7 Kommentare

  1. iris
    5.Jul 2012
    Antworten

    Es gibt halt URLAUB und REISE!
    Sehr verführerisch diese beiden „Reise“- Düfte für das innere Verlassen des Kontinents…
    Freu mich besonders, weil ich persönlich nicht wirklich diese feinen Urlaubs-Sommerlüftlichen- Düfte brauche. Vielmehr etwas, dem ich „verfallen“ kann…
    Wer Reisen liebt (wie ich), der trägt auch unbewusst mancherlei DUFTerlebnis in sich herum, Schätze allemal, besser als (fast) alle Reise-Fotos- zumindest die der kleinen Digi- Kameras. Wenn man mal ein Dufterlebnis in anderem Zusammenhang abrufen kann, tut sich, mit urplötzlichem Glücksgefühl, eine ganze Welt auf…
    Apropos Fotos: (sorry für die Lobhudelei- aber was wahr ist, ist wahr!) auch da, wie bei den Bildern, die Du mit Deinen Worten „zeichnest“, hast Du ein sensibles Händchen!!! Ich genieße Deine Tagebucheinträge liebend gerne!
    Schönen frisch-sommerlichen Tag für Dich…
    Iris

  2. Katharina W.
    11.Jul 2012
    Antworten

    Das ist wieder so eine Rezension, bei der man sich nach dem Lesen fühlt wie nach einer 10-minütigen Urlaubsreise.
    Man glaubt, die beschriebenen Düfte tatsächlich riechen zu können. Die Körperkunst der Himba-Frauen finde ich übrigens ausgesprochen schön (wo es mich doch so vor Tellerlippen und Co. gruselt).
    Den Geruch von Erde und Schlamm habe ich schon immer gern gemocht, egal ob es sich dabei um Waldboden, nassen Baggersee-Sand oder Tonerde handelt (nicht zuletzt wegen so manchem Kindheitserlebnis). Düfte mit Erde als Komponente sind wohl auch nicht allzu häufig zu finden?

    Im übrigens schließe ich mich Iris an – die Bilder eurer Rezensionen sind ausnahmslos schön und machen richtig Lust, die Düfte zu testen.
    Schön fände ich auch, wenn ihr immer die jeweiligen Flakons mit abbilden würdet. Man soll ja zwar kein Buch nach seinem Einband beurteilen, aber ich finde es immer interessant, wie sich die Designer-Designer die perfekte Verpackung ihrer Schätze vorstellen. Oft sind ja die Flakons selbst kleine Kunstwerke.

    Liebe Grüße
    Kati

  3. Katharina W.
    11.Jul 2012
    Antworten

    herrje, ich meinte natürlich die Duft-Designer…

  4. Dorothea
    12.Jul 2012
    Antworten

    Oh ja, schöne Flaschen finde ich auch toll, obwohl ich natürlich auch niemals einen Duft nur wegen des Flakons kaufen würde. Vor Jahren habe ich einen Flakon Sun Moon Stars geschenkt bekommen – weil die Schenkende die Flasche soooo schön fand – den Duft habe ich kein einziges Mal getragen.
    Einen sehr ausgefallenen Flakon habe ich vor kurzem erworben – es ist der über 30cm lange, schlanke Glaszylinder von IUNX Eau Blanche. Nicht praktisch, aber irgendwie cool.

    @Kati – wenn Du erdige Düfte magst – vielleicht wäre Black March von CB I Hate Perfume ein Testkandidat für Dich?

    Liebe Grüße
    Dorothea

  5. Katharina W.
    13.Jul 2012
    Antworten

    Liebe Dorothea –
    einen Duft nur wegen seines schönen Flakons gekauft habe ich auch noch nie. Aber es kommt schon vor, daß ich auf Test-Streifzügen in Parfümerien bevorzugt zu Flakons greife, die mir optisch gefallen.
    Nischendüfte sind ja in der Regel in schlichtere Flakons abgefüllt, deshalb geht man da sicher etwas neutraler ans Testen. Ist mir auch lieber so. Ich will ja einen Duft möglichst unvoreingenommen testen.
    Wobei ich gegen schöne und kreative Flakons natürlich absolut nichts habe. Ich muß aber sagen, daß mir so manche Flakons von Mainstream-Düften ZU „kreativ“ sind. Ich denke da an die schräg stehenden Flaschen, asymmetrisches Glas und solche futuristischen Skulturen.
    Wahrscheinlich nimmt man auch nur subjektiv wahr, wenn der Flakon zum Duft „paßt“.
    Wäre ein interessantes Experiment: Ordnen Sie 10 Düfte ihren passenden Flakons zu. Da würde wahrscheinlich jeder die Düfte anders zuordnen.
    Ich denke da gerade an den Duft „Silver Rain“ von LaPrairie: Der Flakon sieht aus wie ein riesiger silberner Tropfen. Man erwartet einen kühlen, metallischen Duft. Aber der Duft ist eine heiße Gewürzbombe. Da passen weder der Name noch der Flakon. Mir gefallen zwar sowohl der Flakon als auch der Duft, aber ich erwarte von einem Duft eigentlich schon, daß zumindest kein eklatanter Widerspruch zwischen Name, Flakon und Duft besteht.

    Danke für den Test-Vorschlag.
    Ich sehe schon, ich kann nie so viele Düfte testen wie ich gerne würde. Ich müßte in eine Parfümerie einziehen.

    Liebe Grüße
    Kati

  6. Dorothea
    16.Jul 2012
    Antworten

    Bieten Buchhandlungen nicht öfter mal Lesenächte an, wo man dann jenseits der Öffnungszeiten nach Lust und Laune in Büchern stöbern kann? Das wär’s doch – eine Schnupper-Nacht bei ALzD (man muss ja nicht gleich einziehen ;)))

    Liebe Grüße
    Dorothea

  7. Ulrike
    16.Jul 2012
    Antworten

    Irgendwie… ist mir dieser Artikel samt Kommentaren entfleucht, fragt mich nicht warum… Dabei habt Ihr hier so fleißig geschrieben, freut mich!

    @ Iris: Ganz vielen Dank für das tolle Kompliment. Es freut mich immer sehr, wenn ich mit meinen Texten jemanden erreichen kann. Wenn es jemand wichtig ist, wenn jemand daran Freude hat, wenn ich eine kleine (Alltags)Insel schaffen kann, von der man zehren kann, mit der man schnell entfliehen kann für ein paar Minuten 🙂 Dankeschön!

    Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass man als Vielgereiste(r) eine andere Offenheit gegenüber Düften an den Tag legt und Düfte natürlich NOCH MEHR mit Erinnerungen assoziiert als andere Menschen. Ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht auf die 0815-(Sommer-)Düfte stehe, aber das dürftest Du schon bemerkt haben 😉

    @ Kati: Auch Dir ein großes Dankeschön für die lieben Worte! Deine Matschleidenschaft teile ich natürlich, wie Du Dir denken kannst – ich bin auch ein „Schmuddelkind“ in dieser Hinsicht 😉
    Was Deine Anregung angeht zwecks der Flakons – die nehme Ich gerne an 🙂 Und Dorotheas Anregung solltest Du rein interessehalber mal folgen: Ich mag die CB I Hate-Düfte, obgleich es wenige gibt, die ich wirklich auf der Haut tragen möchte.

    Betreffs der Düfte bin ich selbst ja nicht wirklich flakonverrückt: Ich stehe auf die Puristen. The Different Company sind meine Lieblinsflakons, Le Labo, Humiecki & Graef mag ich ebenfalls sehr gerne oder zum Beispiel Odin. Allerdings finde ich es völlig ok, dass z.B. ein Teil der Franzosen, vor allem diejenigen aus älteren Häusern, etwas aufgerüschter daherkommen. Kaufentscheidend ist für mich ein Flakon niemals. Allerdings mag ich es auch nicht, wenn eine so große Diskrepanz zwischen Äußerem und Innerem besteht (und vielleicht gar nicht gewollt ist und keine geplante Ambivalenz ausdrückt). Sollte man oftmals nicht meinen, dass das häufiger passiert – zumal Flakonentwicklung und -fertigung jetzt auch nicht soo ein günstiger Posten ist…

    @ Dorothea: Nightmare on Scent Street oder auch Schnüffler der Nacht oder One Night in Bruchsal… 😀 Ich glaube, ich schaue zu viele (gute und auch schlechte) Filme 😉

    Ich finde aber, das hört sich ganz großartig an! Ich bin dabei, würde aber auch mein Wohnzimmer zur Verfügung stellen 😉

    Viele liebe Grüße,

    Eure Uli.

    @

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