3 Kommentare

  1. Christel
    18.Sep 2018
    Antworten

    Der Sorcinelli-Event (wie sowas ja heute wohl heißt) klingt richtig spannend, da wäre ich wirklich gerne dabei gewesen. Wobei mir bei Duft + Kirche als erstes der Alte Peter in München einfällt: diese Weihrauchschwaden, fantastisch.
    Mal eine ganz blöde Frage: Ihr füttert die geneigten Leser ja immer wieder mit Berichten von Duft-Messen an – gibt es irgendeine Planung, mal eine „Leserreise“ zu einer solchen anzubieten?
    Liebe Grüße, Christel

  2. Ulrike Knöll
    20.Sep 2018
    Antworten

    Hallo liebe Christel,

    ja, mich hätte es auch interessiert, das „Event“ 😉
    Zwecks Kirche und multisensorisches Projekt fällt mir immer das hier ein – ich hatte für die zugehörige Buchveröffentlichung auch einen Artikel geschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=4CGQlJbc0GQ
    SilentMOD – eine Installation anlässlich der Games.com-Messe im Kölner Dom. Videokunst, Robotik, Klanginstallationen und ein eigens kreierter Duft, eine Beduftung, von Marc vom Ende.

    Betreffs der Messen: Ich bin ja ansonsten normalerweise auf beiden Messen, sowohl auf der Esxence als auch auf der Pitti. Beide sind nur sehr eingeschränkt zugänglich für normales Publikum. Darüber hinaus geht es eigentlich primär um „Socialising“, um die Kontaktpflege und -anbahnung von Marken, Vertrieben und zum Teil Endkunden in Form von Parfümerien und Geschäften. Presse in jeglicher Form, auch Blogger usw. sind natürlich auch ein Thema.

    Aber für den Endkunden im Sinne von privatem Parfumkäufer wird es schwierig: Wenn man überhaupt auf die Messe kommt, wird man an jedem Stand gefragt werden, wer man ist, woher man kommt, für wenn man einkauft usw.. Viele verlieren das Interesse, wenn man kein Einkäufer ist oder Vertrieb, was aber auch nachvollziehbar ist. Die Messe dient wirklich dazu, sich zu präsentieren, bestehende Kontakte zu pflegen bzw. neue Vertriebswege und/oder Länder zu erschließen. Zum Teil, das ist auch nicht immer nachvollziehbar, werden die Markenstände auch von dem italienischen Vertrieb gemacht/betrieben und der Hersteller/Inhaber ist nicht oder nur teilweise da. Da wird es dann selbst für Vertriebler schwierig, die ein Interesse an dem Vertrieb dieser Marke in einem bestimmten Land haben – weil der italienische Vertrieb damit nichts zu tun hat. Und der Endkunde im Sinne von privater Duftkäufer ist da einfach ganz weit weg. Du kannst als solcher vor Ort nichts kaufen, die Firmen möchten die Zeit nutzen, ihre Businesskontakte zu erledigen, weil alle vor Ort sind, was immense Reisekosten usw. spart. Und – sie brauchen ihre Pröbchen und Co. für ihre Businesskontakte. Insofern ist man, so hart das klingt, als privater Endkunde einfach nicht die Zielgruppe und insofern auch nicht überall supergerne gesehen.

    Dennoch: WENN dann ist die Mailänder Esxence eher noch geeignet, weil dort weniger die italienischen Vertriebe vor Ort sind als vielmehr die Eigentümer selbst. Sie ist in jedem Fall offen für Publikum, meist am Wochenende. Sollte sich jemand entscheiden, sich einmal eine solche Messe ansehen zu wollen, bin ich gerne bereit, auch eine kleine Messebegleitung zu spielen 🙂

    Im übrigen gibt es auch ein paar Blogleserinnen, die schon auf einer oder auf beiden Messen waren – vielleicht berichten die ja mal von ihren Erfahrungen 🙂

    Herzliche Grüße

    Ulrike

  3. Christel
    21.Sep 2018
    Antworten

    Liebe Ulrike,
    danke für die ausführliche Antwort – erinnert mich bissle an die Frankfurter Buchmesse – da kann man auch nix kaufen und dennoch wälzen sich an den Publikumstagen Massen durch die Gänge … und als Standbesatzung ist man/frau leicht angestrengt ;-).
    Falls es mich mal zwatzelt wg. Milano komme ich sicher gerne auf das „Führungsangebot“ zurück.
    Liebe Grüße, Christel

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