4 Kommentare

  1. Annette
    14.Feb 2012
    Antworten

    Hallo,

    Prinzipiell bin ich ja kein Fan von dezidierten „Leckerschmeckerdüften“ – dieser ist der erste _ausgesprochene_ Gourmand, der seinen Weg zu mir gefunden hat, aber, wow! der hat was!

    Diese Stadthommage von Bond No. 9 entwickelt sich nicht im Sinne eines linearen Duftverlaufs, sondern sie wechselt immer wieder ihre Facetten, sie offeriert mal die eine, mal die andere Note im Vordergrund und *yummy* was für Noten –

    „So New York“ ist eine dekadente, herrliche Scho-collage: das geht von super-double-choc-Brownies über Tassen dickflüssiger, dunkler, sahniger heißer Trinkschokolade, von zartbitter-schmelzend-vanilliert zu karamelligem Latte Macchiato, hat eine deutliche, wunderschöne Haselnußnote, dazu Anklänge von Kakao, von siruparomatiserten Starbuck-Köstlichkeiten… rundherum lecker!

    Trotzdem gleitet das Ganze nie in kleinmädchenhafte pappsüße Naschhaftigkeit ab. Bei all der schwelgerischen Schokoüppigkeit bewahrt der Duft durchgehend eine gewisse Leichtigkeit und bleibt stets angenehm erwachsen. Einfach schön!

    Für das momentane kalte Wetter bestens geeignet, kann ich mir „So New York“ für de Sommer nicht wirklich vorstellen, aber im Moment – eindeutig ein wunderbarer Winterspaziergangsbegleiter 🙂

    Liebe Grüße!

    Annette

    PS: Als Spontaneinfall hatte ich mir für die Vorstellungsrunde eine Probe von „So New York“ gewünscht, getestet, dann meinen Eindruck dazu getippselt, die AlzD-Rezension dazu hier zum Kommentar posten rausgesucht und mußte dann gerade sehr lachen 😀 Steffi hat in ihrem Artikel nämlich alles auf das Trefflichste _genauso_ beschrieben.

    Schocoholics united! *lach*

  2. Ulrike
    15.Feb 2012
    Antworten

    Huhuu liebe Annette,

    yep, in So NY ist alles drin, was das Süßmaulherz begehrt an amerikanischen Köstlichkeiten: Vom Muffin über den Brownie hat man hier nachhaltig bei Starbucks gewildert und, das ist das schöne daran, ist dabei null infantil geworden. Das ist wahr – er ist erwachsen und bewahrt sich eine gewisse Leichtigkeit, der Duft. Und rutscht deshalb nicht in klebrige Gefilde ab. Insofern ist er ein perfekter Seelenschmeichler bei kühlen Temperaturen. Und – ich bin ein echter Fan der fruchtigen Mirabellennoten, die sich da in dem Schokobad räkeln 🙂

    Viele liebe Grüße zurück

    von der jetzt heftig nach etwas Süßem gierenden Uli 😉

  3. Annette
    15.Feb 2012
    Antworten

    stimmt, die Fruchtnote ist schön!

    Und weil das Wetter so doof ist, gebe ich jetzt wegen der Mirabellen einen Barack pálinka (einen echten, nicht so ein billig’s Gepamps) aus – prost, liebe Uli, auf uns und wärmere Zeiten!

    (Das Büchlein von Siegfried Lenz liebe ich ja sehr, kennst Du, oder?)

    Liebe Grüße!

    Annette

  4. Ulrike
    15.Feb 2012
    Antworten

    Du meinst Schinkenpeter? Der würde gut zu Ménardos Patchouli24 passen 😉 Und gerne her mit Schnappes *sprach es und hatte sich gerade Whiskeynachschub bestellt, passend zum kalten Wetter*

    Liebe Grüße zurück und ein fröhliches Prosit! 😀

    Uli.

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