And the Oscar goes to…
Fernab der künstlich generierten Oscar-Euphorie (die jeden vernunftbegabten Menschen kalt lassen dürfte), gibt es doch einen Grund, sich die Nominees näher zu betrachten: Denn sie sind Spiegel des aktuellen Schönheitsideals. Oder?
Haben Sie sich die Oscars angeschaut? Was für eine Show! Aufgerüschte Hollywood-Stars im Blitzlichtgewitter, wallende Roben, blendend weißes Dauergrinsen und ein paar Fashion-Shocker zwischenrein gestreut … es ist doch jedes Jahr dasselbe. War früher die Oscar-Verleihung wirklich ein Anlass zum Träumen, opulente Selbstdarstellung des „American Dreams“, so sprechen heutzutage immer mehr echte Film-Fans vom Oscar als „Prädikat nicht sehenswert“. Gefeiert werden nicht die wirklich guten Filme, sondern die Promis und Stars. Es geht darum, wer welche Designer-Mode trägt, wer die schönsten Haare hat und ob sich ein Schauspieler vielleicht sogar daneben benimmt – nach den prüden amerikanischen Vorstellungen – und ein Gläschen Schampus mehr trinkt als von der Gemeinde der „Promi-Watcher“ akzeptiert. Eine Preisverleihung für wirklich gute Filme? Nicht hier, nicht an diesem Abend, nicht in Hollywood. Die für Cineasten interessanten Preisverleihungen finden woanders statt.
Aber das hat jetzt mit Geschmack gar nichts zu tun, sondern mit der ernsthaften Beschäftigung mit dem Medium „Film“. Bei den Oscars werden hübsche Stars gefeiert und teure „Blockbuster“ nominiert. (Übrigens: Alleine das Wort Blockbuster sollte man schon verbieten. Wissen Sie, woher der Ausdruck kommt? Im zweiten Weltkrieg nannten die Amerikaner ihre Fliegerbomben so, die stark genug waren, bei Abwurf ganze Häuserblöcke umzufegen. Wie sympathisch…) Aber zurück zum Thema, Hollywood feiert also seinen Promi-Aufmarsch, gute Filme dagegen werden in Cannes gefeiert, oder beim „Sundance Film Festival“. Und so bin ich, ich muss es zugeben, in den letzten Jahren auch immer wieder von der nicht-enden-wollenden medialen Berichterstattung zu den Oscars genervt gewesen. Ist es wirklich so wichtig, was Angelina Jolie für einen Lippenstift trägt? Von welchem Designer Halle Berrys Abendkleid ist? Und wie süüüüß Leonardo Di Caprio doch lächeln kann..? Im Gegensatz zu früher sind die Oscars heute nur noch die weltgrößte Werbeveranstaltung. Umsomehr Preise ein Film einsackt, desto mehr Zuschauer werden ihn im Rest der Welt sehen wollen.
Und so waren auch dieses Jahr wieder fünf Schönheiten nominiert gewesen, als „Beste Hauptdarstellerin“, die seit Monaten durch Interviews und Talkshows tingelten und die Werbetrommel rührten für sich als Person und für Ihren Film „dem sie so unendlich viel verdanken“. Aber Moment, habe ich Fünf Schönheiten gesagt?
Das ist so nicht ganz richtig. Denn dieses Jahr bietet Hollywood etwas Neues. Fünf Frauen waren im Rennen um den Oscar, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und keineswegs alle Schön nach strengen Hollywood-Maßstäben: Zwei alternde Diven, ein Nachwuchs-Star (Branchenkenner nennen so was „Fresh Face“. Ist doch irgendwie auch schon bezeichnend!), eine unglaublich dicke Schwarze (die Beth Dito Hollywoods) und eine echte Filmstar-Belle mit choreographiertem Dauer-Lächeln.
Diese ungleiche Gruppe lieferte bei der Oscar-Verleihung 2010 dann doch noch ein paar tiefgründige Momente, über die es sich nachzudenken lohnte und die letztendlich den Abend halbwegs spannend machten: Wer würde gewinnen? USA-Schönheit gegen neu-entdeckte Toleranz, Botox-Gegnerin gegen unverbrauchtes Puppengesicht.
Wir finden, die Fünf Kandidatinnen waren so interessant in ihrer Divergenz, dass wir über hollywoods Traumfabrik neu nachdenken müssen. Welche der damen verkörpert das aktuelle Schönheitsideal? Welche repräsentiert das Körperbewußtsein der typischen Amerikanerin? Oder gibt es etwa eine ganz neue Einstellung zum Thema Schönheit, die besagt: Alles ist erlaubt. Sei wie Du willst, seh’ aus wie Du willst, Hauptsache Du magst Dich.
Spendieren wir dem Thema „Oscar“ eine Prise Tiefgang, den er schon lange nicht mehr hatte. Hier die Fünf Nominees der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. Wem würden Sie den Oscar verleihen, wenn es einen gäbe für
„Beste Einstellung zum Thema Schönheit“ ?
Sandra Bullock („The Blind Side“)
Von uns nominiert für Ihre unkomplizierte Schönheit
Die 46jährige Schauspielerin aus Arlington (Virginia) lieben wir seit ihrer Rolle als „Miss Undercover“. Die ein bisschen zu große Nase, das ein bisschen zu laute Lachen und das –heutzutage unter Schauspiel-Diven selten gewordene – Talent, sich selber auch mal auf den Arm nehmen zu können. Das alles ließ die sympathische Halbdeutsche stets als erfrischende Persönlichkeit wirken. Nur leider hat sie es mittlerweile gelernt, sich dem Hollywood-Mainstream anzugleichen. Auf Filmplakaten bis zum Perfektionismus hin retuschiert, lächelt Frau Bullock zu jeder Zeit makellos geschminkt und perfekt frisiert in jede Kamera, die sich ihr bietet. Das nervt mich ganz persönlich ein wenig. Aber man mag es ihr verzeihen, wenn man dann wieder Interviews liest, in denen sie verrät, wie schwer sie es hat, mit dem Jugend- und Schönheitswahn ihrer Branche mitzuhalten. Einer britischen Zeitung verriet sie unlängst, dass sie es nicht verstände, wenn Leute fragen, ‚ob es schwierig sei, ständig so viel Sport zu treiben’. Denn, so sagt die Bullock, schließlich sei es doch ihr Job als Schauspielerin, perfekt auszusehen auf der Leinwand. Dafür würde sie ja schließlich bezahlt werden. Also treibe sie unglaublich viel Sport: Pilates, Gewichteheben, Kickboxen. Und geht radeln und joggen, wann immer sie eine Minute „frei“ hat. Was für ein toughes Programm, um sich von den jüngeren Kolleginnen nicht aus dem Sattel stoßen zu lassen! Aber zugegeben, Frau Bullock sieht ja auch wirklich immer umwerfend aus.
Sie behauptet übrigens, morgens nur 8 Minuten im Bad zu brauchen, und auch die nur wegen des „Mops“ auf ihrem Kopf (Na, mal nicht so tiefstapeln – Frau Bullock, Sie haben Traumhaar!) Sie erklärt in jedem Beauty-Talk, sie würde sich nur mit einem Waschlappen über ihr Gesicht reiben, bisschen Creme auftragen, fertig. Und wenn’s mal nach etwas Besonderem aussehen soll, kommt noch ein Tupfer Mascara hinzu. Und um ehrlich zu sein, ich bin geneigt ihr das zu glauben. Von allen Hollywood-Schauspielerinnen, die mir einfallen, hat sie die schönste Haut (Weiß Gott, was sie heimlich dafür alles tun muss!). Jedenfalls ist es durchaus vorstellbar, dass sie nur mit ein bisschen Creme und ohne Make-up aus dem Haus gehen kann. Neid!!! Dafür dürfen die Leute die die Filmplakate machen, ruhig rumretuschieren soviel sie für nötig halten. Denn es ist schön zu wissen, dass es noch Frauen gibt, die tatsächlich ohne großen Aufwand so gut aussehen, dass sie eben keine Retusche nötig hätten. Weiter so Frau Bullock!
Helen Mirren („Ein russischer Sommer“)
Nominiert für Ihre ehrliche Schönheit
Seit Helen Mirren die „Queen“ gespielt hat, sehen wir sie fast nur noch in Abendkleidern, eleganten Kostümen und immer perfekt geschminkt. Und es stimmt: Nach eigener Aussage gibt sich die 64-jährige Schauspielerin seit ihrer königlichen Rolle viel mehr Mühe, gut und elegant auszusehen, um der echten Queen nicht wie eine billige Kopie zu erscheinen. Ist das nicht süß? Aber es kostet sie – in Ihrem alter! – doch auch einige Mühe immer so eine gute Figur zu machen. Vor ihrer letzten Oscar-Nominierung, so gab sie in einem Interview später zu, habe sie extra einen Monat lang strikte Diät gehalten, um in ihr Abendkleid zu passen.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob so eine um makelloses Aussehen bemühte Frau nicht über Schönheits-OPs nachdenkt. Ja, sagt sie, tue sie durchaus! In einer Welt, in der Stars immer wieder bis zum Erbrechen wiederholen, sie verdanken ihr Aussehen nur dem Trinken von Wasser und viel Schlaf, ein witziges und äußerst sympathisches Geständnis. Helen Mirren sagt, sie würde alles machen: Absaugen, Liften und wegschneiden. Wenn, ja, wenn, sie einen anderen Beruf hätte. Würde sie nicht im Rampenlicht und vor der Kamera stehen, hätte sie sich schon vor Jahren unters Messer gelegt. Als Schauspielerin für sie aber ein Ding der Unmöglichkeit. Dann doch lieber viel schlaf. In ihrem Alter ist das aber kein Kokettieren wie bei 20jährigen Kolleginnen, sondern eher schon ein Geständnis. Denn, so Mirren selbst, sie brauche einfach unglaublich viel Schlaf. Wenn sie dreht, gibt es keinen After-Work-Cocktail und keine Restaurant-Besuche, sondern sie gehe eben einfach ins Bett. Und nichtmal das reiche aus, meistens müsse sie noch einen Mittagsschlaf in ihrem Trailer halten. Respekt, Frau Mirren, so viele intime und witzige Geständnisse machen Sie richtig liebenswert und zu einer meiner Favoritinnen auf der Suche nach dem neuen Schönheitsideal!
Carey Mulligan („An Education“)
Nominiert für Ihre Lass-uns-über-was-anderes-reden-Schönheit
Sie ist erst 25 Jahre alt, stammt aus England und ist liiert mit einem der knackigsten Jungstars der männlichen Schauspiel-Riege: Carey Mulligan, die in dem Drama „An Education“ eine Schülerin spielt, die inmitten der Beatles-Mania versucht, zu sich zu finden, amouröse Querelen inklusive. Ihre Fans sind Mogule der Filmindustrie wie Harvey Weinstein („Miramax“) und wo immer Kritiker über sie schreiben, wird sie mit der jungen Audrey Hepburn oder Shirley MacLaine verglichen. Übrigens ein beliebter Kunstgriff von fantasielosen Schreiberlingen, neue Talente mit alten zu vergleichen. So wie: Die Netrebko ist die neue Callas. Unsinniger kann so ein Vergleich gar nicht sein, aber jeder Faule Kritiker bedient sich nun mal gerne solcher bequemen vorformulierten Passagen. Was soll man denn auch sonst sagen über eine junge Künstlerin, die noch keiner kennt und die irgendwie nicht so recht in irgendeine Schublade passen will. Sie ist nicht so schön wie die Bullock, bei weitem nicht so interessant wie es Shirley MacLaine mal war, und nicht so skandalträchtig wie andere koksende Kolleginnen mit skandalösen Liebesaffären. Also im Grunde schwer zu beschreiben. Hinzu kommt, dass Ihr Look bisher ebenfalls nicht viel hergab. Schlechter Stylist, würde man vermuten. Sie sah immer ein bisschen zu konservativ, zu brav aus. Eigentlich Langweilig. Da konnte der freche Bubikopf-Haarschnitt auch nichts mehr retten. Aber nun, anlässlich der Oscar-Verleihung hat sich die junge Schauspielerin ein Make-Over gegönnt. Von niemand geringerem als Chris McMillan, der bereits Jennifer Aniston von „semi-langweilige Halbgriechin“ auf „Wow, sieht die toll aus“ gepimpt hatte.
Careys neuer Look nun also bei den Oscars mit neuer Haarfarbe (super-blond) und frechem Kurzhaarschnitt (das zumindest nichts Neues). Und sie sah süß aus, nicht wahr!
Aber, sie merken es vielleicht schon, so richtig greifbar ist Carey Mulligan in Sachen Beauty nicht. Es gibt einfach nichts zu erzählen. Und genau das ist vielleicht der völlig neue Reiz, den ich toll finde. Sie ist noch so jung, so unverbraucht, wurde nicht schon von jedem Interviewer der Welt alles dutzendfach gefragt. Sie musste noch nicht ihre Lieblings-Lippenstift-Marke auswendig lernen und in jede Kamera seufzen, um sich einen mega-lukrativen Werbervertrag zu angeln. Sie darf noch Schauspielerin sein. Die man gut finden kann für Ihr Aussehen oder auch nicht. Denn sie spielt einfach Klasse. Ist das ein neues Schönheitsideal? Weniger seine Diät, seine Beauty-Routine in den Vordergrund stellen und stattdessen mehr über seine Arbeit reden? Ich würde es begrüßen.
Gabourey Sidibe („Precious“)
Von uns nominiert für Ihre ganz neue Schönheit
Vor ein paar Jahren arbeitete eine dicke schwarze Amerikanerin in einem Call-Center, natürlich miserabel bezahlt. Ein Freund überzeugt sie 2007 eher zufällig, zu einem Vorsprechen zu gehen, einem offenen Casting. Schauspielunterricht? Hatte sie nie. Bezauberndes aussehen? Auch nicht. Aber dafür hat die schwergewichtige Dame eine unglaubliche Menge Authenzität. Und Selbstbewusstsein. Und da sgefiel beim Casting. Sie hatte den Job sofort, musste nicht einmal zu einem zweiten Vorsprechen. Und schwupps, drei Jahre später ist sie nominiert als Beste Hauptdarstellerin. Zu Recht, sagen die, die den Film bereits gesehen haben. Denn man nimmt ihr die Rolle nicht nur ab, die sie spielt, sie lebt die Rolle, mit jeder Faser ihres übergewichtigen Körpers. Im Film spielt sie eine sozial an die Wand gedrängte und missbrauchte 16jährige – wieder mal schwanger von ihrem eigenen Vater – , die von einem besseren Leben träumt. Die Rolle wirkt beängstigend real, wenn man Gadbourey sieht, sie rührt zutief, regt Mitleid an. Das kann nun an Ihrer angeborenen Schauspielkunst liegen, das kann aber auch ein uneingestandener Voyeurismus mit ganz viel echtem Mitleid für die Schauspielerin sein, den der zuschauer auf die fiktive Figur projeziert. Gadbourey ist fett und schwarz. In Amerika eine ungünstige Ausgangslage für den Traum eines besseren Lebens. Gadbourey ist ein menschlicher Freak, wie die andere dicke Frau, die gerade so viele Schlagzeilen macht: Beth Ditto, die Frontfrau der Band „Gossip“. Beide Frauen sind beliebt, populär und die Masse mag sie, weil sie anders sind. Weil sie dick sind. Ist das ein erstes Anzeichen eines sich wandelnden Schönheitsideales oder ist es nun grad eben populärer Voyeurismus? Das kann wohl nur die Zeit beweisen. Was mir aber an Gabourey Sidibe so gut gefällt, ist ihr Spiel mit den Medien, als hätte sie nie etwas anderes getan. Sie outet sich mit frivolem Blick in Interviews als Justin Timberlake-Fan (wer würde das schon öffentlich zugeben?!), schwärmt von der Schönheit einer Iman wie ein kleines Mädchen und gibt die frischesten, lustigsten Interviews, die ich seit langem gesehen habe. Wird sie gefragt, woher sie Ihr Selbstbewusstsein nehme, antwortet sie ganz schlicht: sie habe eines Tages mal beschlossen, selbstbewusster zu werden. Sich hübsch zu fühlen, wenn sie Make-up trage und bunte Kleidung. Es ginge nicht darum, anderen zu gefallen, sondern es zähle nur das, was man selber im Spiegel sieht. Der Körper ist ein Tempel, den es zu dekorieren gilt… Und wird sie gefragt, ob sie nun abnehmen werde, es mal mit Sport zu probieren gedenkt oder gar schon mal Yoga ausprobiert hat, dann kommt meine Lieblingsantwort des Jahres: „Ich hasse Yoga. Ich hasse es so sehr – wäre Yoga eine Person, würde ich sie erstechen.“
Meryl Streep („Julie&Julia“)
Von uns nominiert für Ihre alte Schönheit
Wenn es so etwas wie einen Oscar-Veteran gibt, dann sie: Meryl Streep, 61 Jahre alt und schon – wie oft? 16 mal? für den Oscar nominiert gewesen. Bekommen hat sie „erst“ zwei, einen für „Kramer gegen Kramer“ und einen für den großartigen „Silkwood“. Aber sie ist immer im Einsatz, spielt einen Film nach dem anderen, um genauer zu sein, einen Kassenschlager nach dem anderen (Ja, Kassenschlagen ist okay, Blockbustern nicht). Dabei dürfen wir seit Kramer gegen Kramer alle zusehen, wie Frau Streep altert. Nämlich sichtlich, mit Würde und mit Vergnügen. Und das soll ihr erst mal eine andere Hollywood-Queen nachmachen. Ungeschminkt steht sie vor den Paparazzi und lässt sich mit Augenschatten und Falten ablichten. Toll finde ich das, wirklich toll. Denn sie sieht dabei immer klasse aus. Nicht unbedingt schön, keineswegs auch nur ein Jahr jünger als sie ist, aber eben toll. So etwas nennt man glaube ich KLASSE. Klasse, die leider nicht jede Frau hat. So gesteht zwar auch Frau Streep, dass sie sich nicht immer schön fand, vor allem als junges Mädchen, mit der zeit aber gelernt habe, sich als Charakter-Darstellerin so wohl zu fühlen, wie sie nun mal aussieht. Jetzt im Alter sieht sie immer noch TOP aus, zum Großteil natürlich dank ihrer spektakulären Wangenknochen, an denen das gesamte Gesicht aufgehängt zu sein scheint. Und denken Sie nur, wie schön sie in ihren Filmen war: Jenseits von Afrika, Mama Mia, Allendes Geisterhaus. Wenn sich eine Frau keine Gedanken mehr machen muss, ob sie gut genug für Hollywood aussieht, dann sie. Dabei betont die Königin der Oscar-Nominierungen immer wieder, wie störend sie es fände, dass junge Schauspielerinnen sich nur noch damit beschäftigen, wie sie aussehen, anstatt sich auf ihre Rollen zu konzentrieren. Alle seien so ich-bewusst und das zerstöre ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Man möchte ihr sofort zustimmen! Und ein Leinwand-Verbot für aufgespritzte Wangen und Lippen (Ja, zum Beispiel Brangelina) oder Botox-Babes verhängen. Schönheitsops hat eine streep nicht nötig. Oder wie sie selber sagt: Man solle das Älter werden umarmen und sich nicht dafür schämen. Ist es vielleicht diese Einstellung, die Meryl Streep so gelassen macht und damit auch so unvergleichbar schön…









