6 Kommentare

  1. Susanne
    22.Nov 2012
    Antworten

    Guten Morgen, liebe Ulrike,
    meine morgendliche Lektüre mit deiner Rezension war einfach nur gut an diesem nebligen Tag – vielen Dank, und sie hat mir auch neue Erkenntnisse gebracht – die ursprüngliche Bedeutung der platonischen Liebe, darüber hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht.
    Desgleichen die Bittermandel als Symbol der Süße und Tödlichkeit der Liebe, ein sehr schöner Vergleich!
    Allerdings haben mir auch diese philosophisch angehauchten Gedanken keine Lust darauf gemacht, die Düfte zu testen – wie gestern schon festgestellt.
    Schnuppere heute an „Wood & Absinth“ von Mark Buxton … hmmm. seeeeehr schön, der Duft und auch der Flakon, edel, und sie bilden eine Harmonie.
    Viele Grüsse, Susanne

  2. Isabelle
    22.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike,

    ich gebe zu, deine zwei Rezensionen über House of Sillage habe ich gar nicht wegen House of Sillage gelesen, sondern weil du mir über Philosophie so viel beibringst (nochmals ganz herzlich vielen Dank!!!).

    „Furchtbar“ habe ich gedacht, als ich die Sillage Flakons gesehen habe. Und noch mehr „Furchtbar“ habe ich gedacht, als ich die 2 Videos gestern kurz angeschaut habe. Was soll das sein???

    Und seit gestern habe ich immer wieder im Kopf ein wunderschönes Foto: Andy Tauers Hände, mit dem Rose Chyprée Flakon mitten in roten Rosen versteckt. Seine Arme, sein Gesicht im Hintergrund und sein Blick auf uns, auf mich : für mich, die schönste „Parfum Werbung“ der Welt.

    (Hier ein Link zum Foto: http://3.bp.blogspot.com/-VCFu7YDYSOk/UEnUGBC352I/AAAAAAAACi4/Byg_SezrWpc/s400/andy.jpeg)

    Die Sillage Düfte werde ich nicht testen – sie entsprechen offensichtlich „meine“ Welt gar nicht. Aber die Bittermandel Note, die du erwähnst, erinnert mich an einem wundervollen Buch, das eine für mich (aus persönlichen Gründen) sehr wichtige Geschichte erzählt.

    Gabriel García Márquez, „El Amor en los tiempos del cólera“ (Die Liebe in den Zeiten der Cholera)… Hier der erste Satz, der zu „Bittermandel als Symbol der Süße und Tödlichkeit der Liebe“ ganz gut passt:

    „Era inevitable: el olor de las almendras amargas le recordaba siempre el destino de los amores contrariados.“ („Es war unvermeidbar: Der Geruch von bitteren Mandeln ließ ihn stets an das Schicksal verhinderter Liebe denken.“)

    Wenn Berlin fängt an, zu dunkel und zu kalt zu sein (d.h.: gerade jetzt), muss ich immer wieder dieses Buch lesen. Spanisch kann ich gar nicht sprechen, aber lesen und verstehen schon und diese Sprache gibt mir die Wärme und das Licht, die mir ab November immer fehlen. So viel mehr Licht als Millinonen von Swarowski-Luxus-Steine…

    „Spektakuläre Haute Parfümerie“ brauche ich nicht, sondern wahre – nicht „glattgebügelte“ 🙂 – Menschen und Gefühle.

    Und „meine“ Mandel Note finde ich heute in Candour von Humiecki & Graef. Hier finde ich wieder ein Konzept – Duft, Inspiration und Design – das mich einfach berührt und überrascht – Candour ist für mich das „modernste“ Parfum, das ich in den letzten Zeiten gerochen habe.

    Ganz lieben Gruß und Dir auch alles Gute,

    Isabelle

  3. Ulrike
    22.Nov 2012
    Antworten

    Hallo liebe Susanne,

    danke für die virtuellen Blumen 😉 Freut mich sehr zu lesen, dass Dir der Artikel gefallen hat 🙂 Das mit der platonischen Liebe lässt mich eben im Alltag immer schmunzeln, wenn jemand das erwähnt – vor allem auch, weil oftmals eine „rein platonische“ Liebe, so wie wir es heute verwenden, auch nicht rein platonisch ist/bleibt, wenn Du weißt, was ich meine 😉 Insofern ist es im Endeffekt irgendwann meist das Gleiche 😀

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  4. Ulrike
    22.Nov 2012
    Antworten

    Huhuu liebe Isabelle,

    das Foto von Andy Tauer kommt – von Herzen. Wie seine Parfums. Das merkt man ihnen auch an, finde ich. Genauso wie bei Maria Candida Gentile oder Vero Profumo, da fällt es mir ebenfalls besonders auf, wieviel Herzblut in den Düften steckt.

    García Márquez? Was für ein tolles Buch 🙂 An den Anfang habe ich gar nicht mehr gedacht… Ich muss es auch einmal wieder lesen, danke für den Fingerzeig 🙂

    Was Candour angeht – ja, ich finde ihn auch extrem modern. Und dass ich ein großer H&G-Fan bin, ganz generell, ist ja auch bekannt 😉 Magst/kennst Du denn auch die anderen Düfte?

    Viele liebe Grüße,

    Ulrike.

  5. Dorothea
    23.Nov 2012
    Antworten

    Also meine Düfte stehen auch allesamt im Schrank und entsprechend wenig Wert lege ich auf ausgefallene Flakons, der „Saft“ ist das Einzige, was zählt.
    Es schadet natürlich nicht, wenn sie trotzdem schön sind, aber bitte nicht zu verschnörkelt, sondern eher puristisch.

    Bei ganz aufwendingen Flakons habe ich sogar oft das Gefühl, dass mit deren Hilfe versucht wird, einen minderwertigen oder bestenfalls durchschnittlichen Inhalt aufzuwerten (siehe diverse Celebrity-Düfte).

    Die House of Sillage-Düfte sind für mich definitiv keine Must- Haves, ich glaube, ich werde sie nicht mal testen… die Rezensionen fand ich aber, wie immer, Spitze!

    Euch allen ein schönes Wochenende,
    Dorothea

  6. Dorothea
    24.Nov 2012
    Antworten

    Huhuu,

    habe gerade das Review von Tiara auf nstperfume.com gelesen, kann ich nur empfehlen 😉
    Beruhigend zu wissen, dass die amerikanischen Bloggerinnen die Düfte/Aufmachung/dazugehörige Werbespots ähnlich geschmacklos finden…

    „Düfte für Footballer-Frauen, Möchte-Gerne-Celebrities und Yuppies mit Minderwertigkeitskomplexen“ – da musste ich doch lachen…
    Und die Flakonbeschreibung als „glorified cupcake“ fand ich sehr treffend 🙂

    Noch ein schönes Restwochenende 🙂
    Dorothea

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