Zwei Neue…

… hat Maria Candida Gentile für uns mit im Gepäck, und zwar Noir Tropical und Finisterre. Grund genug für mich, mir die beiden für Euch sofort zu Gemüte zu führen, haben einige von Euch doch auch in ähnlicher Weise ihr Herz an diese Italiener(in) verloren wie ich.

noirtropical Noir Tropical klingt für meine Ohren unglaublich verlockend: Eine dunkle tropische Verführung, ja bitte! Mir sind die meisten Tropendüfte zu freundlich, zu hell – und etwas düsterere gibt es ja eher selten. Noir Tropical könnte ein solcher sein, wirft man einen Blick auf die Ankündigung:

„Ein Vanille-Duft, der weit davon entfernt ist zu süß zu sein. Er hat eine natürlich elegante, lebendige und leidenschaftliche Art ohne süßliche Züge. Rum und Mandeln verleihen ihm einen originellen Charakter ohne Kompromisse.

Verführerisch, aber nicht erdrückend, verweilt sein Duft sehr lange auf der Haut und enthüllt nach und nach seine natürlichen Eigenschaften: pflanzlich, aromatisch und leicht gourmandig. Vanille ist die Femme fatale in einem Film-Noir-Set in der Südsee. Diese Südsee-Impression ist reich an Farben und Aromen der Tropen und zugleich komplex und unwiderstehlich.

Dies ist mein Geschenk an die Fantasie und die Idee der Verführung.“

Vanille, Dunkelheit, Rum, Film Noir, Femme Fatale – roaarrr… Und in ziemlich genau diese Richtung geht Noir Tropical, allerdings mit wesentlich mehr Bittermandel und Marzipan: Frisch aufgesprüht rieche ich Amarettini, soeben gebackene, noch warme… und unmittelbar danach, der Eindruck von den Amarettini ist noch präsent, wird dieser umhüllt von zarten, verhalten süßen Rauchschwaden. Vanilletabak, der mich an meine Jugend erinnert. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß, aber es gab damals einen losen Tabak, den ich mir immer von Freunden aus Holland mitbringen ließ. Parfumiert war er, und roch gerocht noch besser als er schmeckte – und zwar nach Vanille, dunkel-würzig cremiger Vanille. Diese erspähe ich hier, sie umgarnt meine Nase, lässt aber dennoch noch ein paar milchig-likörige Noten hindurch. Rum? Kann sein, es gibt ja, wie ich seit dem Sommer weiß, auch weiche, süße, feine, die Sonne atmende Sorten. Das hier könnte eine solche sein, eine, der karamellig-kristallisierte Akzente innewohnen.

Flourish

Noir Tropical wird seinem Namen in gewisser Weise schon gerecht – er ist keiner jener Blaue-Lagune-Düfte, sondern eine kessere, keckere, kokettere und somit auch erwachsene Variante. Aber: Er ist eher Gourmand- als Tropenduft. Und vor allen Dingen als solcher nicht soo dunkel, wie zumindest ich ihn mir gewünscht hätte. Ein Verführer ist er aber trotzdem 😉

finisterre Finisterre, Duft Nr. 2 heute, ist eine Hommage an ein ganz anderes Thema als das der Verführung:

„Ich widme diesen Duft dem Jakobsweg, ein langer Pfad, auf dem die Pilger oft ihren Weg zurück zu einer verlorenen geglaubten, heiligen Dimension finden. Insbesondere ist der Duft Finisterre gewidmet, dem Ort, in dem Sie sich nach der Ankunft in Santiago entscheiden können, noch etwa hundert Kilometer zu Fuß weiterzugehen. Nach alter Tradition sollen dort die Reisenden im Meer baden, ein Kleidungsstück, das sie während der Wanderschaft trugen, verbrennen und schließlich eine Muschel als Beweis ihrer Erfahrung mitnehmen.

Die Begegnung mit dem Ozean, der Kraft des Meeres, dem Wind und der Natur, mit der besonderen Energie dieses Ortes, hat die Kreation dieses Duftes inspiriert.“

Tjaja, der Jakobsweg… den ist irgendwie auch schon jeder mal gelaufen, oder? Hape Kerkeling hat sogar einen Wälzer darüber geschrieben, der noch um einiges niveauvoller war als das, was ProSieben uns in gewohnter Qualität lieferte: Promipilgern, eine Art Big Brother on Tour… Wer sich in diese Untiefen der deutschen Fernseh“unterhaltung“ begeben mag – hier bitte, ein kleiner Überblick:

Besser dazu aber ist diese kleine Verhohnepiepelung von Schmidt & Pocher (Gott sei Dank aber gibt es sie nicht mehr im Team…):

Aber kommen wir wieder zu ernsthafteren Angelegenheiten, nämlich Finisterre 😉

Finisterre vereint zweierlei: Das Festland und eine Ahnung der nahen See. Ein Duft, der Weite verströmt, Sehnsucht weckt. Maritime, gleichermaßen salzig-süße Noten durchdringen den Kopf, evozieren Gischtkronen auf den Spitzen der Wellen des Meeres. Harzige Hölzer, die in würzig-warmer Erde gedeihen – Immortelle und Kiefer, Sandelholz und Ambra verschmelzen zu einer Imagination der endlosen Landschaft und ihrer Flora, der sonnenverwöhnten.

Mich erinnert Finisterre ein bisschen an Montales Embruns d’Essaouira – das ist aber auch der einzige Duft, der für mich in diese Richtung tendiert. Sehr charakteristisch sind sie beide, ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass süßlich maritime Düfte definitiv nicht „my cup of tea“ sind, insofern geht dieser Kelch an mir vorbei. Aber meine Haben-Wollen-Duftliste muss ja auch nicht notwendigerweise mit jeder Rezension hier Zuwachs bekommen, sie ist ohnehin schon lang genug 😉

Viele liebe Grüße,

Eure Ulrike.

Neueste Kommentare

Ulrike Knöll Verfasst von:

Meine Liebe gilt seit jeher dem Ästhetischen: Mir geht das Herz auf bei jeglichen Dingen, die durch Form, Funktionalität, Design und Herzblut zu überzeugen wissen. Und wenn dann noch ein Quäntchen Historie dazu kommt, ist es meist ganz um mich geschehen … Ich bin der Nischenparfümerie mit Haut und Haaren verfallen und immer auf der Suche nach dem – oder vielmehr: einem – neuen heiligen Gral. Diese Suche sowie mein ganzes Interesse und meine Begeisterung möchte ich gerne mit Euch teilen!

59 Kommentare

  1. Barbara
    21. November 2013
    Antworten

    Guten Morgen liebe Uli,

    Auch ich habe mir schon die „Noir Tropical“ zu Gemüte geführt.

    Mich erinnert dieser Duft an Gugelhupfteig mit Rosinen, die in Rumaroma von Dr. Oetker eingelegt wurden. Dem Teig wurde aber auch ein Päckchen Vanillezucker beigefügt.

    Aber tropisch süss ist er für mich wirklich nicht.

    Das „ich-muss-diesen-Duft-unbedingt-haben“-Gefühl hat sich (noch) nicht eingestellt. Aber ich habe ihn auch erst einmal getestet. Wer weiss, was beim nächsten Test passiert?

    Finisterre habe ich nicht als Abfüllung bestellt. Seit „Immortal Beloved“ lasse ich die Finger bzw. die Nase von Düften mit Immortelle. Vorteile…

    „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling war meine diesjährige Ferienlektüre im Allgäu. Ich fand das Buch übrigens sehr lesenswert. Und wer mit dem Gedanken spielt, den Jakobsweg zu gehen, sollte vorab besser einmal dieses Buch lesen. So romantisch wie sich einige Leute das Pilgern vorstellen, ist es aber gar nicht…

    Liebe Grüsse,

    Barbara

    PS: Hier fällt gerade der erste Schnee in diesem Winter…

  2. Barbara
    21. November 2013
    Antworten

    *grrr*

    Vorurteile – sollte es heissen….

  3. Barbara
    22. November 2013
    Antworten

    Ich konnte es nicht lassen und habe gestern nochmals getestet.

    Der Anfang ist für mich Gugelhupfteig, aber nach ein paar Stunden riecht es auf meiner Haut folgendermassen:

    Vanillekipferl frisch gebacken, die man noch warm in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker wälzt. Lecker!

    Schönes Wochenende und liebe Grüsse,

    Barbara

  4. Avatar photo
    Ulrike
    18. Dezember 2013
    Antworten

    Und – ist es, ist er was für Dich auf der Haut oder magst Du derlei nur zum Naschen?

    Viele liebe Grüße,

    Uli.

  5. Barbara
    28. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Uli,

    Ich mag Vanillekipferl lieber zwischen den Zähnen als auf der Haut. In der Zwischenzeit habe ich auch Tihota von Indult getestet und die beiden Vanilledüfte sind für mich ein bisschen too much. Als Duftnote finde ich Vanille auch schön wie z. B. in Safanad, da hat die Vanille für mich die richtige „Stärke“ und ist nicht zu dominant. An Vanille-Düften habe ich noch einiges zu testen: Mona di Orio, Annick Goutal, Reminiscence. Vielleicht ist „meine“ perfekt Vanille bereits bei meinen Pröbchen und wartet nur auf mich?

    Wenn wir schon bei „Gebäck“ sind: Un Crime Exotique war auch vor kurzem ein Testobjekt. Lebkuchen pur! Wie macht der schöne Pierre das nur? Ich finde den Duft interessant, aber ich kann mir diesen Duft nicht für jeden Tag vorstellen. Ich habe kein Problem wie Obst oder Blumen zu riechen, aber mit Gebäck tue ich mich noch schwer… Ein Fall für den Psychologen? 😉

    Nach soviel „Süssem“ brauche ich jetzt ein Stück rezenten Schweizer Käse. Gehe den Kühlschrank plündern…

    Liebe Grüsse zurück,

    Barbara

  6. Dorothea
    28. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Barbara,

    mit Vanille und anderen Gourmanddüften geht es mir ähnlich. Lange habe ich nach dem perfekten Vanilleduft gesucht, weil ich diese Note eigentlich heiß und innig liebe – beim Backen kann ich von dem köstlichen Duft der Vanilleschoten nie genug kriegen – mittlerweile stelle ich aber fest, dass sich diese Liebe nicht so ohne Weiteres auf Parfum übertragen lässt. Bisher habe ich zumindest keinen Vanilleduft gefunden, den ich tragen könnte… außer meiner schönen Vanille-Bodybutter von Bioturm. Die finde ich einfach köstlich, vielleicht aber nur deshalb, weil der Duft nicht so lange präsent ist, nach einer halben Stunde riecht man ihn nur, wenn man an der Haut schnuppert…
    Hast Du eigentlich schon Vanille Insensée von Atelier Cologne getestet? Ich finde, es ist eine wunderschöne rauchige Vanille, die nicht zu „keksig“ duftet.

    Ich habe übrigens auch ein Problem damit, wie etwas eindeutig Definierbares zu riechen – egal ob Obst, Blumen oder Gebäck…
    Glaube aber nicht, dass es therapiebedürftig wäre 😉
    Iriswurzel ist hier natürlich eine Ausnahme, ich denke aber nicht, dass Laien den Duft erkennen und zuordnen können…

    Liebe Grüße
    Dorothea

  7. Barbara
    29. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Dorothea,

    Du kennst meine noch zu testenden Abfüllungen besser als ich ;-).

    Die arme Vanille Insenée wartet seid geraumer Zeit auf ihren Auftritt. Im Sommer wollte ich sie nicht testen und dann habe ich sie vergessen *schäme mich*. Wobei mit Limette wäre sie vielleicht auch im Sommer tragbar…

    Jeden Fall weiss ich jetzt, was ich dieses Jahr noch unbedingt ausprobieren will. Sie hat Vorrang vor den „neueren“ Zugängen.

    Herzlichen Dank, dass Du mich daran erinnert hast und noch einen schönen Sonntagabend.

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  8. Barbara
    29. Dezember 2013
    Antworten

    Die Fehlerhexe schlägt wieder zu: „seit“ und nicht „seid“ sollte es heissen.

    Barbara

  9. Dorothea
    29. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Barbara, durch deinen Vanille-Post hast Du mich gestern richtig inspiriert, beim Rumlümmeln auf dem Sofa hatte ich plötzlich das Bedürfnis an etwas Vanilligem zu schnuppern und hatte eines meiner allerersten ALzD-Pröbchen rausgekramt – Vanille Absolument von Artisan Parfumeur. Das ist auch eine sehr schöne, ausgewogene und nicht zu gourmandige Vanille, ebenso wie Eau Duelle von Diptyque oder Vanille Tonka von Parfums Nicolai. Und dann ist da natürlich auch noch Anima Dulcis – ideal für kalte Winterabende, fast so wärmend wie eine gute Kuscheldecke!

    Liebe Grüße zurück
    Dorothea

  10. Barbara
    29. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Dorothea,

    Ach, genau betr. der Vanille Absolument wollte ich Dich nämlich auch fragen, da ja L’Artisan Parfumeur Dein Lieblingsparfumhaus ist. Diese Vanille habe ich auch ins Auge gefasst. Herzlichen Dank auch für Deine weiteren Tipps.

    Rumlümmeln auf dem Sofa ist doch herrlich. Bin ehrlich gesagt am 26.12. gar nicht aus dem Pyjama gekommen nach meinem Küchenmarathon. Geduscht habe ich aber schon…

    Ich bin sehr gerne Deine Inspiration, Du warst meine bei Ananas Fizz 😉

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  11. Dorothea
    29. Dezember 2013
    Antworten

    Ja, Artisan Parfumeur ist zwar das Haus, dessen Düfte in meiner Kollektion am zahlreichsten vertreten sind, aber wenn ich so recht überlege, sind es alles die älteren Kreationen – Ananas Fizz, Iris Pallida, Dzonkgha, Timbuktu, Mimosa Pour Moi… Von den neueren Düften, vermag mich keiner so richtig zu begeistern. Soviel zum Thema Nische goes Mainstream 😉

    Ich habe zwar einen Flakon Mon Numero 8 erworben, bin mir aber nicht sicher, ob ich irgendwann eine Ersatzflasche unbedingt brauchen werde. Wahrscheinlich sind die Mon Numeros bis dahin sowieso discontinued 😉

    Gut finde ich allerdings die Idee, aus dem Programm genommene Düfte regelmäßig als limitierte Auflagen wieder auf den Markt zu brigen. Besonders freue ich mich auf die Limitied Edition von 2014 – ein Iris-Mandel-Duft, yesss!

  12. Barbara
    30. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Dorothea,

    Du weisst inzwischen, dass ich neugierig bin…:D Gibt es bei Deinen Flakons einen „reinen“ Vanille-Duft? Oder nur Abfüllungen zum Schnüffeln? Vanille ist bei Dir, glaube ich ein Kopfwehkandidat…

    Ein Duft mit Vanille, den mir auch sehr gefällt ist La Danza delle Libellule von Nobile 1942. Gemäss Beschreibung ein Gourmandduft, aber hier hat sie auch für mich die richtig „Stärke“. Wenn ich mir so recht überlege, habe ich schon einige Vanille-Düfte getestet:

    Calypso St. Barth – Léa (meine allererste Abfüllung)
    Evody – Rêve d’Anthala

    Und auf meiner Wunschliste stehen auch noch:

    Van Cleef & Arpels – Collection Extraordinaire – Orchidée Vanille
    Agonist – Vanilla Marble

    Kaum beschäftigt man sich mit einer Duftnote, schon hat man neue x-Düfte auf der Wunschliste.

    Ja, die „alten“ Düfte… Da kann ich noch nicht mitreden, aber bei mir ist es Schokolade (hallo Klischee – Schweiz = Schokolade ;-)). Meine Lieblingsschokolade ist und bleibt die hundsgewöhnliche Milchschokolade von Lindt. Trotz allem Firlefanz mit Fleur de Sel, Cranberry, Caramel und Chili… Das sogenannte „Einfache“ und „Alte“ ist nicht immer das Schlechteste.

    „Jour de Fête“, diesen Duft meinst Du, der relaunched (auf Neudeutsch) wird. Kennst Du ihn von früher?

    Liebe „Montagmorgen“-Grüsse,

    Barbara

  13. Dorothea
    30. Dezember 2013
    Antworten

    Ja, ich meinte natürlich Jour de Fete! Ich kenne ihn zwar noch nicht, die Erstauflage war noch vor meiner Perfumista-Zeit, bin mir aber ziemlich sicher, dass es ein fester Kaufkandidat ist. Ein Irisduft von Olivia Giacobetti – der muss einfach genial sein (wie meine Lieblinge Hiris und IUNX Eau Blanche).

    Von den Vanilledüften besitze ich jeweils nur Abfüllungen, wobei ich mich wahrscheinlich eher zum Kauf eines Flakons entscheiden würde, wenn uns die Duftindustrie auch kleinere Flaschen anbieten würde, nicht nur 100 ml. Das scheint aber leider die allgemeine Entwicklung zu sein, früher gab es bei AP noch 50ml-Flakons, nun sind sie aber fast alle aus dem Sortiment verschwunden 🙁
    Bei meinen Alltagsdüften (sprich: Iris), habe ich damit kein Problem, aber da ich Vanilledüfte nur als kleines Schmankerl am Abend sehe, würde ich wahrscheinlich Jahrzehnte brauchen, um eine Flasche aufzubrauchen.

    Interessant, was Du über Deine Schokoladenvorlieben erzählst, bei mir hat nämlich auch hier eine komplette Umstellung auf Nischenprodukte (coppeneur, Cluizel, domori und wie sie alle heißen) stattgefunden, und auch geschmacklich habe ich mich auf dunkle Schokolade mit mindestens 85% Kakao fixiert (na gut, Milchschokolade mit 50% geht auch noch ;)).
    Eins haben wir aber doch gemeinsam – Purist, wie ich bin, kann ich auf die ganzen Geschmacksschnörkel wie Chili, Cranberries usw. auch verzichten.

    Liebe Grüße
    Dorothea

  14. Barbara
    30. Dezember 2013
    Antworten

    Liebe Dorothea,

    Zuerst herzlichen Dank für Deine Antworten.

    Ach, wie sprichst Du mir aus der Seele mit kleineren Flakons. Liebe Parfumeure, hört Ihr uns???

    IUNX Eau Blanche – noch nie gehört. Musste mich bei Parfumo schlau machen. Parfumo ist für so was genial. Flachs, Iris und Teakholz, das liest sich aber interessant. Flachs als Duftnote? Was es nicht alles gibt!

    Das Leben ist manchmal schon bitter genug, da brauche ich nicht noch Schoggi mit 85 % Kakao ;-). Da würden wir uns nicht in die Quere kommen… Ein Vorteil hätte diese 85 %-Schokolade, ich wäre schon nach 2 Stück satt.

    Ich muss hier noch präzisieren betr. Lieblingsschokolade. Bei Tafeln ist die Lindt. Aber bei Pralinen sieht es anders aus. Ein früherer Arbeitskollege meines Mannes hat sich vor ca. 2 Jahren selbständig gemacht und stellt Pralinen her. Zum Niederknien! Kein Vergleich mit der Massenware, die in den Supermärkten erhältlich ist. Seine Produkte wurden schon in Fachzeitschriften besprochen und ausgezeichnet. Da kann sogar die berühmte Confiserie Sprüngli am Paradeplatz in Zürich einpacken. Schleck!

    Unter uns – die weltberühmte Toblerone ist auch nicht unbedingt meins…

    Während ich diese Zeilen schreibe, schnuppere ich immer wieder an meinem Handgelenk. Vanille Insensée. Aber leider ist sie nicht meins. Den ganzen Tag flüstert ein Männchen in meinem Kopf: „Vanillezucker, Vanillezucker, Vanillezucker…“. Vorhin habe ich extra ein Päckchen Bourbon-Vanillezucker aufgerissen, um gegen zu riechen. Der Geruch ist nicht identisch, trotzdem leider nein. Die Suche geht also weiter. Nicht dass ich jetzt ultimativ ein Vanilleduft bräuchte. Sie wird mir schon noch begegnen „meine“ Vanille in Duftform.

    Noch einen ganz schönen Abend mit oder ohne Schokolade wünscht Dir,

    Barbara

  15. Dorothea
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Hmmm, Deine Toleranzschwelle bei Vanille scheint also ähnlich niedrig zu sein wie meine. Ich glaube, die Vanillezucker-Note lässt sich aber bei auf Vanille fokussierten Parfums nicht ganz vermeiden, oder? Selbst wenn sie nicht süß duften, ist die Note nun mal präsent…
    Ich habe meine Suche nach der ultimativen Vanille bis auf Weiteres aufs Eis gelegt, unter anderem weil ich einen Duft fand, die meine Vanille-Sehnsüchte genauso gut befriedigt, obwohl er gar keine Vanille enthält – und zwar den wunderschönen Silver Iris von Atelier Cologne. Die Tonkabohne in der Basis hat einen ähnliche Wirkung, duftet aber nicht so penetrant vanillig. Den kann ich auch problemlos länger tragen, ohne Kopfweh zu bekommen. Und fürs Sofa reichen immer noch die Abfüllungen. Vielleicht auch eine Idee für Dich?

    Liebe Grüße
    Dorothea

  16. Barbara
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Die Silver Iris habe ich bereits als Abfüllung, aber ich muss sie mir unbedingt nochmals zu Gemüte führen. Ich habe sie bis jetzt noch nicht ausgiebig getestet. Schande über mein Haupt ;-).

    Übrigens habe ich mir ein Duft mit Vanille bestellt. Den bereits hier zum Thema „Vanille“ erwähnten Safanad von Parfums de Marly. Ausgerechnet ich bestelle einen „Pferdeduft“ ;-). Ich kann mit Pferden wirklich nichts anfangen. Aber Safanad… Ach, ist dieser Duft schön. Das war wirklich Liebe auf den ersten Schnupperer. Trotz aller Begeisterung habe ich ihn 4-mal probegetragen, bevor der Bestellfinger zuckte. Frau wird (vielleicht) ein bisschen weiser.

    Übrigens ist IRIS in der Herznote vorhanden. Aber leider auch einer Deiner Kopfwehkandidaten: Orangenblüte…

    Uli hat die Vanille in Safanad wie folgt beschrieben: „weiche Vanille“. Vielleicht ist es diese Weichheit/Sanftheit, die ich in den bis jetzt getesteten Vanilledüfte vermisse?

    Nochmals ganz herzlichen Dank, dass Du Dir für mich so viel Zeit genommen hast und Dir Gedanken gemacht hast. Hoffentlich hat das keine Kopfschmerzen ausgelöst :-).

    Dir und Deiner ganzen Familie wünsche ich einen schönen Silvesterabend und alles Gute für 2014.

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  17. Christiane
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Mädels, Ihr seid böse -ich lese hier von Schoggi und Vanille und nun habe ich Hunger :-))
    Dennoch war es spannend diesen Dialog zu verfolgen – von den Nebenwirkungen mal abgesehen – und es bleibt spannend. Ich wünsche uns allen ein großartiges Neues Jahr mit vielen Entdeckungen und Wiederentdeckungen.

  18. Dorothea
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Euch allen ebenfalls einen guten Start ins neue Jahr und alles Gute!

    Liebe Grüße
    Dorothea

    P.S. Der Vanille-Dialog hat Spaß gemacht, ich können wir gerne im neuen Jahr fortsetzen 🙂

  19. Dorothea
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Ups, man sollte keine Kommentare auf dem Smartphone tippen. Sorry für die Fehler!

  20. Isabelle
    31. Dezember 2013
    Antworten

    Euch allen wünsche ich Gesundheit, Liebe und Erfolg im neuen Jahr sowie wunderbare Duft-Erlebnisse!
    Bonne année!
    Isabelle
    p.s.: Anima Dulcis, Vanille von Mona di Orio und Noir Tropical sind meine Top-lecker-Kuscheln-Düfte… ein wahres Balsam für die Seele bleibt Marron Chic von Nez à Nez… Sonst am bestens ein Stückchen Lindt Excellence 99% cacao…

  21. Barbara
    1. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Mädels ;-),

    Ich hoffe, Ihr seid gut rübergerutscht ins neue Jahr.

    @Christiane: Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Dialogs lehne ich jede Verantwortung ab :-). Hast Du ein Stückchen Schoggi gefunden, um Deinen Hunger zu stillen? Welches ist eigentlich Dein Lieblings-Vanille-Duft?

    @Isabelle: Du und Dorothea seid wirklich hart in Nehmen bei Schokolade. Lindt Excellence 99 % cacao – puh! Da bin ich ein Weichei.

    Danke für Deine Tipps. Anima Dulcis ist gar nicht mehr im Sortiment von „Aus Liebe zum Duft“??? Was ist denn da passiert? Der kommt hoffentlich wieder. Sonst hätte ich ja eine riesige Duftbildungslücke. Und auch Marron Chic ist nicht mehr erhältlich.

    Und von der Vanille Absolument und Eau Duelle gibt es momentan keine Abfüllungen. Nein, ich jammere nicht, ist einfach nur eine Feststellung ;-).

    @Dorothea: Ja, macht wirklich Freude mit Dir über „Vanille“ und andere Dinge zu schreiben. Heute möchte ich endlich, endlich „1996“ von Byredo testschnuppern. Hast Du schon und wenn ja, trifft er Deinen Geschmack? In einigen Best-of-2013-Liste ist dieser Duft erwähnt. Das macht mich noch zusätzlich neugierig. Ich liebe solche Best-of-Listen. Kommt wohl noch eine von Uli? Wäre toll…

    Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Tag in diesem Jahr 2014!

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  22. Dorothea
    1. Januar 2014
    Antworten

    Huhuu, der Start ins neue Jahr war ganz gut, dufttechnisch wurde er von „Panache“ begleitet 🙂

    Anima Dulcis und Marron Chic sind nicht mehr im Sortiment? Das kann ich mir, zumindest bei Anima Dulcis, gar nicht vorstellen… der Duft ist doch noch relativ neu!
    Ich glaube, von Diptyque gibt es bei ALzD generell keine Abfüllungen, seit Jahren will ich schon Ombre Dans L’Eau testen, leider konnte ich bisher kein Pröbchen ergattern…
    Was Vanille Absolument angeht, befürchte ich, dass er auch zu den von AP aus dem Sortiment genommenen Düften gehört, ich meine es in irgend einem Blog gelesen zu haben 🙁
    Wahrscheinlich gibt es nur noch Restbestände auf dem Markt…

    Zum Thema Vanille habe ich mir überlegt, dass ich vielleicht mal den alten Klassiker Shalimar testen könnte, oder einen seiner zahlreichen Flanker. Viele Perfumistas schwören ja darauf.
    Außerdem kann ich kaum erwarten, dass der neue Etat Libre d’Orange-Duft im Shop eintrifft – Fin du Monde. Es ist zwar keine Vanille drin, dafür aber Iris, Popcorn und Butter. Bisher habe ich nur gute Reviews darüber gelesen. Könnte vielleicht, ähnlich wie Silver Iris, ein guter Ersatz bei Vanille-Gelüsten sein.

    1996 von Byredo habe ich neulich getestet und habe recht gemischte Gefühle. Wie Uli und Margot schon erwähnten, ist Iris hier nicht so wirklich dominierend, für meinen Geschmack könnte mehr davon drin sein. Den kühlen Auftakt finde ich göttlich, danach wird er mir etwas zu orientalisch. Ich könnte mir vorstellen, so einen Duft hin und wieder mal zu tragen – ein klarer Kandidat für einen 30ml-Flakon.
    Mein kleiner Sohn fand ihn übrigens umwerfend. Im Wettbewerb mit Andy Tauers Miriam, den ich ihn parallel am anderen Handgelenk schnupern ließ, war 1996 auf jeden Fall ein klarer Gewinner. Bin mal gespannt, wie Du ihn fandst?

    Schokolade mit 99% Kakao habe ich noch nicht probiert, werde es aber nun nachholen!

    Best-of-Listen liebe ich auch. Gestern habe ich mich mit Genuss durch alle Blogs durchgeklickt. Von Uli und Harmen kommt bestimmt auch eine!

    Liebe Grüße
    Dorothea

  23. Christiane
    2. Januar 2014
    Antworten

    @Barbara – Natürlich war keine Schokolade im Haus – ist es nicht immer so? Wobei ich welche mit 99 % noch nie probiert – oder auch nur gesehen habe – staubt das nicht, ist das nicht reines Pulver? 🙂
    Meine Lieblingsvanille ist die von Guerlain (Spiritueuse Double Vanille). Und am allerliebsten trage ich sie – alle Puristen ob des Frevels bitte weghören – gelayert mit Angelique Noire – eine Kombination zum Niederknien.

  24. Barbara
    2. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Christiane,

    Du warst aber heute schon sehr früh auf den Beinen bzw. am Computer.

    Bei uns ist „leider“ immer Schoggi im Haus. Gehört sich auch so für einen „Schweizer“ Haushalt :-D. Zudem kann mein Mann vor dem Fernseher locker eine halbe Tafel Schokolade essen und nimmt kein Gramm zu. Ich denke nur an Schokolade und schwupps ist ein halbes Kilo mehr auf den Hüfte. Das Leben ist manchmal ungerecht ;-). Ich glaube, dass „Vergnügen“ von 99 % Kakao kann ich mir verkneifen.

    Danke für Deine Info betr. Deine Lieblingsvanille. Die Guerlain-Düfte sind für mich noch „terra incognita“.

    Hast Du Dir dieses Duftkombination bereits patentieren lassen ;-)?

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  25. Barbara
    2. Januar 2014
    Antworten

    Den Silvester mit „Panache“ zu starten, da kann ich mir weitaus Schlimmeres vorstellen ;-). Meine Abfüllung leert sich leider bereits bedenklich. Besonders die Basisnote finde ich traumhaft.

    Panache ist in der Schweiz übrigens Bier mit Zitronenlimonade vermischt. Mein heutiger Beitrag zur Völkerverständigung :).

    Ich habe mich auch durch die verschiedenen Blogs gelesen und die Best-of-Listen zu Gemüte geführt. Sehr interessant. Leider haben sie den Nachteil, dass sie neue Begehrlichkeiten auslösen.

    Shalimar: Auf Bois de Jasmin wird eine gewisse Ähnlichkeit mit Vaniglia del Madagascar von Farmacia SS. Annunziata festgestellt, aber wahrscheinlich hast Du das schon selber gelesen. Da ich beide Düfte nicht kenne, kann ich mir auch kein Urteil bilden.

    Vanille Absolument und Eau Duelle, da werde ich mal im Internet auf die Pirsch gehen.

    Dein „kleiner“ Sohn. Bei dieser Bemerkung muss ich lächeln. Ich habe noch zwei ältere Geschwister neben meiner Zwillingsschwester. Bis wir etwa 20 Jahre alt waren, hiessen wir immer „Die Kleinen“, obschon wir beide grösser waren als meine Mutter und meine ältere Schwester. Später waren wir die „Mädchen“. Soweit meine Kindheitserinnerung…

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und grüsse herzlich,

    Barbara

  26. Barbara
    2. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Christiane,

    Ich gebe Dir Dein „Kompliment“ zurück. Du bist böse ;-).

    Gerade habe ich auf Parfumo die Beschreibungen zu Deinen Vanille-Lieblingen gelesen. Göttlich…!

    Danke sehr für das Anfixen. Grr!

    Hat jemand von den Damen eigentlich schon Creed – Les Royales Exclusives – Sublime Vanille getestet? Über den Preis für einen ganzen Flakon reden wir lieber nicht, aber eine Abfüllung…? Da komme ich ins Grübeln.

    Die Vanille lässt mich gerade nicht los, dabei habe doch gerade erst geschrieben, dass ich nicht ultimativ einen Duft mit Vanille suche. Da würde doch wieder einmal Konrad Adenauer passen. StammleserInnen wissen, was ich meine!

  27. Christiane
    2. Januar 2014
    Antworten

    @ Barbara; Iiiich – böse? Nein, nie nicht 🙂

    Falls Du Proben haben willst – lass Dir doch bitte von Uli meine Mailadresse geben, dann kannst ich gerne Dir gern was abzwacken.
    Die Sublime Vanille ist auch sehr schön, zart und elegant – aber Preis und auch Flakongröße gehen gar nicht – warum gibt es den Duft nur in „Anstaltspackungsgröße“? Da habe ich (auch über parfumo 😉 auch nur eine Abfüllung – aber ein paar Probetröpfchen kannst Du gern haben. Und nun sage noch einer, ich sei böse :-))

  28. Isabelle
    3. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Barbara,
    ja, Orchidée Vanille von Van Cleef &Arpels solltest du unbedingt testen!
    Guerlain: „Shalimar Ode à la Vanille sur la Route de Madagascar“ (verrückter Name für einen Duft, nicht?) ist wunderbar… Dieses Jahr gibt es eine weitere Version: „Shalimar blablabla sur la Route du Mexique“… alle limitierte Editionen, natürlich, damit wir Düfte-Fans (bzw. Shalimar oder Vanilla Fans) ordentlich durchdrehen können :-(((
    Kennst du schon Sensual Orchid von Laurent Mazzone Parfums? Er ist kein „reines“ Vanilla Parfum (aber reines Parfum im Sinne von Extrait ist er doch) und viele schöne Blümchen haben doch auch was zu sagen in dieser Geschichte, aber… die Vanilla ist in diesem Duft herrlich. Hier muss ich unsere liebe Chef-Anfixerin zitieren: „(…) Und dann ist da noch die watteweiche Basis mit verhaltenen Hölzern, einer Handvoll Harze und natürlich – Vanille. Cremiger, milchiger, leckerer Vanille. Wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, dem ist nicht mehr zu helfen.“ Sensual Orchid hält und hält Stunden lang (Extrait de Parfum eben); er ist nicht aufdringlich, aber wenn du ihn trägst bist du in einer „Schönheit-Zartheit“-Wolke eingehüllt.
    Ich bin gespannt, ob du „deinen“ Vanilla-Duft finden wirst!
    Viel Spaß mit testen, berichte mal, viele liebe Grüße,
    Isabelle
    p.s.: @liebe Christiane: nein, 99% Cacao staubt nicht, aber ich denke schon, man muss davon ganz, ganz wenig nehmen, ein winziges Stückchen ist schon sehr „kräftig“ 😉

  29. Barbara
    3. Januar 2014
    Antworten

    Liebe, liebe Christiane,

    Ich bin ganz platt! Du machst mich wirklich verlegen mit Deinem grosszügigen Angebot.

    In der Zwischenzeit habe ich Bezugsmöglichkeiten in der Schweiz für Angelique Noir und Spiritueuse Double Vanille schlau gemacht. Die gehören ja zu den The Exclusive Collections sprich L’Art et la Matière-Düfte und sind in der Schweiz gemäss Website von Guerlain genau in zwei Läden erhältlich, nämlich in Genf und Zürich :-((. Und da ich weder in der einen, noch in der anderen Stadt täglich bin, wäre es ganz toll, wenn Du für die „arme“ Schweizerin etwas abzwacken könntest.

    Aber ich habe überhaupt keine Ahnung wie hoch die Portokosten von Deutschland in die Schweiz sind. Letzten Sommer habe ich ein Paket nach Wien geschickt und mir blieb fast der Mund offen. Wahrscheinlich wurde das Paket per Privatjet inkl. exklusiven Häppchen befördert :-).

    Oder hast Du bereits Erfahrung mit Pröbchenversand in die Schweiz?

    Als Gegenleistung kann ich Dir nicht viel Exklusives bieten :-(. Die meisten meiner Schätze, kennst Du wohl schon. Vielleicht den neuen Tauer? Oder hast Du ein PayPal-Konto, da könnte ich Dir einen Betrag überweisen.

    Gibt mir doch bitte Bescheid, ob das Angebot gilt. Wenn ja, werde ich mir erlauben, die liebe Uli betr. Deiner E-Mail-Adresse zu „belästigen“.

    Die Flakongrösse von Sublime Vanille habe ich total überlesen. 250 ml! In dieser Grösse kaufe ich Duschmittel, aber nicht zu diesem Preis ;-). Um Deine Abfüllung nicht unnötig zu verringern, würde ich mir davon bei „Aus Liebe zum Duft“ ein Pröbchen ordern.

    Bei Parfumo bin ich nicht angemeldet, es reicht schon, wenn ich Dich hier und nebenan bei Evelyn mit Kommentare beglücke ;-). Bei Parfumo bin ich stille Beobachterin und Kommentar-Leserin. Der Umgangston bei manchen Kommentaren ist für meinen Geschmack manchmal ein bisschen fragwürdig.

    Und zum Schluss: Jemand, der an Silvester mit seinem Kater Pfötchen hält, kann nur ein ganz lieber Mensch sein.

    @Isabelle: Shalimar und das Thema limierte Editionen. Glücklich sind diejenigen Parfumfans, die sich davon nicht stressen lassen. Ich gehöre leider nicht dazu 🙁

    Sensual Orchid, den habe ich als Abfüllung und gerade aus meiner Schatzkiste ausgegraben. War auch eine meiner ersten Abfüllungen, aber ich habe ihn nicht mehr wirklich in Erinnerung. Peinlich! Das muss ich dringend ändern.

    Ach, liebe Mädels, Ihr seid wirklich (Vanille-)Zucker!

    @Dorothea: Gestern habe ich von meinen „Vergessenen“ Bois de Turquie von Maître Parfumeur et Gantier getestet. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass da auch Iris eine Rolle spielt. Als „Duftgrünschnabel“ liegt es mir fern, einem „alten“ Hasen Duftvorschläge zu machen, aber ich habe natürlich sofort an Dich und Margot gedacht. Kennst Du ihn schon? Er enthält zwar auch Orangenblüte, aber für mich spielt sie keine Hauptrolle. Vielleicht ist er Dir bei der Fülle von Düften durch die Latten gegangen. Und yes, es gibt Abfüllungen davon!

    Viele liebe Grüsse zurück,

    Barbara

  30. Christiane
    3. Januar 2014
    Antworten

    @Barbara: Keine Bange – die Briefpost in die Schweiz ist bezahlbar. Also trau Dich 🙂
    Was parfumo betrifft, hast Du (leider) recht – einige haben zuviel Zeit und/oder keine Manieren und/oder wähnen sich in der Anonymität des Internets sicher – der Umgangston ist mitunter recht zweifelhaft und verleidet einem das Forum. Allerdings habe ich dort auch wirklich nette „Mit-Süchtige“ kennenlernen dürfen.
    Zuckrige Grüße und allen ein zuckersüßes Wochenende (es ist zum Greifen nah!).

  31. Barbara
    3. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Christiane,

    Dann sage ich im Voraus ganz herzlich Merci!

    Ja, ich habe auch schon davon gehört, dass mann/frau im Internet nette Menschen kennenlernt ;-).

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  32. Margot
    3. Januar 2014
    Antworten

    Hallo ihr Lieben,

    erst mal herzliche Neujahrsgrüße an alle! Auf dass es ein duftiges Jahr wird und man alles (zumindest) testen kann, was das Herz begehrt!

    Wow! Ihr habt ja wirklich Zeit in diesen Thread investiert! Eure Fingerkuppen sind bestimmt schon ohne Rillen 🙂

    Für die Vanillesüchtigen unter euch auf der Suche nach der Grals-Vanille: Wie wär’s denn mit dem wunderbaren Tihota? Jetzt übrigens wieder zu haben! War am Anfang auf 1000 Flakos limitiert; Nachkauf ging nur mit Angabe der Käufernummer! Da ich damals (ca. 2006) schon nicht gut auf Vanille in Reinform zu sprechen war, hab ich mir ihn nicht gegönnt. Allerdings hab ich mich damals in den göttlichen Isvaraya verliebt. (Tja, Pflaume, was soll ich dazu noch sagen? s. Moulin Rouge, Khanbaliq, 1996, usw)

    Dann hätte ich da noch Acqua e Zuchero vorzuschlagen von Profumum. Den mag sogar ich, obwohl das ebenfalls eine gewaltige Bombe ist. Genauso wie Confetto, der allerdings mehr gebrannte Mandeln/süßes Popcorn repräsentiert. Aber solche Bomben brauchen besondere Tage.
    Und ja, Spiriteuse Double Vanille von Guerlain ist wohl von einigen das Nonplusultra in diesem Bereich.

    Wer hat hier ELdO – Fin du Monde erwähnt? Ich find’s nicht mehr! Das ist ebenfalls ein Schätzchen das ich gerne unter meine Nase bekommen möchte! Freu mich echt, hier einen ELdO-Fan zu entdecken!

    Schokolade? Habe hier in der Schwabenhauptstadt eine Confiserie entdeckt, die 100% Schokolade anbietet. Ausschließlich zur Weihnachtszeit, da sie nur über eine begrenzte Haltbarkeit verfügt. Konnte sie aber nicht probieren, da sie nur in Tafeln verkauft wird. Ist garantiert nur was für Hardcore-Schoggi-Esser.

    @Barbara: Als Duftgrünschnabel brauchst Du Dich schon lange nicht mehr bezeichnen!

    Schönen Abend und Danke, daß ihr eure Gedanken und Persönlichkeiten mit mir teilt!

    LG, Margot

  33. Margot
    3. Januar 2014
    Antworten

    Ganz vergessen, um hier noch was zur Rezension an sich beizuragen: Noir Tropical reizt mich – vor allem, da ich mich unsterblich in Burlesque (ebenfalls Maria Candida Gentile) verliebt hatte und mir seit dem diese Düfte sehr am Herzen liegen. Leider gibt’s grad keine Pröbchen. 🙁

  34. Dorothea
    3. Januar 2014
    Antworten

    Huhuu Ihr Lieben,

    Fin du Monde – das war ich. Kann es kaum erwarten, ihn zu testen!

    Von Profumum gibt es übrigens noch Vanitas – Vanille mit Myrrhe, auch eine gewaltige Bombe, ähnlich wie Aqua & Zucchero.
    Ich meine, Serge Lutens hat ebenfalls einige Vanilledüfte im Sortiment, oder? Bois de Vanille oder so ähnlich? Ich habe irgendwann Louve getestet, den habe ich auch recht vanillig in Erinnerung…

    Ich glaube, bei Perfumeshrine gab es neulich eine Serie über Vanille, mit verschiedenen Kapiteln – über holzige, rauchige, frische, gourmandige, florale etc. Vanilledüfte.

    Mit der 99% bzw. 100%igen Schokolade fühle ich mich jetzt richtig herausgefordert ;). Bei uns gibt es einen kleinen Laden, der auf hochwertige Schokoladen spezialisiert ist, die haben so etwas auch. Wird demnächst getestet!!! Bisher habe ich mit nur an die 92%ige herangetraut…

    Mein „kleiner“ Sohnemann ist übrigens wirklich noch klein (gerade erst 8 geworden), in Sachen Parfum aber durchaus ernst zu nehmen! Er ist zwar mittlerweile etwas weniger empfindlich geworden, es gilt aber nach wie vor – kein Duftkauf ohne sein OK. Sonst macht er einen Bogen um mich, wie damals bei Philosykos (habe ich mal in meiner Leservorstellung erwähnt) oder Like This *seufz*. Zum Glück mag er fast alle Iris-Düfte – der neueste Favorit ist 1996, ich glaube, den werde ich mir doch irgendwann zulegen müssen…

    LG, Dorothea

  35. Barbara
    4. Januar 2014
    Antworten

    Guten Morgen zusammen,

    Meinen Fingerkuppen geht es sehr gut. Von meiner früheren beruflichen Tätigkeit sind sie Kummer gewohnt :-). Und mit den heutigen Tastaturen kein Problem mehr, wenn ich an die mechanischen Schreibmaschinen während meines 1. Lehrjahres denke.

    @Margot: Pflaume magst Du? Und auch Zimt wie in Khanbaliq? Hast Du schon Oajan getestet? Der könnte etwas für Dich sein. Und schon gebe ich wieder Tipps. Da gibt es momentan sogar Abfüllungen!

    Isvaraya, das „Pfläumchen“ wartet auch noch auf einen Test.

    Tihota habe ich getestet, war mir leider auch too much.

    Ich fühle mich wirklich noch als Grünschnabel, wenn ich die früheren Kommentare lese und sehe, wie lange Ihr hier schon dabei sind. Zudem habe ich von manchen Duftnoten absolut keine Ahnung, wie sie riechen. Weihrauch? Labdanum (Zistrose)? Heliotrop? Safran kommt in mein Risotto, aber wie er riecht? Fehlanzeige. So könnte ich die Liste endlos erweitern.

    Ja, ja die Pröbchen… Auf „Roam“ warte ich auch schon lange. Lange heisst ca. 3 Monate ;-). Einmal gab es sie wieder und ich habe gezögert und schwupps, weg waren sie. Die „Neuen“ gehen wohl weg wie frische Brötchen.

    Die Perfumeshrine-Serie über Vanille habe ich gefunden. Danke für den Hinweis, liebe Dorothea.

    Während ich noch auf der Suche nach meiner Grals-Vanille bin, hat mein Mann seinen Holy-Grail-Duft gefunden. Und es ist „L’air du Désert Marocain“. Seine liebe Frau hat den Duft zum Hochzeitstag im September geschenkt und seit Wochen trägt er nur noch diesen Duft. Er wurde auch bereits zwei Mal darauf angesprochen, was das für ein Parfum sei. „Keine Ahnung, ist ein blaues Flakon und mehr weiss ich eigentlich nicht.“ Sein Originalton: „Ich will nicht, dass plötzlich alle diesen Duft tragen.“ :-). Und als ich ihm gesagt habe, ich hätte noch einige Pröbchen für ihn, meinte er: „Der ist gut, da braucht man nichts zu ändern.“

    So einfach ist das.

    Deinen Sohnemann, liebe Dorothea, „kenne“ ich bereits von der Leservorstellung und aus diversen Kommentaren. „Kindermund tut Wahrheit kund“ auch wenn wir sie manchmal lieber nicht hören möchten ;-).

    Die Leserinnenvorstellung von Margot habe ich natürlich auch gelesen und irgendwo habe ich sogar ein Bild gesehen. Ich kann also Deine Kommentare mit einem Bild verbinden. Und ich bleibe die „geheimnisvolle“ Schweizerin ;-). Aber mein Name Barbara bedeutet auch „die Fremde“. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  36. Margot
    4. Januar 2014
    Antworten

    Guten Morgen,

    ja, ja, ich sitze bei der Arbeit und gönne mir eine Pause 🙂

    @Barbara: Andy Tauer’s L’air du desert marocain ist ein ganz hervorragender Duft! Gute Wahl! In the beginning of Tauer-Aera ist mir dieser sofort ins Herz gesprungen, obwohl ich zu dieser Zeit noch ein absoluter Neuling im Bereich Nische war. Fazit: Das ist auf jeden Fall auch was für Frauen!

    Oajan kenn ich noch nicht – Notier ich mir mal. Und auch Roam darf nicht in Vergessenheit geraten. Ich denke, ich muß meinen ALzD-Wunschzettel mal wieder aktualisieren.

    @Dorothea: In einigen Jahren hören wir bestimmt von einem absoluten Senkrechtstarter im Parfümeurshimmel – das ist dann sichelich Dein Sohn 😀 Halt uns doch bitte auf dem Laufenden!

    Ein schönes Wochenende euch allen und LG,
    Margot

  37. Barbara
    4. Januar 2014
    Antworten

    Ach, Du Arme, musst Samstag auch arbeiten?!? Ich denke an Dich.

    Ja, die Tauer-Düfte sind etwas Besonderes. Ich habe noch einige zu testen, aber ich habe immer eine gewisse Ehrfurcht davor. Da geht für mich nicht alle Tage. Die marokkanische Wüstenluft habe ich auch schon getestet, der geht wirklich hervorragend für uns Frauen. Aber momentan überlasse ich halt meinem Mann ;-). Wobei so ein Experiment Männchen und Weibchen beide den gleichen Duft…? Hmm…

    Heute ist wieder einmal „Khanbaliq“ dran. Bei diesem Regenwetter passt er sehr gut. Irgend jemand hat in diesem endlos Thread erwähnt ;-).

    AlzD-Wunschzettel: Gaaaanz heikles Thema…. Autsch!

    Ich hoffe, Du musst nicht mehr zu lange arbeiten.

    Liebe Grüsse zurück,
    Barbara

    PS: Ich will Dich ja nicht quälen, aber mein Mann hat ab Montag zwei Wochen Urlaub. Juhui!

  38. Dorothea
    4. Januar 2014
    Antworten

    Das ist aber seeehr großzügig von Dir, liebe Barbara, den schönen Marokkaner einfach so Deinem Mann zu überlassen.
    Ich finde ihn auch einmalig.

    Heute habe ich übrigens eine der vielen Shalimar-Versionen getestet – Shalimar Parfum Initial. Die Vanillenote fand ich sehr zurückhaltend, aber irgendwie erinnerte mich der Duft sehr stark an ELd’O Fils de Dieu. Könnte das sein, oder bin ich hier voll auf dem falschen Dampfer?

    LG
    Dorothea

  39. Barbara
    5. Januar 2014
    Antworten

    Was tut frau nicht alles, um für den Titel „Die beste Ehefrau 2013“ vorgeschlagen zu werden ;-).

    Und zudem macht es auch Freude, an einem Ehemann zu riechen, der diesen aussergewöhnlichen Duft trägt :-))))).

    Shalimar: Warst Du in einer Parfumerie oder hast Du Dir die Probe bestellt? Und hat Dir diese Version von Shalimar gefallen oder nicht? So viele Fragen wieder einmal…

    Vielleicht können Dir Christiane oder Isabelle zu der Ähnlichkeit zu Fils de Dieu helfen? „Fils de Dieu du Riz et des Agrumes“, was für ein Name für ein Parfum!

    Schönen Restsonntag!

    Barbara

  40. Isabelle
    5. Januar 2014
    Antworten

    Guten Abend!

    das ist lustig, ich war gestern wieder mit Fils de Dieu, du Riz etc… beschäftigt!

    Fils de Dieu kann man ja mit Shalimar (der Klassiker)vergleichen, wie hier z.B. :
    http://australianperfumejunkies.com/2013/11/21/perfumer-review-fils-de-dieu-etat-libre-dorange/ (die Vorstellung von Shalimar „eased into a pair of Birkenstocks“ finde ich echt lustig…).

    Meine kleine Probe von Shalimar Initial L’Eau (also: die Eau de Toilette, nicht Eau de Parfum) im Gegenteil entfernt mich von Fils de Dieu. Initial ist fruchtiger, irgendwie süßer… den mag ich nicht, muss ich zugeben.

    Für Katie Puckrik steht Initial zwischen FlowerBomb und Narciso Rodriguez for Her.

    Als Shalimar Liebhaberin gefällt mir der moderne Fils de Dieu viel, viel besser als der Girlie Initial (vielleicht auch, weil ich mit meinen 45 J. seit langem keine Girlie Girl mehr bin!:-).

    Und ich bleibe lieber mit dem anderen „Shalimar-Flanker“, die Ode à la Vanille…

    Aber jetzt habe ich eine Frage an euch, liebe „Duft-Schwestern“…

    Wenn ich Shalimar trage, bekomme ich immer Komplimente. Warum? Könnte es sein, dass die Komplimente aus einer Art „Komfort-Zone“ kommen? Ich meine: viele Leute, auch unbewusst, „kennen“ Shalimar. Sie „erkennen“ den Duft, wenn jemand ihn trägt, sie fühlen sich wohl mit diesem Duft, weil er bekannt ist, und drücken sich mit Komplimenten aus – was schön ist, ich auch liebe Shalimar!

    Aber ich liebe auch (zum Beispiel) Enlèvement au Sérail (Francis Kurkdjian), Interlude Woman (Karine Vinchon-Spehner) und M von Six Scents (Yann Vasnier). Aber für diese von unglaublich begabten Parfumeuren kreirte Düfte bekomme ich keine Reaktionen, weder positiv noch negativ. Könnte es sein, dass sie, obwohl sie auch sehr schön sind, irgendwie „stören“, weil sie weniger bekannt sind?

    Wie sieht es bei euch aus?

    Viele liebe Grüße,

    eine gerade „shalimierte“ Isabelle 😉

  41. Barbara
    6. Januar 2014
    Antworten

    Liebe „shalimierte“ Isabelle,

    Ganz herzlichen Dank für Deine Erklärungen über Shalimar und den Fils de Dieu etc.. War sehr interessant zu lesen. Vorhin habe mich auf Parfumo schlau gemacht und bin ganz erstaunt über die x-Variationen von Shalimar. Ist im Original wirklich auch Ledernote vorhanden? Und sind die Vanille-Flanker Deine Lieblinge?

    Ich habe leider noch nie (bewusst) Shalimar gerochen, aber wahrscheinlich hat der Duft auch so einen hohen Erkennungswert wie z. B. Opium, Aromatics Elixir, Cašmir.

    Komplimente für meine Düfte habe ich in letzter Zeit „nur“ von meinem Mann, meiner Schwägerin und Nachbarin bekommen. Und mein Mann sieht sich wohl dazu verpflichtet… Wobei er findet auch nicht alles gut, was ich so teste ;-). Interessant finde ich jedoch, dass er alle Düfte mit Iris-Noten sehr gut riechen mag (winke, winke Dorothea + Margot).

    „Laetitia“ von Rancé 1795 wurde von meiner Schwägerin kommentiert. Meine Nachbarin findet das von mir schon öfters erwähnte „Mare Nostrum – Aura Maris“ sehr schnuppernswert. Dann fällt mir ein, dass auch die „Amelia“ wahrgenommen wurde. Allerdings mit dem Kommentar „Hier riecht es nach Maiglöckchen…“. In den Duftnoten sind aber weit und breit keine Maiglöckchen erwähnt und ich habe sie auch noch nicht wirklich festgestellt?!?

    Von wildfremden Leute bin ich bis jetzt noch nie auf mein Parfum angesprochen worden. Ich vermute, es spielt keine Rolle, ob Nische oder Mainstream. Mann/Frau mag einen Duft oder nicht. Wenn ich da an manche Duftschwaden in der Bahn denke, die definitiv NICHT Nische sind *schüttel*.

    Isabelle, Du bist doch viel unterwegs? Hast Du schon Unterschiede festgestellt beim Erhalten von Komplimenten? Sind z. B. Italiener offener als Engländer?

    Wir Schweizer sind eher zurückhaltend. Vor kurzer Zeit habe ich einen Schweizer Nationaltorhüter und eine Fernsehmoderatorin beim Einkaufen gesehen und mir (und den meisten Schweizer) käme es nicht in den Sinn, ihn/sie mit Autogrammewünsche oder Handyfotos zu belästigen. Man nimmt etwas oder jemanden zur Kenntnis und damit ist es abgetan. Ausser man ist noch im Girlie-Alter (bin mit 44 Jahren auch aus diesem Alter 🙂 und fällt in Ohnmacht, wenn Justin Bieber oder so auftaucht ;-). Damit erklärt sich für mich auch, dass ich (noch ?) keine Komplimente erhalten habe :-(.

    Auch wenn wir das Parfum vor allem für uns selber tragen, wäre/ist es doch schön, wenn der Duft wahrgenommen und gewürdigt wird. Ein Kompliment ist doch immer schön, oder?

    Liebe Grüsse zurück,

    Barbara

    @Christiane: Habe Freitagabend Ulrike gemailt. Du liest von mir…

  42. Üt
    6. Januar 2014
    Antworten

    Isabelle !

    Hier mal ein paar Kanada-Klischees – dein Angebeteter trägt ein Holzfällerhemd – hat 8 Huskys – riecht nach Lagerfeuer und oder Kamin – serviert morgens Pfannkuchen mit Ahornsirup –
    spricht französisch weil er bei Quebec wohnt – muss stundenlang Holz hacken damit er bei den Temperaturen in der Blockhütte nicht erfriert ?

    Gott sei Dank hast keinen Schweinefarmer getroffen, das war so ein kanadischer Serienmörder der seine Opfer dann verfüttert hat.

    @Barbara: heute bin ich einfach nur verzweifelt das sich meine Tagesdüfte in Nacht-Düfte verwandeln … heul ….

    Üt

  43. Barbara
    6. Januar 2014
    Antworten

    Liebste Üt,

    Wo liest Du auch immer solchen Sachen.. an die Schweine verfüttert… Ich weiss jetzt, wieso viele von Euch kein Fleisch essen… und ich weiss auch, warum ich mit Wissen kein grunzendes Tier auf meinem Teller haben will…

    Das ist wirklich gruselig wie die Tatsache, dass Du keine Tagesdüfte mehr tragen darfst.

    *Grosses Schnüff und mit traurig sein* :-(((((

    Barbara

  44. Barbara
    7. Januar 2014
    Antworten

    Liebste Üt,

    Herzlichen Dank für Deine Gute-Nacht-Geschichten…

    Zum Glück konnte ich trotzdem gut schlafen und es begegneten mir auch keine bösen Männer in meinen Träumen ;-).

    Hoffe Du hast auch ein Mütze Schlaf bekommen und hast den ersten Schock verdaut.

    Ohne Duft aus dem Haus? Da würde ich mich wie nicht richtig angezogen fühlen :-(.

    Tschüss und bis bald,

    Barbara

  45. Isabelle
    7. Januar 2014
    Antworten

    @ Guten Tag Barbara!
    von Shalimar habe ich viele „Versionen“ bzw. die Eau de Parfum classique(ziemlich neu), die Ode à la Vanille sur la Route de Madagascar, das Extrait de Parfum neu und ein Fläschen Extrait de Parfum Vintage. Die Vintage Version als Extrait ist der Hammer und hat in der Tat eine wunderbare wilde Ledernote. Ich denke, wenn man sich in einem Guerlain-Duft verliebt, soll man unbedingt sich die Zeit nehmen, um alle Konzentrationen des Duftes durch zu probieren, von Eau de Toilette bis zum Extrait. Es ist absolut spannend. Ob ich einen Liebling habe? Ich denke nicht, jede Version hat ein bestimmten Charakter und passt besser zum einem Moment des Tages oder des Abends…
    Schön, echt schön, dass du Komplimente für deine Düfte bekommst! Das freut mich ! Wie du schreibst, auch wenn wir die Düfte für uns tragen, können Komplimente ab und zu nicht schaden 🙂
    Ich weiß nicht so viel über wie Engländer Düfte gegenüber reagieren, aber Frankreich / Italien / Deutschland kann ich vergleichen, weil ich in alle 3 Länder gelebt habe bzw. lebe und ja: die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Hier in Berlin bin ich viel, viel weniger angesprochen als in Italien und Frankreich. Was ich nicht unbedingt als negativ empfinde.

    @Üt! Du bist ja ein Unikat und ich habe tot gelacht mit den Klischees… Ich danke dir dafür…
    Also, meine Antwort: nein – nein – potentiell ja, leider fehlt noch ein Kamin – ja, mit riesiegen frischen Blaubeeren 😉 – nein, hier ist man doch mehr Richtung Schweinefarm und angespülten Füße als Richtung Québec! – potentiell ja!
    Liebe Üt, vielleicht müssen wir eine Art Maske für die neue Cheffin erfinden, sodass du doch deine Frapins und… und… und… tragen kannst? Rausgehen ohne Duft fühlt sich wie nackt an und dass, gerade im Winter, wollen wir nicht! Aber ohne Cheffin-Maske würde ich dir abraten, den wilde Shalimar Vintage zu tragen…

    Viele liebe Grüße aus Berlin!

    Isabelle

    p.s.: welchen Duft trägt man (Frau)für einen Vorstellungsgespräch? Ich muss am Freitag den richtigen auswählen!!! Hilfe!

  46. Dorothea
    7. Januar 2014
    Antworten

    Also…wenn ich am Freitag ein Vorstellungsgespräch hätte, würde ich Chanel no. 19 wählen. Wirkt auf jeden Fall seriös, unaufdringlich und nicht zu verspielt. Ansonsten bei wärmeren Temperaturen auch gerne 28 La Pausa oder Hiris.

    Shalimar Parfum Initial mochte ich übrigens nicht. War mir dann doch zu süß und gourmandig. Dann doch lieber Fils de Dieu….

    Liebe Grüße und viel Erfolg beim Vorstellungsgespräch!
    Dorothea

  47. Barbara
    7. Januar 2014
    Antworten

    Ein Duft für das Vorstellungsgespräch… hmm… hmm…?

    Vor allem würde ich einen Duft wählen, mit dem DU Dich zu 1000 Prozent wohl fühlst!

    Eher etwas Dezentes. Sicher keinen üppigen Orientalen ausser Du hast ein Vorstellungsgespräch in einer fremdländischen Botschaft ;-).

    Nein, ernsthaft. Mit Chanel-Düften wie von Dorothea vorgeschlagen, machst Du sicher keinen Fehler.

    Ich drücke die Daumen für Freitag und wünsche Dir viel Erfolg.

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  48. Üt
    7. Januar 2014
    Antworten

    Hallo in die Runde,

    @Isabelle: hier ist man doch mehr Richtung Schweinefarm und angespülten Füße als Richtung Québec! – der war gut – hahaha…. solchen Humor liebe ich

    @ Barbara: so langsam verdaue ich den Schock unparfümiert zur Arbeit zu gehen, aber ich fühlte mich heute irgendwie sehr nackt. Habe mich so daran gewöhnt einen Duft zu tragen das es mir heute morgen so schwer gefallen ist darauf zu verzichten. Als ich dann daheim war, zack gleich Visa aufgetragen.

    Habt ihr schon mal von Klarträumen gehört. Da weiß man im Traum, aha man träumt und ist sich dessen bewusst und kann alles mögliche machen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum

    Das würde ich gerne können!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bislang habe ich das ohne Erfolg probiert. Zufällig war am Wochenende eine Doku bei Arte und die Klarträumerin erzählte: im Traum macht sie eine Tür auf und da steht: Johnny Depp – na klasse … Also ich will jetzt keine Johnny Depp Träume aber wenn ich die Tür aufmache steht da meistens: meine Mutter. Daher fände ich es gut auch mal einen Klartraum zu haben. Vielleicht können mich Düfte dabei unterstützen. Bin gespannt wie es sich zu Visa schläft.
    Versuche jetzt also aus der Not eine Tugend zu machen.

    Vorstellungsgespräch: ich persönlich liebe ich Cannabis und Alkoholnoten – das lockert die Atmosphäre auf – aber ich hatte bis jetzt auch nur Mist-Job – das soll nix heißen, das ich das jetzt empfehle.

    Meine neue Arbeit macht mir Spaß – bloß darf ich nur nach „Nichts“ riechen. Drücke Dir die Daumen das Du den richtigen Duft wählst. Das wird schon, Du bist schließlich nicht auf einer Schweinefarm gelandet und alle Füßchen sind auch noch dran. Aber weshalb bewirbst Du dich nicht in Kanada ? Und was hattest Du aufgelegt als Dir der Kanadier verfallen ist ? Oder war es umgedreht ?

    @Barbara: Wo Du eine Zwillingsschwester hast, wie ähnlich seid ihr Euch den astrologisch gesehen ? Horoskop technisch sollte es doch recht ähnlich sein? Gibt es trotzdem Unterschiede ? Bin mir immer nicht sicher, wie sehr ich daran glauben soll. Was sagt dein Horoskop und das deiner Schwester ?

    Üt

  49. Isabelle
    7. Januar 2014
    Antworten

    Liebe Dorothea, liebe Barbara, liebe Üt,

    vielen, vielen Dank für eure guten, lieben Tipps, Wünsche und Grüße!

    Ja: seriös, unaufdringlich, nicht verspielt, dezent muss er sein.

    Chanel N° 19 hat mich zu Perle de Mousse geführt, was eine Möglichkeit wäre. Eine andere „Perle“, die ich sehr mag und elegant finde, ist Perles von Lalique.
    Und da ich (in Gedanken) bei Lalique war, habe ich an Lalique Le Parfum gedacht, auch sehr elegant. Aber vielleicht schon zu orientalisch?
    Dazu kommen noch La Pluie und Clive Christian 1872. Mit La Pluie bin ich sicher, dass ich mich wohl fühle. Ich liebe ihn. Und 1872 ist mein Glücksbringer.

    Fazit: ich bin ein Duft-Disaster. Nachdem ich meine Abfüllungen und Flakons rausgegraben habe und… 1… 3… 5… 6 Düfte gesprüht habe (obwohl ich nur 2 Arme habe. Und ja: 2 Füßchen auch. Aber die habe ich noch nicht gesprüht. Werde ich mal), rieche ich wie… „A Beautiful Mess“:

    http://www.youtube.com/watch?v=K8Mz_kyRlWY

    und das wird am Freitag wohl gar, aber gar nicht klappen.

    Am Freitag muss ich mehr oder weniger so wirken:

    http://images2.fanpop.com/images/photos/7000000/Professor-Minerva-McGonagall-professor-mcgonagall-7083850-500-210.jpg

    Viele duftende Grüße und schönen Abend,

    Isabelle

    p.s.: @Üt… so schön zu wissen, dass deine neue Arbeit dir gefällt!!!… Meine Bewerbungen schicke ich derzeit in Deutschland und bis Kanada… Aufgelegt hatte ich Marron Chic 🙂

  50. Dorothea
    7. Januar 2014
    Antworten

    Oh ja, die beiden Perlen sind auch eine sehr gute Wahl! Die anderen kenne ich leider nicht… Aber Wohlfühlen ist natürlich absolut wichtig an so einem Tag.

    Liebe Üt, Du hast mein tiefstes Mitgefühl wegen der verordneten Duftenthaltung! Für einen Duftfreak kann es doch nichts Schlimmeres geben… Ich glaube, ich würde mich dann auch irgendwie nackt fühlen. Geht wirklich gar kein Duft? Ist Deine Chefin denn gegen alles allergisch? Vielleicht wäre etwas mit rein natürlichen Duftstoffen einen Versuch wert – zum Beispiel von Maria Candida Gentile?

    Ich drücke Dir die Daumen, dass sich doch was machen lässt…

    LG
    Dorothea

  51. Barbara
    8. Januar 2014
    Antworten

    @Üt: Zu Dir komme ich später… Heute oder morgen, versprochen!

    @Isabelle, unser Duft-Desaster :-))) Perle de Mousse, Lalique – Le Parfum und das edle Tröpfchen Clive Christian 1872, kenne ich alle nicht.

    Deine „Duftsprühbeschreibung“ finde ich herrlich! Hoffentlich hast Du Dir beim weiteren Testen nicht noch etwas ausgerenkt 😉

    Aus „gegebenen“ Anlass teste ich heute Perles de Lalique. Oh, dass ist aber auch ganz ein wunderbarer Duft. La Pluie kenne ich bereits dank Deinem Hinweis im Sommer. Im Vergleich zu La Pluie finde ich Perles de Lalique eleganter. Aber beide kann ich mir sehr gut vorstellen. Dein Bauch wird Dir sagen, welcher es sein muss.

    Hast Du Zitronen im Haus, damit Du den Ausdruck von Maggie Smith hinkriegst? In ihrer Rolle als Violet Crawley in „Downton Abbey“ finde ich sie einfach grandios.

    Und ich hoffe für Dich, dass Du nach dem Vorstellungsgespräch einfach nur „Lucky“ sein wirst. Ein weiteres Lied von Jason Mraz, dem Sänger von „A Beautiful Mess“.

    Das wirst Du schon hinkriegen und wir sind alle in Gedanken bei Dir.

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  52. Barbara
    8. Januar 2014
    Antworten

    Wir können uns heute ein Gläschen Prosecco oder auch nur Alkohol in „Duftform“ gönnen, wir haben gestern den 50. Kommentar in diesem Thread geschafft!

    Herzliche Gratulation an meine lieben Duftschwestern!

    🙂 🙂 🙂

    Barbara

  53. Barbara
    8. Januar 2014
    Antworten

    @Isabelle: Habe heute Nachmittag von meinem Mann ein weiteres Kompliment erhalten und zwar für „Perles de Lalique“. Und ich finde die Perlen wirklich auch bezaubernd.

    Mein Mann hat, wie bereits einmal erwähnt, auch französische Wurzeln. Das erklärt einiges, liebe Isabelle, gell! :-).

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  54. Isabelle
    8. Januar 2014
    Antworten

    Und jetzt kommt den 55. Kommentar in diesem Thread 🙂 !
    Und zurück damit auch zu Maria Candida Gentile: Dorothea hat recht, es lohnt sich zu probieren mit rein natürlichen Duftstoffen, vielleicht wird die Cheffin nicht darauf reagieren.
    Finisterre mag ich sehr, er wirkt wie Wellness bei mir, besonders abends (bis jetzt ist er der einzige Duft mit maritimen Noten, den ich mag).
    @Liebe Barbara: Danke für deine durch Selbst-Testen aktive Unterstützung! Und ich lese gerade, dass du Komplimente dafür bekommen hast! Toll… Dein Mann ist ein Connaisseur (L’Air du Désert Marocain ist traumhaft)!
    Ja, Perles de Lalique ist eleganter als La Pluie. Ich habe mich für ihn entschieden, weil er seriös und dezent ist, hat jedoch* auch eine gewisse „Frechheit“, die ich sehr schätze.
    * jedoch(genauso wie „allerdings“, „nämlich“ und „nichtsdestotrotz“) ist ein wort, das für mich als Nichtdeutschmuttersprachlerin total elegant klingt. Nur das ich nie ganz sicher bin, wann ich sie verwenden soll. Also ich hoffe, dass „jedoch“ hier richtig ist.
    Zitrone werde ich mitnehmen :-), „Downton Abbey“ kenne ich gar nicht! Shame on me.
    Danke für Lucky! Am Freitag kann ich nur „lucky“ sein, weil die Einladung zum Vorstellungsgespräch schon eine riesige Freude in sich ist.
    Und noch: wie schön, dass du La Pluie so magst! Freue mich!

    Viele liebe Grüße,

    Isabelle

  55. Isabelle
    8. Januar 2014
    Antworten

    🙁
    Jetzt kommt der 55. Kommentar… Nicht „den“.
    Shame shame on me.

  56. Margot
    8. Januar 2014
    Antworten

    Irgendwie entwickelt dieser Thread eine ganz eigene Dynamik *cherio Miss Sophie* und sollte mM hier irgendwo außer Konkurrenz fort geführt werden …

  57. Barbara
    9. Januar 2014
    Antworten

    … am Anfang war Gugelhupfteig. Aber dazu später mehr.

    @Üt: Ja, meine Schwester und ich sind uns sehr ähnlich. Da wir eineiige Zwillinge sind, ähneln wir uns natürlich auch beim Aussehen. Die gleiche DNA lässt grüssen. Auch vom Charakter sind wir uns sehr ähnlich. Inwieweit hier Gene, Sterne oder was auch immer eine Rolle spielen, wer weiss es? Auf alle Fälle haben wir das gleiche Sternzeichen und den gleichen Aszendenten. Und einige Eigenschaften, die typisch Skorpion sind, haben wir beide und auch andere Skorpione, die ich kenne.

    Aber: Für mich steht fest, dass die ganz grossen Ereignisse des Lebens seit unserer Geburt festgeschrieben sind. Es gibt Umwege, die wir machen (können), aber etwas lenkt unseren Hauptweg. So ähnlich schreibt es übrigens auch Hape Kerkeling in seinem Buch: „Ich bin dann mal weg…“. Nenn es Karma, Schicksal oder wie auch immer. Und glaube mir, ich und meine Familie haben schon sehr viele harte Schicksalsschläge verdauen müssen und auch gehadert. Man muss es akzeptieren und damit leben. Diese Erkenntnis hatte ich auch nicht schon mit 20. Und an manchen Tagen fällt es leichter als an anderen.

    Für mich ist das Leben ein Geschenk mit allen Tiefen und Höhen.

    Zurück zum Gugelhupfteig. Dieser war der Anfang dieses langen Threads und ich war mir nicht bewusst, was ich damit auslöse. Und da wir schon lange nicht mehr bei den Düften von Maria Candida Gentile sind, ist dies mein letzter Beitrag in diesem Thread. Ausser natürlich ich teste irgendwann auch noch „Finisterre“ ;-). Wer weiss?

    Ulrike hat meine E-Mail-Adresse und wer möchte, kann mich gerne auf diesem Weg kontaktieren – ausser Konkurrenz :-).

    Und zu guter Letzt verwende ich nochmals den Buchtitel von Hape Kerkeling: „Ich bin dann mal weg…“

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  58. Üt
    9. Januar 2014
    Antworten

    @Isabelle: Für morgen drücke ich ganz fest die Daumen. Über die Schulter spucken geht online leider nicht.

    @Barbara: ich schreibe bei Indult mal weiter …

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