit in eine holzig-würzige, vielleicht sogar leicht kräuterige Note überging, nichts Pudiges oder Süßes ( das ich nun auch gar nicht mag), und über allem immer noch präsent: Pfeffer! Jetzt, nach ca. zwei Stunden kommt eine moosige Nuance heraus. Ein tatsächliches Wunderhorn habe ich mir da ausgesucht – alles, was ich mag, findet sich hier wieder. Also herzlichen Glückwunsch an mich für die gute Wahl und an Phaedon Paris.

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