Aus Liebe zum Duft Shop Duft Tagebuch

Meine ganz private Soap-Opera – Warum Seifen gerade ein Revival erleben

Geschrieben in Körperpflege,Kosmetik am 31.05.2010

Manchmal gibt es Pressemittelungen, die finde ich merkwürdig. Zum Beispiel diese, eines deutschen Badewannenherstellers: „Über 25 Prozent aller deutschen Paare steigen gerne zu zweit in die Badewanne“. Laut des „Rheingold Instituts“, das die repräsentative Studie durchgeführt hat, solle die nasse Zweisamkeit eine Art „Frische-Kick“ in die Beziehung bringen. Bei Kerzenschein in der Wanne liegend, würden alte Verhaltensmuster „aufgeweicht“ (welch Wortspiel!) und der seelische Neubeginn möglich. Aber Achtung: Nicht zu verwechseln mit gemeinsamen Duschen! Denn die Dusche als schneller, sportiver Akt wirkt weniger romantisch als Wanne oder sogar Whirlpool. Baden zu zweit als Mini-Urlaub vom grauen Alltag. Ich finde das, um ehrlich zu sein, eher abstoßend. Das Badezimmer ist ein Ort, den man nur alleine besuchen sollte. Irgendwie wahrt man so noch ein paar Geheimnisse voreinander, oder wie meine Freundin und Sängerin Ina Müller in einem ihrer Lieder als Resumée einer festgefahrenen Beziehung singt:

„Wie war dein Tag, was wollen wir essen
aus du und ich wird chronisch wir
und das Einzige was offen bleibt
ist die Badezimmertür“

Recht hat sie!

Nun bin ich vielleicht spießig, verklemmt, prüde, was auch immer. Aber mein Bad ist mein Reich. Da ist kein Platz für jemand Fremden. Nur ich und meine Seife.

Am letzten Satz erkennen Sie vielleicht schon, ich bin nicht nur altmodisch in meiner Wertevorstellung, sondern auch ein Nostalgiker… Seife. Wer benutzt heute denn noch Seifen? Dafür gibt’s doch Duschgele. JA EBEN! Duschgele sind moderne, schnelle Reinigungsmittel mit Power-Zusätzen wie „Frische-Kick“ „Skin-Magnesium“, „Extra-Aktiv“. Duschgele sind das Fastfood der Körperhygiene. Instant-Sauber. Wo bleibt denn da der Genuss? Die Gemütlichkeit? Ich liebe Seifen, die zart schäumen und den köstlichen Duft ätherischer Öle verbreiten, und mit denen die meisten Action-Duschgele einfach nicht mithalten können. Duschgel ist schnelle Reinigung, eine Seife ist ein Erlebnis. Aber das werden die Mountainbiker, Riverrafter und Workouter dieser Welt nie verstehen…

Seife ist Tradition

Mittlerweile geht man davon aus, dass Seife zu den ältesten Beauty-Produkten überhaupt gehört. Bereits vor fast 7.000 Jahren entwickelten die Sumerer eine Mischung aus duftenden Ölen und Pflanzen-Asche (Diese Asche wurde „al-quali“ genannt … und, wer errät’s? Richtig: Daher kommt das Wort alkalisch!). Allerdings ging es den Sumerern nicht um Reinigung der Haut, sondern erst einmal um Wundversorgung. Die alten Römer verwendeten Seifen dann mittlerweile doch aus rein kosmetischen Zwecken, wuschen Haut, Haar und Wäsche mit ihr und handelten sie als Luxus-Objekt (Klar, nur reiche Römer besaßen eigene Badewannen oder leisteten sich den Zeitvertreib in Badehäusern mit der duftenden Seife eingerieben zu werden). Übrigens stammt der Name der Seife, „Sapone“, auch aus dem Rom im 2. Jahrhundert nach Christus. Denn die Legende besagt, dass auf dem Berg Sapo rituelle Tieropfer stattfanden. Nach der Zeremonie spülte der Regen die Überbleibsel – tierische Fette und Asche – vom Opferaltar den Berg hinunter zum Fluss. Hier sammelte sich das Gemisch als kreideartige Substanz am Ufer – und findige Römerinnen entdeckten irgendwann, dass hier an dieser Stelle des Tibers die Wäsche besonders sauber wurde!

Kosmetisch gesehen erlebte die Seife ihren großen Durchbruch aber erst im 19. Jahrhundert. Bisher hatten Ärzte gedacht, Wasser und Luft schade der Haut (das muss man sich mal vorstellen!). Deswegen galt es als vernünftig und schick, seinen Körper einzupudern und in möglichst viele Schichten Kleidung zu packen, um die Haut vor solchen schädlichen Elementen zu schützen. Mit der Industrialisierung und dem Aufschwung der Textilindustrie zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde aber das Waschen von Haut und Kleidung doch noch modern. Plötzlich kamen Seifensieder mit der Produktion kaum mehr nach, die Rohstoffe Talg und Holzasche wurden zeitweise sogar knapp. Die „alkalische Seife“, die man damals herstellen konnte, hatte aber einen gravierenden Nachteil: sie entfernte nicht nur Schmutz von der Haut, sondern griff auch den hauteigenen Säureschutzmantel an, das Abwehrschild des Körpers. Deswegen herrschte lange Zeit bei Hautproblemen noch immer striktes Seifenverbot. Die Lösung brachte die Chemie mit der Erkenntnis, dass gesunde Haut leicht „sauer“ ist, so um den berühmten pH-Wert von 5,5 herum. Der junge Arzt Dr. Heinz Maurer entwickelte dann Ende der 1950’er Jahre eine kleine Revolution: Seife ohne Seife. Soll heißen, er entwickelte ein seifenfreies Waschstück, abgestimmt auf den pH-Wert der Haut, das es heute Genuss-Junkies wie mir erlaubt, ohne groß der Haut zu schaden in Ruhe zu baden und zu seifen, bis es schäumt. Für mich ein kleines Stück Luxus im sonst so hektischen Alltag. Und besonders schön, wenn die Seifen unwiderstehlich köstlich duften! So wie meine neueste Entdeckung mit Suchtpotential:

Byredo-Seifen: Ein Stück vom Glück

Über Ben Gorham habe ich bereits mehrfach begeistert geschrieben. Der Erfinder eines der coolsten Parfums unserer Zeit („Fantastic Man“) bringt jetzt edle Seifenstücke heraus. Sieben kleine Kostbarkeiten zu den wunderbaren Parfums der Byredo-Linie:

„Rose Noir“

Mit dem erfrischend-süßen Duft von Grapefruit, Freesie, Damaszener Rose und Moos – eine köstlich-feminine Seife für romantische Schaumschlägerinnen

„Pulp“

Wie ein duftender Früchtekorb: Johannisbeere, Feige, Apfel, Tiaré- und Pfirsichblüte. Ideal für einen belebenden Start in den Tag (für alle, die morgens baden und duschen)

„Gypsy Water“

Ein Hauch von ungezähmter Freiheit, mit Bergamotte, Zitrone, Pfeffer, Wacholder, Weihrauch und Piniennadeln. Irgendwo zwischen herb, fruchtig und holzig… lecker!

„Green“

Ein klarer, grüner Duft mit floralen Einschüssen: Petitgrain, Salbei, Jasmin, Geißblatt und Tonkabohne. Eine Unisex-Mischung, die aber für Männer umschlagbar sexy riecht

„Chembur“

Inspirationsquelle für diesen Duft war „Chembur“, der Vorort des indischen Mumbai. Dementsprechend opulent-exotisch mutet auch die Seife an: mit Bergamotte, Elemiharz, Ingwer, Weihrauch, Muskat und ganz viel Ambra

„Bal d’Afrique“

Im Vordergrund öffnet sich ein wahres Vetiver-Feuerwerk (I love it!), unter das sich florale und würzige Nuancen mischen, wie Alpenveilchen, Neroli, Jasmin und Zedernholz

… und „Blanche“

Mein Liebling der Kollektion ist eine duftmalerische Umschreibung der Farbe Weiß, mit Rosenöl, rosa Pfeffer, Orangenblüten, Hölzern und Sandelholz. Ein Hochgenuss!

Wie wunderbar es ist, ganz altmodisch die Seife in der Hand aufzuschäumen und über den Körper gleiten zu lassen. Das ist nicht nur ein sinnliches Vergnügen, sondern hinterlässt auf der Haut auch noch einen zarten Duftschleier, der den Tag über präsenter bleibt als irgendein Duschgel das ich kenne (zugegeben, das war jetzt nicht sehr objektiv). Aber das Tolle: Bevor mich jetzt alle Duschgel-Fans steinigen, nur weil ich Seifen für viel toller halte – in der Byredo-Welt herrscht absolute Demokratie! Denn wer Duschgele lieber mag, der hat Glück. Alle beschriebenen Seifen gibt es auch in der flüssigen Version. Die duften genauso gut, sind um Klassen elitärer als die eingangs verurteilten „Action-Duschgele“ und machen zugegebenermaßen auch genauso Spaß wie die Nostalgie-Seifen…

Also an alle Wasserratten: Besorgt Euch die neuen Byredo-Teile. Und wer mag, darf natürlich auch seinen Partner mit ins Bad holen zum gegenseitigen Einseifen. Mir doch egal. Jedem das Seine, Hauptsache es macht Spaß. Und ich gebe zu – sobald es eine Seife von meinem Lieblingsduft gibt, werde ich auch nicht mehr alleine duschen, sondern immer mit meinem „Fantastic Man“…

Euer Constantin Herrmann.

Bildquelle: Handmade Soap von Malene Thyssen. Some rights reserved. Vielen Dank!

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Officina delle Essenze…
Und noch mehr Neues…
Feueralarm…


Sonne voraus!

Geschrieben in Körperpflege,Kosmetik am 24.03.2010

Auch wenn es noch nicht so richtig danach aussieht – die nächste Badesaison steht so gut wie vor der Tür! Allein, der Blick in den Spiegel vermiest die Freude. So käsig-blass-blöd kann man sich weder in Shorts am Pool noch im Sommerkleidchen zur Gartenparty blicken lassen. Wie gut, dass man herrliche Bräune ganz easy mogeln kann. Wenn man weiß, wie’s geht. Der Selbstbräuner-Guide mit Streifenfrei-Garantie.

Kommen Sie mir jetzt nicht mit: Iiiih, Selbstbräuner. Das sieht unecht aus, viel zu gelblich, wird fleckig und riecht unangenehm. Denn das ist alles Quatsch. Das war früher mal so. die moderne Generation der Self-Tanner ist ganz einfach anzuwenden, duftet in den meisten Fällen sogar lecker und zaubert einen herrlich goldenen (streifenfreien) Sommerteint. Nix Flecken oder Streifen. Wir erklären mal alles rund um den Selbstbräuner was Sie wissen müssen, um perfekt gebräunt zur nächsten Gartenparty zu erscheinen:

Me: Relaxing1. Der Geruch
Wer sagt, Selbstbräuner ohne merkwürdigen Geruch gibt es nicht, der hat erst einmal eigentlich recht. Der Grund ist der in fast allen Self-Tannern enthaltene Wirkstoff Dihydroxyaceton (eine spezieller chemisch nachgebildete Zuckerart), kurz „DHA” genannt. Er reagiert mit den Proteinen in der obersten Hautschicht und tönt die Haut. Und DHA riecht nun mal nicht besonders gut. Aber wie gesagt, moderne Selbstbräuner haben den Geruch in den Griff bekommen, indem sie die Texturen neu parfumieren. So wird aus Pfui ein Hui!

Wem der Geruch dennoch zu intensiv ist, der probiert eine dieser nach und nach bräunenden Bodylotions. Da sieht man zwar nach einmal auftragen noch gar nichts, und muss jeden Tag weitercremen, bis die Haut den gewünschten Ton erreicht, aber dafür riechen diese ganz leichten Selbstbräuner-Produkte auch dementsprechend weniger…

2. Die Anwendung
Oberste Regel: Nehmen sie sich für die Bräune aus der Tube ein wenig Zeit. Bitte nicht im Hau-Ruck-Verfahren eincremen und fertig. Denn dann wird das Resultat bestimmt nicht besonders schön. Am Besten, Sie beginnen mit einer gründlichen Rasur. Die Haut sollte möglichst glatt und stoppelfrei sein – also bitte epilieren, wachsen, rasieren, ganz wie Sie mögen. Dann folgt ein sanftes aber gründliches Peeling. Das Peeling ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren eines schönen Fake-Tans. Denn befinden sich noch Schüppchen auf der Haut, wird der Farbauftrag garantiert fleckig. Also bitte sanft rubbeln, dann ist die Haut ideal vorbereitet. Das gilt natürlich für Gesicht und Körper. Wer arg empfindliche Haut hat, wartet nach Rasur und Peeling zwei Stunden, bevor der Selbstbräuner kommt, sonst könnte das Treatment zu Pickelchen führen. Dann den Selbstbräuner auftragen. Für welche Textur Sie sich entscheiden ist dabei eigentlich egal. Ob mit DHA getränkte Tücher (die der Autor dieser Zeilen immer verwendet), Cremes, Gele oder Sprays. Alles Geschmackssache. Testen sie einfach, mit welcher Textur Ihre Haut am Besten zurechtkommt.
Aber wie viel Self-Tan kommt wohin? Die Regeln sind einfach: erst einmal eine dünne Schicht auf den ganzen Körper. Also auch auf die stellen, die man gerne vergisst: Hüfte, hintere Oberarme, seitliche Bauchpartie, die hinteren Oberschenkel, etc. Eine dünne Schicht auf den Füßen wirkt übrigens sehr schön, denn Sommerteint auf den Füßen hat man normalerweise wirklich nur nach zwei Wochen Strandspaziergänge in der Karibik. Aussparen sollten Sie dagegen die Knie, Ellbogen und Fersen. Diese Stellen nehmen die Farbe intensiver an und im Resultat sieht es dann doch wieder merkwürdig unnatürlich aus.

Ist der Selbstbräuner aufgetragen – ich hoffe natürlich, eine dünne und gleichmäßige Schicht! – folgt eine Schicht Feuchtigkeitspflege. Das ist absolut wichtig, denn durch die Extraportion Creme wird der Self-Tan wirklich optimal verteilt, zieht schön ein und die Haut bekommt einen schönen glänzenden Farbton. Auch hier: Das gilt für das Gesicht genauso wie für den Körper! Erst den Selbstbräuner, dann genauso gründlich-gleichmäßig eine Portion Feuchtigkeit in die Haut massieren. Danach sofort die Hände waschen, beziehungsweise, wer sehr helle Haut hat, sollte schon zwischen den beiden Creme-Gängen und jetzt noch mal die Hände unter fließendem Wasser spülen. Das Problem: Wer seine Hände zu kräftig wäscht und ins Handtuch reibt, verliert Bräune auf den Handrücken. Wer zu wenig wäscht, riskiert, dass sich die Handflächen verfärben. Sieht beides absolut doof aus, ist aber Übungssache. Einen vernünftigen Tipp gibt es hier nicht. Ich fürchte es hilft nur das „Try & Error-Prinzip”…

3. Die nächsten Stunden
Nun können sie sich eigentlich sofort anziehen. Gute, moderne Selbstbräuner färben nicht auf Klamotten ab. Außer Sie haben zufällig noch irgendwelche polnischen Armee-Restbestände oder ähnliche Kuriosiäten. Ausnahme Nummer zwei: Sie verwenden getönte Selbstbräuner. Die sind zwar praktisch, denn man sieht sofort, ob man überall gleichmäßig gecremt hat, aber dafür sollten Sie so schnell keine Kleidung darüberziehen, sonst haben Sie überall braune Ränder (die beim Waschen gar nicht so leicht wieder herausgehen).

Auf jeden Fall sollten Sie nun erstmal nicht duschen oder baden gehen. Sonst läuft der Bräunungseffekt nämlich mit in den Abfluss. Auch schweißtreibender Sport sollte aus dem selben Grund die nächsten Stunden nicht auf dem Programm stehen… Lassen Sie die Haut einfach in Ruhe, gönnen Sie sich eine Auszeit und entspannen Sie. Oder natürlich, Sie ziehen sich an und starten in den Tag, oder zur Gartenparty. Denn auch wenn sich die Tönung der Haut erst nach und nach entwickelt, können Sie natürlich trotzdem unter Menschen. Es wird niemanden auffallen, dass Sie zum Beispiel im Laufe eines Bürotages plötzlich Farbe zulegen. Sie sind ja nicht der unglaubliche Hulk, der in Sekunden Form und Farbe wechselt. Der Prozeß, den das DHA in der Haut anstößt, ist so minimal und langsam, dass es keiner merken wird. Im Gegenteil, wenn Sie morgens etwas Selbstbräuner auf das Gesicht aufbringen und dann (nachdem die folgende Pflegecreme gut eingezogen ist) Make-Up auftragen, ernten sie sicherlich viele Komplimente. Denn irgendwie strahlt der Teint dann besonders schön, die Haut wirkt prall und jugendlich.

4. Das Ergebnis
Je nachdem, für welches Produkt Sie sich entschieden haben, dauert es eine Stunde bis zu einem Tag, bis der Bräunungsvorgang abgeschlossen ist (beziehungsweise die Färbung, denn „Bräunen” ist ja eigentlich etwas anderes). Sie können also nicht sofort erkennen, ob Sie gründlich und gleichmäßig genug gearbeitet haben.
Sollten Sie aber mit dem Resultat tatsächlich nicht zufrieden sein, weil Sie sichtbare Ränder oder Flecken haben, dann bitte nicht sofort nachlegen. Mehr Selbstbräuner verbessert das Ganze nur selten. Warten Sie unbedingt einen Tag und beginnen Sie erst noch einmal mit einem Peeling, dann können Sie nachfärben. Von den oft empfohlenen Experimenten mit Frischem Zitronensaft, der die Haut bleichen soll, würde ich allerdings abraten. Wenn Sie sich noch nicht oft mit Selbstbräuner getönt haben, wird das Ergebnis nicht sehr lange halten (Im Gegensatz zu „echter” Bräune). Darüber sollten Sie sich nicht ärgern, das ist nun mal so. Tönen sie einfach alle paar Tage, so halten Sie einen optimal-natürlichen Bronzeton.

Und noch ein Wort zum Schluß: ich höre immer wieder, Selbstbräuner werde eingesetzt, um die Haut schon mal auf den Sommer vorzubereiten. Rein optisch gesprochen ist das zwar richtig (Braune Haut in Röcken und Shorts sehen nun mal besser aus als blasse), aber gesundheitlich ist das völliger Quatsch. Denn die Sonne mit ihrem Mix aus UV-A, UV-B und IR-A-Strahlen wirkt komplett anders auf die Hautstruktur als das zuckerähnliche DHA. Genauso unsinnig ist es übrigens, vor dem Sonnenbad im Solarium die Haut an die Strahlung gewöhnen zu wollen. Denn auch hier: die Sonne wirkt anders als die künstlichen Strahlen im Solarium. Zwar schädigen beide die Haut, ja gut, aber auf verschiedene Art und Weise. Solarium und Selbstbräuner sind keine Vorbereitung auf echte Sonne. Wer hier seinem Teint etwas Gutes tun möchte, sollte auf die Kraft von innen setzen. Von Vipurel, einem neuen und großartigen Nahrungsergänzungsmittel-Konzept gibt es sogenannte „Global Sun Protection”-Kapseln, die zwar den Sonnenschutz (LSF!) nicht ersetzen, aber bei rechtzeitiger Einnahme – circa sechs Wochen vor dem Urlaub oder dem Start der Badesaison, bis vier Wochen danach – die Fähigkeit der Haut stärken, sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Beta-Carotin, Lycopin, Traubenkernextrakt und Vitamin B3 sowie der Vipurel-exklusive A.X.10-Komplex wirken anti-oxidativ gegen freie Radikale, stärken die Widerstandsfähigkeit der Haut und fördern eine schöne, gleichmäßige Pigmentierung in der Sonne.

In diesem Sinne wünsche ich fröhliches (und schön gleichmäßiges) Selbstbräunen. Wer meine Tipps beherzt, wird sich mit dem Ergebnis bestimmt gefallen! Zumindest spreche ich aus Erfahrung, da ich seit vielen Jahren jede Woche Selbstbräuner verwende und noch nie fleckig, gestreift oder orange ausgesehen habe. Oder es hat mir noch nie jemand gesagt?? Aber nein, auf Wunsch bin ich bereit, den Beweis mit einem Foto anzutreten ;)

Ihr Constantin Herrmann

Bildquelle: Me: Relaxing von Heather Sorenson via stockxchng – vielen lieben Dank!

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ALzD-Duftsampleprogramm.
Einen schönen Feiertag…
Öfter mal was Neues: Samstagsverlosung.


Hautweh.

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik,Make-Up am 1.02.2010

Hilfe, meine Haut funkt S.O.S. !
Die besten Strategien, um gereizten, empfindlichen Teint schnell wieder
in den Griff zu bekommen

Manchmal spürt man es nicht nur, man sieht es auch: das Gesicht sieht gerötet aus, juckt, spannt, glänzt – wir fühlen uns einfach nicht wohl in unserer Haut.
Dann gilt es, die Ursache zu erkennen und sofort gegenzusteuern. Denn für jedes Problemchen gibt es auch meistens eine schnelle, simple Lösung.

Problem 1: Stress!
Gerade wenn es im Job mal drauf ankommt,
zeigt der Teint ausgerechnet Pickelchen und Rötungen

Ein großes Meeting steht an, der Chef fordert viel zu viel – und das alles natürlich auf einmal – und irgendwie wird der Berg Arbeit immer größer, egal wie viel man rödelt. Und schon sieht man es mir an: Stress, Hektik, zu viele Zigaretten, Liebeskummer, egal was der Auslöser sein mag- mentale Reizungen und Hautreizungen liegen leider nur allzu oft dicht beieinander. Aufregung lässt nämlich leider den Teint erröten, die Hauttemperatur steigt und die unter der Oberfläche liegenden Nerven reagieren reizbar wie eine Diva. Wirklich lästig, aber eine ganz normale Reaktion, bei jedem Hauttyp. Aber bei empfindlichem Teint treten die normalen Reaktionen noch gehäuft, öfters und vor allem sehr viel stärker zu Tage. Missempfindungen wie Jucken oder Brennen können sozusagen von innen heraus, durch sogenannte „endogene” Faktoren entstehen. Die Psychodermatologie spricht hier von der Haut als „Immunorgan”, in der rund 2.000 Nervenbotenstoffe die Entzündungsprozesse des Teints regulieren. Das bedeutet, dass psychischer Stress, Schlafmangel und Hektik dazu führen können, dass im Körper Botenstoffe freigesetzt werden (sogenannte Neurotransmitter), die das Immunsystem der Haut schwächen. Sie wird anfälliger für Entzündungen, da der antibakterielle Schutzschild der obersten Hautschicht geschwächt wird. Und dann helfen auf die Schnelle auch keine mentalen Entspannungsübungen oder ähnlicher Kram. Jetzt braucht man eine „Feuerwehr”, die zum Löscheinsatz gerufen wird.

Die Lösung: Beruhigender Hafer

Das Power-Getreide ist ein wahrer Stress-Blocker. Als Tee aufgebrüht (erhältlich in Kräuterläden) wirkt er gegen Nervosität, Stress-Gefühle und Schlaflosigkeit. Dazu die ideale Ergänzung: Eine Hautpflegeserie, hoch-potente Dermokosmetik, wie „Optolind Empfindliche Haut”. Denn sie geht noch einen Schritt weiter, nutzt den natürlichen Hafer als kosmetischen Inhaltstoff, in dem auch hautberuhigende Substanzen stecken, wenn auch nur in sehr geringen Mengen. Die Optolind-Pflege für empfindliche Haut enthält „Symcalmin”, einen chemisch den hautberuhigenden Extrakten des Hafers nachempfundenden Wirkstoff, der durch sein Herstellungsverfahren aber nicht die allergenen Bestandteile des Hafers enthält (Klar, wer allergisch auf Hafer ist, würde sonst prompt ja wieder unangenehme Hautreaktionen zeigen). Durch Verkapselung in feinste Liposomen dringt Symcalmin besonders schnell in tiefere Hautschichten und entfaltet dort eine spürbar beruhigende Wirkung, lindert Hautrötungen und Juckreiz, beruhigt und entspannt die Haut. Und das Meeting nächste Woche? Werden Sie souverän meistern, mit hafergestärkten Nerven und strahlend schöner Haut. Wenn Sie dann doch noch erröten, dann wahrscheinlich wegen all der Komplimente, die Sie vom Chef bekommen werden…

Problem 2: trockene Luft
Besonders in der kalten Jahreszeit fängt der Teint an zu „spinnen”.

Wenn es draußen kalt ist, bedeutet das leider für die Haut, dass sie zusätzlicher, großer Belastung durch schlechtes Raumklima ausgesetzt ist. Denn wenn kalte Außenluft in einen beheizten Raum gelangt und sich dort erwärmt, sinkt die Luftfeuchtigkeit. Das führt einerseits schnell zu trockenen Schleimhäuten und nur oft genug zu Halsschmerzen, andererseits auch zu trockener, geröteter und sogar unangenehm juckender Haut. Da wir Menschen aber über kein Sinnesorgan verfügen, dass trockene Luft eindeutig wahrnimmt, spüren wir es meist erst, wenn die Haut schon in Mitleidenschaft gezogen wurde, empfindliche Haut natürlich schneller und vehementer als jeder andere Hauttyp. Aufgrund des mangels an Feuchthaltefaktoren des Teints kommt es zu einem starken Feuchtigkeitsverlust.

Die Lösung: Trinken, Cremen und … Gärtnern!

Am angenehmsten für die Haut ist im Wohn- und Arbeits-Bereich eine konstante Raumtemperatur von circa 20 Grad Celsius – auch im Winter! Über Nacht im Schlafzimmer darf es sogar ruhig etwas kälter sein. Gleichzeitig sollte man seinen Flüssigkeitshaushalt von innen auffüllen, idealerweise mit einem Glas Wasser pro Stunde Aber das alleine hilft noch nicht. Eine clevere, unkomplizierte Möglichkeit, das Raumklima zu verbessern, ist, Pflanzen aufzustellen. Ein „Philodendron” (auch Baumfreund genannt), verwandelt Formaldehyd aus der Luft in Feuchtigkeit und filtert gleichzeitig Schadstoffe (z.B. Tabakrauch). Einfach ein paar der hübschen Grünpflanzen im Zimmer aufstellen – die Haut wird es danken.

Problem 3: Zuviel Pflege!
Eigentlich möchte man seiner Haut besonders viel Gutes tun,
sie reagiert aber leider mit Ausschlag

Die Haut benötigt fetthaltige und wasserlösliche Pflegestoffe, das ist den meisten sicherlich klar. Um aber Fette und Öle mit Wasser und wasserlöslichen Stoffen mischen zu können, arbeitet die Kosmetik-Industrie mit Emulgatoren. Und seit Jahrzehnten reagieren viele (um genau zu sein: immer mehr!) Frauen mit gereizter Haut auf sie. Denn über die Creme geraten die Emulgatoren logischerweise auch in die Haut und reichern sich dort in den oberen Schichten an. Beim Duschen, Baden und Gesichtwaschen lösen sie dann die Hautfette auf und waschen diese aus der Haut heraus. So verliert der Teint seine Schutzstoffe, die wichtige Lipidbarriere wird geschwächt. Außerdem verursachen Emulgatoren kleinste Risse in der Hornhaut, in diese dann Fremdstoffe eindringen und zu Entzündungen führen können. Gerade bei empfindlicher Haut kommt aber noch ein weiteres „Problem” dazu: Duftstoffe, die ebenfalls in vielen kosmetischen Produkten verwendet werden, sorgen zwar dafür, dass eine Creme unverwechselbar gut riecht. Andererseits stehen sie Studien zufolge an dritter Stelle der allergieauslösenden Substanzen und führen immer häufiger zu Irritationen. Jetzt bitte nicht erschrecken, aber: Von 13 000 bislang erfassten kosmetischen Zutaten lösen circa 3000 immer wieder Kontaktallergien aus. Wer das vermeiden möchte, setzt auf Kosmetika, frei von Duftstoffen und natürlich frei von Emulgatoren.

Die Lösung: DMS oder Naturkosmetik

„DMS” steht für Derma Membran Struktur – ein Wirkkomplex aus hochreinen, pflanzlichen Lipiden, der sowohl in seiner Zusammensetzung als auch seinem Aufbau den natürlichen Barriere-Lipiden der Haut gleicht. Dadurch vermag DMS, die Lipidbarriere zu regenerieren, also zu „kitten”. Das minimiert das Eindringen schädlicher Umwelteinflüsse und die Verdunstung der hauteigenen Feuchtigkeit. Und das Problem mit den Duftstoffen? Wird von vornherein vermieden. Denn die meisten DMS-Präparate sind konsequenterweise geruchsneutral. Des weiteren dürfte die Zusammensetzung der Produkte so stabil sein, das sie auch ohne Konservierungsmittel auskommen. Die Alternative ist auf jeden Fall eine hoch-reine Naturpflegserie wie die von mir so geliebe „REN”-Skincare. Keine Emulgatoren, keine Duftstoffe, keine Konservierungsstoffe – die ideale Pflege für sensiblen, gereizten oder irritierten Teint. Am Besten, Sie lassen sich bei Ihrem nächsten Besuch in einer Parfumerie oder Apotheke beraten, welche DMS-Produkte für Ihren Teint am Besten passen.

Problem 4: Falsche Ernährung
Selbst wenn kein Stress herrscht, und man dieselbe Pflege wie gewohnt verwendet, treten manchmal aus heiterem Himmel rote Flecken auf

Sensible Haut ist von Natur aus sehr zart und verfügt nur über eine extrem dünne Hornschicht. Manche Genußmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Sekt oder colahaltige Erfrischungsgetränke steigern aber die Durchblutung und sorgen für rote Flecken auf dem Teint. Solche colahaltigen Getränke und (was viele leider immer unterschätzen) Fast Food enthalten außerdem große Mengen Phosphat, das wiederum die Zinkverwertung des Körpers hemmt. Zink ist aber ein wichtiger Baustein der Hautgesundheit. Denn es vermindert Unreinheiten und die Talgproduktion, verbessert den Vitamin-A-Stoffwechsel und die Wundheilung (Das haben wir ja oben bereits gelernt: Mikrorisse!). Aber auch scharfe Gewürze wie Chilli, Curry oder Pfeffer sind schlecht für sensible Haut. Denn sie erhöhen die Reizbarkeit der Blutgefäße und führen somit schnell zu Rötungen. Was tun, fragt der Geplagte…

Die Lösung: Cleveres Beauty-Food

Generell wirkt sich jede Form der einseitigen Ernährung auch negativ auf den Teint aus. Besonders bei empfindliche Haut können Sie aber einiges tun, um für mehr Wohlfühl-Komfort zu sorgen. Austern sind z.B. prima Zink-Lieferanten mit 220 Milligramm pro 100 Gramm. Wem das aber auf Dauer zu luxuriös ist, der kann sich auch mit viel Getreide-Produkten behelfen. Statt Alkohol und colahaltigen Limonaden lieber regelmäßig Weißen Tee trinken, der besonders viele Anti-Oxidantien enthält, und möglichst oft Kaltwasserfische (z.B. Lachs), Rapsöl oder Nüsse essen. Denn diese enthalten sogenannte „gute Hautfette”, also mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Sie beruhigen und pämpern trockene, reizempfindliche Haut, und machen sie schön glatt und geschmeidig.

Sie sehen also, auch empfindlichster Teint ist allen Angriffen von innen und außen nicht schutzlos ausgeliefert. Sie müssen nur den „Aggressor” identifizieren, schon können Sie einiges tun, um Ihre Haut wieder in die Balance zu bringen. Übrigens: Oft weiß man gar nicht genau, welches Problem denn nun eigentlich verantwortlich ist für die Haut-Irritationen. Sind es Duftstoffe oder doch ein zu scharf gewürztes Essen? Reagiere ich auf zuviel Pflege oder ist eher der Ärger mit dem Chef schuld? Wenn Sie die Ursache für Ihre Probleme nicht klar erkennen, hilft nur eines – Buch führen! Notieren Sie in einer Art „Haut-Tagebuch” jeden Tag alle haut-relevanten Dinge. Also, was Sie gegessen haben, welche Kosmetika Sie verwendet haben, wie gestresst Sie waren und in welcher Ausprägung ihre Hautprobleme auftraten. Nach vier bis sechs Wochen stellt sich meistens heraus, welche Faktoren sich wirklich ungünstig (oder günstig!) auf ihr Aussehen und Ihr Wohlbefinden auswirken…

Viel Erfolg!

Liebe Grüße, Ihr Constantin Herrmann.

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Schneechaos…

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik am 19.01.2010

Sturmtief Daisy fegte die letzten Tage über Deutschland hinweg und brachte Schnee, Eisregen, Minusgrade und (sagen wir es ehrlich) frostige Laune für alle, die keine Eskimos sind. Aber nicht nur Autoverkehr, marode Hausdächer und norddeutsche Inseln ächzen unter der Schneelast. Auch unsere Haut leidet – denn sie trocknet aus, spannt, rötet sich und fühlt sich so gar nicht wohl. Der Grund: unser sensibelstes Organ bekommt den Mix aus klirrender Kälte und trockener Heizungsluft so gut wie ungeschützt zu spüren. Aber wir wären ja nicht Beauty-Mekka, wenn wir nicht ein paar gute Tipps für die „Frostbeulen” unter unseren Lesern hätten. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um trockene Winterhaut:


Stimmt es, dass falsche Ernährung im Winter die Haut zusätzlich austrocknet?

Streng genommen stimmt das, denn die Fette, die wir mit der Nahrung aufnehmen, steuern auch die Befindlichkeit unserer Haut. Klar, bei minus 10 Grad geht keiner ohne Handschuhe, Wollmütze und Daunenjacke aus dem Haus. Aber was tun Sie, um Ihre Haut zu wärmen? Eben, die meisten vergessen unsere sensiblen Schutzhülle nämlich und wundern sich dann über gereizten, roten Teint. Es geht aber auch schlauer: Pempern Sie Ihre Haut von außen UND von innen auf.
Denn die Ursache für trockene Winterhaut ist oft auch ein Mangel an Hautlipiden. Und die kann man ganz simpel mit der Ernährung regulieren: „Einfach” und „mehrfach” ungesättigte Fettsäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden, kann der Organismus ganz leicht in Hautfette umwandeln. Diese verbessern dann die wichtige Schutz- und Barriere-Funktionen des Teints und helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Besonders reich an solchen Fettsäuren sind Leinöl, Walnussöl, Lachs, Makrele und Hering. Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Weizenkeime und Sojabohnen liefern außerdem wichtige Aminosäuren, die der Haut helfen, Feuchtigkeitsspeicher zu bilden. Auch Vitamin E kann man mit der Nahrung zu sich nehmen, es steckt vor allem in Weizenkeimöl, Eigelb und Seefisch. Und solche Hautfette sind in den kalten Monaten besonders wichtig, denn schon bei Temperaturen unter 8°C stellen die Talgdrüsen der Haut nach und nach ihre Tätigkeit ein. Dadurch geht der schützende Fettfilm des Teints verloren und Feuchtigkeit verdunstet schneller. Außerdem haben Keime leichteres Spiel durch die defekte Schutzschicht einzudringen – Entzündungen sind die Folge. Perfekte Ergänzung zum Winter-Food: reichhaltige Cremes, die hochwertige Fette und Öle enthalten. Unser Liebling: „Fermes de Marie Créme Bol d`Air Pur” mit regenerierender Arnika, nährendem Haselnussöl und einem integrierten Lichtschutzfaktor LSF 15.

Wieso reagiert meine Haut bei Minusgraden so empfindlich auf Gesichtswasser?

Generell reizen die „falschen” Reinigungsprodukte im Winter die Haut und können stark austrocknen, wenn sie zum Beispiel viel Ethanol oder Alkohol enthalten, da diese den natürlichen Schutzfilm der Haut angreifen. Das ist zwar für viele Kosmetik-Nutzer wichtig, etw, um Unreinheiten in den griff zu bekommen (so geht es auch dem Autor dieser Zeilen), nur da wie gesagt die Talgproduktion der Haut in Kältezeiten nachlässt, steht es meistens auch um Mitesser und Co. nicht so schlecht. Also greifen Sie ruhig zu einer milderen Variante, am Besten auch ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren. Nur ganz verzichten sollten Sie auf Gesichtswasser nicht, denn letztlich ist es ein wichtiger Teil der Beauty-Routine, da es alle Spuren von Reinigungsprodukten und Kalkresten aus dem Leitungswassers beseitigt, die gerade sensible, trockene Haut sonst zusätzlich irritieren können. Besonders clever ist natürlich, ein mildes aber hocheffektives Wässerchen mit Vitaminen und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen aufzutragen. Unser Liebling: „Euoko P20 Marine Vitamin Fluid” mit „grüner” Power, nämlich der stark anti-oxidativen Acai-Beere, Amino- und Hyaluron-Säuren und Blaualgen, die Schäden der Hautstruktur wieder reparieren können. Einfach ein paar Tropfen des Multivitamin-Cocktails abends und morgens mit einem Wattebausch vor der Pflege auf die gereinigte Haut auftragen.

Meine Mutter sagt, das Wichtigste im Winter sei, viel zu trinken?!

Ganz so einfach ist es leider nicht. Viel zu trinken ist zwar wichtig, weil die Haut so von innen heraus gepampert wird. Aber meistens ist ja nicht ein zu niedriger Feuchtigkeitsgehalt im Gewebe schuld an trockenem Teint, sondern eine defekte Schutzbarriere der Haut. Deswegen kommt es vor allem darauf an, Lipide und Feuchthaltefaktoren von außen zuzuführen, sonst kann man noch so viel trinken, der Hautzustand verbessert sich dadurch nicht. Noch so ein Mythos aus alten Tagen wäre übrigens, dass Kaffee die Haut austrocknet. Das ist nämlich Quatsch. Zwar hat er einen harntreibenden Effekt, der aber vom Körper rasch wieder ausgeglichen wird. Und dass er dem Körper sogar aktiv Wasser entzieht, ist mittlerweile widerlegt worden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) berichtet, dass dieser Effekt nur auftritt, wenn man an Koffein nicht gewöhnt ist (und in unserer Workaholic-Leistungsgesellschaft dürfte das wohl bei den wenigsten der fall sein). Deswegen wird Kaffee, wie jedes andere Getränk auch, in die tägliche Flüssigkeitsbilanz mit eingerechnet. Bis zu vier Tassen Kaffee am Tag sind also völlig in Ordnung und können Studien zufolge sogar das Risiko senken, an Leberkrebs oder Gallensteinen zu erkranken. Ha! Kein Grund also, zum fanatischen Teetrinker zu werden. Aaaaber (war klar, es gibt ja immer ein Aber): Wer dennoch lieber Tee am Kamin trinkt, während Daisy den Schnee ums Haus pfeift: Es gibt auch tolle Beauty-Tees! Zum Beispiel, den „Salus Tee Hautreinigung Nr. 14″ aus dem Reformhaus: mit Lindenblüten, Hagebutte, Brennnessel, Holunderblüten und Salbei. Der schmeckt so, wie er klingt – nämlich super (mit ein bisschen Honig am Besten!), und hilft, der Haut, sich von innen heraus zu klären und zu beruhigen.

Belastet Outdoor-Sport im Winter den Teint sehr?

Nein. Oder besser: Nur, wenn man sich falsch verhält. Zwar ist es so, dass die Haut besonders empfindlich auf Minus-Grade reagiert, kleines Beispiel: Bei minus 10°C und schwachem Wind von 30 km/h kommen auf dem Gesicht gefühlte minus 24 Grad an! Aber wer sich beim Sport im Freien vor der schädlichen UV-Strahlung schützt, beim Wintersport außerdem das Verdunsten der Feuchtigkeit (durch trockene Luft) ausbremst und immer ungeschminkt Sport treibt, schadet trockenem Teint trotzdem nicht, sondern gönnt ihm durch die Zufuhr von Sauerstoff viel Gutes. Auch wenn es dem Autor dieser Zeilen nicht ganz klar ist, was das für Menschen sind, die bei jedem (wirklich JEDEM) Wind und Wetter joggen gehen (dann doch lieber Tee am Kamin), die regelmäßige Bewegung fördert sogar die Durchblutung und das kommt wiederum der Regeneration der Haut zugute. Einzige Ausnahme: Schwimmen im Hallenbad. Denn meist enthält Poolwasser Chlor-Derivate zur Desinfizierung, und diese führen zu einem starken Rückgang des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. Deswegen sollte man nach dem Schwimmen das Gesicht (und den Körper!) immer sofort gründlich reinigen und dick eincremen – und erst wieder ins Freie gehen, wenn Gesicht und Haare vollkommen trocken sind. Noch besser: Nach dem schwimmen noch einen Zwischenstopp in der Sauna einlegen, denn dort herrscht richtiges „Wellness-Klima” für den Teint: Er wird porentief gereinigt, ganz von alleine sanft gepeelt und besser durchblutet. Außerdem werden Abfallprodukte des Stoffwechsels auf natürlichem Wege ausgeschieden (Detox-Effekt) und die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff ganz von alleine verbessert.

Die ewigen Unkenrufe: Trocknet Rauchen die Haut aus?

Stimmt absolut. Leider. (Blöd.) Denn Nikotin bremst die Fähigkeit der roten Blutkörperchen, Sauerstoff aufzunehmen, verengt die Blutgefäße und behindert die Versorgung der Hautschichten mit Nährstoffen. Die Oberhaut kann weniger Feuchtigkeit binden und der Teint neigt vermehrt zu Fältchen. Außerdem schädigt jede Zigarette die Kollagenmatrix der tiefer liegenden Lederhaut – so lassen Elastizität und Spannkraft nach. Es gibt einfach kein schlagendes Argument, das die negative Auswirkung von Zigaretten auf die Haut und die Gesundheit wettmachen könnte. Einziges (wenn auch etwas halbherziges) Gegenmittel für den Teint: eine Anti-oxidative Pflege. Aber gegen die schädigende Wirkung des liebsten Suchtmittels der Deutschen (35 % der Männer rauchen, sowie 22 % der Frauen) kommt auch die nicht an. Aber das ist ja nicht nur ein Problem von Winterhaut, sondern trockenem Teint generell. Wer raucht, altert schneller. Basta.

Und was ist dran an den Gurkenscheiben auf dem Gesicht?

Das vielleicht schönste Beispiel dafür, dass nicht jedes Hausmittelchen Schmarrn ist. Die hunds-ordinäre Salatgurke (Cucumis sativus) spendet der Haut Feuchtigkeit, da sie Schwefel, Vitamine und „Schleimstoffe” enthält. Frisch gepresst als Saft könnte man Gurke sogar als Gesichtswasser verwenden. Oder man legt einfach die kühlenden Scheiben direkt auf die Haut und lässt sie dort eine viertel Stunde wirken – aber bitte Ware nur aus ökologischem Anbau, sonst können Pestizide und aggressive Düngemittel die Haut wiederum angreifen, statt sie zu pflegen… Aber auch, wer die Gurke lieber isst, tut seinem Teint damit etwas Gutes: sie ist nämlich reich am Beauty-Powerstoff Silizium (Kieselsäure) und stärkt somit Haut, Haare und Fingernägel. Das zweite beliebte Hausmittel gegen trockene Haut (vor allem an den Lippen), lautet Honig. Er soll als Maske aufgetragen trockene, spröde Lippen kußweich machen. Falsch! Der im Honig enthaltene Zucker lässt die Lippen sogar noch weiter einreißen…

Haben auch Sie noch Fragen zu Winterhaut an unser Beauty-Mekka-Team? Dann mailen Sie uns, wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen, damit Sie gesund und strahlend schön durch die Eiszeit kommen!

Viele Grüße, Ihr Constantin Herrmann.

Bildquelle, some rights reserved.

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2010 ist da! Die besten Vorsätze für’s neue Jahr

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik,Make-Up am 1.01.2010

Exklusive DüfteÜber Sinn und Unsinn „Guter Vorsätze“ mögen sich manche ja ruhig gegenseitig die Haare ausreißen. Fragt man ein bisschen rum, bekommt man meistens nur zu hören: ich nehm’ mir gar nix vor, das kann ich zumindest einhalten. Wie öde! Denn der Anfang eines neuen Jahres ist traditionell der Moment, in dem ein bisschen Ruhe ins Leben einkehrt und man sich samt seiner Gedanken sammeln kann (könnte). Das hinter einem liegende Revue passieren lassen, und sich Gedanken machen, wie es weitergehen soll, inklusive individueller Verbesserungsvorschläge für das eigene Leben. Ganz oben auf der Vorsatz-Liste der Deutschen stehen die üblichen Verdächtigen: weniger Stress, mehr Zeit für die Familie, endlich Sparen anfangen, das Rauchen aufhören, sowie die Klassiker Abnehmen und Sport treiben. Nur, dass die meisten Ihre Vorsätze höchstens bis na sagen wir mal Anfang Februar durchhalten. Dann fällt man wieder zurück ins gewohnte, bequeme Verhaltensmuster, und alle Vorsätze sind vergessen.

Oder wie sagte Mark Twain einst: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.“

Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht ein paar wirklich clevere Strategien für die neue Dekade gesammelt hätten, die sich leicht durchhalten lassen und garantiert dazu beitragen, dass wir besser aussehen, uns wohl fühlen in unserer Haut und entspannt in die Zukunft marschieren.

Dazu haben wir mal bei Freunden und Kollegen gesammelt. Hier unsere ganz subjektive Hit-Liste der besten Vorsätze. Happy New Year, Ihr Hübschen!

2010 will ich …

Kuba sehen, bevor der Kapitalismus Einzug hält und der erste McDonalds dort eröffnet.
(Tanja K., Kultur-Managerin)

Mich nicht mehr ständig für meine schlampigen Fingernägel schämen müssen.
(Toni F., Galeristin)

ALzD-Tipp – Gut tarnen ist schon die halbe Maniküre! Rillen, ungleichmäßig gefeilte Längen, absplitternder Lack? Alles halb so wild. Die Devise lautet Kaschieren, statt betonen. Setzen Sie sich einfach gegen den Trend und tragen Sie – statt der angesagten dunklen, kräftigen Nagellacke – ganz dezente Hauttöne auf die Krallen auf. Unser Liebling: „Nouba Nagellack Nr. 80“ in zartem Rosé. Die Kultmarke verwenden viele Profis seit ihrer Gründung in den 1970’er Jahren, z.B. für die Models der „Bread & Butter“-Modenschau in Barcelona. Der Lack lässt sich super-leicht auftragen, trocknet besonders schnell (auch wenn man morgens mal in Eile ist) und die zarte Nuance lässt kleine Makel einfach nicht so sehr auffallen. So simpel kann Beauty manchmal sein!

Den Fernseher nur noch einschalten, wenn ich etwas wirklich sehen möchte, und nicht, um mich berieseln zu lassen.
(Stefan S., Architekt)

Nie wieder ins Bett gehen, ohne mein Gesicht vorher zu waschen.
(Heidi F., Studienrätin)

ALzD-Tipp – Seien Sie nicht zu streng mit sich. Schönheit hat auch immer mit Entspannt sein zu tun. Natürlich ist es wichtig, Make-up und Umweltstoffe vom Gesicht zu entfernen, bevor man sich schlafenlegt. Wenn Sie aber hin und wieder mal müde ins Bett fallen, ist es keine Katastrophe. Das Schlimmste, was Sie riskieren sind Pickelchen. Ein viel sinnvollerer Beauty-Vorsatz wäre zum Beispiel, endlich in eine bessere Reinigung zu investieren. Klar, für Gesichtscremes und dekorative Kosmetik geben wir alle gerne etwas mehr geld aus. Untersuchungen zeigen aber, dass Frauen dafür gerne mal an der reinigung sparen. Da tut es doch auch Seife und Wasser, oder das  billig-Produkt aus dem supermarkt. Falsch, sagen wir. Und schließen uns den Profis an, die immer wieder betonen, auch wenn es da draußen 990.000 Pflegeprodukte gibt, das A und O für schöne Haut ist eine wirklich gute Reinigung. Und in die sollten Sie investieren! Man wird es Ihrer Haut ansehen. Unser Liebling: „Euoko R 10 Multi Vitamin Radiance Cleanser“, eine herrlich schäumende Reinigungscreme mit Meeresextrakten, verschiedenen Fruchtsäuren und Bergblumen-Extrakt. Die Haut wird belebt, ebenmäßiger und gewinnt an Ausstrahlung. Und wenn Sie dann mal abends vergessen, das Gesicht zu waschen, holen Sie es einfach ausnahmsweise am nächsten Morgen nach. Denn eine gute Reinigung hat auch immer ein bisschen Langzeit-Wirkung!

Endlich rechtzeitig dran denken, Weihnachtskarten zu schreiben. Nicht erst wieder am 25.12.
(Katja J., Journalistin)

Mein Leben entschleunigen, jetzt, wo mein Sohn endlich 18 Jahre alt wird.
(Susanne S., Chefin-vom-Dienst)

ALzD-Tipp – Lernen Sie, Stress zu managen! Natürlich gibt es in unser aller Leben auch nächstes Jahr wieder Zeiten, in denen uns alles ein bisschen viel wird. Das Telefon hört nicht auf zu klingeln, der Chef wartet ungeduldig und man weiß gar nicht, wie man alles gleichzeitig unter einen Hut kriegen soll. Psychologen empfehlen deswegen, gezielte „Stress-Blocker“ in den Alltag einzubauen. Damit kann man schon morgens nach dem Aufstehen beginnen und in der Dusche für ein paar Augenblicke einfach die Augen schließen und mehrere tiefe Atemzüge nehmen. Spüren Sie, wie das Wasser über Ihren Körper perlt? Stellen Sie sich vor, aller Ärger, Sorgen oder Stress würde mit ihm im Abfluß davongurgeln. Legen Sie eine Hand auf den Bauch und atmen Sie bewusst gegen den sanften Widerstand. Beim Einatmen sagen sie laut „Ein“, beim ausatmen „Aus“. So trainieren Sie Ihren inneren Streß-Airbag, der Herzschlag verlangsamt sich und Sie entspannen. Wann immer im Tagesablauf der Berg an Arbeit über Ihnen zusammenzubrechen droht, wiederholen Sie dieses Biofeedback. Telefon auf Lautlos, das „Pling“ Ihres Mailprogramms ausschalten und die iPod-Kopfhörer aufsetzen. Dann hören Sie Ihr Lieblingslied, atmen gegen die Hand auf Ihrem Bauch und nutzen die 5-Minuten-Mini-Pause, um zu entspannen. Probieren Sie es aus, es klappt! Wer noch einen schritt weiter gehen möchte, ritualisiert seine kleine Pause, indem er jedes Mal eine Duftkerze mit entspannendem Geruch anzündet und für ein paar Minuten brennen lässt. Das flackernde Licht und der samtige Duft, der das Raumklima sofort ändern kann, wird viel dazu beitragen, dass Sie sich schnell entschleunigen. Unser Liebling: die Kerzen von „Trance Essence“, zum Beispiel in der Nuance „Chen Xi“ mit befreiender Minze, erfrischendem Zitronengras und süßlicher Lilie. Mit dem Anzünden des Dochts verbrennen Sie (Auto-Suggestion!) auch alle Hektik.

Meine gewonnenen Tokio-Hotel-Tickets gegen ein 20-Jahre-Abo für Jopi Heesters tauschen.
(Winnie K., Hausfrau)

Meine besten Freunde vom Rauchen abbringen.
(Katrin S., Bild-Redakteurin)

ALzD-Tipp – Wer Freunden helfen möchte, vom Rauchen wegzukommen, sollte einfach folgende kleine Anekdote erzählen: Es gibt mittlerweile Versicherungen, die gezielt Raucher als Kunden gewinnen wollen und mit höherer Rente locken. „Individualpolice“ nennt sich das dann, und geht von dem Grundgedanken aus, dass Raucher eine kürzere Lebenserwartung haben. Das heißt, die Rente pro Monat wird höher angesetzt, weil sie ja voraussichtlich nur über einen kürzeren Zeitraum ausgezahlt werden wird. Ist das nicht deprimierend! (Wen es interessiert: So ein Renten-Modell gibt es z.B. bei der liechtensteinerschen „Quantum Leben“ Versicherung… Gänsehaut!)

New Year

Jedem, der mich vom Rauchen abbringen möchte, einen halbstündigen Vortrag halten über die „Entmündigung des freien Bürgers“.
(Ich, Autor)

Mehr Bio-Lebensmittel kaufen, weniger Fleisch essen und nur noch Beauty-Produkte ohne Snthetische Inhaltsstoffe verwenden.
(Gert G., Art-Director)

ALzD-Tipp – Ein sinnvoller Vorsatz, den wir nur unterstützen können! Und zumindest in letzterem Punkt, dem Wunsch nach konsequenter, verträglicher, umweltbewusster Kosmetik können wir nachhelfen: Probieren Sie die Produkte der Marke „REN Skincare“! Der Name der hoch-effektiven, veganen Kosmetiklinie stammt aus dem Schwedischen und bedeutet „Reinheit“. Und das ist kein hohles Statement, sondern Programm. Denn „REN“ verzichtet konsequent auf hautunfreundliche Inhaltstoffe – also z.B. künstliche Duft- oder Konservierungs-Stoffe, hautweichmachende Silikone oder Erdöl-Bestandteile, die der Haut die Fähigkeit zum Atmen rauben. Stattdessen werden ätherische Öle, Blütenwasser, Pflanzewirkstoffe (alles aus Fair-Trade-Handel!) verwendet. Und trotzdem fühlt sich die Haut nicht nur wohl, sondern sieht auch besser aus. Das alte Credo: Chemische High-Tech mit Effekt oder Naturkosmetik gilt also nicht mehr!

Wir lieben REN!

Ergründen, ob die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko eine Perücke trägt, oder nicht.
(Hannah R., Friseurin)

Lernen, mit bloßen Händen Fische in der Isar zu fangen und mit dem Feuerbogen ein Lagerfeuer zu entzünden, wie ein Cro-Magnon-Mensch.
(Edith E., Autorin)

ALzD -Tipp – Hmmm, was sollen wir dazu sagen? – vielleicht nur das: Wer soviel mit den Händen arbeitet, braucht eine gute Handcreme! (Zugegeben, etwas an den Haaren herbeigezogen, aber für Möchtegern-Cro-Magnons habe ich keinen anderen Tipp parat). Unser Liebling: Die „Rêve de Miel Creme Mains et Ongles“ von „Nuxe“. Die vielleicht beste Handcreme der Welt, pflegt mit stärkenden und reparierenden  wirkstoffen wie Honig (sie duftet schon einfach köstlich!), Mandel- und Avocado-Öl und dem Klassiker der Handpflege: Ringelblumenextrakt. Auch toll für Workaholics, die mehr am Schreibtisch sitzen, als Fische zu fangen, denn die creme zieht schnell ein, fettet nicht und stärkt ganz nebenbei auch noch die Fingernägel.

Endlich etwas gegen meine schlaffen Oberarme machen
(Anna M., PR-Beraterin)

ALzD-Tipp – Die gute Nachricht gleich vorweg: Es ist viel einfacher, als Sie vielleicht denken! Frauen neigen per Genetik dazu, weniger Fett in den Armen zu speichern als z.B. im Bauchbereich. Und das ist gut? Ja klar, denn das bedeutet, hier kann man mit schon recht wenig Training viel schneller sichtbare Muskeln aufbauen, als zum Beispiel am Bauch oder der Hüfte. Einfachste Power-Übung für straffere Arme (auf die sogar Michelle Obama neidisch wäre): Setzen sie sich auf einen Stuhl. Die Hände umfassen außen die Sitzfläche, die Beine stehen fest auf dem Boden. Dann heben Sie ein paar Zentimeter vom Stuhl ab und bringen den Po vor die Sitzfläche, sozusagen in einen Schwebezustand. Spüren sie, wie das jetzt schon in den Armen zieht!? Dann den Po Richtung Fußboden sinken lassen und wieder auf Höhe der Sitzfläche nach oben stemmen, dabei zeigen die Ellbogen gerade nach hinten. Zehn Wiederholungen, dreimal, und das Ganze fünfmal die Woche – dann sehen Sie schon nach drei Wochen erste Resultate! Die perfekte Ergänzung dazu: Eine straffende Körpercreme, die Feuchtigkeit spendet und die Collagenproduktion ankurbelt, wie z.B. die „Hydra Pure Firming Body Cream“ von „MD Skincare“. Sie regeneriert trockene Körperhaut (ideal in der kalten Jahreszeit!), und strafft mit „Centella Asiatica“ und Peptiden.

… so, und nun sind Sie an der Reihe!

Teilen Sie Ihre guten Vorsätze für das neue Jahr. Gerne als Kommentar in diesem Beitrag. Wir freuen uns auf Anregungen, gute Ideen und neue Beauty-Pläne. Vielleicht können wir ja dem ein oder anderen auch noch einen Tipp zur Umsetzung geben?

In diesem Sinne: Ein schönes neues Jahr!
Ihr Constantin Herrmann

… und ich schließe mich natürlich an mit den guten Wünschen – stellvertretend für unser restliches Team: Alles Liebe Euch da draußen und ein schönes und gutes neues Jahr!

Mit den allerbesten Wünschen, Eure Ulrike.

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Alles Gute für das neue Jahr 2009!
Herbstwonnen – die Neuerscheinungen.
Ein wunderbares neues Jahr…


Die nächste Eiszeit ist da!

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik am 22.12.2009

Eiszeit

Oh wie schön, es schneit. Romantische Spaziergänge im Schnee, alpine Ski-Touren und ausgelassene Schneeballschlachten – der Winter hat einiges zu bieten. Für Teint, Hände und Lippen bedeutet das aber Streß! Mit unseren Tipps übersteht ihre Haut den Klimawandel.

1. Winter-Regel: die Creme wechseln!
Die Luft im Winter ist extrem trocken. Schuld ist die trockene Kälte im Freien und die feuchtigkeitsraubende Haizungsluft drinnen. Mit jedem Minusgrad sinkt außerdem die Talgproduktion um etwa zehn Prozent. Ab Minus acht grad ist sie also praktisch gar nicht mehr vorhanden. Das bedeutet für die Haut, der natürliche Schutzschild geht flöten, der Teint ist allen äußeren Einflüssen schutzlos ausgeliefert. Jetzt hilft nur eine gehörige Portion Pflege mehr als sonst! Aber das bedeutet nicht, mehr Feuchtigkeitspflege aufzutragen. Die lassen Sie bitte schön im Schrank stehen, bis es wieder wärmer wird. Viel wichtiger sind Cremes, die hautverwandte Lipide und Wirkstoffe enthalten, und dafür sorgen, dass die Haut selber mehr Feuchtigkeit binden kann (z.B. Hyaluronsäure). Ob eine Creme für den Winter geeignet ist, verrät der Wasser-in-Öl-Trick, von dem manche Verkäuferinnen so geheimnisvoll sprechen: O/W-Cremes, also solche, die als Basis eine Wasser-in-Öl-Emulsion haben, enthalten nämlich mehr Fette als Wasser (im Gegensatz zu einer Öl-in-Wasser-Emulsion). Am Besten, Sie lassen sich in einer Parfumerie beraten.

Pure Altitude Crème Bol D’Air PurFür lange Spaziergänge im freien oder Outdoor-Sport sollten sie eine besonders dicke Schicht Kältecreme auflegen, die z.B. Bienenwachs oder intensiv pflegende Öle enthält  (Unser Tipp: „Pure Altitude Crème Bol D’Air Pur“ von Fermes de Marie, mit Enzian, Edelweiß, nährendem Haselnussöl und LSF 15). Aber: Wenn Sie wieder von draußen nach drinnen wechseln, muss die Schutzschicht runter. Sonst kann ein unangenehm prickelndes Hitzegefühl entstehen. Der ständige Wechsel von Kalt (Draußen) zu Warm (Drinnen) stresst die sensible Haut noch zusätzlich. Das bedeutet, auch auf aggressive Reinigung und Peelings lieber zu verzichten und stattdessen porenverfeinernde Gesichtswasser zu benutzen.

2. Winter-Regel: nicht drinnen versauern
Klar, wenn es draußen kalt und grau wird, würde man sich am Liebsten in der Wohnung verkriechen, auf’s Sofa kuscheln und den ganzen tag heißen Glühwein trinken. Aberdann würden dem Körper Licht und Sonne fehlen, die den Stoffwechsel regeln, die Hormonproduktion ankurbeln und nebenbei die Laune heben. Immer mehr Menschen fallen in der trüben Winterszeit in „SAD“, die „Seasonal Affective Disorder“. Oder anders gesagt: Winterdepression. Aber wenn die Laune sinkt, der Stoffwechsel (auch in der Haut) abnimmt und man griesgrämig wird, kann der Teint nicht strahlen. Deswegen gilt, auch wenn es draußen scheußlich kalt ist: Warm einpacken, Mütze auf und raus an die frische Luft! Denn der Körper braucht Licht, um genau zu sein, eine Lichtstärke von 2.500 Lux. In Räumen bekommen Sie aber nur so um die 500 Lux. Dagegen empfangen Sie auch an grau verhangenen Wintertagen draußen schon mal 3.000 Lux. Also genug, um Laune und Haut eine Dosis Power zu spendieren. Ein weiteres Problem für Stubenhocker ist der Vitamin-D-Mangel. Das Vitamin (das eigentlich die Vorstufe eines Hormons und kein richtiges Vitamin ist), wird nämlich vor allem durch Sonnenlicht gebildet. Im Sommer reichen schon 20 Minuten im Freien, um die Tagesdosis Vitamin D abzubekommen. Im Winter wird es – durch den geringeren Einfluß der Sonne – schwieriger. Also nutzen Sie jede Chance, draußen ein bisschen Licht zu tanken. Ideale Ergänzung dazu wäre dann übrigens, fetten Fisch zu essen. In 100 Gramm Lachs steckt etwa das Dreifache der nötigen Tagesdosis von 5 Mikrogramm Vitamin D.

3. Winter-Regel: den Körper verwöhnen
Um den Körper vor Kälte und Trockenheit zu schützen, sollten Sie schon morgens beim Duschen Ihre Pflege umstellen. Duschen Sie kürzer und nicht so heiß, sonst entziehen Sie der Haut zusätzlich Fett und trocknen sie aus. Danach den Körper nicht kräftig abrubbeln, sondern abtupfen (klingt albern, macht aber tatsächlich einen großen Unterschied) und sofort eine reichhaltige Körpercreme auftragen. Besondere Beachtung bei der ersten Cremeschicht am Morgen brauchen Hände und Dekolleté. Denn hier ist die Haut besonders zart. Die Hände sind außerdem genau wie das Gesicht der meisten Kälte ausgesetzt und werden vom Körper benachteiligt. Denn um die Wärme im Körperzentrum zu halten, werden die Blutgefäße an Händen und Füßen verengt. Das bedeutet weniger Stoffwechsel und weniger Innerer Wärmeschutz. Die Brust wiederum bekommt unter dicken Pullis kaum Sauerstoff ab. Apropos dicke Pullis: diese kratzen meist auf der Haut und führen zu noch mehr Trockenheit. Also nie Wolle auf nackter Haut tragen, sondern eine zarte Zwischenschicht tragen (Seidenhemdchen o.ä.), und die Haut von innen heraus aufpäppeln: Sanddorn-Beeren oder -Öl zum Beispiel sind richtige Vitamin-Bomben und liefern wertvolle Alpha-Linolensäure, die trockene Haut samtig-zart macht. Aber warum frieren manche Menschen immer ein bisschen mehr als andere? Das ist eine Frage des Geschlechts und der Sportlichkeit. Ein durchschnittlicher Männerkörper besteht zu 40 Prozent aus Muskeln, eine Frau kommt nur auf 25 Prozent. Klingt ungerecht, ist aber wissenschaftlich erwiesen. Und je mehr Muskeln ein Mensch hat, desto besser funktioniert sein Stoffwechsel. Und das bedeutet, er kann mehr Wärme produzieren als ein unsportlicher Mensch. Trotzdem: Das ist ungerecht! Erklärt aber, wieso ich ständig so friere. Denn eine stattliche Fettschicht wärmt keineswegs, sondern kühlt noch schneller aus. Grrr…  Folgerichtig würde es helfen, seine Muskeln für die kalte Jahreszeit auf Touren zu bringen, also ab ins Gym. Wenn es dafür aber zu spät ist, helfen auch Tees aus Ingwer oder Lindenblüten. Die heizen dem Körper nämlich richtig schön ein.

Ganache for Lips4. Winter-Regel: Frostschutz für zarte Partien
Gerade die Lippen haben im Gegensatz zur übrigen Haut fast keinen Eigenschutz. Kälte und trockene Luft lassen Sie spröde werden, rau und rissig. Das schmerzt und kann höllisch weh tun. Widerstehen Sie jetzt der Versuchung, sie mit der Zunge zu befeuchten, denn das trocknet die empfindliche Lippenpartie nur noch mehr aus. Viel besser: Ein spezieller Pflegestift mit Panthenol oder Shea-Butter, pur oder unter dem Lippenstift. (Liebling der Redaktion:  Ganache For Lips, die nicht nur intensiv pflegen, sondern auch noch köstlich schmecken wie ein Dessert). In SOS-Pflegenotfällen einfach eine dicke Schicht über Nacht einwirken lassen! Und wer zum Skifahren oder Rodeln geht, braucht /muß /dringend zusätzlich eine dicke Schicht UV-Schutz auflegen.

Aber auch die empfindliche Augenpartie reagiert besonders auf die kalte Jahreszeit. Hier ist die Haut bis zu viermal so dünn wie z.B. an den Wangen. Da sie aber kaum über Talgdrüsen verfügt fehlt der schützende Fettfilm. Da hilft es auch nichts, die reichhaltige Gesichtscreme bis zu den Augen dick aufzutragen, denn die meist darin enthaltenden „Kriechöle“ werden sonst ihrem Namen gerecht und schleichen sich in die Augen – das führt zu Brennen und Rötungen. Also lieber auf extra-reichhaltige, aber speziell formulierte Augencremes setzen (Z.B. „All about Eyes Rich“ von Clinique).

5. Winter-Regel: Ab ins SPA (notfalls auch zuhause)

Logisch, wenn es draußen kalt wird, könnte ich glatt in einer der gemütlichen, aufgeheizten Blockhütten einziehen! Aber es macht auch wissenschaftlich Sinn, hin und wieder eine Schwitz-Kur einzulegen. Denn die Hitze führt dazu, dass Hormone wie Dopamin und Serotonin ausgeschüttet werden. Das bringt Gute Laune und lässt uns strahlen. Aber es kommt noch besser: Wer regelmäßig Sauna oder Dampfbad besucht, bringt sein Immunsystem und den Kreislauf in Schwung. Der Organismus gewöhnt sich daran, schnell auf Temperaturschwankungen zu reagieren, und das ist eine prima Prophylaxe gegen Erkältungen. Aber Sie tun auch Ihrer Haut etwas Gutes, denn sie wird porentief gereinigt, ganz von alleine sanft gepeelt und besser durchblutet. Abfallprodukte des Stoffwechsels werden ausgeschieden und die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff verbessert. Das wiederum kommt auch den Fibroblasten zugute, die für die Bildung von Kollagen und Elastin zuständig sind. Wer es nicht bis in die Sauna schafft, kann aber auch sein Badezimmer in ein SPA verwandeln: Gönnen Sie sich einen luxuriösen Badewannenaufenthalt mit einem intensiv-pflegenden Badeschaum, der die Haut in reichhaltige Öle hüllt. Tipp: „Bath Lather“ von Malie Kauai. Die enthaltene Aloe Vera, Macadamia-Nussöl und Kokosnuß verwöhnen die Haut, gleichzeitig schickt der exotisch-fruchtige Duft Sie auf eine Sinnesreise nach Hawai’i (genauer gesagt: auf die Insel Kauai). Denn bei allem Frost, der Kälte und dem Grau-in-Grau, das uns in dieser Jahreszeit so zusetzt, haben Körper und Geist doch wirklich zwischendurch eine fruchtig-paradiesische Pause verdient.

In diesem Sinne: Kommen Sie gut durch den Winter!

Ihr Constantin Herrmann

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