Im Schlossgarten von Versailles mit Eutopie No. 7

Liebe Freunde der duftenden Wässerchen,

wie Ihr wisst, ist die Chefanfixerin momentan unpässlich, weswegen Ihr erst einmal mit mir vorliebnehmen dürft. Um die Zwischenzeit so wenig unangenehm wie möglich zu gestalten, habe ich mich ins Zeug gelegt und Vorabinformationen zu den drei neuen Eutopie-Düften organisiert. Ich bin sehr angetan …

Die bescheidene Benamung durch die Zahlenreihe wurde folgerichtig fortgesetzt: Freut Euch auf „No. 7“, „No. 8“ und „No. 9“!

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„Willst du immer weiter schweifen? / Sieh, das Gute liegt so nah …“, wusste schon der alte Goethe – nach Ausflügen in den Orient widmet sich Eutopies Elodie Pollet mit ihrem neuen Trio der französischen Heimat und ich darf schon verraten, dass hierbei faszinierende Düfte herausgekommen sind, die bestens in die jetzige Jahreszeit passen.

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eutopie-no-7 Bei „No. 7“ von Eutopie bereist Elodie Pollet die eigene französische Heimat und widmet sich dabei einem überaus geschichtsträchtigen Ort: Versailles. Ein Spaziergang durch die spektakuläre Gartenanlage des Schlosses Versailles.

Etwas abseits der großen Sehenswürdigkeiten befindet sich östlich des Schweizer Sees der Potager du Roi, der Gemüsegarten des Königs, jener 1683 von Jean-Baptiste de la Quintinie für König Ludwig XIV. angelegte und nach Renaissance-Vorbildern gestaltete Garten. Damals gelangten die dort angebauten Köstlichkeiten direkt auf die königliche Tafel wie etwa Trauben, Feigen, Erdbeeren und viele andere Obst- und auch Gemüsesorten. An diesen stillen Fleck dachte Elodie Pollet bei der Kreation von „No. 7“, an die Obstbäume, Kräuter und Gewürze, die herrlich duftenden Blumen und den Frieden, den die Natur ausstrahlt.

lilac

Wir haben doch mittlerweile alle genug vom Winter, oder nicht? „No. 7“ ist genau die richtige Kreation, um die Wiedergeburt der Natur einzuläuten: Auch wenn oben ein Flieder abgebildet ist, ist er kein Fliederduft, aber eine frühlingshafte Komposition wie aus dem Bilderbuch. Frische und grüne Noten lassen an die grünen Triebe denken, die überall hervorschießen – Schwarze Johannisbeere sorgt für frische Säure und Galbanum für grüne Akzente. Beschwingte federleichte Blütennoten – Freesie, Wasserjasmin, Mimose und etwas Iris werden genannt – machen das Frühlingsbild perfekt.

Der Duft lässt uns aber auch nicht vergessen, und das ist meiner Meinung nach auch gut so, dass wir uns in einem menschengemachten Garten befinden, mit einem großen und visionären Sinn für Gleichklang, Geometrie, der Ordnung der Natur durch gartenbauliche Planung, wie dies in den atemberaubenden Schlossgärten von Versailles geschehen ist. So ist der Duft eben auch nicht wildwüchsig oder völlig naturbelassen. Saubere Noten von Moschus und Pfirsich in der Basis vollenden ihn auf harmonische Weise, die daran erinnert, dass hier natürlich nicht die Natur, sondern ein Parfümeur am Werk war.

Thomas Fontaine ist übrigens sein Name, er ist auch für die „No. 8“ verantwortlich und mit seinen zahlreichen Kreationen u. a. für Jean Patou und Lubin absolut kein Unbekannter. Eutopie – der gute Ort – auch die „No. 7“ zeigt uns definitiv einen solchen.

Die Duftkomposition:
Kopfnote: Tagetes, Schwarze Johannisbeere, Galbanum, Rosa Pfeffer
Herznote: Freesie, Wasserjasmin, Mimose, Iris
Basisnote: Zedernholz, Weißer Moschus, Pfirsich, Ambra

Liebe Grüße und morgen geht es mit der „No. 8“ weiter.
Harmen

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Harmen Biró Verfasst von:

Hallo, ich heiße Harmen, war bis vor Kurzem irgendwas­unddreißig und habe immer die Nase im Wind, um Duftschätze für Euch zu finden und hier vorzustellen. Selbst bevorzuge ich feine Lederdüfte oder Gewürzkompositionen, ohne mich da aber festzulegen. Warum auch? Es gibt ständig so viel Neues in der Welt der Düfte zu entdecken. → BIRÓ

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