Aus Liebe zum Duft Shop Duft Tagebuch

Meine ganz private Soap-Opera – Warum Seifen gerade ein Revival erleben

Geschrieben in Kosmetik,Körperpflege am 31.05.2010

Manchmal gibt es Pressemittelungen, die finde ich merkwürdig. Zum Beispiel diese, eines deutschen Badewannenherstellers: „Über 25 Prozent aller deutschen Paare steigen gerne zu zweit in die Badewanne“. Laut des „Rheingold Instituts“, das die repräsentative Studie durchgeführt hat, solle die nasse Zweisamkeit eine Art „Frische-Kick“ in die Beziehung bringen. Bei Kerzenschein in der Wanne liegend, würden alte Verhaltensmuster „aufgeweicht“ (welch Wortspiel!) und der seelische Neubeginn möglich. Aber Achtung: Nicht zu verwechseln mit gemeinsamen Duschen! Denn die Dusche als schneller, sportiver Akt wirkt weniger romantisch als Wanne oder sogar Whirlpool. Baden zu zweit als Mini-Urlaub vom grauen Alltag. Ich finde das, um ehrlich zu sein, eher abstoßend. Das Badezimmer ist ein Ort, den man nur alleine besuchen sollte. Irgendwie wahrt man so noch ein paar Geheimnisse voreinander, oder wie meine Freundin und Sängerin Ina Müller in einem ihrer Lieder als Resumée einer festgefahrenen Beziehung singt:

„Wie war dein Tag, was wollen wir essen
aus du und ich wird chronisch wir
und das Einzige was offen bleibt
ist die Badezimmertür“

Recht hat sie!

Nun bin ich vielleicht spießig, verklemmt, prüde, was auch immer. Aber mein Bad ist mein Reich. Da ist kein Platz für jemand Fremden. Nur ich und meine Seife.

Am letzten Satz erkennen Sie vielleicht schon, ich bin nicht nur altmodisch in meiner Wertevorstellung, sondern auch ein Nostalgiker… Seife. Wer benutzt heute denn noch Seifen? Dafür gibt’s doch Duschgele. JA EBEN! Duschgele sind moderne, schnelle Reinigungsmittel mit Power-Zusätzen wie „Frische-Kick“ „Skin-Magnesium“, „Extra-Aktiv“. Duschgele sind das Fastfood der Körperhygiene. Instant-Sauber. Wo bleibt denn da der Genuss? Die Gemütlichkeit? Ich liebe Seifen, die zart schäumen und den köstlichen Duft ätherischer Öle verbreiten, und mit denen die meisten Action-Duschgele einfach nicht mithalten können. Duschgel ist schnelle Reinigung, eine Seife ist ein Erlebnis. Aber das werden die Mountainbiker, Riverrafter und Workouter dieser Welt nie verstehen…

Seife ist Tradition

Mittlerweile geht man davon aus, dass Seife zu den ältesten Beauty-Produkten überhaupt gehört. Bereits vor fast 7.000 Jahren entwickelten die Sumerer eine Mischung aus duftenden Ölen und Pflanzen-Asche (Diese Asche wurde „al-quali“ genannt … und, wer errät’s? Richtig: Daher kommt das Wort alkalisch!). Allerdings ging es den Sumerern nicht um Reinigung der Haut, sondern erst einmal um Wundversorgung. Die alten Römer verwendeten Seifen dann mittlerweile doch aus rein kosmetischen Zwecken, wuschen Haut, Haar und Wäsche mit ihr und handelten sie als Luxus-Objekt (Klar, nur reiche Römer besaßen eigene Badewannen oder leisteten sich den Zeitvertreib in Badehäusern mit der duftenden Seife eingerieben zu werden). Übrigens stammt der Name der Seife, „Sapone“, auch aus dem Rom im 2. Jahrhundert nach Christus. Denn die Legende besagt, dass auf dem Berg Sapo rituelle Tieropfer stattfanden. Nach der Zeremonie spülte der Regen die Überbleibsel – tierische Fette und Asche – vom Opferaltar den Berg hinunter zum Fluss. Hier sammelte sich das Gemisch als kreideartige Substanz am Ufer – und findige Römerinnen entdeckten irgendwann, dass hier an dieser Stelle des Tibers die Wäsche besonders sauber wurde!

Kosmetisch gesehen erlebte die Seife ihren großen Durchbruch aber erst im 19. Jahrhundert. Bisher hatten Ärzte gedacht, Wasser und Luft schade der Haut (das muss man sich mal vorstellen!). Deswegen galt es als vernünftig und schick, seinen Körper einzupudern und in möglichst viele Schichten Kleidung zu packen, um die Haut vor solchen schädlichen Elementen zu schützen. Mit der Industrialisierung und dem Aufschwung der Textilindustrie zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde aber das Waschen von Haut und Kleidung doch noch modern. Plötzlich kamen Seifensieder mit der Produktion kaum mehr nach, die Rohstoffe Talg und Holzasche wurden zeitweise sogar knapp. Die „alkalische Seife“, die man damals herstellen konnte, hatte aber einen gravierenden Nachteil: sie entfernte nicht nur Schmutz von der Haut, sondern griff auch den hauteigenen Säureschutzmantel an, das Abwehrschild des Körpers. Deswegen herrschte lange Zeit bei Hautproblemen noch immer striktes Seifenverbot. Die Lösung brachte die Chemie mit der Erkenntnis, dass gesunde Haut leicht „sauer“ ist, so um den berühmten pH-Wert von 5,5 herum. Der junge Arzt Dr. Heinz Maurer entwickelte dann Ende der 1950’er Jahre eine kleine Revolution: Seife ohne Seife. Soll heißen, er entwickelte ein seifenfreies Waschstück, abgestimmt auf den pH-Wert der Haut, das es heute Genuss-Junkies wie mir erlaubt, ohne groß der Haut zu schaden in Ruhe zu baden und zu seifen, bis es schäumt. Für mich ein kleines Stück Luxus im sonst so hektischen Alltag. Und besonders schön, wenn die Seifen unwiderstehlich köstlich duften! So wie meine neueste Entdeckung mit Suchtpotential:

Byredo-Seifen: Ein Stück vom Glück

Über Ben Gorham habe ich bereits mehrfach begeistert geschrieben. Der Erfinder eines der coolsten Parfums unserer Zeit („Fantastic Man“) bringt jetzt edle Seifenstücke heraus. Sieben kleine Kostbarkeiten zu den wunderbaren Parfums der Byredo-Linie:

„Rose Noir“

Mit dem erfrischend-süßen Duft von Grapefruit, Freesie, Damaszener Rose und Moos – eine köstlich-feminine Seife für romantische Schaumschlägerinnen

„Pulp“

Wie ein duftender Früchtekorb: Johannisbeere, Feige, Apfel, Tiaré- und Pfirsichblüte. Ideal für einen belebenden Start in den Tag (für alle, die morgens baden und duschen)

„Gypsy Water“

Ein Hauch von ungezähmter Freiheit, mit Bergamotte, Zitrone, Pfeffer, Wacholder, Weihrauch und Piniennadeln. Irgendwo zwischen herb, fruchtig und holzig… lecker!

„Green“

Ein klarer, grüner Duft mit floralen Einschüssen: Petitgrain, Salbei, Jasmin, Geißblatt und Tonkabohne. Eine Unisex-Mischung, die aber für Männer umschlagbar sexy riecht

„Chembur“

Inspirationsquelle für diesen Duft war „Chembur“, der Vorort des indischen Mumbai. Dementsprechend opulent-exotisch mutet auch die Seife an: mit Bergamotte, Elemiharz, Ingwer, Weihrauch, Muskat und ganz viel Ambra

„Bal d’Afrique“

Im Vordergrund öffnet sich ein wahres Vetiver-Feuerwerk (I love it!), unter das sich florale und würzige Nuancen mischen, wie Alpenveilchen, Neroli, Jasmin und Zedernholz

… und „Blanche“

Mein Liebling der Kollektion ist eine duftmalerische Umschreibung der Farbe Weiß, mit Rosenöl, rosa Pfeffer, Orangenblüten, Hölzern und Sandelholz. Ein Hochgenuss!

Wie wunderbar es ist, ganz altmodisch die Seife in der Hand aufzuschäumen und über den Körper gleiten zu lassen. Das ist nicht nur ein sinnliches Vergnügen, sondern hinterlässt auf der Haut auch noch einen zarten Duftschleier, der den Tag über präsenter bleibt als irgendein Duschgel das ich kenne (zugegeben, das war jetzt nicht sehr objektiv). Aber das Tolle: Bevor mich jetzt alle Duschgel-Fans steinigen, nur weil ich Seifen für viel toller halte – in der Byredo-Welt herrscht absolute Demokratie! Denn wer Duschgele lieber mag, der hat Glück. Alle beschriebenen Seifen gibt es auch in der flüssigen Version. Die duften genauso gut, sind um Klassen elitärer als die eingangs verurteilten „Action-Duschgele“ und machen zugegebenermaßen auch genauso Spaß wie die Nostalgie-Seifen…

Also an alle Wasserratten: Besorgt Euch die neuen Byredo-Teile. Und wer mag, darf natürlich auch seinen Partner mit ins Bad holen zum gegenseitigen Einseifen. Mir doch egal. Jedem das Seine, Hauptsache es macht Spaß. Und ich gebe zu – sobald es eine Seife von meinem Lieblingsduft gibt, werde ich auch nicht mehr alleine duschen, sondern immer mit meinem „Fantastic Man“…

Euer Constantin Herrmann.

Bildquelle: Handmade Soap von Malene Thyssen. Some rights reserved. Vielen Dank!

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Und noch mehr Neues…


Freitagsverlosung.

Geschrieben in Kosmetik am 28.05.2010

Hallo Ihr Lieben,

wie immer am letzten Freitag des Monats eine besondere Verlosung: Außer unseren fünf Probenpaketen verlosen wir heute auch eine Flasche unseres megabeliebten Rodial Glamoxy Snake Serums.

Wer gerne gewinnen mag, schickt uns bitte bis So, 24 Uhr, eine Mail mit Namen und Adresse an info@ausliebezumduft.de – viel Glück!

Die Gewinner der letzten Woche waren: Birgit H., Reena N., Volha A., Bettina H. und Alexandra B. – herzlichen Glückwunsch!

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße – Eure Ulrike.

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Wenn Wüstensöhne träumen… Eine Duftkollektion aus dem Reich des Halbmondes.

Geschrieben in Duft am 28.05.2010

Denkt man heute an den mittleren Osten, so kommen unweigerlich Bilder des Terrors und des Krieges in den Sinn. Das ist besonders traurig, da die blühenden Oasen und ewig wandernden Dünen vor langer Zeit einmal eine unglaubliche Faszination hatten. Die Magie von 1.001 Nacht scheint aber der Wüstensand mit sich davongetragen zu haben.

Um so märchenhafter mutet die Geschichte an, die ich heute erzählen möchte: Von einem Shaik (Scheich), seiner Prinzessin und den vier sagenumwobenen Palästen, in denen sie leben…

Begeben wir uns auf die Reise in das Königreich Bahrain, einem Inselstaat aus Wüsten und geheimnisumwitterten Salzsümpfen, der nicht einmal so groß ist wie Hamburg. Ein stolzes Land im rauen subtropischen Klima, das auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken kann, bis in die Zeit der Sumerer. Wo früher vor allem Perlen gehandelt wurden, brachte die Erdölförderung in unserer Zeit neuen überwältigenden Reichtum und Pracht (übrigens ein überschaubarer Reichtum, denn die Erdöl-Vorkommen dürften sich in den nächsten Jahren endgültig erschöpfen). So existieren heute in Bahrain zwei Welten: Die östliche Kultur mit der Faszination der Vergangenheit – unter anderem die größte prähistorische Grabstätte der Welt – und das neue, moderne Bahrain, inklusive Formel-1-Rennstrecke! Besonders schillernd findet man diesen Kontrast in der Hauptstadt Manama. Hier leben beide Welten friedlich nebeneinander. Das Bankenzentrum mit imposanten Hochhäusern erhebt sich wenige Meter neben dem altehrwürdigen Suq, dem Hauptmarkt, mit seinen engen Gassen, den Gerüchen und Farben einer uns fremden, exotischen Welt. Und mitten im Herzen dieser eigenwilligen Stadt befindet sich ein kleines, aber kostbares Juwel der Parfum-Industrie: „Designer Shaik“.

Firmengründer Mohammed Al-Asfoor, ein Kind irakischer Einwanderer, wuchs auf dem Archipel inmitten der Geheimnisse und Legenden über Scheichs und die Welt der arabischen Magie auf – und erlag ihr. Soll heißen: Er begann bereits in den 1990’er Jahren damit, an einer Idee zu feilen: Ein Produkt wollte er schaffen, das den Zauber seiner Heimat transportiert und jeden Mann in einen Scheich verwandelt, jede Frau in eine wunderschöne Prinzessin. Und so errichtete er vier „Paläste“, nämlich Handelsunternehmen, die sich den Reiz und die Vergangenheit der arabischen Welt zu Nutze machen sollten: Ein Palast für erlesene Düfte, einen für Mode und Accessoires, einen für kostbarsten Schmuck und einen für Uhren. Mittlerweile arbeiten über 150 Designer, Parfumeure, Uhrmacher und Juweliere in diesen Palästen und entwickelten das recht junge Label in Rekordzeit zu einem Geheimtipp unter reichen Arabern. Und nun, 2010, fünftausend Jahre nach der Zeit der Sumerer, erobern die Luxus-Düfte mit dem Schuss arabischer Magie auch unsere Welt!

Ars longa, vita brevis

Was uns der römische Dichter Seneca damit sagen möchte? Dass die Kunst und die Schönheit alles überdauern. Dass 5.000 Jahre alte Geschichte immer wieder erzählt werden kann, da das überirdisch Schöne nicht in Menschenjahren gezählt wird. Der lateinische Sinnspruch könnte wahrhaftig als Credo über der Pforte in das Reich des „Designer Shaik“ stehen, doch es ist ein anderer Spruch, für den sich die Macher der erlesenen Düfte entschieden haben: „Die Träume eines Wüstensohnes.“

Die handwerkliche Tradition und Perfektion des Westens treffen auf den Zauber des Ostens. Das Resultat: ausgezeichnete Produkte – eben nicht nur Düfte! – und ausgezeichnet im wahrsten Sinne des Wortes: Designer Shaik erhielt bereits mehrere Awards – für Produktdesign, verwendete Materialien, Handwerkskunst, und nicht zuletzt für die großartige Marketing-Strategie.

Denn dafür stehen die Düfte von Designer Shaik: Der Zauber Arabiens, in Flaschen abgefüllt.

Es gibt zwei Duft-Linien, „Opulent Shaik“, die Signature-Düfte des Labels, je für Männer und Frauen mit allerhöchsten Ansprüchen. Die maskuline Variante duftet nach Zitrus, Moschus und Vanille, für die Damen wird ein Hauch Rose ergänzt. Fernab von Massenindustrie sind die Öle bis zu fünfmal so konzentriert wie in anderen Parfums – dadurch sind sie natürlich ungleich intensiver, haften aber auch extrem lange auf der Haut. Die zweite Linie, „Chic Shaik“, besticht durch leichteren, frischeren Flair für ein jüngeres Publikum. Allen Düften gemein – ebenso wie der Uhren- oder Schmuckkollektion – ist die Farbe Blau, die den arabischen Himmel und das wertvolle Wasser symbolisiert. Denn Bahrain ist wörtlich übersetzt das Land der zwei Meere: einmal das die Inseln umspülende Meer, und dann das andere Meer, das trinkbare Grundwasser tief unter den Inseln… für ein Wüstenvolk eine unschätzbare Kostbarkeit.

Besonders möchte ich erwähnen, dass jeder einzelne Inhaltstoff direkt aus der Natur stammt und liebevoll von Hand verarbeitet und abgefüllt wird – wer einen Riecher für seltene und rare Duftessenzen hat wird begeistert sein!

Mein Favorit für Männer ist „Opulent Shaik Collection N° 77 Men“ – Ein etwas technischer Begriff für ein Parfum, das so alles andere als sachlich ist. Schon der edle Glasflakon liegt schwer in der Hand, ein bauchiger, edelsteinverzierter Kristall-Koloss, der selbst aussieht wie eine Turmspitze eines verwunschenen Palastes. Nimmt man die Krone, also den Deckel, ab, beginnt der Duft sofort seine Magie zu entfalten. Sinnliche Vanille-Akkorde schweben durch den Raum, ein berauschender Mix aus Hölzern und Gewürzen vermittelt sofort das Gefühl, man stände auf einem Suq, Turban auf dem Kopf, Schwert an der Hüfte, wie einst Lawrence von Arabien. Den exotischen Einschlag verdankt das hochkonzentrierte Parfum dem Mix aus Apfel und Zimt, Zitrone und Nelke, Zedernholz und Basilikum. Und wieder mal wie in so vielen neuen Düften mein geliebtes Labdanum, das dem Duft dieses unwiderstehliche grüne Strahlen verleiht und ihn auf der Haut besonders lange haltbar macht. Kein alltäglicher Duft, sicherlich auch zu exotisch für manche, die es bodenständiger mögen. Aber wer eine Schwäche für Mythos und Märchen hat, wird diese Kreation umwerfend finden!

Für Damen schätze ich das „Blue Chic Shaik Collection N°30 Women“ als am aufregendsten ein. Märchenhaft, romantisch, verspielt und bezaubernd. Mir gehen die Superlative aus (und das passiert selten!). Eine sinnliche Mischung aus frischer Bergamotte, kräftigem Kardamom, liebliche Rose und Jasmin sowie exotische Passionsfrucht. Aber keine Angst, der Duft ist bei Weitem nicht so schwer, wie man es von einem arabischen Wässerchen vermuten könnte. Er überrascht eher mit seiner süßlichen Leichte. Wer es doch lieber etwas schwerer und süßer mag, der wird „Blue Opulent Shaik Collection N° 33 Women“ lieben: Zur spritzigen Bergamotte kommt noch ein ganzes florales Orchester hinzu… Rose, Pfingstrose, Heliotrop, Iris und ganz viel Vanille. Ein Fest für die Sinne!

Aus einem der bestgehüteten Geheimtipps der arabischen Welt wird nun also eine globale Marke: die Düfte gibt es nämlich endlich auch in Deutschland! Ich will ja jetzt nicht darauf hinweisen, dass im Mai einige Feiertage anstehen, die nach einem kostbaren Geschenk geradezu schreien. Aber vielleicht gönnen Sie sich lieber auch selbst einen Schuss Luxus. Denn gerade in Zeiten, in denen es von Terror, Krieg und Finanzkrise in den Nachrichten nur so widerhallt, brauchen wir alle ein bisschen was zum Träumen. Wieso also nicht den Traum eines Wüstensohnes oder einer arabischen Märchenprinzessin leben?

Ihr Constantin Herrmann.

Bildquelle: Dunes von Bertrand Devouard und Wadi Shab von Ian Sewell. Some rights reserved. Vielen Dank!

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Alle guten Dinge sind drei – Letzter Teil Global Art of Perfumes 2010.
Die üblichen Verdächtigen…
Duftverzeichnis


Das zu Unrecht vernachlässigte Parmaveilchen von Borsari 1870.

Geschrieben in Duft,Solifloral am 27.05.2010

Eigentlich kann man eine Rezension kaum so anfangen, ich tue es trotzdem – ich weiß auch nicht. Ich weiß auch nicht, warum ich bisher nie Notiz genommen habe von Borsaris Klassiker Violetta di Parma. Natürlich, man weiß, ich weiß – ein alter Duft mit einer ewig langen Geschichte, eine Firma mit einer langen Tradition und so weiter… Eigentlich sollte man sich ja als Parfumista, als Parfumfan durch alle Klassiker einmal durchschnuppern. Ich habe es auch gemacht im Nischenduftbereich sowie in großen Teilen auch im Mainstreamsektor. Aber – natürlich gibt es blinde Flecken in dem Kenntnisbereich. Mut zur Lücke, wie man so schön sagt. Bisher hat mich die Violetta di Parma-Lücke nicht allzu sehr gejuckt, salopp formuliert.

Dieser Tage habe ich sie ausgemerzt, die Lücke. Und, siehe da, welch unerwartete Blüten abseits des Wegesrandes blühen… Violetta di Parma erinnert mich sofort an das wunderschöne Veilchengedicht des Romantikers Friedrich Schlegel:

“Seht der neubewachsenen Erden
Zarte Kleidung blaulicht werden,
Weil der Veilchen Purpurpracht
Zwischen Gras und Blättern lacht.”

An einen solchen Moment erinnert Violetta di Parma: Ein Morgen nahe des Waldes, die Sonne schickt sich bereits an, einen hellen Tag bescheren zu wollen und im Halbschatten, zwischen dunklen Farn finden sich die strahlend violetten Veilchen, auf deren Blättern noch einige Reste an Tau verblieben sind. Langsam trocknet dieser in den Strahlen der aufgehenden Sonne, welche sich durch das waldige Dickicht trauen.

Violetta di ParmaVioletta di Parma ist entzückend, wirklich. Vielleicht auch, weil dieses wunderschöne Veilchen genau so ist wie seine natürlichen Vertreter: Zurückhaltend, ein wenig schüchtern, sanft und zart. Kein bißchen wie die vielen anderen Veilchenparfums, die ich so kennenlernen durfte und die mich mit einer Ausnahme – Humiecki & Graefs Geste – allesamt in die Flucht geschlagen haben: Weit und breit keine pappsüßen Veilchenpastillen. Und: Keine aufgehübschte überschminkte Greisin, keine pudrig-verstaubte Madame, keine bis zum Limit auf wollüstig getrimmte Überreife – Violetta di Parma ist genau das Gegenteil: Ein natürliches, einfaches und dadurch ganz zauberhaftes Veilchenmädchen und mit Sicherheit einer der authentischsten Veilchendüfte überhaupt.

Ich kenne keinen anderen, der auch nur ansatzweise dazu in der Lage wäre, echte Veilchen, wie wir sie kennen und ich sie liebe – ihr auch? – derart realistisch einzufangen – unbeschwert, leicht, eine gewisse Grüne in sich tragend und verhaltene Blütensüße, ganz bezaubernd. Violetta di Parma gehört absolut zu Recht in die Riege der Klassiker und ich hoffe, er wird uns noch lange erhalten bleiben. Für Freunde von „alten” Blumendüften wie zum Beispiel Houbigants Quelques Fleurs ist Violetta di Parma ein unbedingtes Must-Try.

Shame on me, daß ich so lange an solch einer Schönheit vorbeigehen konnte.

Für diejenigen welchen, die Violetta di Parma bereits kennen: Auf der Messe erzählte uns der Vertreter, der Duft sei leicht modifiziert worden, ein wenig modernisiert. In Anbetracht meiner nicht vorhandenen Vergleichsmöglichkeiten kann ich dazu nicht wirklich etwas sagen – sollte es jemand von Euch können bin ich natürlich sehr neugierig!

Neugierig bin ich auch darauf, wie ihr zu Veilchen steht – in natura und in der Flasche ;)

Einen schönen Tag allseits und liebe Grüße,

Eure Ulrike.

P.S.: Violetta di Parma ist wohl ebenfalls ein außerordentlich guter Layer-Duft – einige Parfumistas erzielten damit sehr gute Resultate, wie in diversen Boards und Foren zu lesen, auch Now smell this berichtet darüber, siehe hier.

Bildquelle: Violets and Lace von Karen Barefoot via stockxchng, some rights reserved. Vielen lieben Dank!

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New friends, new luck – summer draw on Facebook [Update]
Less is more – Borsari Arte Kollektion.
Histoires de Parfums – 1873 – Colette


Vollkommen untergegangen…

Geschrieben in Duft,Grünes,Solifloral am 26.05.2010

… in den Massen an Neuveröffentlichungen ist unter anderem Lily Beach von Jacques Zolty – zu Unrecht, wie ich finde. Das fiel mir bereits bei einem ausgedehnten Test auf, neulich allerdings erinnerte mich Christiane nochmals daran – lieben Dank dafür :) –, als sie einen diesbezüglichen Kommentar zu unserer „Suche nach dem heiligen Gral“ verfasste. Mir hatte bereits vor Jahren der erste Zolty-Duft ganz gut gefallen, ich habe ihn als grün-krautig sowie holzig-rauchigen Frühlingsbegleiter in Erinnerung, aromatisch und angenehm. Ein erneuter Test wäre vielleicht mal fällig…

Ich bin wohl zu jung, um mich an Jacques Zolty noch erinnern zu können – er war in den Siebziger / Achtziger Jahren eines der gefragtesten, natürlich auch schauspielernden Herrenmodels des Planeten. Und somit unterwegs auf dem ganzen Globus. Allerdings hat es ihm nach eigenem Bekunden nirgends besser gefallen als auf St. Barths, wo er jetzt mit seiner Familie lebt und als Parfumdesigner arbeitet.

Lily Beach soll nun das feminine Pendant zu dem Herrenduft darstellen und ist eine Hommage an die berühmte Lilienblüte, oft als Symbol der Insel St. Barthélémy verwendet. Gleichzeitig soll Lily Beach allerdings auch die Verkörperung des Duftes einer Frau sein, welche empfindsam, sensibel und spirituell (oder meinten die Damen und Herren geistreich?) ist und eine unwiderstehliche verführerische Ausstrahlung besitzt. Inspiriert durch St. Barth selbst, dieses „karibische Paradies“, so Zolty, sowie dessen Blütenpracht und, natürlich – dessen einheimische Frauen und deren Lebensstil und Lebenslust. So, dann wollen wir doch mal sehen oder besser: riechen…

Frisch aufgesprüht entführt uns Lily Beach erstmal in die Weiten eines Blumenladens oder auch Gewächshauses: Kennt Ihr diesen unnachahmlichen Duft frischer und soeben geschnittener Pflanzen, von sich mischenden Gerüchen verschiedenster Blüten, welche sich mit allem möglichen Blattgrün, Farnen und Gräsern vermischen? So empfängt die Lilie, die sich alsbald verwandelt, solifloraler wird, das grüne Moment beibehaltend: Es tut sich eine üppige Blüte hervor, weißblühend, die mich in ihrer Süße an jene Facette opulenter Tuberosen erinnert, ohne jedoch deren narkotisierend-cremige Dichte zu besitzen. Exotisch tropisch anmutend, ja, allerdings mit der ihr eigenen Frische auch eine gewisse Dezenz lebend. Kardamom würzt hintergrundig, während von der besagten Nelke weder auf meiner Haut noch auf dem Teststreifen viel wahrzunehmen ist… vielleicht auch gar nicht soo schlimm…

Lily Beach wohnt eine Leichtigkeit inne, die ich sehr gut mit dem Thema Strand und Wasser assozieren kann und welche durch das sauber-seifig-luftige Zedernholz sowie wärmenden Moschus in der Basis noch unterstrichen wird. Ein floraler Duft, nahe am Wasser situiert, aber weder wässrig noch aquatisch noch maritim. Solifloral, nicht zuviel, aber doch intensiv, feminin, sinnlich (jawohl!) und überaus haltbar – ich bin mir sicher, er wird die Herzen einiger Blümchenfans höher springen lassen.

Einen schönen Tag Euch allen und viele liebe Grüße,

Eure Ulrike.

Bildquelle: Session on the Beach 4 von Piotr BiziorPink Lily 2 von Darko Skender, beides via stockxchng, some rights reserved. Vielen lieben Dank!

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Silvester…
Frühlingsboten…
Fontana di Trevi die Zweite.


Missionsarbeit…

Geschrieben in Bücherkiste am 25.05.2010

… leisten mag ich heute, und zwar für etwas auf den ersten Blick ganz und gar unolfaktorisches, nämlich für ein Buch und die dazugehörige Literaturverfilmung, die soeben im Kino angelaufen ist.

Von was ich spreche? Von „Die Eleganz des Igels“ sowie dem cineastischen Pendant „Die Eleganz der Madame Michel“.

Das vielfach preisgekrönte und bisher in 27 Sprachen übersetzte Werk von Muriel Barbery, die Philosophie studierte und an einem Lehrerausbildungsinstitut unterrichtete, dreht sich um eine urfranzösische Institution – die Conçierge. Ein im Aussterben begriffener Berufsstand, der so viele französische Autoren inspirierte, die, je nach Gusto, die sich heute als „Gardienne“ Bezeichnenden als Wachhund oder auch (Haus)Drachen darstellten, als leise Heinzelmännchen oder dauermürrische Misanthropen. Barberys Conçierge gehört scheinbar zu letzteren und hört, wenn sie denn hören mag, auf den Namen Renée Michel. Sie ist, wie wir erfahren dürfen, Witwe, klein und unscheinbar, vierundfünfzig Jahre alt und lebt seit siebenundzwanzig Jahren in der Rue de Grenelle 7 in Paris. Ihr Wohn- und Arbeitsort ist ein Appartementhaus der Luxusklasse, von Reichen besiedelt.

Renée organisiert, putzt, hausmeistert, leert Briefkästen und sorgt dafür, das alles beim Rechten bleibt. Ist unsichtbarer Geist und wird von allen übersehen. Dabei verbirgt sich auf den zweiten Blick mehr hinter der schnöd-schroffen grantigen Hausmeisterin, ein Blick, den sie den anderen tunlichst zu verwehren trachtet: Renée ist ein Schöngeist. Hinter der Fassade des Bruddels, Schmuddels und Muffels verbirgt sich ein überaus graziler Geist, welcher dem Körper einer grauen Maus innewohnt. Ihre Hausmeisterwohnung in der untersten Etage ist Renées Elfenbeinturm, in dem sie ihren Leidenschaften frönt: Renée ist überaus gebildet und liest stapelweise Bücher, hat ein ausgeprägtes Faible für russische Literatur – ihr Kater heißt Leo nach Tolstoi –, für Philosophie, besonders für die Phänomenologie. Sie ist Cineastin, liebt klassisches japanisches Kino und hat eine Schwäche für erlesene Zartbitterschokolade – was sie alles bestens vor der Außenwelt zu verstecken weiß, bisher.

Bis zu jenem Tage nämlich, in dem ein neuer Appartementbesitzer das Appartement des soeben verstorbenen Gastrokritikers bezieht – Monsieur Kakuro Ozu. Dieser wohlerzogene höfliche und stille Neue ist feinsinnig und intelligent genug, Renée alsbald auf die Schliche zu kommen… genauso wie die 11jährige Paloma, die ebenfalls mit ihrer Familie das Haus bewohnt und beschlossen hat, an ihrem 12. Geburtstag Selbstmord zu begehen, weil sie ihrer Familie und dem Leben überdrüssig geworden ist.

Aus der seltsamen Konstellation, der subtilen Verbrüderung dieser drei Sonderlinge spinnt Barbery ein feines Netz: Ein modernes Märchen, leise und poetisch die Geschichte dreier Einzelgänger erzählend, die sich erkannt und gefunden haben – inmitten einer oft oberflächlichen, materialistischen, häufig kalten, anonymen und schnelllebigen Zeit. Wohltuend, weil keine Milieustudie darstellend und ohne übertriebenen moralischen Zeigefinger auskommend erzählt uns Barbery hier einfach nur eine Geschichte, die Seelenbalsam bietet.

Der Film nun, der verständlicher, aber lange nicht so schön „Die Eleganz der Madame Michel“ heißt – „Die Eleganz des Igels“ war ein Ausspruch Palomas, ihre Charakterisierung von Renée – ist, ersten Kritiken nach zu urteilen, sehr gelungen: Sehr nahe am Buch scheint sich die Regisseurin Mona Achache sehr viel Mühe gegeben zu haben bei der Umsetzung dieses sensiblen Werkes, wie bei Kino.de zu lesen:

Viel Wert legt Achache mit Kameramann Patrick Blossier auf die Abgrenzung der einzelnen Wohnkulissen in der Lichtsetzung. Sie legt kein harmonisches Feelgood-Movie vor, sondern eine melancholischen Komödie mit detaillierten Blick in Cinemascope für innere und äußerer Räume und komplexen Figuren, bestens verkörpert von der erfahrenen Josiane Balasko, der Newcomerin Garance Le Guillermic und dem zurückhaltenden Togo Igawa.

Das äußerst sich auch in den ersten Kritiken: Einen „verträumten Seelenschmeichler“ nennt den Film der Spiegel, die Süddeutsche vergleicht mit Gondrys Filmen (Vergiss mein Nicht, Science of Sleep) und lobt die schauspielerische Leistung von Balasko in der Rolle der Renée Michel:

Josiane Balasko, die in Frankreich dafür geliebt wird, dass sie schon manche Randexistenzen aus dem Dunkel ins Licht geholt hat, die solchen Frauen eine beiläufige Würde und selbstverständliche Präsenz verleihen kann, spielt die ruppige Madame Michel wie einen Schmetterling, der sich aus seinem Kokon herausschält. Der Soundtrack von Gabriel Jared löst sie aus der Schwere ihrer Existenz, verleiht ihr mit der Zeit immer größere Leichtigkeit, eine Ahnung von Liebe sogar.

Hört sich sehr sehenswert an – ich werde dieser Tage das Kino entern.

Wieso ich Euch Buch und Film vorstelle? Und wo die Relation zum Olfaktorischen bleibt, zu unseren Parfums?

Nichts leichter als das… Ich habe einmal ein Interview gelesen und für Euch gerade auch schon gesucht, die Quelle ist aber bedauernswerterweise unauffindbar – in jenem wurde ein älterer und sehr bekannter Parfumeur nach seiner Intention befragt, seiner generellen. War es Roudnitska? Roucel? Ich weiß es leider nicht mehr. Aber ich weiß die Antwort auf die Frage noch: Glück wolle er konservieren, mit jedem Duft. Er stelle sich bei jedem Parfum von Neuem einen Augenblick absoluten Glücks vor, in einer Landschaft, mal mit, mal ohne Menschen, einen intimen und intensiven Moment. Und jene versuche er mit seinen Düften für die Ewigkeit festzuhalten.

Auch wenn es verschiedene philosophische Ansätze zur Thematik des Glückes gibt – nicht nur Aristoteles geht davon aus, daß alle Menschen nach Glückseligkeit streben. So auch Madame Michel, die zudem ständig auf der Suche nach Schönheit in unserer Welt ist, der Welt ständig Ästhetisches abzuringen versucht – und wenn wir gerade schon bei den alten Griechen waren: Überflüssig zu erwähnen, daß in der Philosophie das Schöne und das Gute jahrhundertelang zusammen in Eins fielen, oder?

Es mag sich viel geändert haben, ich denke das Streben nach Glückseligkeit sowie nach dem Schönen und dem Guten ist immer noch ein Drang, der die meisten Menschen an- und umtreibt, in welcher Form auch immer. Nichts anderes beseelt uns doch auch als Menschen mit Passion(en) und Obsession(en), als Liebhaber, als Duftliebhaber: Die Suche nach dem Absoluten, dem Schönen, nach Identität, nach einem Duft, der zu uns paßt, der uns glücklich macht.

Insofern sehe ich hier eine Affinität gegeben, sehe Gemeinsamkeit(en). Und wollte Euch deshalb auf dieses wunderschöne Buch und den hoffentlich ebenso gelungenen Film aufmerksam machen. Ganz abgesehen davon, daß, wer mag, auch weiterlesen kann oder zuerst beginnen – und zwar bei Barberys erstem Werk „Die letzte Delikatesse“, das in der Tat etwas mit Geruchs- und Geschmackssinn zu tun hat. Hier wird die Geschichte oder viemehr die letzten Stunden im Leben des Gastrokritikers ein paar Etagen über Madame Michel hausend, erzählt, welcher sein Leben Revue passieren läßt auf seiner letzten Suche, der Suche nach einem Geschmack, einer Kindheitserinnerung und der Speise, mit der er sein Leben beenden mag…

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag -

Eure Ulrike.

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Geschrieben in Allgemein am 24.05.2010

… haben sich dieser Tage mal wieder in Bruchsal eingefunden, um zusammen ihrer (Sehn)Süchte freien Lauf zu lassen: Am Samstag, den 15.05.10 war es mal wieder soweit, ein Treffen diverser Duftboardlerinnen, von langer Hand geplant, fand statt.

Dieses Mal handelte es sich um eine Premiere: Schon seit einigen Jahren pilgern die Beautyboard.de-lerinnen zu uns nach Bruchsal, die Beautyjunkie.de-lerinnen waren auch schon einige Male hier – das jetzige Treffen nun hat beide Boards vereinigt. Nicht weiter schwierig, denn dieselben Passionen verbinden – auch in den Foren, diverse Mitglieder treiben sich nämlich auf beiden Plattformen rum.

Von nah und fern kamen die Damen angereist, unter anderem aus Halle, dem fernen Kiel und dem badischen Um- sowie dem schwäbischen (Feindes)Land, einige sogar bereits am Freitag. So fand sich am Abend schon ein kleines Grüppchen Hartgesottener im Laden wieder, Düfte testend und fachsimpelnd, was wohl später bei einem Essen fortgesetzt wurde in trauter Runde.

Am Samstag folgte dann das eigentliche Treffen: Ab zehn trudelten die geneigten Nasen bei AusLiebezumDuft ein – nur wir, Steffi und ich sowie eine befreundete Boardbeauty trafen erst, Asche über unser Haupt, dank etlicher Megastaus gegen ein Uhr Mittag in Bruchsal ein. Da war die Parfumparty allerdings schon in vollem Gange. Es tummelten sich etliche Beautys in den heiligen Dufthallen, alle auf der Suche nach einem neuen heiligen Gral, viele davon bewaffnet mit Testlisten, die, mal mehr, mal weniger gründlich be- und abgearbeitet wurden.

Und es waren derer ganz unterschiedliche, wie Hannali96 in dem dementsprechenden Beautyboard.de-Thread bemerkte, die ich hier mal zitieren möchte, was ich hoffentlich darf :):

„Unsere Gruppe – und hier nehme ich Board und Junkies mal zusammen – gab zumindest äußerlich kein wirklich homogenes Bild ab. Im Alter zwischen 25 und 50, reichte das Kleidungsspektrum von „Hauptsache, es hält warm“, über lässig teuer Klassisches bis zu wirklich Eigenwilligem. Diverse Tattoos neben hübschen Halstüchlein, toughe Nietenlederbänder neben feinen Perlenketten, schönstes Langhaar neben Raspelkurz, Louis Vuitton neben No Name. Und trotzdem: jeder redete, fachsimpelte und scherzte mit jedem, keine Ausgrenzungen, keine kleinen Bosheiten und es war natürlich auch egal, ob man aus dem Board kam oder von den Junkies.“

Dem kann ich mich nur anschließen – wie jedes Mal gab es Vöglein jeglicher Facon und es macht immer wieder Freude zu sehen, wie sehr eine gemeinsame Leidenschaft eint. Und die Möglichkeit birgt, im Gespräch noch mehr Gemeinsamkeiten zu finden, wie auch einige Beauties feststellten: Neben Duft und Co. „lauern“ weitere identische Interessen und Hobbies und so kam es vielerorts zu netten Gesprächen, die am Abend weiter vertieft werden konnten – dazu aber später noch mehr.

Zu den knapp drei Dutzend Besuchern außer des „Wuchsa-Inventars“ ;) gehörten, das sei bitte gesondert erwähnt, auch der eine oder andere Mann: Zwei Freunde des Hauses, die gleich mit den notwendigen Empfehlungen ausgerüstet ihre neuen Signaturedüfte nach Hause trugen sowie die zum Teil erstaunlich gut bewanderten und mit der Dufterminologie überraschend vertrauten Partnerinnen einiger Besucherinnen sowie Anton, der reizende kampfschmusende Hund eines Beautyjunkies.

Für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt: Wunderschön dekorierte und genauso gut mundende Muffins von AllaboutEve, der Organisatorin seitens des Beautyboards, sowie selbst gebackenen Kuchen des AusLiebezumDuft-Personals und die allseits beliebte Käseplatte sorgten dafür, daß jeder sich stärken konnte für neue Schnüffelein. Denn riechen macht hungrig. Und müde – diesbezüglich war wieder der mittlerweile berühmt-berüchtigte Kaffee mit seinem NewYorker Nussaroma im Einsatz, der Müdigkeit Abhilfe schaffend.

Besondere Aufmerksamkeit galt neben dem Stammsortiment natürlich auch einigen neuen Linien, die die Mitarbeiter gesondert dekoriert hatten: Shaik und einige neue Xerjoffs, Laboratorio Olfattivo und Sigili sowie die Borsari Arte Kollektion und der wunderbare Puredistance, um nur einige zu nennen.

Begleitet wurde das turbulente Stelldichein erstmals von einer interessierten Journalistin der Bruchsaler Rundschau, die uns Dufties und unser Rendez-Vous ebenfalls in einem Artikel festhalten wird.

Bis kurz vor sieben haben die letzten im Ladengeschäft ausgeharrt – um kurz danach allesamt in Fahrketten organisiert gen Böser abzudampfen, einem örtlichen Spargel- und Erdbeerhof mit angeschlossenem Spargelrestaurant im Zelt. Dort gab es dann – ja, klar, lecker Spargel satt, im Schlafrock ergo Flädle (Crepe, für die nicht Kundigen ;)), mit Jakobsmuscheln und in sonstigen Kombinationen – begleitet von regionalem Wein und natürlich bereichert durch jede Menge Fachsimpelei: Angefangen von den eben getätigten Käufen über die Lieblingsdüfte, von den Anfängen und Wurzeln der einzelnen Duftleidenschaften über die Ausmaße der Sammlungen und vielem mehr… Zwei muntere Tische, die man der Nase nach finden konnte – schwebte doch eine nicht zu verkennende Duftwolke über unseren Plätzen…

Spät Abends, eigentlich schon im neuen Tag lichteten sich dann die Reihen, wobei man munkelt, daß die einen oder anderen den Abend noch etwas verlängert haben…

Schön war es wieder, wirklich. Auch wenn der Kopf am nächsten Tag etwas vernebelt war – ein Duftkater wohlgemerkt, ich mußte fahren :D

Mein persönliches Highlight war, und das darf ich an dieser Stelle auch erwähnen bitteschön: Die liebe Margot. Bekannt einigen sicher aus den Kommentaren war sie eine der ersten, die immer eifrig meine Texte hier mit Feedback bedachte. Als ich das Blog übernahm kam anfänglich streckenweise sehr wenig Rücklauf, was manchmal ein wenig frustrierend war: Man schreibt, schreibt und schreibt… und keiner antwortet. Die Daten werden ins Internetnirwana geschossen… und man hat keinerlei Ahnung, ob man überhaupt jemand erreicht damit. Und genau da war eben Margot zugegen – ein Leser, meine Leserin, eine zumindest, mindestens.

Vor diesem Treffen kannte ich Margot noch nicht, umso mehr habe ich mich gefreut, Sie kennenlernen zu dürfen – Ein herzliches Dankeschön Margot für Deinen Spontanbesuch an dieser Stelle! -. Und, so wie sie mir dieser Tage schrieb, hatte sie, obgleich (noch?) keine Boardlerin, ebenfalls viel Freude mit den vielen Gleichgesinnten.

Insofern werde ich das nächste Mal die Termine für Boardtreffen auch hier im Blog posten – vielleicht möchte uns der eine oder andere Blogleser in diesem Rahmen ja auch einen Besuch abstatten. Willkommen seid Ihr immer meine Lieben – ob mit Boardtreffen oder ohne!

Viele liebe Grüße und einen schönen Pfingstmontag Euch,

Eure Ulrike.

P.S.: Ein ganz herzliches Dankeschön an die liebe Petra, die uns die Fotos zur Verfügung gestellt hat :) Falls es noch mehr Damen gibt, die mir ein paar Fotos überlassen wollen – ich ergänze gerne noch ein wenig, immer her damit! —> u.knoell@ausliebezumduft.de

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Der Spiegel und die Stinkeblumen…

Geschrieben in Verweise am 22.05.2010

Im Schülerteil des Spiegels ist heute ein netter Artikel zu lesen zu der Frage, weshalb manche Blüten denn geruchliche Anteile haben, die unseren Nasen so gar nicht schmeicheln mögen – wen es interessiert, der liest hier rein :)

Liebe Grüße,

Ulrike.

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Freitagsverlosung.

Geschrieben in Allgemein am 21.05.2010

Huhuu liebe Blogleser(innen),

wie jede Woche Freitags suchen auch heute fünf Probenpakete neue Besitzer: Wer eine neue Heimat zu bieten hat, meldet sich bei uns bis So, 24 Uhr, per Mail an info@ausliebezumduft.de und nennt uns einen der von mir diese Woche rezensierten Düfte sowie seinen Namen und seine Anschrift – viel Glück!

Letzte Woche waren folgende Leser mit Fortuna gesegnet: Ingeborg A., Johanna M., Petra N., Annette P. und Winny S. – Euch wünsche ich viel Spaß beim Schnuppern!

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,

Eure Ulrike.

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Auf den Hund gekommen.

Geschrieben in Kosmetik am 21.05.2010

Ganz ehrlich? Als ich gefragt wurde, ob ich nicht einen Artikel zu unserer neuen Tierpflegelinie John Paul Pet by Paul Mitchell schreiben möchte, war ich ganz aus dem Häuschen. Mir geht es da nämlich ganz anders als dem verzweifelten Maiglöckchenjournalisten aus Ulis Artikel gestern. Mein Problem ist nicht, dass ich nicht weiß, wie ich anfangen und was ich schreiben soll. Ich weiß nicht, wo aufhören! Umfasst doch das Thema John Paul Pet vor allem eines: Hunde. Ihr wisst, ich bin ein großer Tierfreund und darüber hinaus ein noch größerer Hundefreund. Ich hatte selbst einen sowie einen Pflegehund. Das war toll! Mmmh, Katzen mag ich auch. Damit passe ich wohl nicht ins gängige Hunde- oder Katzenfreundschema. Nein, man kann auch beides mögen. Mit Katzen bin ich aufgewachsen und doch ziehe ich, vor die Wahl gestellt, im direkten Haustiervergleich die einzigartig-vertraute Beziehung zu einem Hund vor.

Wir zwei sind im Zimmer beisammen: mein Hund und ich… Draußen heult wütender Sturm. Mein Hund sitzt vor mir – und schaut mir unverwandt ins Auge. Und auch ich blicke in seine Augen. Es scheint, als müsste er mir etwas sagen wollen. Er ist stumm, er besitzt keine Sprache, er versteht sich selbst nicht – aber ich verstehe ihn wohl.
Iwan Turgenjew, Der Hund

Kennt ihn nicht jeder Hundebesitzer? Diesen Moment der stummen Kommunikation mit seinem haarigen Freund und Gefährten. Ein Augenblick innigster Vertrautheit und Zweisamkeit. Ja, es gibt viele, viele glückliche Momente mit Hunden. Und auch immer wieder solche, in denen man leicht- bis mittelbestürzt die Augen vor der Tatsache verschließen möchte, was er jetzt schon wieder angestellt hat. Ich erinnere mich an so manche Momente als mein eigener Mischlingshund mich fast bis zur Verzweiflung trieb. War er doch einerseits äußerst liebenswert und anhänglich, manchmal aber auch ein echter Tunichtgut, der es faustdick hinter den Ohren hatte und keinen Schabernack ausließ. Vor allem in seiner „Sturm und Drang“-Zeit jagte ein Klamauk den nächsten. Vom Geburtstagstisch einer Bekannten klaute er in einem unbeobachteten Moment den Schokokuchen, beim Spazierengehen schleppte er halbe Bäume durch die Gegend ohne Rücksicht auf Verluste und legte sich in jede, aber auch wirklich jede Pfütze. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass er mein Abizeugnis halb aufgefressen hat? Von sämtlichen Topfpflanzen sowie anderen Einrichtungsgegenständen einmal abgesehen. Ja, aber aus solchen Schäden wird man klug und die zerstörerischen Schübe wurden fortan a) von vornherein unterbunden und b) ließen mit zunehmendem Alter von alleine nach. Nichtsdestotrotz kein Grund für meinen Liebling mich zeitlebens in meinem Alltag nicht auf Trab zu halten. :-)

Ich erinnere mich noch an eine Gassirunde mit einer Freundin durch das Tübinger Hinterland. Mein Hund vollführte auf meine Befehle hin tollkühnste Kunststückchen, die ich ihm neu beigebracht hatte. Vor lauter stolzgeschwellter Brust und Freude über meinen gelehrigen und schlauen Vierbeiner übersah und überhörte ich leider, leider eine Schafsherde, die hinter einem dichten Gebüsch eingezäunt war. Tja, da war es auch schon geschehen. Der Hund schnellte in hohem Bogen über den Zaun und trieb die Schafsherde in perfekter Hütehunde-Manier eine weite, weite Wiese hinunter. Natürlich freudig-bellend – es war ja auch eine Mordsgaudi für ihn. Man konnte ihm richtig ansehen, dass er nicht minder stolz auf seine eigene Leistung war als ich noch ein paar Sekunden vorher auf seine Kunststückchen und mein trainerisches Talent. Ja, Freud und Leid liegen manchmal wirklich nahe beieinander. Hehe, mittlerweile kann ich darüber lachen. Es war aber auch ein filmreife Szene. Gut ausgegangen ist es außerdem. Weder Schaf, noch Hund, noch sonst jemand sind bei der Sache zu Schaden gekommen (von einem gehörigen Schrecken einmal abgesehen). Einzig der Zaun hatte ein wenig gelitten und war dann auch ein Fall für die Hundehaftpflicht. An dieser Stelle möchte ich jedem empfehlen, eine solche für seinen Hund abzuschließen. Sicher ist sicher. ;-)

Seine große Leidenschaft aber waren nicht Schafe, sondern Wasser. Ob in Form von Pfützen, Flüssen, Seen, Schlammlöchern oder stinkenden Tümpeln voller Entengrütze, überall musste er hineinspringen oder zumindest -liegen. Da gab es kein Halten mehr. Wie er danach aussah, kann man sich ja bestimmt bildlich vorstellen. Aber der Wasserfanatismus hatte auch etwas Gutes. Duschbäder waren kein Problem für ihn (oder besser für mich, denn ich hätte die Sauerei ja hinterher aufputzen müssen). In dieser Hinsicht war er wirklich pflegeleicht. Und wäre somit eigentlich der ideale Tester für unsere neue Hundepflegelinie gewesen: John Paul Pet by Paul Mitchell.

Die Produkte von Paul Mitchell sind den meisten wahrscheinlich aus Friseursalons bekannt. Mein neuer Friseur hier in Lindau vertreibt sie auch und, wie er Zufall es so will, hatte ich dort (ganz unabhängig von diesem Artikel) bei meinem letzten Termin vor ein paar Tagen eine gründliche Paul Mitchell-Produktberatung – natürlich nicht für die Tierpflegelinie. Wobei…. es soll ja auch genug Menschen geben, die sich mit Pferdeshampoo die Haare waschen. Hab ich läuten hören. Warum also nicht auch Hundeshampoo? Wenn’s schön macht…

Zur Firmenhistorie: Gegründet wurde das Unternehmen John Paul Mitchell Systems (JPMS) im Jahre 1980 von den zwei jungen Wilden Paul Mitchell (Friseur) und John Paul DeJoria (Marketing-ler) – mit einem geliehenen Startkapital von nur 700,- US $! Also: Vom Tellerwäscher zum Millionär… Der gelebte amerikanische Traum! Leider konnte Paul Mitchell den Erfolg des Unternehmens nur bedingt miterleben. Er starb Ende der 1980er Jahre an Krebs. Mittlerweile ist John Paul Mitchell Systems weltweit einer der Marktführer der Friseurproduktbranche. Leider, leider sieht das Reglement von JPMS vor, dass nur Friseursalons ihre Produkte vertreiben dürfen. Aus Liebe zum Duft versucht nämlich schon seit längerem vergeblich Paul Mitchell ins ALzD-Sortiment aufzunehmen. Aber ohne eigenen Friseursalon läuft da nichts. Und Herr Wuchsa war bislang noch nicht dazu zu überreden, nur deshalb zusätzlich noch ins Friseurbusiness einzusteigen – was ja irgendwie auch verständlich ist.

Mmmmh, da stellt sich mir persönlich natürlich gleich die Frage, ob er an die Tierpflegeprodukte von JPMS nur gekommen ist, weil er klammheimlich unter die Hundebarbiere gegangen ist?! Ich werde in diese Richtung weitere Nachforschungen anstellen und es Euch wissen lassen. ;-)

Ganz abwegig ist die Vermutung nicht. Herr Wuchsa ist selbst Hundefreund und stolzer Besitzer zweier Collies: Merlin und Giacomo. Als Chefhunde durften die beiden die John Paul Pet-Produkte natürlich ganz exklusiv vortesten und waren samt Herrchen hellauf begeistert. Daraufhin kamen die Hunde meiner lieben Kolleginnen und Kollegen in den Genuss der tierischen Pflegeserie. Einstimmige Meinung: Einfach spitze! Damit war der Startschuss für die Aufnahme der John Paul Pet-Produkte ins ALzD-Sortiment gegeben.

Die Tierpflegelinie von John Paul Mitchell Systems wurde 2005 auf den Markt gebracht. Toll finde ich persönlich, dass wirklich für jeden Hund etwas passendes dabei ist. Ob man jetzt einen kurz-, lang- oder drahthaarigen Hund hat, ob er empfindliche Haut hat oder wasserscheu ist, ob es ein Welpe ist oder ob er helles Fell hat, das leicht vergilbt. Ein unglaubliches Sortiment an Shampoos und Conditionern – da bleibt kein Hundewunsch offen. Einzig ein spezielles Lockenshampoo konnte ich bisher noch nicht entdecken, aber ich bin mir sicher, dass das auch noch bald auf den Markt kommt. Ein, zwei Shampoos sind auch für Katzen konzipiert, nämlich das Welpen- sowie das Trockenshampoo. Die haben es ja auch nicht so mit Wasser, die Kätzchen. Gute Idee, also. Ach ja, bevor ich es vergesse: Auch die Tierpflegeprodukte unterliegen selbstverständlich strengsten Kontrollen, um die Verträglichkeit der Rezepturen und Inhaltsstoffe sowie ihre Wirkungsweise sicherzustellen. Ganz lustig ist, dass sie zuerst an freiwilligen Friseuren getestet wurden bevor sie an den Hund kamen. Paul Mitchell ist nämlich seit jeher Verfechter der tierversuchsfreien Produktentwicklung. Stattdessen kommen alternative tierfreie Testmethoden zum Einsatz. Außerdem kooperiert JPMS bereits seit Ende der 1980er Jahre mit Tierschutzorganisationen wie PETA. Man kann JPMS in dieser Hinsicht wahrlich als Pionier bezeichnen. Von meiner Seite aus daher ein eindeutiges ‚Daumen hoch’! Doch nicht nur Tierschutz auch Umweltschutz liegt dem Unternehmen sehr am Herzen und so versichern sie zusätzlich auch eine umweltfreundliche Herstellung sowie die Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Dafür gibt es noch mal ein ‚Daumen hoch’ von mir! Als weiteren Pluspunkt möchte ich den für mein Empfinden völlig angemessenen, da im Preis-Leistungsverhältnis günstigen Preis anbringen. Da kann man nicht meckern! ;-)

Macht also summa summarum: Dreimal ‚Daumen hoch’ von mir und ein völlig begeistertes ALzD-Team samt Vierbeinern. Keine schlechte Ausbeute, möchte ich mal sagen! Habt Ihr (oder besser: Eure Hunde) schon Erfahrung mit den vorgestellten Produkten gemacht? Oder möchtet Ihr auch eine nette Hundegeschichte loswerden? Keine Scheu, nur heraus damit! :-)

Ein schönes Wochenende wünscht Euch

Eure Stephanie.

Bildquelle: Privataufnahmen.

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