Aus Liebe zum Duft Shop Duft Tagebuch

[→4)-ß-D-GlcpA-(1→3)-ß-D-GlcpNAc-(1→]n – Die Beauty-Formel für Haut, die sich wohlfühlt.

Geschrieben in Kosmetik am 24.06.2010

Durstiger Teint spannt, rötet sich und kann nicht strahlen. Dann braucht die Haut ein bisschen Hilfe, um die benötigte Feuchtigkeit wieder zu speichern, schadhafte Zell-Vernetzungen müssen wieder hergestellt werden. La Roche-Posay bringt nun eine neue Pflegelinie speziell für feuchtigkeitsarme Haut mit der kosmetischen Wunderwaffe unserer Zeit: Fragmentierte Hyaluronsäure. Aber Achtung: Nun wird es ein wenig technisch. Aber es lohnt sich, Ihre Haut wird Ihnen danken!

Wasser und Feuchtigkeit bestimmen unser Leben. Und unsere Schönheit. Denn trockene Haut büßt einiges ihrer Ausstrahlungskraft ein. Jeder Hauttyp braucht Feuchtigkeit in seiner täglichen Pflege-Routine, auch wenn man zu öligem Teint oder Mischhaut neigt. Denn: Feuchtigkeit ist keineswegs gleichzusetzen mit Fett. Je nach Hautbedürfnis sollte die Balance in ihrer Pflege stimmen:

Trockene Haut:

Sie braucht eine fetthaltige Creme, Experten sprechen von einer Wasser-in-Öl-Emulsion, die sich wie ein schützender Film auf den Teint legt und ihn mit Feuchtigkeit versorgt. Eine Creme mit zu hohem Wasseranteil wäre kontraproduktiv, denn solche Öl-in-Wasser-Emulsionen entziehen trockener Haut eher noch Feuchtigkeit. Beim Beauty-Shopping sind für trockene Haut also „reichhaltige“ Cremes ideal.

Normale Haut:

Eine frische, leichte Feuchtigkeitscreme ist hier die Idealbesetzung. Vermeiden Sie Produkte mit Fetten auf Paraffin-Basis, denn bei normaler Haut ziehen diese nicht vollständig ein, sondern können einen soliden Film auf der Haut bilden, der die Haut „abdichtet“ und verstopft.

Mischhaut und fettiger Teint:

Viel hilft diesem Hauttyp nicht viel, sondern kann schnell zu Mitessern und Unreinheiten führen. Eine Creme auf Öl-in-Wasser-Basis mit geringerem Fettanteil reicht. Nur in Ausnahmefällen, z.B. bei trockener Büroluft oder im Winter, brauchen manche Partien (z.B. die Wangen) eine Extraportion Fett. Dann können Sie lokal eine kleine Dosis zuschießen.

Viele Menschen neigen nun von Natur aus zu trockener Haut, mit zunehmendem Alter verstärkt sich das Problem. Aber auch äußere Einflüsse spielen eine wichtige Rolle. Häufiges Waschen (und Duschen), trockene oder kalte Luft, UV-Strahlung und falsche Reinigungsprodukte können das Austrocknen des Teints verschlimmern. Und das gilt für alle Hauttypen, von fettig bis sehr trocken.

Um Feuchtigkeit in der Haut zu halten, ist die Haut auf Verbindungen zwischen den Zellmembranen angewiesen. Diese so genannten „Tight Junctions“ sind schmale Bänder aus Membranproteinen, die die Zellzwischenräume schließen und so eine starke Barriere bilden: Die Diffusionsbarriere. Sie kontrolliert den Transport von Molekülen, also auch von Wasser.

Das Problem: Täglich schädigen wir unsere schützende Hautbarriere. Schaben, schrubben und reiben ein wenig von ihr ab. Wasser, Seife, Shampoo und Reinigungsprodukte lösen die Barriere-Fettstoffe heraus. Bei jedem Gesichtwaschen und trocken reiben mit dem Handtuch wird nicht nur Schmutz entfernt, sondern auch die wichtigen Fettstoffe der Barriere. Dadurch wird diese „undicht“ und Feuchtigkeit kann ganz einfach aus der Haut heraus verdunsten.
Kosmetik-Hersteller „La Roche-Posay“, der Apotheken-Spezialist für Problemlösungen, bringt nun eine neue Pfleglinie auf den Markt, die sich dem Problem der geschädigten Zellvernetzungen, der schadhaften Tight Junctions, annimmt: „Hydraphase Intense“. In der Formel enthaltene fragmentierte Hyaluronsäure soll die Regeneration der Zellvernetzungen anregen, dieser kleinen brückenartigen Bänder, die der Haut helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Hyaluronsäure.

Schon oft gehört, kommt auch ständig in der Werbung. Aber: Was ist eigentlich Hyaluronsäure?

Ich persönlich finde den Namen ja irritierend. Hyaluronsäure. Säure! Klingt doch erstmal ziemlich unangenehm. Ist es aber nicht. Die transparente, gelartige Substanz kommt von Natur aus in den Zellzwischenräumen von Haut und Bindegewebe vor. Schon 1656 (vor über 350 Jahren also) hatten Forscher auf die Anwesenheit dieser damals noch nicht näher definierbaren Substanz hingewiesen, als sie die Nabelschnur näher untersuchten. Aber erst im Jahr 1934 konnten Karl Meyer und John Palmer im Kammerwasser des Rinderauges das Polysaccharid finden und bestimmen. Iiiih, Rinderauge, das klingt ja eklig. Aber genau daher kommt der Name Hyaluronsäure (HS), eben vom griechischen Wort „hyaloid“ für gläsern. Der abschreckende Wortanteil „Säure“ kommt schlicht vom HS-Bestandteil Glucuronsäure. Und HS steckt nicht nur in Augen, sondern im ganzen Körper, über 50 Prozent in der Haut, eben in den Zellzwischenräumen der Dermis, über die wir ja heute in diesem Text sprechen. HS ist ein wahrer Feuchtigkeitsmagnet, der von den Bindegewebszellen produziert wird, die Haut aufpolstert, die Kollagen- und Elastinfasern stützt (Anti-Aging!) und sogar Freie Radikale abfangen kann. Aber: Etwa ab dem 25. Lebensjahr leeren sich die HS-Pools nach und nach. Die hauteigene Produktion lässt nach, beziehungsweise kann den Bedarf nicht mehr decken, die haut verliert an Spannkraft und Feuchtigkeit. Dann wird es Zeit, von außen nachzuhelfen.

Hyaluronsäure steckt hochkonzentriert in (Achtung: Jetzt wird es wieder eklig): in der Kammerflüssigkeit des Auges, in der Synovialflüssigkeit der Nabelschnur und in Hahnenkämmen. Aber keine Sorge, heutzutage sind Forscher in der Lage, HS künstlich herzustellen, um genauer zu sein: biotechnologisch aus Fermentation von Mikroorgansimen zu gewinnen, etwa aus Weizen. Die so gewonnene HS ist reiner als die Variante aus dem Hahnenkamm und löst keine Allergien aus, da sie keine tierischen Eiweiße enthält. Diese HS nennt man „Non-animal-source-Hyaluronan“, oder kurz: NASHs, noch so ein Lieblingswort der Kosmetikindustrie.

Das Faszinierende an Hyaluronsäure: Sie besitzt die fast magische Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse gewaltige Mengen an Wasser zu binden. Ein Gramm HS kann bis zu unglaubliche sechs Liter Wasser binden! Beispiel aus dem menschlichen Alltag: Der Glaskörper des Auges besteht zu 98 Prozent aus Wasser, das an nur 2 Prozent Hyaluronsäure gebunden ist! Das ist ein bisschen wie bei Götterspeise: Man braucht nur extrem wenig Pulver, um aus viel Wasser ein Dessert zu zaubern…

Der Clou in der neuen La-Roche-Posay „Hydraphase Intense“ ist nun aber eine spezielle Hyaluronsäure, nämlich sogenannte „Fragmentierte HS“:

HS ist nämlich eigentlich ein relativ großes Molekül, zumindest wenn es um den Einsatz in Kosmetikprodukten geht. Topisch aufgetragen, also per Creme auf die Haut aufgebracht, würde HS gar nicht in die Haut eindringen, sie nicht penetrieren. Die Lösung: Man muss das langkettige Molekül aufbrechen, kleiner machen, es eben „fragmentieren“. Dabei hat sich in der langen Entwicklungsgeschichte von HS als kosmetischem Feuchtigkeitsbinder aber herausgestellt, dass nicht die kleinsten Fragmente am Besten funktionieren. Denn: zu kleine Stückchen dringen zwar super bis in die Lederhaut ein, erzielen aber keine nachweisbare Wirksamkeit mehr. Der Mittelweg ist ideal. Nur Fragmente „mittlerer“ Größe (für Chemie-Fans: Molmasse von 50.000 bis 400.000 Daltons) dringen wie gewünscht ein und erreichen eine nachweisbare Wirksamkeit. Diese geringere HS-Molekülmasse macht auch den Effekt der „Hydraphase Intense“ aus:

Besser als bei „konventioneller“ Hyaluronsäure überwindet die HS in fragmentierter Version die Hautbarriere und dringt tiefer in die Epidermis ein. Und dort legt sie los und kurbelt die Synthese der Zellvernetzungsproteine an. Soll heißen: Das eingangs besprochene Problem, dass die Verbindungen zwischen den Zellmembranen geschädigt sind, kann so wieder behoben werden.

Auf gut deutsch zusammengefasst bedeutet das:

„Hydraphase Intense“ spendet nicht nur intensiv Feuchtigkeit, sondern hilft der Haut auch nachhaltig, diese zu speichern. Der Feuchtigkeitsverlust der Haut wird einfach ausgebremst. Eine raffinierte Technologie, die sich auch noch sagenhaft gut anfühlt. Schon kurz nach dem Auftragen spürt man, wie sich der Teint entspannt. Ein seidiger, angenehmer Wellness-Effekt, den jeder lieben wird, dessen durstige Haut spannt und zickt.

Aber erinnern Sie sich an die Hauttypen, über die wir vorhin gesprochen haben? Jeder Teint braucht andere Formulierungen? Auch hier haben die Macher der „Hydraphase Intense“ mitgedacht: Denn es gibt die Power-Creme in zwei Formulierungen, einmal als „Legere“ für normale bis Mischhaut, und als „Riche“ – den reichhaltigen Kollegen für trockene Haut.

Ihr Constantin Herrmann.

Bildquelle: Around the loghouse von Phil Landowski, Erotic von Marek Bernat und Jelly von Fran Gambín – some rights reserved. Vielen Dank!

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Meine ganz private Soap-Opera – Warum Seifen gerade ein Revival erleben

Geschrieben in Körperpflege,Kosmetik am 31.05.2010

Manchmal gibt es Pressemittelungen, die finde ich merkwürdig. Zum Beispiel diese, eines deutschen Badewannenherstellers: „Über 25 Prozent aller deutschen Paare steigen gerne zu zweit in die Badewanne“. Laut des „Rheingold Instituts“, das die repräsentative Studie durchgeführt hat, solle die nasse Zweisamkeit eine Art „Frische-Kick“ in die Beziehung bringen. Bei Kerzenschein in der Wanne liegend, würden alte Verhaltensmuster „aufgeweicht“ (welch Wortspiel!) und der seelische Neubeginn möglich. Aber Achtung: Nicht zu verwechseln mit gemeinsamen Duschen! Denn die Dusche als schneller, sportiver Akt wirkt weniger romantisch als Wanne oder sogar Whirlpool. Baden zu zweit als Mini-Urlaub vom grauen Alltag. Ich finde das, um ehrlich zu sein, eher abstoßend. Das Badezimmer ist ein Ort, den man nur alleine besuchen sollte. Irgendwie wahrt man so noch ein paar Geheimnisse voreinander, oder wie meine Freundin und Sängerin Ina Müller in einem ihrer Lieder als Resumée einer festgefahrenen Beziehung singt:

„Wie war dein Tag, was wollen wir essen
aus du und ich wird chronisch wir
und das Einzige was offen bleibt
ist die Badezimmertür“

Recht hat sie!

Nun bin ich vielleicht spießig, verklemmt, prüde, was auch immer. Aber mein Bad ist mein Reich. Da ist kein Platz für jemand Fremden. Nur ich und meine Seife.

Am letzten Satz erkennen Sie vielleicht schon, ich bin nicht nur altmodisch in meiner Wertevorstellung, sondern auch ein Nostalgiker… Seife. Wer benutzt heute denn noch Seifen? Dafür gibt’s doch Duschgele. JA EBEN! Duschgele sind moderne, schnelle Reinigungsmittel mit Power-Zusätzen wie „Frische-Kick“ „Skin-Magnesium“, „Extra-Aktiv“. Duschgele sind das Fastfood der Körperhygiene. Instant-Sauber. Wo bleibt denn da der Genuss? Die Gemütlichkeit? Ich liebe Seifen, die zart schäumen und den köstlichen Duft ätherischer Öle verbreiten, und mit denen die meisten Action-Duschgele einfach nicht mithalten können. Duschgel ist schnelle Reinigung, eine Seife ist ein Erlebnis. Aber das werden die Mountainbiker, Riverrafter und Workouter dieser Welt nie verstehen…

Seife ist Tradition

Mittlerweile geht man davon aus, dass Seife zu den ältesten Beauty-Produkten überhaupt gehört. Bereits vor fast 7.000 Jahren entwickelten die Sumerer eine Mischung aus duftenden Ölen und Pflanzen-Asche (Diese Asche wurde „al-quali“ genannt … und, wer errät’s? Richtig: Daher kommt das Wort alkalisch!). Allerdings ging es den Sumerern nicht um Reinigung der Haut, sondern erst einmal um Wundversorgung. Die alten Römer verwendeten Seifen dann mittlerweile doch aus rein kosmetischen Zwecken, wuschen Haut, Haar und Wäsche mit ihr und handelten sie als Luxus-Objekt (Klar, nur reiche Römer besaßen eigene Badewannen oder leisteten sich den Zeitvertreib in Badehäusern mit der duftenden Seife eingerieben zu werden). Übrigens stammt der Name der Seife, „Sapone“, auch aus dem Rom im 2. Jahrhundert nach Christus. Denn die Legende besagt, dass auf dem Berg Sapo rituelle Tieropfer stattfanden. Nach der Zeremonie spülte der Regen die Überbleibsel – tierische Fette und Asche – vom Opferaltar den Berg hinunter zum Fluss. Hier sammelte sich das Gemisch als kreideartige Substanz am Ufer – und findige Römerinnen entdeckten irgendwann, dass hier an dieser Stelle des Tibers die Wäsche besonders sauber wurde!

Kosmetisch gesehen erlebte die Seife ihren großen Durchbruch aber erst im 19. Jahrhundert. Bisher hatten Ärzte gedacht, Wasser und Luft schade der Haut (das muss man sich mal vorstellen!). Deswegen galt es als vernünftig und schick, seinen Körper einzupudern und in möglichst viele Schichten Kleidung zu packen, um die Haut vor solchen schädlichen Elementen zu schützen. Mit der Industrialisierung und dem Aufschwung der Textilindustrie zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde aber das Waschen von Haut und Kleidung doch noch modern. Plötzlich kamen Seifensieder mit der Produktion kaum mehr nach, die Rohstoffe Talg und Holzasche wurden zeitweise sogar knapp. Die „alkalische Seife“, die man damals herstellen konnte, hatte aber einen gravierenden Nachteil: sie entfernte nicht nur Schmutz von der Haut, sondern griff auch den hauteigenen Säureschutzmantel an, das Abwehrschild des Körpers. Deswegen herrschte lange Zeit bei Hautproblemen noch immer striktes Seifenverbot. Die Lösung brachte die Chemie mit der Erkenntnis, dass gesunde Haut leicht „sauer“ ist, so um den berühmten pH-Wert von 5,5 herum. Der junge Arzt Dr. Heinz Maurer entwickelte dann Ende der 1950’er Jahre eine kleine Revolution: Seife ohne Seife. Soll heißen, er entwickelte ein seifenfreies Waschstück, abgestimmt auf den pH-Wert der Haut, das es heute Genuss-Junkies wie mir erlaubt, ohne groß der Haut zu schaden in Ruhe zu baden und zu seifen, bis es schäumt. Für mich ein kleines Stück Luxus im sonst so hektischen Alltag. Und besonders schön, wenn die Seifen unwiderstehlich köstlich duften! So wie meine neueste Entdeckung mit Suchtpotential:

Byredo-Seifen: Ein Stück vom Glück

Über Ben Gorham habe ich bereits mehrfach begeistert geschrieben. Der Erfinder eines der coolsten Parfums unserer Zeit („Fantastic Man“) bringt jetzt edle Seifenstücke heraus. Sieben kleine Kostbarkeiten zu den wunderbaren Parfums der Byredo-Linie:

„Rose Noir“

Mit dem erfrischend-süßen Duft von Grapefruit, Freesie, Damaszener Rose und Moos – eine köstlich-feminine Seife für romantische Schaumschlägerinnen

„Pulp“

Wie ein duftender Früchtekorb: Johannisbeere, Feige, Apfel, Tiaré- und Pfirsichblüte. Ideal für einen belebenden Start in den Tag (für alle, die morgens baden und duschen)

„Gypsy Water“

Ein Hauch von ungezähmter Freiheit, mit Bergamotte, Zitrone, Pfeffer, Wacholder, Weihrauch und Piniennadeln. Irgendwo zwischen herb, fruchtig und holzig… lecker!

„Green“

Ein klarer, grüner Duft mit floralen Einschüssen: Petitgrain, Salbei, Jasmin, Geißblatt und Tonkabohne. Eine Unisex-Mischung, die aber für Männer umschlagbar sexy riecht

„Chembur“

Inspirationsquelle für diesen Duft war „Chembur“, der Vorort des indischen Mumbai. Dementsprechend opulent-exotisch mutet auch die Seife an: mit Bergamotte, Elemiharz, Ingwer, Weihrauch, Muskat und ganz viel Ambra

„Bal d’Afrique“

Im Vordergrund öffnet sich ein wahres Vetiver-Feuerwerk (I love it!), unter das sich florale und würzige Nuancen mischen, wie Alpenveilchen, Neroli, Jasmin und Zedernholz

… und „Blanche“

Mein Liebling der Kollektion ist eine duftmalerische Umschreibung der Farbe Weiß, mit Rosenöl, rosa Pfeffer, Orangenblüten, Hölzern und Sandelholz. Ein Hochgenuss!

Wie wunderbar es ist, ganz altmodisch die Seife in der Hand aufzuschäumen und über den Körper gleiten zu lassen. Das ist nicht nur ein sinnliches Vergnügen, sondern hinterlässt auf der Haut auch noch einen zarten Duftschleier, der den Tag über präsenter bleibt als irgendein Duschgel das ich kenne (zugegeben, das war jetzt nicht sehr objektiv). Aber das Tolle: Bevor mich jetzt alle Duschgel-Fans steinigen, nur weil ich Seifen für viel toller halte – in der Byredo-Welt herrscht absolute Demokratie! Denn wer Duschgele lieber mag, der hat Glück. Alle beschriebenen Seifen gibt es auch in der flüssigen Version. Die duften genauso gut, sind um Klassen elitärer als die eingangs verurteilten „Action-Duschgele“ und machen zugegebenermaßen auch genauso Spaß wie die Nostalgie-Seifen…

Also an alle Wasserratten: Besorgt Euch die neuen Byredo-Teile. Und wer mag, darf natürlich auch seinen Partner mit ins Bad holen zum gegenseitigen Einseifen. Mir doch egal. Jedem das Seine, Hauptsache es macht Spaß. Und ich gebe zu – sobald es eine Seife von meinem Lieblingsduft gibt, werde ich auch nicht mehr alleine duschen, sondern immer mit meinem „Fantastic Man“…

Euer Constantin Herrmann.

Bildquelle: Handmade Soap von Malene Thyssen. Some rights reserved. Vielen Dank!

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Und noch mehr Neues…
Feueralarm…


Auf den Hund gekommen.

Geschrieben in Kosmetik am 21.05.2010

Ganz ehrlich? Als ich gefragt wurde, ob ich nicht einen Artikel zu unserer neuen Tierpflegelinie John Paul Pet by Paul Mitchell schreiben möchte, war ich ganz aus dem Häuschen. Mir geht es da nämlich ganz anders als dem verzweifelten Maiglöckchenjournalisten aus Ulis Artikel gestern. Mein Problem ist nicht, dass ich nicht weiß, wie ich anfangen und was ich schreiben soll. Ich weiß nicht, wo aufhören! Umfasst doch das Thema John Paul Pet vor allem eines: Hunde. Ihr wisst, ich bin ein großer Tierfreund und darüber hinaus ein noch größerer Hundefreund. Ich hatte selbst einen sowie einen Pflegehund. Das war toll! Mmmh, Katzen mag ich auch. Damit passe ich wohl nicht ins gängige Hunde- oder Katzenfreundschema. Nein, man kann auch beides mögen. Mit Katzen bin ich aufgewachsen und doch ziehe ich, vor die Wahl gestellt, im direkten Haustiervergleich die einzigartig-vertraute Beziehung zu einem Hund vor.

Wir zwei sind im Zimmer beisammen: mein Hund und ich… Draußen heult wütender Sturm. Mein Hund sitzt vor mir – und schaut mir unverwandt ins Auge. Und auch ich blicke in seine Augen. Es scheint, als müsste er mir etwas sagen wollen. Er ist stumm, er besitzt keine Sprache, er versteht sich selbst nicht – aber ich verstehe ihn wohl.
Iwan Turgenjew, Der Hund

Kennt ihn nicht jeder Hundebesitzer? Diesen Moment der stummen Kommunikation mit seinem haarigen Freund und Gefährten. Ein Augenblick innigster Vertrautheit und Zweisamkeit. Ja, es gibt viele, viele glückliche Momente mit Hunden. Und auch immer wieder solche, in denen man leicht- bis mittelbestürzt die Augen vor der Tatsache verschließen möchte, was er jetzt schon wieder angestellt hat. Ich erinnere mich an so manche Momente als mein eigener Mischlingshund mich fast bis zur Verzweiflung trieb. War er doch einerseits äußerst liebenswert und anhänglich, manchmal aber auch ein echter Tunichtgut, der es faustdick hinter den Ohren hatte und keinen Schabernack ausließ. Vor allem in seiner „Sturm und Drang“-Zeit jagte ein Klamauk den nächsten. Vom Geburtstagstisch einer Bekannten klaute er in einem unbeobachteten Moment den Schokokuchen, beim Spazierengehen schleppte er halbe Bäume durch die Gegend ohne Rücksicht auf Verluste und legte sich in jede, aber auch wirklich jede Pfütze. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass er mein Abizeugnis halb aufgefressen hat? Von sämtlichen Topfpflanzen sowie anderen Einrichtungsgegenständen einmal abgesehen. Ja, aber aus solchen Schäden wird man klug und die zerstörerischen Schübe wurden fortan a) von vornherein unterbunden und b) ließen mit zunehmendem Alter von alleine nach. Nichtsdestotrotz kein Grund für meinen Liebling mich zeitlebens in meinem Alltag nicht auf Trab zu halten. :-)

Ich erinnere mich noch an eine Gassirunde mit einer Freundin durch das Tübinger Hinterland. Mein Hund vollführte auf meine Befehle hin tollkühnste Kunststückchen, die ich ihm neu beigebracht hatte. Vor lauter stolzgeschwellter Brust und Freude über meinen gelehrigen und schlauen Vierbeiner übersah und überhörte ich leider, leider eine Schafsherde, die hinter einem dichten Gebüsch eingezäunt war. Tja, da war es auch schon geschehen. Der Hund schnellte in hohem Bogen über den Zaun und trieb die Schafsherde in perfekter Hütehunde-Manier eine weite, weite Wiese hinunter. Natürlich freudig-bellend – es war ja auch eine Mordsgaudi für ihn. Man konnte ihm richtig ansehen, dass er nicht minder stolz auf seine eigene Leistung war als ich noch ein paar Sekunden vorher auf seine Kunststückchen und mein trainerisches Talent. Ja, Freud und Leid liegen manchmal wirklich nahe beieinander. Hehe, mittlerweile kann ich darüber lachen. Es war aber auch ein filmreife Szene. Gut ausgegangen ist es außerdem. Weder Schaf, noch Hund, noch sonst jemand sind bei der Sache zu Schaden gekommen (von einem gehörigen Schrecken einmal abgesehen). Einzig der Zaun hatte ein wenig gelitten und war dann auch ein Fall für die Hundehaftpflicht. An dieser Stelle möchte ich jedem empfehlen, eine solche für seinen Hund abzuschließen. Sicher ist sicher. ;-)

Seine große Leidenschaft aber waren nicht Schafe, sondern Wasser. Ob in Form von Pfützen, Flüssen, Seen, Schlammlöchern oder stinkenden Tümpeln voller Entengrütze, überall musste er hineinspringen oder zumindest -liegen. Da gab es kein Halten mehr. Wie er danach aussah, kann man sich ja bestimmt bildlich vorstellen. Aber der Wasserfanatismus hatte auch etwas Gutes. Duschbäder waren kein Problem für ihn (oder besser für mich, denn ich hätte die Sauerei ja hinterher aufputzen müssen). In dieser Hinsicht war er wirklich pflegeleicht. Und wäre somit eigentlich der ideale Tester für unsere neue Hundepflegelinie gewesen: John Paul Pet by Paul Mitchell.

Die Produkte von Paul Mitchell sind den meisten wahrscheinlich aus Friseursalons bekannt. Mein neuer Friseur hier in Lindau vertreibt sie auch und, wie er Zufall es so will, hatte ich dort (ganz unabhängig von diesem Artikel) bei meinem letzten Termin vor ein paar Tagen eine gründliche Paul Mitchell-Produktberatung – natürlich nicht für die Tierpflegelinie. Wobei…. es soll ja auch genug Menschen geben, die sich mit Pferdeshampoo die Haare waschen. Hab ich läuten hören. Warum also nicht auch Hundeshampoo? Wenn’s schön macht…

Zur Firmenhistorie: Gegründet wurde das Unternehmen John Paul Mitchell Systems (JPMS) im Jahre 1980 von den zwei jungen Wilden Paul Mitchell (Friseur) und John Paul DeJoria (Marketing-ler) – mit einem geliehenen Startkapital von nur 700,- US $! Also: Vom Tellerwäscher zum Millionär… Der gelebte amerikanische Traum! Leider konnte Paul Mitchell den Erfolg des Unternehmens nur bedingt miterleben. Er starb Ende der 1980er Jahre an Krebs. Mittlerweile ist John Paul Mitchell Systems weltweit einer der Marktführer der Friseurproduktbranche. Leider, leider sieht das Reglement von JPMS vor, dass nur Friseursalons ihre Produkte vertreiben dürfen. Aus Liebe zum Duft versucht nämlich schon seit längerem vergeblich Paul Mitchell ins ALzD-Sortiment aufzunehmen. Aber ohne eigenen Friseursalon läuft da nichts. Und Herr Wuchsa war bislang noch nicht dazu zu überreden, nur deshalb zusätzlich noch ins Friseurbusiness einzusteigen – was ja irgendwie auch verständlich ist.

Mmmmh, da stellt sich mir persönlich natürlich gleich die Frage, ob er an die Tierpflegeprodukte von JPMS nur gekommen ist, weil er klammheimlich unter die Hundebarbiere gegangen ist?! Ich werde in diese Richtung weitere Nachforschungen anstellen und es Euch wissen lassen. ;-)

Ganz abwegig ist die Vermutung nicht. Herr Wuchsa ist selbst Hundefreund und stolzer Besitzer zweier Collies: Merlin und Giacomo. Als Chefhunde durften die beiden die John Paul Pet-Produkte natürlich ganz exklusiv vortesten und waren samt Herrchen hellauf begeistert. Daraufhin kamen die Hunde meiner lieben Kolleginnen und Kollegen in den Genuss der tierischen Pflegeserie. Einstimmige Meinung: Einfach spitze! Damit war der Startschuss für die Aufnahme der John Paul Pet-Produkte ins ALzD-Sortiment gegeben.

Die Tierpflegelinie von John Paul Mitchell Systems wurde 2005 auf den Markt gebracht. Toll finde ich persönlich, dass wirklich für jeden Hund etwas passendes dabei ist. Ob man jetzt einen kurz-, lang- oder drahthaarigen Hund hat, ob er empfindliche Haut hat oder wasserscheu ist, ob es ein Welpe ist oder ob er helles Fell hat, das leicht vergilbt. Ein unglaubliches Sortiment an Shampoos und Conditionern – da bleibt kein Hundewunsch offen. Einzig ein spezielles Lockenshampoo konnte ich bisher noch nicht entdecken, aber ich bin mir sicher, dass das auch noch bald auf den Markt kommt. Ein, zwei Shampoos sind auch für Katzen konzipiert, nämlich das Welpen- sowie das Trockenshampoo. Die haben es ja auch nicht so mit Wasser, die Kätzchen. Gute Idee, also. Ach ja, bevor ich es vergesse: Auch die Tierpflegeprodukte unterliegen selbstverständlich strengsten Kontrollen, um die Verträglichkeit der Rezepturen und Inhaltsstoffe sowie ihre Wirkungsweise sicherzustellen. Ganz lustig ist, dass sie zuerst an freiwilligen Friseuren getestet wurden bevor sie an den Hund kamen. Paul Mitchell ist nämlich seit jeher Verfechter der tierversuchsfreien Produktentwicklung. Stattdessen kommen alternative tierfreie Testmethoden zum Einsatz. Außerdem kooperiert JPMS bereits seit Ende der 1980er Jahre mit Tierschutzorganisationen wie PETA. Man kann JPMS in dieser Hinsicht wahrlich als Pionier bezeichnen. Von meiner Seite aus daher ein eindeutiges ‚Daumen hoch’! Doch nicht nur Tierschutz auch Umweltschutz liegt dem Unternehmen sehr am Herzen und so versichern sie zusätzlich auch eine umweltfreundliche Herstellung sowie die Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Dafür gibt es noch mal ein ‚Daumen hoch’ von mir! Als weiteren Pluspunkt möchte ich den für mein Empfinden völlig angemessenen, da im Preis-Leistungsverhältnis günstigen Preis anbringen. Da kann man nicht meckern! ;-)

Macht also summa summarum: Dreimal ‚Daumen hoch’ von mir und ein völlig begeistertes ALzD-Team samt Vierbeinern. Keine schlechte Ausbeute, möchte ich mal sagen! Habt Ihr (oder besser: Eure Hunde) schon Erfahrung mit den vorgestellten Produkten gemacht? Oder möchtet Ihr auch eine nette Hundegeschichte loswerden? Keine Scheu, nur heraus damit! :-)

Ein schönes Wochenende wünscht Euch

Eure Stephanie.

Bildquelle: Privataufnahmen.

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Nicht ohne meinen Lack!

Geschrieben in Kosmetik,Make-Up am 28.04.2010

Wer heute hip sein möchte, muss schnell sein. Denn das temporär-wechselnde Erkennungszeichen des internationalen Beauty-Jet-Sets ist meistens schon innerhalb weniger Tage wieder ausverkauft.

In der Geschichte der Beauty gab es immer wieder Produkte, für die Kundinnen schon früh morgens Schlange standen, um einen der begehrten Tiegel, Töpfchen oder Flakons zu ergattern. Bestseller, die den allzu-oft bemühten Tatbestand des „Must-Haves” tatsächlich erfüllen. 1971 gab es so einen Run auf die Kosmetik-Counter, als Jade Maybelline seine „Great Lash” präsentierte. Oder 1992, als Yves Saint-Laurents „Touche Eclat” Kundinnen weltweit den Kopf verdrehte und dann aufhübschte. Oder 1999, als Hollywoods umschwärmte „Creme de la Mer” endlich den deutschen Markt stürmte. Wie gesagt: es gab immer Produkte, die einen unerklärlichen Reiz darstellten, die man unbedingt haben wollte und über die alle Welt sprach. Ich beobachte nur in letzter Zeit, dass sich dieses Stampede-ähnliche Kaufverhalten ändert. Denn waren es früher kleine Revolutionen, die zu anschließendem Kaufrausch führten – wie eine Wundercreme oder der erste High-Tech-Concealer mit integriertem Pinselchen – so sind die Must-Haves unserer Zeit deutlich simpler gestrickt: Einzelne Farben (!) führen zu einer kleinen Massenhysterie. Vor allem dreht sich dabei alles um Nagellack. Eine bestimmte Nuance, meist als sogenannter „One-Shot” (also nur für eine Saison erhältlich) wird zum Renner.

Eyewear & PolishAngefangen hat diesen Hype um eine Nagellack-Nuance Uma Thurman. Oder eigentlich Chanel. Wie rum auch immer: Als Uma Thurman Mitte der Neunziger in „Pulp Fiction” einen Schicht tiefdunkle Kirsche auf den Nägeln trug, wurde die Farbe sozusagen über Nacht zum Kult… und ist es bis heute geblieben!
Aber tatsächlich erleben wir nun immer häufiger, dass eine Nagellack-Nuance auf den Markt kommt, von Celebrities in aller Öffentlichkeit getragen wird – und wumms – zum Bestseller wird. Mal ist es ein mintgrün, das allerwelts den Parfumerie-Verkäuferinnen aus den Händen gerissen wird, ganz aktuell ist es: Schwarz.
Nicht wirklich neu, denn so um das Erscheinen der „Twilight”-Triologie herum und zu Zeiten der „EMOs” (diese schwarz-pink-karierte Jugendbewegung), war schwarzer Nagellack bereits das erste Mal in. Schuld war – schon wieder – Chanel. Denn das französische Haus setzte 2006 die Bench-Mark mit der Farbe „Nr. 219 Black Satin”. Wieder waren es Celebrities, die munter mit ihren Nägeln vor Kameras posierten und so den Trend massentauglich machten: Jessica Alba, Mena Suvari, Lindsay Lohan und wie sie alle heißen.

Fast scheint es, als wäre der Lack das, was früher die IT-Bag war oder die Non-Plus-Ultra-Louboutins. Der „Vernis” (wie ihn Beauty-Junkies liebevoll nennen) ist heutzutage zum Statement geworden: Hey, schaut her, ich kenn mich aus in der Welt der schönen Dinge und bin trendy!”
Könnte dieser Wandel mit der Wirtschaftskrise zu tun haben?
Früher, als aufgeblähte Immobilien-Geschäfte und leicht zu habende Kredite unser Leben bestimmten, musste jede Frau dringend eine Kelly-Bag haben. Konnten sich aber nur wenige leisten, und selbst wer das Geld hat muss lange warten bis das Gute stück von Hand gefertigt wird – so schafft man Begehrlichkeiten! Nun, im Jahre 2010 sitzt das Geld weniger locker, wenn man heute auf der Straße fragen würde, wette ich, träumen nur noch halb so viele Frauen von einer Hermès-Handtasche wie vor zehn Jahren. Andere Dinge, andere Werte sind in den Mittelpunkt des Lebens gerückt. Man spart. Und leistet sich kleinere, erschwingliche Kostbarkeiten, eben einen IT-Lack!

So waren im letzten Jahr Yves Saint Laurents Grau-Ton „Stormy Grey” und Chanels Wahnsinns-Grün „Jade” absolute Topseller. Wollte man haben, musste man haben. Und konnte damit jede Kollegin im Vorbeigehen erblassen und neidisch auf dem Flur stehen lassen. Das Bizarre: auf Auktionsplattformen erzielten die begehrten Nuancen absurde Preise. Teilweise bis zum vielfachen des eigentlichen Verkaufswertes.
Beispiel: Chanels Jade.

Auf der Pariser Fashion Week 2009 präsentierte Design-Gott Lagerfeld seine Herbst- und Winterkollektion, und dekorierte die Topmodels mit Ringen und Ketten aus Jade. Passend dazu die Nägel in einem umwerfenden, zarten Grünton. Die Resonanz auf das von Make-up-Chef Peter Philips entwickelte Blassgrün verlief irgendwo zwischen überwältigend und absurd-euphorisch… Der Lack (ursprünglich ja extra für den Laufsteg entworfen) wurde zum Phänomen. Deshalb ging Chanel den logischen Weg, gab seinen „Jade” in limitierte Produktion… und der war dann am Counter bereits nach zwei Tagen restlos ausverkauft! Ein Wahnsinn. Bei Ebay haben dann doch noch ein paar Glückliche (?) ein Fläschen ergattert. Für schlappe 150 Euro das Fläschchen!
Ähnlich verhielt es sich mit der Erstauflage des schwarzen „Black Satin” von Chanel. Wieder ein One-Shot (wie gesagt: Begehrlichkeiten wecken!), wieder innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, so dass sogar Chanel die (pardon) Spucke weg blieb. Und wieder Höchstpreise bei Ebay und Co. Nur, dass sich alle, die damals für überteuerte Preise eine Lackflasche ersteigert haben, nun ärgern dürften: denn Chanel nimmt das legendäre Schwarz in die laufende Kollektion auf. Genügend Schwarz für alle!

Aber wie darf man sich die Entstehung so eines Hypes eigentlich vorstellen? Sitzen Damen der ersten Liga beim Kaffeeklatsch zusammen, sagen wir mal beispielsweise Frau Beckham und Frau Holmes, und flüstern sich heimlich den Namen der neuen IT-Farbe zu? So wie man sonst nur hinter vorgehaltener Hand über diesen waaaahnsinnig guten Schönheitschirurgen spricht, den die beste Freundin auch unbedingt mal kennenlernen sollte?
Voodoo LipstickNagellack ist nicht mehr bloß der stiefmütterliche Verwandte des Lippenstifts. So wie Gürtel sich von ihrer sklavischen Beziehung zu Schuhen gelöst haben (1990: „Schuh und Gürtel müssen identisch aussehen”), so durchlebt der Nagellack unserer Tage seine Emanzipation.
Fast, und einige Leser werden mich jetzt wohl am Liebsten mit Heugabeln und Fackeln aus dem Dorf treiben wollen, fast ist der Nagellack 2010 wichtiger als der Lippenstift.
Den Trend haben nun auch Firmen entdeckt, die bisher noch nicht so viel mit beauty zu tun hatten. War es früher noch so, dass jedes (hinterletzte) Label unbedingt ein eigenes Parfum kreieren musste, so hat sich auch hier der Nagellack als neue konstante Größe etabliert: Das Mode-Label „American Apparel” etwa bringt jetzt keinen eigenen Duft, sondern eigene Nagellacke. Find ich klasse! Denn eine Kompetenz in Sachen Trend-Farben hat das Label auf jeden Fall. Wer wissen will, was gerade so angesagt ist, streift einmal in einer Boutique durch die engen Gänge und ist sowas von up-to-date! Was hier hängt, trifft den Zeitgeist.
Und jetzt also auch Nagellack. 18 Nuancen gibt es, viele davon in matt (ist ja auch grad so „in”), und ein paar tolle Knallfarben, etwa ein poppiges Gelb oder ein Eighties-Blue.
Aber natürlich gibt es auch die drei derzeit wichtigsten Farben, die bis vor kurzem so begehrt waren, dass sie morgen sicher schon wieder (Gähn) out sind: ein „Factory Grey” in mausgrau, ein „Hassid”, nämlich tiefschwarz, und ein „Office” – einen herrlich „Jade”-ähnlichen Mintton.

Und was lernen wir jetzt daraus?
Dass heute ohne auffälligen Lack nichts geht. Lieber ein paar Euro in einen stylishen Vernis investieren und damit aus einem mittelmäßigen Outfit einen Knaller machen, als eine Saison lang auf eine Handtasche hinzusparen – die man sich ja dann doch wieder nicht kauft, weil sie bis dahin schon wieder out ist. Gott, ist schick sein manchmal kompliziert?!
Und bitte schicken Sie mir jetzt keine Mails, ich wiederhole: Keine Mails!, um mich zu fragen, was der kommende Trend-Lack ist. Ich weiß es nämlich nicht. Pastell-Gelb? Knall-Koralle? Oder kommt Nude wieder? Keine Ahnung, wirklich. Wir werden uns alle überraschen lassen müssen, was sich Köpfe wie Karl Lagerfeld und seinesgleichen als nächstes einfallen lassen. Nur eines kann ich mit Sicherheit sagen: es wird auf jeden Fall NICHTS mit French Manicure zu tun haben. Denn das kann nun wirklich schon lange niemand mehr sehen. Das sollte nur mal jemand den ganzen 16-jährigen Mädchen sagen, die ich morgens immer in der U-Bahn sehe…

Eine schöne Restwoche wünscht Euch,

Euer Constantin Herrmann.

Die neue Nagellack-Kollektion von Deborah Lippman jetzt bei Aus Liebe zum Duft

Bildquelle: Eyewear von Kelly Davies und Lipstick von Vera Yatsula – beide via Stock.xchng. Some rights reserved. Vielen Dank!

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Die Farben des Lebens

Geschrieben in Kosmetik,Make-Up am 26.04.2010

Warum Tom Fords erster Film „A Single Man” bei aller tiefen Traurigkeit ein Plädoyer für mehr Farbe ist – und das ausgerechnet vom Meister des schlichten, schwarzen Smokings!

Seit ein paar Tagen läuft „A Single Man” in den deutschen Kinos. Der erste Film des Modeschöpfers Tom Ford. Mode und Movie, passt das zusammen? Wieso nicht. Karl Lagerfeld schießt Fotos, Gaultier liebt es, für Science-Fiction-Kracher die Kostüme zu entwerfen – da ist es nur ein kleiner (eigentlich naheliegender Schritt) zum Regisseur. Zugetraut hätte man es Mr. Ford trotzdem nicht. Aber allem Spott zum Trotz hat Tom Ford die Romanverfilmung (nach Christopher Isherwood) zu einem der besten Filme des Jahres geführt, und das ohne jede filmerische Vorkenntnis, zuletzt sogar ohne Sponsoren. Er musste seinen ersten Film selber finanzieren. Das Melodram, das dabei entstand ist die perfekte Symbiose aus der oberflächlich-schönen Welt der Mode und der tiefen Emotionalität eines Künstlers. Hirn trifft Herz, wie man es sich für einen Kinoabend nicht schöner wünschen könnte, ohne anstrengend zu werden, ohne vermeidbare Längen, ohne intellektuelles Gefasel. Der Film berührt, schmeichelt und hinterlässt im Herzen für ein paar tage eine tiefe Schneise der Melancholie. In einem Wort: Ein Meisterwerk.

Sitzt man erst einmal wohlig in den Kinosessel gekuschelt und der Vorspann läuft, ist man bereits gefangen. Gefangen in einer emotionalen Tour de Force von bestürzender Schönheit. Wir befinden uns im Jahr 1962 in Los Angeles und begleiten einen Tag im Leben des College-Professors George Falconer (unglaublich eindrucksvoll und bestürzend gut gespielt von Colin Firth). Professor Falconer ist schwul und in herzzerreißender Trauer versunken wie ein Ertrinkender in einem Meer aus Verzweiflung (mit dieser Metapher beginnt auch der Film). Sein Lebensgefährte, die Liebe seines Lebens, ist vor ein paar Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Und diesen Schicksalsschlag konnte der intellektuelle und introvertierte Falconer nie überwinden. So erleben wir den letzten Tag im Leben eines zerbrochenen Mannes, der seine letzten Stunden mit Vorbereitungen auf seinen Selbstmord verbringt. Die finale Flucht aus der bunten Welt der Sechziger Jahre, zu der aber der Professor keinen Zugang mehr finden kann. Die Rolle des Verzweifelten ist minimalistisch angelegt, lebt von kleinen Gesten in Zeitlupe und emotional aufpeitschender Musik in der Tradition eines Wong Kar-Wai („In the Mood for Love”). Eine erdrückende Langsamkeit und Bedeutungslosigkeit umschließt das Herz des Zuschauers – eisern und eiskalt. Den letzten Tag in seinem Leben verbringt Falconer routiniert, von der Uni-Vorlesung, in der er für einen kurzen Moment seine Fassade bröckeln lässt und aus seinem Panzer ausbricht, nur um sofort die Flucht anzutreten. Wie ein Fels in der Brandung brechen sich die Wellen des Lebens an ihm, Begegnungen, amouröse Avancen, Begegnungen – alles verläuft wie in einem Film, den der Professor selber beobachtet, immer begleitet von Erinnerungen an seinen toten Freund. Selbst das alkoholgeschwängerte Abendessen mit Falconers bester Freundin – mit Herzblut und trauriger Schönheit gespielt von Hollywoods First Choice, wenn es um zermürbend unglückliche, welkende Frauenrollen geht: Julianne Moore – verkommt zu einem tristen Abbild vergangener, besserer Tage. Auffallendstes Stilmittel des Neu-Regisseurs Ford ist dabei der Umgang mit Farben. Falconer selber wird in blasser, grobkörniger Tristesse gezeigt. Seine Erinnerungen an die Zeit mit seiner großen Liebe dagegen in pulsierender Farbigkeit. Begegnungen an seinem letzten irdischen Tag verlaufen konsequenterweise in zwei Layern. Falconer selbst gräulich-blass, die Menschen, denen er begegnet strahlen dagegen. Aber im Laufe des Filmes verändert sich das Spektrum: Umso mehr der Professor noch einmal an Lebensfreude an diesem letzten Tag erlebt, desto kräftiger wird auch seine eigene Farbigkeit. Die Farbe an sich wird zum Ausdruck der Lebenslust, der Freude, des Lebens. Denn die Figur Falconer ist alles andere als eindimensional an diesem letzten Tag. Sie verläuft mehrere Stadien, entwickelt sich noch einmal – humorvoller Seitenblick: In einer Rückblende liest Falconer Ovids Metamorphosen. Wie treffend! Es ist nicht der einzige Moment im Kinosaal, indem manche lachen, anderen gefriert das Schmunzeln – etwa, wenn Colin Firth den Selbstmord plant, überlegt, wo und in welcher Stellung er sich erschießen soll, um seiner Putzfrau möglichst wenig Arbeit zu machen… Auf dem Bett, in der Dusche, oder vielleicht in einen Schlafsack eingezurrt wie eine Raupe. Manche lachen, andere habe ich weinen sehen. Aber solche Filme sind für mich der schönste Grund, ins Kino zu gehen: Wenn die Flut der Gefühle jeden Zuschauer auf seine ganz eigene Art erfasst, aber doch niemanden kalt lässt.

Verlässt man nach 101 Minuten den Kinosaal, bleibt erst einmal eine tiefe Traurigkeit. Man reflektiert die eigenen verflossenen Lieben seines Lebens, überdenkt die Distanz, auf die wir alle oft aus Angst vor Nähe gehen, hinterfragen unser Leben. Und wünschen uns mehr Farbe. Kein Leben im Grauschleier, sondern Lebendigkeit, Glück, Sex, Liebe, Lust, Freunde. Denn darum geht es in „A Single Man” eigentlich: Egal was passiert, was man auch erlebt und wie grau alles erscheinen mag – nie die Lust am Leben verlieren. Und selbst, wenn eine Beziehung zu Ende geht, weitermachen. Wie heißt es im Film so schön: „Liebhaber sind wie Busse. Man muss nur manchmal ein bisschen warten, aber dann kommt der nächste.”

Lust auf Farbe!

Shocking Color NoubaWenn wir gerade über Farbe reden, fällt mir sofort „Nouba” ein, die dekorative Kosmetiklinie von Rosy Armanini, die seit den Siebzigern mit konsequenter Qualität und hinreißender Farbigkeit brilliert. Ihr Look für diesen Sommer nennt sich „Shocking Color” – und gerade nach einem nachdenklich-tristen Film wie „A Single Man” möchte man loslaufen und sich etwas Buntes leisten. Die Damen haben es da leicht, wir Männer könnten uns als Statement höchstens einen neonbunten Turnschuh holen – gerade auch sehr angesagt! Denn was drückt mehr Lebensfreude aus, als ein Make-up in starken, explosiven Farben. Nicht unbedingt alltagstauglich, sondern eher etwas für abends, aber auch das lehrt uns „A Single Man”: gehen Sie mehr aus dem Haus, da draußen wartet das Leben, nicht in den eigenen vier Wänden und schon gar nicht im Gespinst der eigenen Melancholie. Aber was ist so Besonders an dem neuen Nouba-Look, das er mir ausgerechnet jetzt in den Sinn kommt? Er ist mutig. Und schön. Spielt mit den klassischen Akzenten der 60′iger Jahre, die im Make-up-Bereich doch gerade eh so angesagt sind: Kräftiger Eyeliner, über die Natürliche Augenform hinaus laufend, das klappt auch mit einer schwarzen Linie – aber bei Nouba können Sie in allen Farben des Regenbogens schwelgen. Flüssige Eyeliner in Lila, Grün, Blau – herrliche Reminiszenzen an die fröhliche Welt der Sixties, die im Film nur kurz angedeutet wird mittels der wunderschönen Julianne Moore, die wir beim schminken beobachten dürfen. In der gleichen Feuerwerk-artigen Schönheit liefert Nouba diese Saison Mascaras und Lidschatten, mit denen man herrlich spielen kann, um seinem Alltag etwas aufzupeppen. Probieren Sie es zum Beispiel mal mit meiner Lieblings-Wimperntusche in leuchtendem Grün: erst eine normale Mascara in schwarz auftragen, trocknen lassen, und dann nur die Spitzen mit einem Hauch bunter Türkis- oder Aquamarin-Farbe veredeln. Passend dazu gibt es umwerfend schön schillernde Lipglosse (ebenfalls sehr Sixties, da kam Gloss nämlich gerade in Mode), in fünf kristallklaren Farben – von Orangerot über Lilac bis Mauve.

Und vielleicht ist ein Kinoabend mit Freunden ja der perfekte Anlass, um wieder mehr aus dem Haus zu gehen. Ein Film, ein Cocktail – und sich des Lebens freuen. Dazu tragen Sie die neuen Nouba-Farben und können signalisieren: Ich habe die Botschaft verstanden. Hinter all der Traurigkeit von „A Single Man” steckt eigentlich der Aufruf, mehr zu wagen, mehr zu erleben, mehr zu genießen!
Ich jedenfalls gehe jetzt sofort mit meinen neuen silbernen Turnschuhen auf die Straße und gönne mir ein glas Sekt, obwohl es erst 14 Uhr ist. Carpe Diem, der wohl blödste Spruch der lateinischen Sprache hat nämlich seit „A Single Man” eine neue, ernsthaft fröhliche Bedeutung für mich. Und ja, ich bin bereit, ich werde genießen! Tom Ford sei Dank.

Eine schöne Woche wünscht Euch,

Euer Constantin Herrmann.

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Sonne voraus!

Geschrieben in Körperpflege,Kosmetik am 24.03.2010

Auch wenn es noch nicht so richtig danach aussieht – die nächste Badesaison steht so gut wie vor der Tür! Allein, der Blick in den Spiegel vermiest die Freude. So käsig-blass-blöd kann man sich weder in Shorts am Pool noch im Sommerkleidchen zur Gartenparty blicken lassen. Wie gut, dass man herrliche Bräune ganz easy mogeln kann. Wenn man weiß, wie’s geht. Der Selbstbräuner-Guide mit Streifenfrei-Garantie.

Kommen Sie mir jetzt nicht mit: Iiiih, Selbstbräuner. Das sieht unecht aus, viel zu gelblich, wird fleckig und riecht unangenehm. Denn das ist alles Quatsch. Das war früher mal so. die moderne Generation der Self-Tanner ist ganz einfach anzuwenden, duftet in den meisten Fällen sogar lecker und zaubert einen herrlich goldenen (streifenfreien) Sommerteint. Nix Flecken oder Streifen. Wir erklären mal alles rund um den Selbstbräuner was Sie wissen müssen, um perfekt gebräunt zur nächsten Gartenparty zu erscheinen:

Me: Relaxing1. Der Geruch
Wer sagt, Selbstbräuner ohne merkwürdigen Geruch gibt es nicht, der hat erst einmal eigentlich recht. Der Grund ist der in fast allen Self-Tannern enthaltene Wirkstoff Dihydroxyaceton (eine spezieller chemisch nachgebildete Zuckerart), kurz „DHA” genannt. Er reagiert mit den Proteinen in der obersten Hautschicht und tönt die Haut. Und DHA riecht nun mal nicht besonders gut. Aber wie gesagt, moderne Selbstbräuner haben den Geruch in den Griff bekommen, indem sie die Texturen neu parfumieren. So wird aus Pfui ein Hui!

Wem der Geruch dennoch zu intensiv ist, der probiert eine dieser nach und nach bräunenden Bodylotions. Da sieht man zwar nach einmal auftragen noch gar nichts, und muss jeden Tag weitercremen, bis die Haut den gewünschten Ton erreicht, aber dafür riechen diese ganz leichten Selbstbräuner-Produkte auch dementsprechend weniger…

2. Die Anwendung
Oberste Regel: Nehmen sie sich für die Bräune aus der Tube ein wenig Zeit. Bitte nicht im Hau-Ruck-Verfahren eincremen und fertig. Denn dann wird das Resultat bestimmt nicht besonders schön. Am Besten, Sie beginnen mit einer gründlichen Rasur. Die Haut sollte möglichst glatt und stoppelfrei sein – also bitte epilieren, wachsen, rasieren, ganz wie Sie mögen. Dann folgt ein sanftes aber gründliches Peeling. Das Peeling ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren eines schönen Fake-Tans. Denn befinden sich noch Schüppchen auf der Haut, wird der Farbauftrag garantiert fleckig. Also bitte sanft rubbeln, dann ist die Haut ideal vorbereitet. Das gilt natürlich für Gesicht und Körper. Wer arg empfindliche Haut hat, wartet nach Rasur und Peeling zwei Stunden, bevor der Selbstbräuner kommt, sonst könnte das Treatment zu Pickelchen führen. Dann den Selbstbräuner auftragen. Für welche Textur Sie sich entscheiden ist dabei eigentlich egal. Ob mit DHA getränkte Tücher (die der Autor dieser Zeilen immer verwendet), Cremes, Gele oder Sprays. Alles Geschmackssache. Testen sie einfach, mit welcher Textur Ihre Haut am Besten zurechtkommt.
Aber wie viel Self-Tan kommt wohin? Die Regeln sind einfach: erst einmal eine dünne Schicht auf den ganzen Körper. Also auch auf die stellen, die man gerne vergisst: Hüfte, hintere Oberarme, seitliche Bauchpartie, die hinteren Oberschenkel, etc. Eine dünne Schicht auf den Füßen wirkt übrigens sehr schön, denn Sommerteint auf den Füßen hat man normalerweise wirklich nur nach zwei Wochen Strandspaziergänge in der Karibik. Aussparen sollten Sie dagegen die Knie, Ellbogen und Fersen. Diese Stellen nehmen die Farbe intensiver an und im Resultat sieht es dann doch wieder merkwürdig unnatürlich aus.

Ist der Selbstbräuner aufgetragen – ich hoffe natürlich, eine dünne und gleichmäßige Schicht! – folgt eine Schicht Feuchtigkeitspflege. Das ist absolut wichtig, denn durch die Extraportion Creme wird der Self-Tan wirklich optimal verteilt, zieht schön ein und die Haut bekommt einen schönen glänzenden Farbton. Auch hier: Das gilt für das Gesicht genauso wie für den Körper! Erst den Selbstbräuner, dann genauso gründlich-gleichmäßig eine Portion Feuchtigkeit in die Haut massieren. Danach sofort die Hände waschen, beziehungsweise, wer sehr helle Haut hat, sollte schon zwischen den beiden Creme-Gängen und jetzt noch mal die Hände unter fließendem Wasser spülen. Das Problem: Wer seine Hände zu kräftig wäscht und ins Handtuch reibt, verliert Bräune auf den Handrücken. Wer zu wenig wäscht, riskiert, dass sich die Handflächen verfärben. Sieht beides absolut doof aus, ist aber Übungssache. Einen vernünftigen Tipp gibt es hier nicht. Ich fürchte es hilft nur das „Try & Error-Prinzip”…

3. Die nächsten Stunden
Nun können sie sich eigentlich sofort anziehen. Gute, moderne Selbstbräuner färben nicht auf Klamotten ab. Außer Sie haben zufällig noch irgendwelche polnischen Armee-Restbestände oder ähnliche Kuriosiäten. Ausnahme Nummer zwei: Sie verwenden getönte Selbstbräuner. Die sind zwar praktisch, denn man sieht sofort, ob man überall gleichmäßig gecremt hat, aber dafür sollten Sie so schnell keine Kleidung darüberziehen, sonst haben Sie überall braune Ränder (die beim Waschen gar nicht so leicht wieder herausgehen).

Auf jeden Fall sollten Sie nun erstmal nicht duschen oder baden gehen. Sonst läuft der Bräunungseffekt nämlich mit in den Abfluss. Auch schweißtreibender Sport sollte aus dem selben Grund die nächsten Stunden nicht auf dem Programm stehen… Lassen Sie die Haut einfach in Ruhe, gönnen Sie sich eine Auszeit und entspannen Sie. Oder natürlich, Sie ziehen sich an und starten in den Tag, oder zur Gartenparty. Denn auch wenn sich die Tönung der Haut erst nach und nach entwickelt, können Sie natürlich trotzdem unter Menschen. Es wird niemanden auffallen, dass Sie zum Beispiel im Laufe eines Bürotages plötzlich Farbe zulegen. Sie sind ja nicht der unglaubliche Hulk, der in Sekunden Form und Farbe wechselt. Der Prozeß, den das DHA in der Haut anstößt, ist so minimal und langsam, dass es keiner merken wird. Im Gegenteil, wenn Sie morgens etwas Selbstbräuner auf das Gesicht aufbringen und dann (nachdem die folgende Pflegecreme gut eingezogen ist) Make-Up auftragen, ernten sie sicherlich viele Komplimente. Denn irgendwie strahlt der Teint dann besonders schön, die Haut wirkt prall und jugendlich.

4. Das Ergebnis
Je nachdem, für welches Produkt Sie sich entschieden haben, dauert es eine Stunde bis zu einem Tag, bis der Bräunungsvorgang abgeschlossen ist (beziehungsweise die Färbung, denn „Bräunen” ist ja eigentlich etwas anderes). Sie können also nicht sofort erkennen, ob Sie gründlich und gleichmäßig genug gearbeitet haben.
Sollten Sie aber mit dem Resultat tatsächlich nicht zufrieden sein, weil Sie sichtbare Ränder oder Flecken haben, dann bitte nicht sofort nachlegen. Mehr Selbstbräuner verbessert das Ganze nur selten. Warten Sie unbedingt einen Tag und beginnen Sie erst noch einmal mit einem Peeling, dann können Sie nachfärben. Von den oft empfohlenen Experimenten mit Frischem Zitronensaft, der die Haut bleichen soll, würde ich allerdings abraten. Wenn Sie sich noch nicht oft mit Selbstbräuner getönt haben, wird das Ergebnis nicht sehr lange halten (Im Gegensatz zu „echter” Bräune). Darüber sollten Sie sich nicht ärgern, das ist nun mal so. Tönen sie einfach alle paar Tage, so halten Sie einen optimal-natürlichen Bronzeton.

Und noch ein Wort zum Schluß: ich höre immer wieder, Selbstbräuner werde eingesetzt, um die Haut schon mal auf den Sommer vorzubereiten. Rein optisch gesprochen ist das zwar richtig (Braune Haut in Röcken und Shorts sehen nun mal besser aus als blasse), aber gesundheitlich ist das völliger Quatsch. Denn die Sonne mit ihrem Mix aus UV-A, UV-B und IR-A-Strahlen wirkt komplett anders auf die Hautstruktur als das zuckerähnliche DHA. Genauso unsinnig ist es übrigens, vor dem Sonnenbad im Solarium die Haut an die Strahlung gewöhnen zu wollen. Denn auch hier: die Sonne wirkt anders als die künstlichen Strahlen im Solarium. Zwar schädigen beide die Haut, ja gut, aber auf verschiedene Art und Weise. Solarium und Selbstbräuner sind keine Vorbereitung auf echte Sonne. Wer hier seinem Teint etwas Gutes tun möchte, sollte auf die Kraft von innen setzen. Von Vipurel, einem neuen und großartigen Nahrungsergänzungsmittel-Konzept gibt es sogenannte „Global Sun Protection”-Kapseln, die zwar den Sonnenschutz (LSF!) nicht ersetzen, aber bei rechtzeitiger Einnahme – circa sechs Wochen vor dem Urlaub oder dem Start der Badesaison, bis vier Wochen danach – die Fähigkeit der Haut stärken, sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Beta-Carotin, Lycopin, Traubenkernextrakt und Vitamin B3 sowie der Vipurel-exklusive A.X.10-Komplex wirken anti-oxidativ gegen freie Radikale, stärken die Widerstandsfähigkeit der Haut und fördern eine schöne, gleichmäßige Pigmentierung in der Sonne.

In diesem Sinne wünsche ich fröhliches (und schön gleichmäßiges) Selbstbräunen. Wer meine Tipps beherzt, wird sich mit dem Ergebnis bestimmt gefallen! Zumindest spreche ich aus Erfahrung, da ich seit vielen Jahren jede Woche Selbstbräuner verwende und noch nie fleckig, gestreift oder orange ausgesehen habe. Oder es hat mir noch nie jemand gesagt?? Aber nein, auf Wunsch bin ich bereit, den Beweis mit einem Foto anzutreten ;)

Ihr Constantin Herrmann

Bildquelle: Me: Relaxing von Heather Sorenson via stockxchng – vielen lieben Dank!

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ALzD-Duftsampleprogramm.
Einen schönen Feiertag…
Öfter mal was Neues: Samstagsverlosung.


La Vie en Rose…

Geschrieben in Gesichtspflege,Kosmetik,Make-Up am 17.03.2010

Rosen sind als Duftstoff gerade mal wieder sehr en vogue. Und die Kosmetik zieht nach: Dr. Sebaghs neues Rosenserum für sensiblen, geröteten Teint. Für den Geldbeutel: Luxus pur. Aber für Haut, die aus dem Gleichgewicht geraten ist: endlich herrliche Entspannung! Das „Rose de Vie” ist jeden Tropfen wert…

Dr. Sebagh Rose de Vie Serum DélicatKennen Sie Columbos Frau? (Die von dem liebenswerten Ermittler mit dem Silberblick und dem grauen Trenchcoat…) Nein? Ich auch nicht. Die kennt nämlich keiner. Lieutenant Inspector Columbo spricht zwar ständig von ihr, aber gesehen hat sie noch keiner. Und genau so ist es mit Dr. Jean Louis Sebagh. Zum Kundenstamm des britischen Arztes gehören Filmstars und Models, Reiche und allerart Prominente, über die der Schönheits-Experte zwar gerne spricht, aber sie nicht nennt und niemand genau weiß, um wen es sich handelt.
Vor über zwanzig Jahren dachte sich eben dieser Dr. Sebagh, er könne und dürfe all sein Wissen nicht nur seinem streng gehüteten Kundenzirkel vorbehalten. Wo ein Wissen, da ein Weg! Also setzte er sich an die Arbeit und schuf eine kleine, aber exquisite Kosmetik-Linie, die Seren, Cremes, Masken und Reiniger umfasst – Resultat aller Produkte soll der „Sebagh-Effekt” sein, ein frischer, strahlender Teint, egal in welchem Alter. Dabei betont der Arzt immer wieder gerne, was uns eh allen klar ist: Umso früher eine Frau (und ein Mann!) zu cremen anfängt, desto besser. Denn ab dem 25. Lebensjahr baut die Haut systematisch ab. „Genauso wie wir unseren Körper kontinuierlich mit Nahrung versorgen, so dürfen wir auch bei Inhaltsstoffen unserer Pflege nicht sparen.”

Gereizter Teint – jede zweite Frau kennt das!

Mehr als die Hälfte aller Frauen in Deutschland erleben regelmäßig, dass ihre Haut juckt, spannt oder sich rötet. Die Ursachen können vielfältig sein – falsche Ernährung, Streß, Allergien, Zuviel Hautpflege oder schlichtweg die falsche. Generell unterscheidet man dabei zwischen „exogenen” und „endogenen” Einflüssen. Die sogenannten Endogenen Faktoren können in der Psyche wurzeln. Streß zum Beispiel ein häufiger Auslöser für gereizten Teint. Es kann aber auch eine generelle genetische Veranlagung vorliegen. Gemein, aber wahr: Manche Frauen haben ihren empfindlichen Teint schlichtweg geerbt und müssen dann besonders darauf achten, ihn zu stärken.
Exogene Faktoren dagegen sind Reiz-auslöser von außen. Das kann zum Beispiel UV-Strahlung sein, die falsche (oder zuviel) Pflege, trockene Heizungsluft oder Wind und Kälte im Winter.
Kennzeichen des empfindlichen Teints ist vor allem, wenn nach der Gesichtsreinigung der Teint spannt, oder er bei Wärme beziehungsweise Kälte sich schnell rötet. Oder wenn er auf Pflegecremes mit Juckreiz oder Brennen reagiert. Dann handelt es sich höchst wahrscheinlich um empfindliche Haut. Über 70 Prozent der Frauen berichten in Studien von den oben beschriebenen Symptomen, Tendenz steigend.

Das neue Serum: Rose de Vie Serum Délicat

Dr. Sebagh Rose de Vie Serum DélicatEin seidiges nicht-fettendes Feuchtigkeits-Konzentrat , das Freie Radikale bekämpft und gerötertem, angespanntem Teint pempert und Linderung schenkt. Die Haut wird gestärkt, beruhigt und geschützt. Ein paar Tropfen nach der Reinigung auf den betroffenen Partien verteilen und sanft in die Haut einmassieren.
Symcalmin, der berühmte entzündungshemmer mindert Rötungen und Spannungsgefühl im Handumdrehen, Delta-tocopherol wirkt anti-oxidativ und kostbares Rosenöl spendet intensiv Feuchtigkeit. Die Haut beginnt bei regelmäßiger Anwendung zu strahlen, dank Omega-3-Säuren, Vitamin E und einem extrem hohen Lipidanteil.

Andere Firmen werben groß damit, den Schlüssel jugendlicher Haut entdeckt zu haben. Dr. Sebagh hält es da eher mit Columbo: Den Ball flach halten, und die Resultate für sich sprechen lassen. Die Fans kommen dann ganz schnell – und von ganz alleine. Auch ohne marktschreierisches Imponiergehabe. So war es schon bei anderen großartigen Sebagh-Produkten wie der sensationellen Vitamin-C-Puder-Creme, die als wahrer Ausstrahlungs-Booster anderen Produkten beigemischt wird, um den Teint zum Leuchten zu bringen. Und so wird es auch diesmal sein, mit dem Rosenserum. Ganz von alleine wird die Sebagh-Lawine wieder einmal ins Rollen kommen, und ganz heimlich werden die Schönen und Reichen sich diesen Geheimtipp zuflüstern und cremen was das Zeug hält. Aber lassen sie mich kurz den Inspector Columbo für Sie spielen, denn ich hätte da noch eine Frage, wenn Sie erlauben: Wo ist der Unterschied zwischen uns und den Schönen und Reichen? Eben, es gibt keinen mehr. Wir können alle umwerfend aussehen, auch ohne zu Dr. Sebagh in die Praxis zu müssen. Wir können uns sein Wissen nämlich nach Hause holen. Und fühlen uns dabei doch irgendwie wie ein Hollywood-Star mit seiner Geheim-Tipp-Pflege. Was so ein paar Tropfen Rosen-Elixir so alles ausmachen…

Kleine Notiz am Rande:
Wer Rötungen mit Make-up kaschieren möchte, macht oft nur noch alles schlimmer!
Irritierter Teint sieht oft nicht besonders schön aus. Rot, schuppig, fahl, mit Pickelchen. Am Liebsten möchte man sich verstecken, oder zumindest die betroffenen Hautstellen.
Im Gesicht heißt das: mit Make-up zukleistern.
Aber: oft verschlimmern alle kosmetischen Camouflage- Helferlein das Ganze nur noch!
Denn viele Make-up-Produkte lassen die Haut nicht genug atmen, oder enthalten allergieauslösende Dufstoffe, und langkettige Kohlenwasserstoffe wie Paraffine oder nichtflüchtige Silikone – und die wiederum mindern die Regenerationsfähigkeit der Haut.
Aber es wäre doch gelacht, wenn wir Ihnen nicht die passende Lösung bieten könnten: Erst das neue Rosen-serum, dann Mineral-Make-up statt Mass-Market-Produkte.
Mineralische Pigmente sind längst in Lebensmittelqualität verfügbar und decken als Puder und Foundations mit ihrem breiten Farbspektrum alle Hauttöne und Wünsche ab. Zwar erreichen sie nicht das samtweiche Hautgefühl der eben angesprochenen Silikone, die sich wie ein samtiger Film auf den Teint legen, dafür kann die Haut aber bestens atmen und sieht oft – je nach Auftragetechnik – auch natürlicher, ungeschminkter aus. Besondere Beachtung beim Schminken von „Problemhaut” benötigt übrigens die zarte Augenpartie. Sie ist sehr empfindlich und reagiert schnell gereizt auf Make-up. Zum Glück gibt es auch hier mittlerweile mineralische Produkte, wie z.B. Eyeshadows, die viele Allergiker und Frauen mit empfindlichem Teint besser vertragen. Übrigens: schwarzer Mascara und schwarzer Eyeliner sind für sensible Haut seltener ein Problem, als Produkte mit grünen oder blauen Farbstoffen. Schuld sind die darin oft enthaltenen Kupferoxide oder Chromdioxod-Teilchen. Nickel-Allergiker sollten allerdings wiederum mit der schwarzen Mascara vorsichtig sein, denn gerade in der Farbe Schwarz ist oft Nickel enthalten.
Wie würde Columbo sagen: Noch irgendwelche Fragen offen?

In diesem Sinne – Ihr Constantin.

Bildquelle: White Red Rose von A.I.Inc. via stockxchng – vielen lieben Dank!

Weitere Einträge zu diesem Thema:

Im Namen der Rosen – Secrets de Rose von Parfums de Rosine.
Where the wild roses grow…
Annick Goutals Rosenstrauß…


Hautweh.

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik,Make-Up am 1.02.2010

Hilfe, meine Haut funkt S.O.S. !
Die besten Strategien, um gereizten, empfindlichen Teint schnell wieder
in den Griff zu bekommen

Manchmal spürt man es nicht nur, man sieht es auch: das Gesicht sieht gerötet aus, juckt, spannt, glänzt – wir fühlen uns einfach nicht wohl in unserer Haut.
Dann gilt es, die Ursache zu erkennen und sofort gegenzusteuern. Denn für jedes Problemchen gibt es auch meistens eine schnelle, simple Lösung.

Problem 1: Stress!
Gerade wenn es im Job mal drauf ankommt,
zeigt der Teint ausgerechnet Pickelchen und Rötungen

Ein großes Meeting steht an, der Chef fordert viel zu viel – und das alles natürlich auf einmal – und irgendwie wird der Berg Arbeit immer größer, egal wie viel man rödelt. Und schon sieht man es mir an: Stress, Hektik, zu viele Zigaretten, Liebeskummer, egal was der Auslöser sein mag- mentale Reizungen und Hautreizungen liegen leider nur allzu oft dicht beieinander. Aufregung lässt nämlich leider den Teint erröten, die Hauttemperatur steigt und die unter der Oberfläche liegenden Nerven reagieren reizbar wie eine Diva. Wirklich lästig, aber eine ganz normale Reaktion, bei jedem Hauttyp. Aber bei empfindlichem Teint treten die normalen Reaktionen noch gehäuft, öfters und vor allem sehr viel stärker zu Tage. Missempfindungen wie Jucken oder Brennen können sozusagen von innen heraus, durch sogenannte „endogene” Faktoren entstehen. Die Psychodermatologie spricht hier von der Haut als „Immunorgan”, in der rund 2.000 Nervenbotenstoffe die Entzündungsprozesse des Teints regulieren. Das bedeutet, dass psychischer Stress, Schlafmangel und Hektik dazu führen können, dass im Körper Botenstoffe freigesetzt werden (sogenannte Neurotransmitter), die das Immunsystem der Haut schwächen. Sie wird anfälliger für Entzündungen, da der antibakterielle Schutzschild der obersten Hautschicht geschwächt wird. Und dann helfen auf die Schnelle auch keine mentalen Entspannungsübungen oder ähnlicher Kram. Jetzt braucht man eine „Feuerwehr”, die zum Löscheinsatz gerufen wird.

Die Lösung: Beruhigender Hafer

Das Power-Getreide ist ein wahrer Stress-Blocker. Als Tee aufgebrüht (erhältlich in Kräuterläden) wirkt er gegen Nervosität, Stress-Gefühle und Schlaflosigkeit. Dazu die ideale Ergänzung: Eine Hautpflegeserie, hoch-potente Dermokosmetik, wie „Optolind Empfindliche Haut”. Denn sie geht noch einen Schritt weiter, nutzt den natürlichen Hafer als kosmetischen Inhaltstoff, in dem auch hautberuhigende Substanzen stecken, wenn auch nur in sehr geringen Mengen. Die Optolind-Pflege für empfindliche Haut enthält „Symcalmin”, einen chemisch den hautberuhigenden Extrakten des Hafers nachempfundenden Wirkstoff, der durch sein Herstellungsverfahren aber nicht die allergenen Bestandteile des Hafers enthält (Klar, wer allergisch auf Hafer ist, würde sonst prompt ja wieder unangenehme Hautreaktionen zeigen). Durch Verkapselung in feinste Liposomen dringt Symcalmin besonders schnell in tiefere Hautschichten und entfaltet dort eine spürbar beruhigende Wirkung, lindert Hautrötungen und Juckreiz, beruhigt und entspannt die Haut. Und das Meeting nächste Woche? Werden Sie souverän meistern, mit hafergestärkten Nerven und strahlend schöner Haut. Wenn Sie dann doch noch erröten, dann wahrscheinlich wegen all der Komplimente, die Sie vom Chef bekommen werden…

Problem 2: trockene Luft
Besonders in der kalten Jahreszeit fängt der Teint an zu „spinnen”.

Wenn es draußen kalt ist, bedeutet das leider für die Haut, dass sie zusätzlicher, großer Belastung durch schlechtes Raumklima ausgesetzt ist. Denn wenn kalte Außenluft in einen beheizten Raum gelangt und sich dort erwärmt, sinkt die Luftfeuchtigkeit. Das führt einerseits schnell zu trockenen Schleimhäuten und nur oft genug zu Halsschmerzen, andererseits auch zu trockener, geröteter und sogar unangenehm juckender Haut. Da wir Menschen aber über kein Sinnesorgan verfügen, dass trockene Luft eindeutig wahrnimmt, spüren wir es meist erst, wenn die Haut schon in Mitleidenschaft gezogen wurde, empfindliche Haut natürlich schneller und vehementer als jeder andere Hauttyp. Aufgrund des mangels an Feuchthaltefaktoren des Teints kommt es zu einem starken Feuchtigkeitsverlust.

Die Lösung: Trinken, Cremen und … Gärtnern!

Am angenehmsten für die Haut ist im Wohn- und Arbeits-Bereich eine konstante Raumtemperatur von circa 20 Grad Celsius – auch im Winter! Über Nacht im Schlafzimmer darf es sogar ruhig etwas kälter sein. Gleichzeitig sollte man seinen Flüssigkeitshaushalt von innen auffüllen, idealerweise mit einem Glas Wasser pro Stunde Aber das alleine hilft noch nicht. Eine clevere, unkomplizierte Möglichkeit, das Raumklima zu verbessern, ist, Pflanzen aufzustellen. Ein „Philodendron” (auch Baumfreund genannt), verwandelt Formaldehyd aus der Luft in Feuchtigkeit und filtert gleichzeitig Schadstoffe (z.B. Tabakrauch). Einfach ein paar der hübschen Grünpflanzen im Zimmer aufstellen – die Haut wird es danken.

Problem 3: Zuviel Pflege!
Eigentlich möchte man seiner Haut besonders viel Gutes tun,
sie reagiert aber leider mit Ausschlag

Die Haut benötigt fetthaltige und wasserlösliche Pflegestoffe, das ist den meisten sicherlich klar. Um aber Fette und Öle mit Wasser und wasserlöslichen Stoffen mischen zu können, arbeitet die Kosmetik-Industrie mit Emulgatoren. Und seit Jahrzehnten reagieren viele (um genau zu sein: immer mehr!) Frauen mit gereizter Haut auf sie. Denn über die Creme geraten die Emulgatoren logischerweise auch in die Haut und reichern sich dort in den oberen Schichten an. Beim Duschen, Baden und Gesichtwaschen lösen sie dann die Hautfette auf und waschen diese aus der Haut heraus. So verliert der Teint seine Schutzstoffe, die wichtige Lipidbarriere wird geschwächt. Außerdem verursachen Emulgatoren kleinste Risse in der Hornhaut, in diese dann Fremdstoffe eindringen und zu Entzündungen führen können. Gerade bei empfindlicher Haut kommt aber noch ein weiteres „Problem” dazu: Duftstoffe, die ebenfalls in vielen kosmetischen Produkten verwendet werden, sorgen zwar dafür, dass eine Creme unverwechselbar gut riecht. Andererseits stehen sie Studien zufolge an dritter Stelle der allergieauslösenden Substanzen und führen immer häufiger zu Irritationen. Jetzt bitte nicht erschrecken, aber: Von 13 000 bislang erfassten kosmetischen Zutaten lösen circa 3000 immer wieder Kontaktallergien aus. Wer das vermeiden möchte, setzt auf Kosmetika, frei von Duftstoffen und natürlich frei von Emulgatoren.

Die Lösung: DMS oder Naturkosmetik

„DMS” steht für Derma Membran Struktur – ein Wirkkomplex aus hochreinen, pflanzlichen Lipiden, der sowohl in seiner Zusammensetzung als auch seinem Aufbau den natürlichen Barriere-Lipiden der Haut gleicht. Dadurch vermag DMS, die Lipidbarriere zu regenerieren, also zu „kitten”. Das minimiert das Eindringen schädlicher Umwelteinflüsse und die Verdunstung der hauteigenen Feuchtigkeit. Und das Problem mit den Duftstoffen? Wird von vornherein vermieden. Denn die meisten DMS-Präparate sind konsequenterweise geruchsneutral. Des weiteren dürfte die Zusammensetzung der Produkte so stabil sein, das sie auch ohne Konservierungsmittel auskommen. Die Alternative ist auf jeden Fall eine hoch-reine Naturpflegserie wie die von mir so geliebe „REN”-Skincare. Keine Emulgatoren, keine Duftstoffe, keine Konservierungsstoffe – die ideale Pflege für sensiblen, gereizten oder irritierten Teint. Am Besten, Sie lassen sich bei Ihrem nächsten Besuch in einer Parfumerie oder Apotheke beraten, welche DMS-Produkte für Ihren Teint am Besten passen.

Problem 4: Falsche Ernährung
Selbst wenn kein Stress herrscht, und man dieselbe Pflege wie gewohnt verwendet, treten manchmal aus heiterem Himmel rote Flecken auf

Sensible Haut ist von Natur aus sehr zart und verfügt nur über eine extrem dünne Hornschicht. Manche Genußmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Sekt oder colahaltige Erfrischungsgetränke steigern aber die Durchblutung und sorgen für rote Flecken auf dem Teint. Solche colahaltigen Getränke und (was viele leider immer unterschätzen) Fast Food enthalten außerdem große Mengen Phosphat, das wiederum die Zinkverwertung des Körpers hemmt. Zink ist aber ein wichtiger Baustein der Hautgesundheit. Denn es vermindert Unreinheiten und die Talgproduktion, verbessert den Vitamin-A-Stoffwechsel und die Wundheilung (Das haben wir ja oben bereits gelernt: Mikrorisse!). Aber auch scharfe Gewürze wie Chilli, Curry oder Pfeffer sind schlecht für sensible Haut. Denn sie erhöhen die Reizbarkeit der Blutgefäße und führen somit schnell zu Rötungen. Was tun, fragt der Geplagte…

Die Lösung: Cleveres Beauty-Food

Generell wirkt sich jede Form der einseitigen Ernährung auch negativ auf den Teint aus. Besonders bei empfindliche Haut können Sie aber einiges tun, um für mehr Wohlfühl-Komfort zu sorgen. Austern sind z.B. prima Zink-Lieferanten mit 220 Milligramm pro 100 Gramm. Wem das aber auf Dauer zu luxuriös ist, der kann sich auch mit viel Getreide-Produkten behelfen. Statt Alkohol und colahaltigen Limonaden lieber regelmäßig Weißen Tee trinken, der besonders viele Anti-Oxidantien enthält, und möglichst oft Kaltwasserfische (z.B. Lachs), Rapsöl oder Nüsse essen. Denn diese enthalten sogenannte „gute Hautfette”, also mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Sie beruhigen und pämpern trockene, reizempfindliche Haut, und machen sie schön glatt und geschmeidig.

Sie sehen also, auch empfindlichster Teint ist allen Angriffen von innen und außen nicht schutzlos ausgeliefert. Sie müssen nur den „Aggressor” identifizieren, schon können Sie einiges tun, um Ihre Haut wieder in die Balance zu bringen. Übrigens: Oft weiß man gar nicht genau, welches Problem denn nun eigentlich verantwortlich ist für die Haut-Irritationen. Sind es Duftstoffe oder doch ein zu scharf gewürztes Essen? Reagiere ich auf zuviel Pflege oder ist eher der Ärger mit dem Chef schuld? Wenn Sie die Ursache für Ihre Probleme nicht klar erkennen, hilft nur eines – Buch führen! Notieren Sie in einer Art „Haut-Tagebuch” jeden Tag alle haut-relevanten Dinge. Also, was Sie gegessen haben, welche Kosmetika Sie verwendet haben, wie gestresst Sie waren und in welcher Ausprägung ihre Hautprobleme auftraten. Nach vier bis sechs Wochen stellt sich meistens heraus, welche Faktoren sich wirklich ungünstig (oder günstig!) auf ihr Aussehen und Ihr Wohlbefinden auswirken…

Viel Erfolg!

Liebe Grüße, Ihr Constantin Herrmann.

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Wimpern-Wunder.

Geschrieben in Kosmetik,Make-Up am 25.01.2010

Stars wie Madonna lassen sich schonmal für 10.000 Dollar künstliche Wimpern basteln, inklusive Nerzhaar und Diamanten-Besatz. Affig? Finden wir auch. Und out noch dazu. Denn wer etwas auf sich hält in der Welt der Schönen und Reichen investiert jetzt in „Wimpern-Botox”. Finden wir noch gruseliger. Und verraten lieber, wie jede Frau im Handumdrehen atemberaubend schöne Wimpern bekommt!

Wimpern sind eine delikate Sache. Die kleinen Härchen – am Oberlid sind es bis zu 250, der untere Wimpernkranz besitzt circa 150 Wimpern, die nur langsam und wenig wachsen, aber nach etwa 150 Tagen schon wieder ausfallen. Das bewirkt, dass eine Wimper so gut wie nie ihre volle, mögliche Länge erreicht, denn sie segelt leider irgendwann unbemerkt zu Boden, bevor sie ihre volle Pracht erreicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn Jolie Matzes listete das Guinness Buch der Rekorde mit der bisher längsten natürlichen Wimper der Welt: stolze 6,4 Zentimeter trug die Amerikanerin zur Schau. Aber wie gesagt, unter normalen Umständen brechen die Wimpern ab oder fallen aus, bevor sie ihre maximale Länge erreichen. Da helfen nur Mascaras, um dem spärlichen Wimpernkranz etwas mehr dramatik zu schenken. Deswegen tuschen Frauen rund um den Globus jeden Morgen, was das Zeug hält, greifen zur Wimpernzange, oder laufen sogar ins Wimpernstudio, um sich die echten Haare mit künstlichen verdichten und verlängern zu lassen. Im extremfall – siehe Madonna, Jennifer Lopez und Co. sogar mit Echt-Pelz.
Aber wie wäre es nun, wenn es ein Mittelchen gäbe, dass die Wimpern ohne Tusche und ganz von alleine toller aussehen, länger wachsen und dichter klimpern könnten?

Talika und das Wimpernwachstum

Talika LipocilsDie Idee, ein „Wimpern-Wunder-Präparat” zu kreieren, ist keineswegs neu. Der Beauty-Legende nach war es im zweiten Weltkrieg, als die junge Ärztin Danielle Roches schwere Verbrennungen behandelte. Aus Mangel an genug Medikamenten mischte und experimentierte sie selber mit Kräutern und Pflanzen, bis sie ein respektables Vernarbungsmittel auf Pflanzenbasis schuf, das sie fleißig einsetzte – und siehe da! Neben der wundheilenden Wirkung beobachtete Roches, dass merkwürdigerweise bei den behandelten Patienten die Wimpern begannen nachzuwachsen, beziehungsweise dichter und länger zu werden. Eine kleine Sache könnte man denken, aber dieser kosmetische Zufall erlangte schon bald Weltruhm, denn die französische Firma „Talika” entwickelte aus diesem Präparat ein Wimpern-Mittel, „Lipocils”, dass in den letzten 50 Jahren zu einem wahren Klassiker der Branche avancierte. Zweimal täglich auf den Wimpernkranz aufgetragen, wachsen kurze und geschwächte Wimpern schon nach 28 Tagen länger und voluminöser nach! Das Produkt ist sogar für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet. Fans weltweit geben dem kleinen „Lipocils”-Wunder recht: Es wirkt. Effektiv und sichtbar.
Aber, wie heißt es so schön, eine gute Idee klappt auch zweimal. Dachte sich wohl auch der amerikanische Pharmahersteller „Allergan” und beschloss, ein Gegenpräparat auf den Markt zu bringen.

Allergan – die Marke, der wir Botox „verdanken”

Der amerikanische Pharmahersteller Allergan, bei dessen bloßer Erwähnung manche am Liebsten vor Entzücken die etwas eingefrorenen Augen aufreißen würden, erlangte mit seiner Erfindung, dem „Anti-Falten-Mittel Botox” Weltruhm. Botox-Parties, Botox-Babes, Botox-Schönheitswettbewerbe – es gibt wohl niemanden in der westlichen Welt, dem das Nervengift nichts sagt. Und genauso erfolgreich, wenn es nach dem Hersteller geht, soll nun auch „Latisse” werden, das neue Wundermittel für schönere Wimpern.
Dass der Markt Bedarf hat, beweist nicht nur der erfolg von Talikas „Lipocils”, sondern auch die Tatsache, dass fast jede Frau Morgen für Morgen Mascara aufträgt. Denn wer träumt nicht von dichteren, dunkleren, längeren, umwerfend schönen Wimpern? Studien zufolge besitzen nämlich nur rund 20 Prozent aller Frauen weltweit perfekte Wimpern: Lang, voluminös, dicht gewachsen und dunkel. Der Rest muss eben jeden Tag mit Tusche nachhelfen. Das soll jetzt alles anders werden, proklamiert Allergan und rührt seit mehreren Monaten fleißig die Werbetrommel für seinen neuen kommenden Bestseller. Das Produkt wurde angeblich – ähnlich wie bei Talikas Lipocils – ganz zufällig erfunden. Bei der Behandlung der Augenkrankheit „Grüner Star” mit dem Wirkstoff „Lumigan”. Bei der Therapie der erkrankten Augen beobachteten Forscher, dass die Wimpern der Patienten voller und länger wurden. „Lumigan” wurde daraufhin etwas modifiziert, in der Dosierung sehr stark reduziert und erlangte in den USA bereits Marktreife, eben als „Latisse”. Durch die Verdünnung der Konzentration auf 0,03 Prozent sollen auch die Nebenwirkungen vermieden werden – unter anderem Juckreiz, Rötung des Lidrands sowie eine Verfärbung von Oberlidern oder gar der Iris, wie sie bei der Anwendung gegen grünen Star manchmal auftraten. Aber den streit um etwaige Risiken und Folgeerscheinungen scheut Allergan ja bekanntlich nicht, wie alle Botox-Gegner zur genüge wissen dürften.
Das Produkt wird abends mit einem speziellen Einweg-Applikator wie ein Lidstrich aufgetragen und soll die versprochenen Effekte – mehr Länge und dunklere Wimpern -nach acht Wochen erzielen. Da aber wie anfangs erklärt eine Wimper nun mal nur circa 150 Tage am Auge wächst, bevor es ausfällt, darf der Hersteller auf eine Botox-ähnliche Abhängigkeit der Konsumentinnen hoffen. Ein teures Unterfangen, denn die Monatskur, die es bislang nur in den USA gibt, kostet schlappe 120 Dollar. Und ist, ganz nebenbei erwähnt, natürlich rezeptpflichtig. Rechnen Sie doch einmal mit: Der Effekt bleibt nur so lange bestehen, wie das Präparat verwendet wird, das macht nach Adam Riese stolze 1.440 Dollar pro Jahr. Umgerechnet in Talikas „Lipocils” sind das 32 Flaschen des französischen Wundermittels (á circa 31 Euro pro Monat). Eine merkwürdige Rechnung: Das teure rezeptpflichtige Allergan-Produkt mit etwaigen Nebenwirkungen, das in Europa noch nicht einmal zugelassen ist, oder der Klassiker von Talika, der seit über 50 Jahren die Frauen begeistert und wesentlich einfacher zu beschaffen ist. Ich wage einmal die Prognose: Marketing-Power und Werbe-Etat hin oder her, das amerikanische „Latisse” wird kein Verkaufsschlager werden. Da können noch so viele Stars wie das Latisse-Werbegesicht Brooke Shields beteuern, wie toll sie das angebliche Wunderzeug finden.
Wir meinen: Lipocils oder Finger weg!

Und wer lieber den klassischen Weg geht:
Die besten Tusche-Tricks für XXL-Wimpern

1. Arbeiten Sie in mehreren Schichten!
Erst eine dünne Lage Mascara auftragen, dann etwas losen Puder auf die Härchen stäuben – das klappt am Leichtesten mit den Fingern. Durch diesen Extra-Mantel werden die Härchen sofort voluminöser. Anschließend wieder eine Schicht Tusche auftragen.

2. „Pumpen” Sie nie mit dem Bürstchen in die Flasche, um mehr Farbe aufzunehmen. Dadurch geraten nämlich leider Sauerstoff und eventuell Bakterien in die Tusche, sie trocknet schneller aus und kann unter Umständen zu Entzündungen des Auges führen. Moderne Mascara-Tiegel sind eh so designt, dass stets die optimale Menge Farbe am Bürstchen haften bleibt. Mehr Farbe würde nur dazu führen, dass die Wimpern zusammenkleben.

3. Falls doch einmal die unschönen „Fliegenbeine” enstehen…
Das passiert vor allem bei Volumen-Mascaras ganz schnell. Dann hilft am besten ein „Wimpernkamm”, mit dem man nach dem Tuschen noch einmal durch die Härchen gleitet und sie separiert. Falls Sie schon sehen, dass zuviel Mascara am Bürstchen klebt (vor allem an der Spitze), nehmen Sie etwas von der Tusche mit einem Kosmetiktuch ab. Streifen Sie den Überschuss nicht am Tiegel ab, denn sonst trocknet er dort fest und bröckelt beim nächsten Auftragen auf die Wimpern.

4. Malen Sie unten und oben!
Diese Saison werden beide Wimpernkränze betont. Erst mit der Länge des Bürstchens die obere Wimpernreihe akzentuieren, dann noch mal ein bisschen farbe aufnehmen und die unteren, kürzeren Härchen mit der spitze des Bürstchens entlangfahren. Zum schluß noch einen deutlichen Lidstrich malen, der ist ganz aktuell nämlich wieder top angesagt! (Der Look der Sixties ist wieder „in”!)

5. Investieren Sie in neue Entwicklungen:
Sie lieben Ihre Mascara und verwenden seit Jahren dieselbe? Glauben wir gerne. Aber probieren Sie trotzdem mal eine der neuen Hightech-Tuschen, denn in ihnen stecken viele Jahre Forschung, neue Formulierungen und neuartige Bürstchen, die sie begeistern könnten.

Unsere Neuesten Lieblinge:

„Respectissime Mascara Extension” von La Roche-Posay
XXL-Länge & optimale Verträglichkeit
La Roche Posay RespectissimeDer Spezialist für optimale Verträglichkeit bietet eine neue stärkende und super-verlängernde Mascara, natürlich hypoallergen, ohne Duftstoffe, für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet und wenig „bröckelnd”. Denn Studien zufolge leidet jede zweite Frau unter empfindlichen Augen.
Doch nicht nur Augen, sondern auch Wimpern sind empfindlich. Mechanische Reibung (zum Beispiel beim Abschminken) , UV-Strahlen oder die falsche Augen-Kosmetik können die Haarstruktur schädigen, aufrauen und dazu führen, dass die Härchen schneller abbrechen. „Respectissime Mascara Extension” enthält ein spezielles Repair-Polymer, das die Schuppenschicht der Wimpern langanhaltend glättet. Aufpolsternde Wachse spenden außerdem tolle Verlängerung und Schwung.

Diorshow Extase „Diorshow Extase” von Dior
Oversize-Volumen & Perfekt getrennte Wimpern
Vergessen Sie umständliche Fake Lashes! Diese Mascara zaubert im Handumdrehen spektakuläres Volumen dank einem „Metamorphose”-Puder mit auffüllender Wirkung, dass beim Kontakt mit den Wimpern sein Volumen vervielfacht. Die spezielle „Volant-Bürste” mit zwei verschiedenen Fasern kämmet die Wimpern beim Auftragen und täuscht so größere Dichte vor, und umhüllt jede Wimper einzeln mit Farbe. Ein in der Textur enthaltenes Ceramid mit pflegeähnlichen Eigenschaften glättet und repariert die Wimpern außerdem – das lässt sie herrlich dreidimensional glänzen. Das Resultat: ein extravaganter Blick. Klimpern gehört bei Dior eben zum Handwerk.

Sie sehen, es gibt verschiedene Methoden, die Wimpern zu boosten. Ein wahres Wunder-Elixir aus Frankreich, oder eine State-of-the-Art-Mascara. Ein fragwürdiges Wimpern-Botox brauchen Sie nicht, versprochen! Sie sehen auch ohne kostspielige Experimente im Handumdrehen umwerfend schön aus.

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen

Ihr Constantin Herrmann.

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Schneechaos…

Geschrieben in Gesichtspflege,Körperpflege,Kosmetik am 19.01.2010

Sturmtief Daisy fegte die letzten Tage über Deutschland hinweg und brachte Schnee, Eisregen, Minusgrade und (sagen wir es ehrlich) frostige Laune für alle, die keine Eskimos sind. Aber nicht nur Autoverkehr, marode Hausdächer und norddeutsche Inseln ächzen unter der Schneelast. Auch unsere Haut leidet – denn sie trocknet aus, spannt, rötet sich und fühlt sich so gar nicht wohl. Der Grund: unser sensibelstes Organ bekommt den Mix aus klirrender Kälte und trockener Heizungsluft so gut wie ungeschützt zu spüren. Aber wir wären ja nicht Beauty-Mekka, wenn wir nicht ein paar gute Tipps für die „Frostbeulen” unter unseren Lesern hätten. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um trockene Winterhaut:


Stimmt es, dass falsche Ernährung im Winter die Haut zusätzlich austrocknet?

Streng genommen stimmt das, denn die Fette, die wir mit der Nahrung aufnehmen, steuern auch die Befindlichkeit unserer Haut. Klar, bei minus 10 Grad geht keiner ohne Handschuhe, Wollmütze und Daunenjacke aus dem Haus. Aber was tun Sie, um Ihre Haut zu wärmen? Eben, die meisten vergessen unsere sensiblen Schutzhülle nämlich und wundern sich dann über gereizten, roten Teint. Es geht aber auch schlauer: Pempern Sie Ihre Haut von außen UND von innen auf.
Denn die Ursache für trockene Winterhaut ist oft auch ein Mangel an Hautlipiden. Und die kann man ganz simpel mit der Ernährung regulieren: „Einfach” und „mehrfach” ungesättigte Fettsäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden, kann der Organismus ganz leicht in Hautfette umwandeln. Diese verbessern dann die wichtige Schutz- und Barriere-Funktionen des Teints und helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Besonders reich an solchen Fettsäuren sind Leinöl, Walnussöl, Lachs, Makrele und Hering. Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Weizenkeime und Sojabohnen liefern außerdem wichtige Aminosäuren, die der Haut helfen, Feuchtigkeitsspeicher zu bilden. Auch Vitamin E kann man mit der Nahrung zu sich nehmen, es steckt vor allem in Weizenkeimöl, Eigelb und Seefisch. Und solche Hautfette sind in den kalten Monaten besonders wichtig, denn schon bei Temperaturen unter 8°C stellen die Talgdrüsen der Haut nach und nach ihre Tätigkeit ein. Dadurch geht der schützende Fettfilm des Teints verloren und Feuchtigkeit verdunstet schneller. Außerdem haben Keime leichteres Spiel durch die defekte Schutzschicht einzudringen – Entzündungen sind die Folge. Perfekte Ergänzung zum Winter-Food: reichhaltige Cremes, die hochwertige Fette und Öle enthalten. Unser Liebling: „Fermes de Marie Créme Bol d`Air Pur” mit regenerierender Arnika, nährendem Haselnussöl und einem integrierten Lichtschutzfaktor LSF 15.

Wieso reagiert meine Haut bei Minusgraden so empfindlich auf Gesichtswasser?

Generell reizen die „falschen” Reinigungsprodukte im Winter die Haut und können stark austrocknen, wenn sie zum Beispiel viel Ethanol oder Alkohol enthalten, da diese den natürlichen Schutzfilm der Haut angreifen. Das ist zwar für viele Kosmetik-Nutzer wichtig, etw, um Unreinheiten in den griff zu bekommen (so geht es auch dem Autor dieser Zeilen), nur da wie gesagt die Talgproduktion der Haut in Kältezeiten nachlässt, steht es meistens auch um Mitesser und Co. nicht so schlecht. Also greifen Sie ruhig zu einer milderen Variante, am Besten auch ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren. Nur ganz verzichten sollten Sie auf Gesichtswasser nicht, denn letztlich ist es ein wichtiger Teil der Beauty-Routine, da es alle Spuren von Reinigungsprodukten und Kalkresten aus dem Leitungswassers beseitigt, die gerade sensible, trockene Haut sonst zusätzlich irritieren können. Besonders clever ist natürlich, ein mildes aber hocheffektives Wässerchen mit Vitaminen und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen aufzutragen. Unser Liebling: „Euoko P20 Marine Vitamin Fluid” mit „grüner” Power, nämlich der stark anti-oxidativen Acai-Beere, Amino- und Hyaluron-Säuren und Blaualgen, die Schäden der Hautstruktur wieder reparieren können. Einfach ein paar Tropfen des Multivitamin-Cocktails abends und morgens mit einem Wattebausch vor der Pflege auf die gereinigte Haut auftragen.

Meine Mutter sagt, das Wichtigste im Winter sei, viel zu trinken?!

Ganz so einfach ist es leider nicht. Viel zu trinken ist zwar wichtig, weil die Haut so von innen heraus gepampert wird. Aber meistens ist ja nicht ein zu niedriger Feuchtigkeitsgehalt im Gewebe schuld an trockenem Teint, sondern eine defekte Schutzbarriere der Haut. Deswegen kommt es vor allem darauf an, Lipide und Feuchthaltefaktoren von außen zuzuführen, sonst kann man noch so viel trinken, der Hautzustand verbessert sich dadurch nicht. Noch so ein Mythos aus alten Tagen wäre übrigens, dass Kaffee die Haut austrocknet. Das ist nämlich Quatsch. Zwar hat er einen harntreibenden Effekt, der aber vom Körper rasch wieder ausgeglichen wird. Und dass er dem Körper sogar aktiv Wasser entzieht, ist mittlerweile widerlegt worden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) berichtet, dass dieser Effekt nur auftritt, wenn man an Koffein nicht gewöhnt ist (und in unserer Workaholic-Leistungsgesellschaft dürfte das wohl bei den wenigsten der fall sein). Deswegen wird Kaffee, wie jedes andere Getränk auch, in die tägliche Flüssigkeitsbilanz mit eingerechnet. Bis zu vier Tassen Kaffee am Tag sind also völlig in Ordnung und können Studien zufolge sogar das Risiko senken, an Leberkrebs oder Gallensteinen zu erkranken. Ha! Kein Grund also, zum fanatischen Teetrinker zu werden. Aaaaber (war klar, es gibt ja immer ein Aber): Wer dennoch lieber Tee am Kamin trinkt, während Daisy den Schnee ums Haus pfeift: Es gibt auch tolle Beauty-Tees! Zum Beispiel, den „Salus Tee Hautreinigung Nr. 14″ aus dem Reformhaus: mit Lindenblüten, Hagebutte, Brennnessel, Holunderblüten und Salbei. Der schmeckt so, wie er klingt – nämlich super (mit ein bisschen Honig am Besten!), und hilft, der Haut, sich von innen heraus zu klären und zu beruhigen.

Belastet Outdoor-Sport im Winter den Teint sehr?

Nein. Oder besser: Nur, wenn man sich falsch verhält. Zwar ist es so, dass die Haut besonders empfindlich auf Minus-Grade reagiert, kleines Beispiel: Bei minus 10°C und schwachem Wind von 30 km/h kommen auf dem Gesicht gefühlte minus 24 Grad an! Aber wer sich beim Sport im Freien vor der schädlichen UV-Strahlung schützt, beim Wintersport außerdem das Verdunsten der Feuchtigkeit (durch trockene Luft) ausbremst und immer ungeschminkt Sport treibt, schadet trockenem Teint trotzdem nicht, sondern gönnt ihm durch die Zufuhr von Sauerstoff viel Gutes. Auch wenn es dem Autor dieser Zeilen nicht ganz klar ist, was das für Menschen sind, die bei jedem (wirklich JEDEM) Wind und Wetter joggen gehen (dann doch lieber Tee am Kamin), die regelmäßige Bewegung fördert sogar die Durchblutung und das kommt wiederum der Regeneration der Haut zugute. Einzige Ausnahme: Schwimmen im Hallenbad. Denn meist enthält Poolwasser Chlor-Derivate zur Desinfizierung, und diese führen zu einem starken Rückgang des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. Deswegen sollte man nach dem Schwimmen das Gesicht (und den Körper!) immer sofort gründlich reinigen und dick eincremen – und erst wieder ins Freie gehen, wenn Gesicht und Haare vollkommen trocken sind. Noch besser: Nach dem schwimmen noch einen Zwischenstopp in der Sauna einlegen, denn dort herrscht richtiges „Wellness-Klima” für den Teint: Er wird porentief gereinigt, ganz von alleine sanft gepeelt und besser durchblutet. Außerdem werden Abfallprodukte des Stoffwechsels auf natürlichem Wege ausgeschieden (Detox-Effekt) und die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff ganz von alleine verbessert.

Die ewigen Unkenrufe: Trocknet Rauchen die Haut aus?

Stimmt absolut. Leider. (Blöd.) Denn Nikotin bremst die Fähigkeit der roten Blutkörperchen, Sauerstoff aufzunehmen, verengt die Blutgefäße und behindert die Versorgung der Hautschichten mit Nährstoffen. Die Oberhaut kann weniger Feuchtigkeit binden und der Teint neigt vermehrt zu Fältchen. Außerdem schädigt jede Zigarette die Kollagenmatrix der tiefer liegenden Lederhaut – so lassen Elastizität und Spannkraft nach. Es gibt einfach kein schlagendes Argument, das die negative Auswirkung von Zigaretten auf die Haut und die Gesundheit wettmachen könnte. Einziges (wenn auch etwas halbherziges) Gegenmittel für den Teint: eine Anti-oxidative Pflege. Aber gegen die schädigende Wirkung des liebsten Suchtmittels der Deutschen (35 % der Männer rauchen, sowie 22 % der Frauen) kommt auch die nicht an. Aber das ist ja nicht nur ein Problem von Winterhaut, sondern trockenem Teint generell. Wer raucht, altert schneller. Basta.

Und was ist dran an den Gurkenscheiben auf dem Gesicht?

Das vielleicht schönste Beispiel dafür, dass nicht jedes Hausmittelchen Schmarrn ist. Die hunds-ordinäre Salatgurke (Cucumis sativus) spendet der Haut Feuchtigkeit, da sie Schwefel, Vitamine und „Schleimstoffe” enthält. Frisch gepresst als Saft könnte man Gurke sogar als Gesichtswasser verwenden. Oder man legt einfach die kühlenden Scheiben direkt auf die Haut und lässt sie dort eine viertel Stunde wirken – aber bitte Ware nur aus ökologischem Anbau, sonst können Pestizide und aggressive Düngemittel die Haut wiederum angreifen, statt sie zu pflegen… Aber auch, wer die Gurke lieber isst, tut seinem Teint damit etwas Gutes: sie ist nämlich reich am Beauty-Powerstoff Silizium (Kieselsäure) und stärkt somit Haut, Haare und Fingernägel. Das zweite beliebte Hausmittel gegen trockene Haut (vor allem an den Lippen), lautet Honig. Er soll als Maske aufgetragen trockene, spröde Lippen kußweich machen. Falsch! Der im Honig enthaltene Zucker lässt die Lippen sogar noch weiter einreißen…

Haben auch Sie noch Fragen zu Winterhaut an unser Beauty-Mekka-Team? Dann mailen Sie uns, wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen, damit Sie gesund und strahlend schön durch die Eiszeit kommen!

Viele Grüße, Ihr Constantin Herrmann.

Bildquelle, some rights reserved.

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