5 Kommentare

  1. Waltraud Seemann
    14.Mai 2014
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    Liebe Ulrike, zwar trinke ich Tee nur noch ohne Zucker, tiefschwarzen Assam. Und den ohne Milche zu trinken ist unverträglich. Aber Düfte mit Milch, wenn ich sie überhaupt wahrnehme, sind ganz fies für mich. Danach mag ich nicht mal meine normale Milch mehr im Tee. Daher sehe ich mich vor mit diesen Düften. Mandelmilch, Sojamilch finde ich total schlimm. Von Mandelmilch werde ich krank. Sojamilche schmeckt doch nicht wie Milch, sie ist etwas anderes.
    Aber die von Dir geschilderten Süßigkeiten aus Kondenzmilch etc. habe ich als Kind gemocht. Jetzt mag ich sie nicht mehr und kann sie auch nicht vertragen. Und die Düfte mit Milche riechen für mich im günstigsten Fall wie H-Milch (alte Socken= oder wie Milch, deren Produzentinnen Sillage und Rüben gefressen haben.
    Jedoch, das ist mal gewiß, gibt es Benutzerinnen, die entzückt sein werden von diesen Düften und die lecker damit riechen.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag, Waltraud

  2. Susanne
    15.Mai 2014
    Antworten

    Liebe Ulrike,
    ja, hier muß ich teilweise meiner Vorkommentatorin Waltraud recht geben: die Milch- und Süßigkeiten-Düfte lassen mich ganz kalt (zum Glück, denn sonst wäre ich ja noch häufiger angefixt …).
    Milch gehört für mich in den Kaffee oder den Tee und dazu gerne auch was Süßes, aber an mir habe ich lieber nicht so süße Duftakzente … heute bin ich in meinem Probenpaket von Volnay endlich bis zu „Brume d’Hiver“ vorgedrungen … und da werde ich schwach! Du hast mich sensibilisiert für Nagarmotha, auch wenn ich nicht behaupten würde, dass ich diese Duftkomponente nun explizit wahrnehme in einem Eau de Parfum, aber es ist wie mit Eichenmoos, es löst in mir Duftwonne aus.

    Viele Grüsse, Susanne

  3. Susanne
    15.Mai 2014
    Antworten

    PS: nichtsdestotrotz habe ich mit Freuden den Auszug von Proust gelesen, den ich sehr liebe, aber ich konnte mich bisher nicht dazu durchringen, die gesamten „A la recherche du temps perdu“ zu lesen. Ist dasselbe wie mit Dostojewski, den kann ich nur auszugsweise verdauen …

    An Waltraud: wie ist es da bei dir, mit Dostojewski, meine ich? Deinen Kommentaren nach entnehme ich, dass möglicherweise deine Wurzeln in Russland sind? Meine zwar nicht, aber ich habe eine Zeitlang dort gelebt und gearbeitet und liebe die russ. Sprache sehr.

    LG – Susanne

  4. Waltraud Seemann
    15.Mai 2014
    Antworten

    Liebe Susanne, wie kommst Du auf Russland als meine Wurzeln? Wegen der Tippfehler? Tschuldigung, sorry. Nein, ich bin nur zu einem Vierelt Wallonin, großmütterlicherseits. Jedoch damals, als ich Kind war, war Kondenzmilch noch das, was der Begriff heißt: Milch so lange kondensiert durch Verdampfen bis sie die Sämigkeit und Cremigkeit hatte die man wünschte. Gerne habe sich davon genascht: Zucker in eine Tasse, Kondenzmilch darauf und ausgelöffelt. Aber jetzt wird die eingedickte Milch anders hergestellt und schmeckt mir fast so wie seinerzeit die angerührte Trockenmilch aus den Carepaketen kombiniert mit H-Milchgeschmack. Das schmeckt mir in Tee überhaupt nicht, in Kaffee schmeckt es mir immer so müffig. Und selbstverständlich kann man jetzt in den Supermärkten gezuckerte Kondenzmilch aus Russland kaufen. Auch brachte meine Tochter Rezepte für Toffees aus Brasilien mit, die mit gezuckerter Kondenzmilch zubereitet werden. Auch in den Niederlanden gibt es ähnliche Produkte, ich meine in Tuben. Ich vermeide solche Kalorienbomben, die ich meist auch nicht so gut vertrage, wenn die Versuchung auch zuweilen da ist: Einfach nicht kaufen!
    Liebe Grüße, Waltraud

  5. Susanne
    15.Mai 2014
    Antworten

    Liebe Ulrike – entschuldige, dass ich hier nur noch mit Waltraud korrespondiere …

    Liebe Waltraud,

    jetzt muß ich mich entschuldigen, ich sehe beim ersten Lesen grundsätzlich keine Tippfehler, und dass ich dich in eine „andere Ecke der Welt“ versetzt habe, ist eigentlich positiv zu sehen, meinerseits, denn meine beste Freundin kommt aus St. Petersburg.
    Ich kam darauf, weil ich bei deinem KOmmentar zu „Friendly Fur“ (lang ist es her …) schon dachte, wie gut du dich mit Pelzen auskennst – fazit, was ich bisher nur von Russen kannte.
    Und heute dieser Kommentar – hat mich ebenfalls in diese Richtung gelenkt – falsch offenbar. Ich hoffe, dass du mir das nicht nachtragen wirst, denn ich lese immer mit Interesse deine Beurteilungen von Düften sowie deine Kommentare hier im Duft-Tagebuch.
    Liebe Grüsse, Susanne

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