… wird die Izu-Küste wohl gerne bezeichnet, die als Naherholungsgebiet für die Tokioter Bevölkerung gilt: Voller Naturschönheiten bietet die Halbinsel mit der angeschlossenen Inselgruppe eine herrliche Kulisse für Taucher, darüber hinaus Thermalquellen sowie einige Vulkane und natürlich einen bekannten Nationalpark.

Meine persönliche Passion für Japanisches sowie meine diesbezüglichen Assoziationen spielen natürlich auch in die Erwartungshaltung bezüglich als solcher deklarierter Düfte mit hinein – und sehen sich erfüllt mit Les Nuits d’Izu.

Im Auftakt wirkt der Duft frisch und zitrisch-sauber, wobei die Yuzu, jene japanische Zitrusfrucht, die für ihren im Vergleich zu ihren Gattungsgenossen etwas komplexeren Geruch bekannt ist, eine Hauptrolle spielt: Herbe Zitronenspritzigkeit gepaart mit einer Wässrigkeit, die von luziden Rosennoten noch verstärkt wird. Die Japanische Rose erinnert mich hier stark an eine Teerose in ihrer wässrigen Fruchtigkeit, die für mich immer einen melancholischen Anschein erweckt. Hinoki-Scheinzypresse, ebenfalls mit von der Partie als quasi nationales Gut – jenes berühmte Edelholz ist ebenfalls wahrnehmbar, allerdings sehr dezent. Und sollte nicht verwechselt werden mit normaler Zypresse, denn es duftet im Gegensatz zu dieser eher limonig-holzig auf eine sehr eigentümliche Art und Weise. Jasmin, der ebenfalls enthalten ist, kann ich weder auf dem Teststreifen noch auf meiner Haut entdecken – er muß sich in jenen subtilen floralen Noten verbergen, die im Herzen den Hintergrund bilden. Die Basis des Duftes birgt den für Mecheri typischen „Kristallmoschus“, welcher normalerweise eine süße Weichheit ausrichtet, hier aber den Eindruck frischer Creme hervorruft.

Ich bin sehr gespannt, welches Euer Favorit ist in dieser Serie! Berichtet mal!
Liebe Grüße,
Eure Ulrike.
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