10 Kommentare

  1. Susanne
    26.Okt 2012
    Antworten

    Guten Morgen, liebe Ulrike,
    beim Frühstückskaffee habe ich heute wieder statt der FAZ online lieber erst die süchtig-machende Rezension des Tages gelesen – und ich bin mit meiner Wahl zufrieden, denn so beginne ich den Tag gut gelaunt …
    Bezüglich des besprochenen Duftes stimme ich voll und ganz mit der Rezensentin überein – bei herbstlichen Temperaturen möchte ich nichts Sommerliches auf der Haut – paßt einfach nicht zu Kuschelpullovern und -schals, die meiner Meinung nach warme und einhüllende, schwere Duftkompositionen als Sillage hinterlassen sollten. Aber für den kommenden Sommer kann ich mir Aura Maris gut vorstellen – meine Favoriten für heiße Tage sind Eau Dynamisante (seit vielen Jahren bereits), denn er kann auch aufgesprüht werden, wenn ich mich in der Sonne aufhalte, und auch Néroli von Annick Goutal. Diese sind aber nun ganz hinten in meinem Schrank in Winterschlaf versunken und ich teste gerade Dama Bianca und Chypre Palatin – werde am Wochenende wohl mehr dazu schreiben – aber diese beiden sind wirklich zum süchtig werden und wärmen so gut wie edelstes Kaschmir.
    Liebe Grüsse ins „Ländle“ – Susanne

    PS: Da ich letztens schon ein paarmal bei Euren Rezensionen auf Ausschnitte von „Les Fleurs du mal“ gestoßen bin, habe ich Lust bekommen, mal wieder darin zu blättern – danke für den Input!

  2. Üt
    26.Okt 2012
    Antworten

    Liebe Uli,

    vielen lieben Dank Dir und natürlich auch Harmen für die schönen Rezensionen. Diese Woche war ja wieder ein Traum ! Fast jeder Duft landete auf meiner Testliste aber gestern bei dem neuen Duft von Keiko Mecheri – da dachte ich – Nachtigall, ich hör Dir trapsen – das klingt so toll, da war ich beim lesen schon wieder hin und weg. Die Bilder zum heutigen Thema waren ja auch gleich wieder so schön. Wie ein Kurzurlaub am Meer.

    Genieße dein Wochenende ! Morgen gehe aus, mit Freundinnen und freue mich wie wild. Der letzte Rest, Yosh – White Flower wird morgen aufgebraucht. Gut, das ich nun meine Freundin angefixt habe, die sich den Duft holt und dann kann ich hoffentlich erfolgreich bei ihr betteln.

    Habe gelernt, man kann erfolgreich weiter anfixen…. hihihi….

    Bis denne

    http://www.youtube.com/watch?v=wWWZx8P9MAA

  3. Dorothea
    26.Okt 2012
    Antworten

    Liebe Uli,

    welchen Duft ich trage, hängt bei mir sehr von der Jahreszeit ab, oft unterscheide ich sogar noch feiner und so gibt es bei mir zum Beispiel Vorfrühlings-, Hochsommer- oder Spätherbstdüfte.

    Natürlich spielt auch das Wetter bei der Duftwahl eine große Rolle – VCA Bois d’Iris ist für mich zum Beispiel ein toller Begleiter an sonnigen Herbsttagen, Iris de Nuit ist eher für Regentage bestimmt und Iris Silver Mist geht am besten – wer hätte es gedacht 😉 – an kühlen, nebligen Tagen. Nur meine neueste Herbstliebe Equistrius passt sich jedem Herbstwetter an (habe übrigens vorhin festgestellt, dass Olfactoria in ihrem Blog die Rezension von 2011 neu gepostet hat, Equistrius scheint wirklich viele Fans zu haben…)

    Also wird der schöne Aura Maris noch etwas warten müssen, ich bin mir sicher, dass er mir jetzt nicht sein ganzes Potential zeigen würde.
    Im Moment teste ich dafür den schönen Cuir de Nacre von Ann Gèrard und weiß jetzt schon, dass er irgendwann bei mir einzeihen muss. Am besten noch in diesem Herbst. Mal schauen, wie lange ich widerstehen kann…

    Ich glaube, an diesem Wochenende kann man langsam auch die Winterdüfte auspacken, nicht wahr? Ich freue mich schon auf Dzongkha *herzchenmal*

    Euch allen ein schönes Wochenende

    Dorothea

  4. Waltraud Seemann
    27.Okt 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, zunächst zu der Übersetung von Harmen. Das klingt so ähnlich wie einige meiner Vaccai-Gesangsübungen. Die sind übersetzt auch in dieser Art. Poesie aus dem Italienischen zu übersetzen übersteigt allerdings meine Fähigkeiten. Der Zweck der Übung ist ja auch der, dass man auf Italienisch singen übt: Vokal wechselt mit Konsonant, offene Vokale etc. Die Texte sind nur viel kürzer. Ja, viele Lieder aus Italien haben etwas mit dem Meer zu tun, auch viele „proverbi“.
    Was die Auswahl der Düfte nach den Jahreszeiten und dem Wetter betrifft so gehen im Sommer vor allem bei Hitze viele Düfte gar nicht bei mir. Es ist auch nicht ohne wegen der Reaktionen der Haut sowohl bezüglich der Sonneneinstrahlung als auch wegen des Schweißes z. B. in der Armbeuge. Und manche Düfte mit Oud, das habe ich bemerkt, auch wenn es schon kühler ist, die ziehen bei mir Wespen an. Jedoch zum Konzerten und Theater darf es ruhig des Abends schon mal ein heller Weihrauch sein. Sobald es jedoch kühler ist gehe ich nur nach meinen Stimmungen und den Anlässen zu denen ich etwas tragen möchte. Es geht auch um den Schmuck den ich trage. Da gibt es allerdings Sommer- und Winterschmuck. Grüner Peridot und auch „Knochenperlen“ mit Koralle passt nur im Sommer z. B. Ja, und mit den Perlen und Düften muss man vorsichtig sein. Der Winter ist für mich eine deprimierende Jahreszeit, ich hasse Schnee und Kälte und kann beißendem Frost nichts abgewinnen. Dann liebe ich AUCH die Sommerdüfte, Blütendüfte, auch solitäre Blütendüfte wie z. B. Agua de Sevilla, ein EdT mit ausschließlich Orangenblüten. Zistrisch dominierte Parfüms dürfen es ebenfalls sein. Je nach Stimmung brauche ich das als Trost. Ich mag jeden Tag etwas anderes und genieße es im Winter, dass alles geht. Wenigsten durch Düfte kann ich dem Winter ein wenig entfliehen.
    Danke Euch für die schönen Duftrezensionen. Es ist immer ein schöner Tagesabschluss noch das Tagebuch zu lesen.
    Es gibt für mich noch viel zu entdecken.
    Cordiali saluti e un buon fine settimana
    Waltraud

  5. Margot
    27.Okt 2012
    Antworten

    Hallo Uli,
    freue mich, wenn Du einen weiteren Sommerduft entdeckt hast. – Für Dich doch sicher nicht soooooo schlecht lanciert – kannst ihn doch im Januar auf der Insel ganz und gar auf Dich wirken lassen; das ist doch richtig mit dem Urlaub in sonnigen Gefilden, oder?

    Schönes WE und viele Grüße,
    Margot

  6. Ulrike Knöll
    Ulrike
    30.Okt 2012
    Antworten

    Huhuu Ihr Lieben,

    vielen Dank für die vielen Kommentare! 🙂

    @ Susanne: Die Fleurs du Mal sind natürlich immer eine Schmökerstunde wert, vor allem, da ja ganz spontan der Winter über (Süd)Deutschland hereingebrochen ist. Mit einer gemütlichen Kerze auf dem lauschigen Sofa bei einem schönen Tee oder auch, noch besser: Wein oder Whisky… lässt es sich damit leben, jetzt, wo die Tage dunkler werden… oder nicht? 😉

    Dama Bianca und Chypre Palatin sind im übrigen eine großartige Wahl 🙂

    @ Üt: Danke für die (virtuellen) Blumen 🙂 Freut mich sehr, dass Du solchen Spaß an den Artikeln hast – immer noch und immer wieder 🙂 Der neue Keiko könnte durchaus etwas für Dich sein… Berichte, wenn Du getestet hast, ja? Und – hattet Ihr ein schönes Wochenende bzw. bist Du fein ausgegangen? Tolles Video im übrigen, danke für den Link!

    @ Dorothea: Und, hast Du die Winterdüfte ausgepackt? Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als es hier tatsächlich am Wochenende geschneit hat – ich meine, der Wetterbericht hatte es angekündigt, aber… ich dachte, die lügen, die Wetterfrösche, und außerdem war diese Realität einfach zu (un?)wirklich für mich im Oktober. Toll finde ich, dass Du dieselben Nerd-Eigenschaften wie ich aufweist 😉 –> Düfte für Situationen, ausdifferenzierte. Das gehört einfach zu jeder echten Duftleidenschaft 😉 Was die Gèrard-Düfte angeht: Ich habe noch nicht getestet und bin wirklich sehr am Hibbeln.

    @ Waltraud: Das mit dem Oud und den Wespen ist ja… wow, ich glaube, ich muss das mal testen, so etwas ist mir noch nie aufgefallen. Das mit dem jahreszeitlichen Schmuck finde ich toll. Ich selbst trage nur sehr wenig Schmuck, warum eigentlich? Meistens zumindest eine Uhr – aber das habe ich mir auch erst seit wenigen Jahren angewöhnt. Wenn Du solch eine Vorliebe für Orangenblüten hegst – hast Du den neuen Houbigant schon probiert? Bei mir steht er auf meiner momentan GsD recht kurzen Must-Have-Liste – eine sehr lohnenswerte Entdeckung, vielleicht auch für Dich?

    @ Margot: Yep, Du hast recht – im Januar geht es, wenn alles klappt, in die Sonne. Da würde er ganz gut passen, der Villoresi… *grübel* ABER: Ich muss in jedem Fall die Patchouli-Ananas George Sand von HdP mitnehmen, ich finde, die passt wirklich perfekt – auch wegen der Fröhlichkeit der Menschen dort.

    Viele liebe Grüße,

    Eure Ulrike

  7. Waltraud Seemann
    31.Okt 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, danke für die Antwort, gleich schaue ich nach dem Houbigant. Schmuck? Der, der mir gefiel – von Weitem – war nicht erschwinglich. Ich bin allergisch gegen alle möglichen Metalle, daher trage ich nie eine Uhr und nie Modeschmuck. Und der „gewöhnliche“? Den mag ich nicht. Ich hatte eine Freundin die Goldschmiedin war. Sie hat mich unendlich viel über Schmuck, Edelmetalle und Edeltsteine gelehrt. Sie hat mir wunderbaren Schmuck verkauft, gemacht und – ist leider gestorben. Das letzte paar Ohrstecker mit goldenen Südseeperlen und je einem schwarzen Winzdiamanten hat sie noch entworfen, noch gesehen aber nicht mehr selber gemacht. Jetzt entdecke ich die die Juwelen der Düfte ohne eine Freundin. Du bist auch so wunderschön.
    Liebe Grüße
    Waltraud

  8. Ulrike Knöll
    Ulrike
    1.Nov 2012
    Antworten

    Hallo liebe Waltraud,

    ganz vielen lieben Dank für das Kompliment und das Teilen der Geschichte! Es tut mir sehr leid mit Deiner Freundin. Aber ich muss Dich korrigieren: Die Welt der Düfte entdeckst Du zwar vielleicht ohne EINE Freundin, dafür aber mit Freunden, nämlich mit uns 🙂

    Ganz viele liebe Grüße,

    Ulrike.

    P.S.: Die Ohrstecker hören sich ganz arg schön an 🙂

  9. Waltraud Seemann
    2.Nov 2012
    Antworten

    Liebe Ulrike, ja, so ist das! Schön, Euch entdeckt zu haben. Solange man noch neugierig ist und schöne Dinge entdeckt und etwas lernen kann ist das Leben gut so und schön.
    Liebe Grüße
    Waltraud

  10. Ulrike Knöll
    Ulrike
    2.Nov 2012
    Antworten

    Für die alten Griechen war das Staunen der Anfang der Philosophie, die Voraussetzung für Erkenntnis und – für Weisheit. Ich glaube, wenn man sich diese Neugierde bewahrt, diese kindliche Unvoreingenommenheit und das Interesse – das hält lebendig. Und es macht das Leben lebenswert und schön.

    Viele liebe Grüße an Dich, liebe Waltraud –

    Ulrike.

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