Aus Liebe zum Duft Shop Duft Tagebuch

Freitagsverlosung.

Geschrieben in Allgemein am 29.01.2010

The same procedure as every week – und nein, ich bin nicht Miss Sophie ;)

Wie jede Woche verlosen wir wieder Probenpakete der zuletzt rezensierten Düfte. Wer eines gewinnen mag, schickt uns bitte eine E-Mail mit seinem Namen und seiner Adresse an info@ausliebezumduft.de und nennt uns den Namen von einem der neuen Honoré des Prés-Düfte. Viel Glück!

Die Gewinner von letzter Woche waren:

Leider sind uns die Tester von einigen Düften ausgegangen und wir haben einen Teil der Proben dann durch Honoré des Prés-Düfte ersetzt.

Dafür möchten wir uns entschuldigen und haben uns entschlossen, diese Woche als Trost eine Keiko Mecheri Duftkerze zu verlosen, und zwar passend zu dem Loukhoum-Trio die Topkapi. Wer eine gewinnen mag, nimmt bitte einfach an obiger Verlosung teil :)

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Schnuppern!

Nächste Woche erwarten Euch im übrigen einige Schmankerl, der neue Byredo-Duft Baudelaire ist nur eines davon…

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Euch,

Eure Ulrike.

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Alle guten Dinge sind drei…

Geschrieben in Duft,Krautiges,Tabak & Rauchiges am 29.01.2010

…und somit folgt als drittes und letztes heute eine Rezension zu Chaman’s Party, dem fünften und letzten Duft der Honoré des Prés-Kollektion und meinem besonderen Liebling.

Zuerst aber einmal zu den Ingredienzen: Vetiver, Basilikum, Guajakholz, Gewürznelke.

Honoré des Prés Chaman's PartyEin explosiver Duft, der sogar aphrodisierende Wirkung haben soll, so der Pressetext. Inspiriert durch einen Aufenthalt in einem Baumhaus in den Tiefen des Amazonasdschungels, des jungfräulichen sogar. Dort, in dieser Ursprünglichkeit, wo einen der Odem der feuchten Erde, der Bäume und ihrer Wurzeln umweht, wie sie auch schon zu den Zeiten der Urväter existierten, ein heiliger hölzerner Kokon. Ein anregender und ausgleichender Duft für Körper, Herz und Seele.

Jep. Hier hat wer gaaaanz tief in die Marketingtrickkiste gegriffen: Für all jene Menschen, die wissen, wie man mit der Kraft der Erde atmet. Oder sich erdet. Egal. Auf jeden Fall fühlte ich mich doch schon seeeehr an Joseph Conrad Heart of Darkness, das Herz der Finsternis von 1899 erinnert. DER Abenteuerroman. Eine Expedition in den Dschungel, die Gegensätze samt ihrer Ambivalenz(en) zutage fördert: Natur versus Kultur, Naturgesetz versus Moral. Und die kulturelle Errungenschaften oder das, was man als solche bezeichnet, in Frage stellt: Zivilisation, Kolonialisierung, Moral, Gerechtigkeit, Erziehung, Werte usw.. Wie sagte Bertrand Russell über Conrad: „Von allem, was er geschrieben hatte, bewunderte ich am meisten die furchtbare Erzählung Herz der Finsternis, die seine Lebensanschauung vollkommen ausdrückt: der leidlich moralische Kulturmensch auf dem gefahrvollen Weg über eine Kruste kaum erkalteter Lava, die jeden Augenblick durchbrechen und den Unvorsichtigen in heiß lodernde Abgründe sinken lassen kann.”

Ich hätte tanzen können wie Rumpelstilzchen um das lodernde Feuer, als ich Chaman’s Party auf meinen Arm roch: Hier hat es jemand ernst gemeint und ernst gemacht mit seiner Ankündigung. Das hier ist wirklich Heart of Darkness. Der Vetiver, der einem in den Kopfnoten entgegenspringt, hat eine enorme Präsenz, wobei die Priorität in diesem Duft bei dessen rauchiger Facette liegt – die Rauchnoten sind extrem und erinnern mich in dieser Intensität an meinen geliebten alten – schon lange reformulierten und dadurch leider abgeflachten – Route du Vetiver von Maître Parfumeur et Gantier sowie an Le Labos Patchouli 24. Ja, das meine ich auch ernst. Daß die sonst eher gerne mal ätherisch veranlagte Frau Giacobetti hinter diesem brachialen Auftakt steckt, ließ meine Verwunderung, die positive, nicht kleiner werden. Im weiteren Duftverlauf bleibt der Vetiver noch eine ganze Weile krachig, hinzu kommt eine gekonnt balancierte Schärfe von dunkelgrünem Basilikum und trockener Gewürznelke, die im Laufe des Duftes eine zurückhaltende Süße entwickelt, allerdings nie in dem für sie typischen cremig-würzigen Ausmaß – wer Probleme mit Gewürznelken hat, möge sich in diesem Falle nicht unbedingt von vornherein davon schrecken lassen, die Gewürznelke hier ist untypisch umgesetzt und offenbart nicht alle jener Nelkenqualitäten. Gegen Ende der Party entwickelt der Duft in der Basis annäherungsweise etwas wie eine leichte Wärme – hier hat sich das Geschehen ein wenig beruhigt, der Duft schwelt ein bißchen gleich einem Feuer, um das ich aber immer noch tanzen würde bzw. tanze…

Chaman’s Party geht bei mir auf jeden Fall in den zweiten Test, ich finde den Duft besonders und schön, habe aber auch, das sei hier bemerkt, eine ausgeprägte Leidenschaft für Vetiver und Rauch. Der Duft hat meines Erachtens nach die beste Haltbarkeit im Vergleich mit den anderen Parfums aus der Kollektion.

Ich bin sehr gespannt, ob mich jemand zum Tanzen auf die Schamanenparty begleitet ;)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Euch,

Eure Ulrike.

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Frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest!


Öko die Zweite – Honoré des Prés Teil 2.

Geschrieben in Duft,Gourmand,Hesperiden am 28.01.2010

Gestern hatte ich bereits die ersten beiden Düfte der neuen Honoré des Prés-Kollektion vorgestellt, die diese Woche Duft-Thema ist. Fünf an der Zahl sind es, zwei davon nehme ich heute für Euch unter die Lupe, Nummer drei folgt dann noch morgen.

Honoré’s Trip ist der einzige Duft, der nicht von Frau Giacobetti gemacht wurde. Er wurde wohl von und für den Honoré selbst geschaffen. Mich würde ja brennend interessieren, ob die angebliche Gründerfamilie, von der im gesamten Pressematerial die Rede ist, tatsächlich existiert, oder ob sie frei erfunden wurde, ob sämtliche Familienmitglieder sowie deren Episoden, Zitate ein Marketingkniff, -gag sind oder nicht. Fotos sucht man nämlich überall vergeblich. Alles mutet aristokratisch und zugegebenermaßen dadurch auch ein wenig pseudo-elitär an. Zumal der Name auch verdächtig an die beiden Pariser Quartiere Faubourg Saint-Honoré sowie Saint-Germain-des-Prés erinnert, ersteres bevorzugtes Wohnviertel des Adels und zweiteres das Viertel der aufstrebenden Bourgeoisie im 18. /19. Jahrhundert, von Balzac und anderen gerne beschrieben und heute zwei Luxusviertel. Der Honoré selbst wird, sollte es ihn den geben, als ein französischer Dandy in allerbester Wilde-Manier beschrieben, nämlich als, ich zitiere, „eternal Bohemian teenager” sowie als „highly talented night reveller and rich landowner, who is still searching for his muse”, der darüber hinaus ein Faible für Yoga hat. Alles klar? Da fragt man sich ja schon mal… sollte ich einmal nähere Infos dazu finden, reiche ich diese selbstredend nach.

Honoré des Prés Honoré's TripAber – weiter im Text. Der Honoré duschte sich wohl in seinem Ferienhaus jeden Morgen mit gesammeltem (Regen?)Wasser und trank hernach zum Frühstück einen frisch gepressten Saft. Seitdem – oder auch schon zuvor – verbindet er Zitrusfrüchte, mediterrane, in ihren satt-leuchtenden Farben mit (Lebens)Freude und Heiterkeit, mit Vitalität und Energie. Und wollte so einen Duft, der all jenes einzufangen vermag.

Das Rezept ist ganz einfach, die Ingredienzen sind es auch: Orange, Mandarine, Zitrone und Pfeffer. Aber, wie steht es schon in der Honoré des Prés-Pressemappe: Oma des Prés sagte schon immer: „Rich is simple.” – Oder auch: „Less is more”, einen Ausspruch, den man dem Bauhauspionier Mies van der Rohe zuschreibt. In dem (wie in vielen anderen Fällen) stimmt es auch, definitiv. Schon die satte Mandarinenfarbe des Duftes stimmt einen beschwingt und Honoré’s Trip müßte für die vielen Fans von zitrischen Düften eine wahre Wonne sein: Ein Hesperidencocktail, der rockt, ehrlich. Frisch, prickelnd, zitrisch, saftig, spritzig und strahlend – deutlich zu riechen sind alle angegebenen Zutaten und zwar: frisch angeschnitten. Man riecht das satte Fruchtfleisch, den durch den Anschnitt aus der Frucht laufenden Saft, die herben Schalen – und in den zitrischen Höhen würzt Pfeffer pikant und rundet somit das gewisse Extra spendend den Duft gelungen ab. Hier gibt es nichts zu meckern. Ein rundum schöner Duft, sehr authentisch und einmal ohne die übliche Moschusbasis, was mich persönlich besonders freut. Mit Sicherheit ein toller Sommerbegleiter.

Honoré des Prés Sexy AngelicSexy Angelic – mmmhh… ein „secret love elixir”, inspiriert durch den hölzernen Alkoven (eine Bettnische) in einem nicht näher namentlich erwähnten Luxusdesignerhotel, von dem aus man den Blick auf den wunderschönen, selbstverständlich ökologisch wertvoll drappierten Garten hatte… Ein Spiel wird hier zitiert, das älteste Spiel der Welt: Ein Duft der Verführung soll es sein, jener ambivalenten, bestehend aus Schierlingsblüte, einer Prise Angelika (Engelwurz) sowie einem Hauch frisch gebackenem Calisson, dem berühmten Marzipankonfekt aus Aix-en-Provence.

In ein Calisson beißen heißt Widerstand erwarten und auf Zartheit treffen, so sagt man in der Provence. Und das trifft nicht nur auf diese, sondern auch auf unser Sujet zu: Sowohl auf die Thematik der Verführung als auch auf unseren Duft, Sexy Angelic. Man hat es hier auch mit einem Thema zu tun, daß Giacobetti recht gut liegt, wie man bereits beispielsweise bei Safran Troublant sehen konnte: Süße in Kombination mit Skinnigem, verwandelt zu zuckriger Haut, gerne in Verbindung mit Anis oder ähnlichem. In diesem Falle eben Engelwurz. Und – Marzipan.

Was hier als Hauch angekündigt wurde kommt einer latenten Untertreibung gleich: Sexy Angelic ist ein luftig-zuckriger Marzipankuß, dahingehaucht auf die Haut. Zarte, dezent florale Anklänge sind wahrzunehmen samt würzig-kräuterigem Engelwurz, allerdings im Hintergrund agierend. In allererster Linie ist Sexy Angelic bittersüße Marzipanverführung, die durch ihre Transparenz vielleicht auch für einige in Frage kommen könnte, die normalerweise bei Gourmanddüften die Flucht ergreifen.

Auch bei diesen beiden Kandidaten gilt, genauso wie gestern: Bitte auf der eigenen Haut testen. Die Haltbarkeit und Aussage sind doch, wie ich im Praxistest auf der eigenen Haut wie auch auf der von Freunden, die mal wieder für meine Duftexperimente herhalten mußten, doch sehr unterschiedlich.

Morgen folgt noch die Rezension zu meinem besonderen Liebling der Linie, Chaman’s Party.

Liebe Grüße,

Eure Ulrike.

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Der Dandy, der NY liebte…


Back to Nature… Honoré des Prés.

Geschrieben in Blüten,Duft,Grünes,Krautiges am 27.01.2010

… heißt es mittlerweile nicht nur im Bereich der Kosmetik, wo Marken wie Dr. Hauschka, Nuxe, Korres und viele mehr den Trend zum „Grünen”, zur Ökokosmetik schon vor Jahren begonnen und aufgegriffen haben.

Auch auf dem Duftmarkt bewegt sich da einiges. Die ersten Ökodüfte, die mir über den Weg liefen, waren damals die Parfums von Patyka, an die ich allerdings nur noch verschwommene Erinnerung besitze, obgleich ein, zwei recht gute Düfte dabei waren… L’Artisan Parfumeur brachte mit L’Eau de Jatamansi ebenfalls einen organischen Duft heraus, der das begehrte Ökosiegel Ecocert erhielt.

Mit Honoré des Prés ist jetzt eine neue Firma in diesem Bereich dazugekommen: „Truly Organic – Terribly French”, so die Eigenwerbung. Zu 100% natürliche Essenzen, hergestellt unter Verzicht auf Tierversuche, natürlich. Und (trotzdem) zu 200% französisch – unter Berufung auf Frankreichs alte Parfumeurstradition. Dazu haben sich Honoré des Prés niemand geringeres an Land gezogen als Olivia Giacobetti. Diese Dame ist nun wirklich kein unbeschriebenes Blatt unter den Parfumeuren, gehen doch unter anderem folgende Düfte auf ihr Konto: L’Artisan Parfumeur L’Eau de L’Artisan, Premier Figuier, Drôle de Rose, Navegar, Dzing!, Passage d’Enfer, Tea for Two, Safran Troublant, Fou d’Absinthe, Mandarine Tout Simplement, Edition de Parfums Frédéric Malle En Passant, Hotel Costes No. 1, Andrée Putman Préparation Parfumée, Lubin Idole, Diptyque Philosykos, Iunx-Linie, Hermès Hiris, Penhaligon’s Elixir, etc. … ganz ansehnlich, oder?

Ich für meinen Teil mag eine ganze Menge von Signora Giacobetti (und habe auch nicht wenige Düfte von ihr zu Hause bei mir stehen…). Und war deshalb auch sehr gespannt auf die neuen Düfte, gleich fünf an der Zahl. Nachdem ich nun alle testen konnte, möchte ich meine Eindrücke mit Euch teilen.

Beginnen wir heute zuerst mit Nu Green und Bonté’s Bloom.

Nu Green – der Name impliziert bereits, was der Duft sein möchte. Nu Green ist inspiriert durch ein erfrischendes morgendliches Bad in einem naturbelassenen Felsenpool mitten im Herzen der Natur. So soll Nu Green belebend wirken und gleichzeitig entspannend, entgiftend. Ein Duft als bessere Hälfte quasi, als ergänzendes Element. Als Bollwerk gegen – den Rest. Oder so. Meine erste Assoziation war, man(n) möge es mir nachsehen: – Ein bißchen blaue Lagune nur ohne die junge Brooke Shields oder auch Robinson Crusoe. Nach dem Test sah das schon gleich anders aus…

Aber zuerst einmal zu den Ingredienzen: Grüne Minze, Gras, Moschus, Estragon, Zedernholz.
Nu Green beginnt, Nomen est Omen, grün. Aber grün nicht in jener knallgrünen Ausprägung, sondern zurückhaltend-zart mit einer leichten und dezent scharfen Kräuterwürze. Der ganze Duft offenbart saubere, frische Noten, die wohl der Zeder geschuldet sind, und welche von einer schlecht zu beschreibenden, ozonig-wässrigen Frische begleitet werden. Präsent ist durchgängig eine minzige Süße, die den Duft bis in die Basis begleitet.

Meine Lagunen- oder Wasserfall-im-Regenwald-Assoziation greift nach Kenntnis des Duftes nicht. Und meines Erachtens nach ist auch das von der Firmenbeschreibung gewählte Bild nicht völlig zutreffend. Für mich riecht Nu Green nach einem dieser wunderschönen, gekonnt arrangierten Kräutergärten, die man ab und an in der Elle Decoration und ähnlichen Hochglanz-Einrichtungs- und Wohnblättchen zu sehen bekommt und wie ihn eine frühere Freundin tatsächlich auch hatte: Ein verwunschenes Kleinod mit von der Sonne verwöhnten Kräutern, einem kleinen uralten Brunnen, vielleicht von altem Gemäuer eingefaßt und an eine wild sprießende Wiese angrenzend, eventuell von ein paar Bäumen eingerahmt. Kein großer Garten, sondern ein kleiner Zaubergarten, ein Ruhepol, ein Rückzugsbereich. Uneinsehbar. Exakt jenen Garten fängt Nu Green ein, vom Morgentau noch leicht feucht – und läßt zum tiefen tiefen Durchatmen und Entspannen ein.

Claude Monet: Femme avec un parasol, 1875Bonté’s Bloom ist wohl der Schwester des Gründers gewidmet, Bonté, und ist „exclusively girl play”, „romantic chic” und inspiriert durch einen traumgleichen Sommerurlaub, lustig durch bunte blühende Wiesen springend im leichten Kleidchen und von einer warmen Brise umweht, Schmetterlinge, usw. … Kein wirklich innovatives Bild, der Duft ist trotzdem schön. Als Ingredienzen sind angegeben: Sonnenblume, Kamille, zitrische Noten, Salbeiblätter, Irisbutter.
Bonté’s Bloom ist ein frischer, leiser und unprätentiöser leichter Sommerbote, es treffen hier zitrische Frische auf kräuterig-herben Salbei, Iris „erdet” und stiftet darüber hinaus leichte Cremigkeit, des weiteren sind deutliche Kamillenoten wahrzunehmen. Letzteres wird sicher einige freuen, erinnere ich mich doch daran, daß in einigen Boards wiederholt die Frage nach einem Kamilleduft aufgeworfen wurde. Bonté’s Bloom erinnert mich diesmal wirklich an die Sommerwiese: Die wilde blühende Wiese mit vereinzelten Kräutern, Blumen, Gräsern und eben der Kamille – alles getaucht in Sonnenstrahlen und einen lauen Sommerwind.

Sowohl Bonté’s Bloom als auch Nu Green sind eher leisere Kandidaten, wobei Nu Green noch der präsentere von beiden ist. Ich habe auf (der) Haut unterschiedliche Erfahrungen gemacht, empfehle ergo auf jeden Fall im Hinblick auf die Haltbarkeit einen eigenen Test.

Die restlichen Rezensionen der anderen Düfte folgen diese Woche noch. Bis dahin wünsche ich Euch erstmal einen schönen Tag und sende Euch

liebe Grüße,

Eure Ulrike.

Bild: Claude Monet: Femme avec un parasol, 1875

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Winterneuheiten Teil 2.


Frühstück statt Diät.

Geschrieben in Allgemein am 26.01.2010

Warum Abnehmen uns nicht zwangsläufig schöner macht,
der richtige Start in den Tag aber schon.

Die Geschichte der Diät ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Oder so ähnlich. Zeigt endlich mehr dicke Menschen in den Zeitschriften fordern mit schöner Regelmässigkeit die Massen, und würden Karl Lagerfeld am liebsten lynchen, wenn er wie vor ein paar Wochen sagt: „Da sitzen dicke Muttis mit der Chipstüte vorm Fernseher und sagen, dünne Models sind hässlich “.
Aber wenn wir einmal ganz ehrlich über dünne Models reden, kommen wir meiner Meinung ganz schnell zu einem Punkt, der sich nicht wegdiskutieren lässt: Models sind nicht nur einfach dünn, sie sind schön. Strahlen auf Fotos Glück und Zufriedenheit aus. UND sie sind dünn. Das alles lässt sich mit einer Diät – und mag sie noch so streng sein – nicht erreichen. Viel wichtiger als eine Diät ist nämlich, glücklich zu sein. Und das kann man mit der richtigen Ernährung steuern. Denn nur wer mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist, sieht gut aus, egal welche Jeansgröße er trägt.

Ich hatte einmal eine Vorgesetzte mit dem Aussehen und dem Charme eines Montgomery Burns. Sie wissen schon, dieser abgemagerte Atomkraftwerkbesitzer bei den Simpsons. Der mit den dürren Ärmchen und Steckholz-Beinchen, den mangels Kraft schon jeder Windhauch umpusten kann. Besagte Kollegin – die in Medienkreisen daher auch tatsächlich gerne „Mr. Burns” genannt wird – trägt stolze Kleidergröße 34 und könnte als lebendes Beispiel dafür gelten, was Dauerdiäten mit erwachsenen Menschen anrichten können: sie werden unausgeglichen, zornig und sehen eben NICHT gut aus. Sie kennen bestimmt auch so jemanden, der soviel hungern kann, wie er will, aber trotzdem nie ansehnlicher werden wird. Sind diese Menschen nicht der Beweis dafür, dass nicht zwangsläufig derjenige schön ist, der Kleidergröße 34 trägt? Meiner Meinung nach liegt das unter anderem daran, dass Dauer-Diät-Freaks leider über eine negative Ausstrahlung verfügen. Die Amerikaner haben für diesen Zustand sogar ein eigenes Wort: „hangry”, eine Mischung aus hungry (hungrig) und angry (wütend). Der zornige Eindruck entsteht durch das eingefallene Gesicht, denn wo wirklich kein Gramm Fett mehr als unterpolsternde Schicht das Gesicht strafft, treten verhermte Züge um den Mund in den Vordergrund, die Haut erscheint faltiger und knittriger. Dünn? Ja, sehr. Aber schön? Nein! Das Schönheitsideal ist nun mal ein viel komplexeres Ding, bestehend aus einer schönen Figur (die nicht zwangsläufig in einen Mini-Minirock passen muss), freundliche Augen, positive Ausstrahlung und andere kleine Faktoren, wie rosigem Teint, einer guten Frisur oder einem bezaubernden Lächeln. Und ein paar dieser Faktoren verlieren die meisten Menschen bei strenger Diät zwangsläufig. Denn wer sich immer und immer das Essen verkneift, verliert auch schnell seine gute Laune. Wer ständig daran denkt, wenig zu essen, denkt eben nun mal ständig an Essen, schiebt seinem natürlichen Verlangen ununterbrochen Schranken und Riegel vor, martert seine Psyche. Dass das nicht glücklich macht, liegt auf der Hand. Aber es geht auch besser: Essen Sie sich glücklich! Und das klappt am Besten schon mit dem richtigen Frühstück. Dann fühlen Sie sich gut und wirken auf andere positiv. Und wie heißt das Sprichwort so schön: Lächle, und die Welt lächelt zurück.

Frühstücken wie ein Kaiser, mittags essen wie ein König,
abends wie ein Bettler – GÄHN !

Einer dieser ach so schlauen Sprüche, die man eigentlich schon nicht mehr hören kann, denn Ernährungsexperten streiten sich bis zum Umfallen über Sinn und Unsinn solcher Maxime. Aber: es gibt tatsächlich ein paar Tricks in Sachen Frühstück, die aus einem hangry einen happy Menschen machen. Denn manchmal gibt es Tage, an denen wir auf Krawall gebürstet sind, und einfach schlechte Laune haben. Mit dem falschen Fuß aufgestanden? Nein, aber falsch gefrühstückt. Ein Toast mit Marmelade kann uns schon mal die Laune verderben. Denn die Hormone, die unser Sein und Tun bestimmen, steuern nun mal auch unsere Laune, stellen die Weichen ob wir aggressiv wie Mr.Burns sind, oder entspannt und glücklich durch den Tag laufen. So genanntes „Mood Food” schenkt uns nicht nur Energie, um dem Stress und der Arbeit des Tages gelassener zu begegnen, sondern kann sogar Glückshormone ausschütten. Solche Lebensmittel, die unsere Stimmung steuern, werden in vier Gruppen unterteilt:

die Anregenden (z.B. Joghurt, Nüsse)
die Beruhigenden (z.B. Fisch, Banane, Feigen)
die Ausgleichenden (z.B. Datteln, rohe Paprika) und
die Glücksbringer (z.B. Schokolade)

Nun reicht es aber nicht, morgens eine Tafel Schoki zu essen, schon segelt man voller Harmonie durch den Tag. Denn entscheidend ist die richtige Kombination von Lebensmitteln. Vereinfacht gesagt lautet die Happy-Meal-Formel:

Eiweiß + Kohlenhydrate

Frühstück statt DiätKohlenhydrate alleine, etwa eine trockene Brezel, machen zum Beispiel müde und drosseln die Gehirnleistung. Erst in Kombination mit Eiweiß (zum Beispiel ein Vollkornkäsebrot) werden die Kohlenhydrate zu Glücklichmachern. Denn eiweißreiche Lebensmittel liefern die Aminosäure „Tryptophan”, einen Baustoff, der im Gehirn zum Glückshormon Serotonin umgewandelt werden kann. Tryptophan wirkt wie ein natürliches Anti-Depressivum, muss allerdings regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden, zum Beispiel über Bananen, Geflügel oder Sesam. Ein idealer start in den Tag wäre also ein Müsli mit Joghurt und Banane, oder ein Vollkornbrot mit Hühnchenbrust und frischen Paprikastreifen. Und wer morgens wirklich gar nichts runterkriegt (wie der Autor dieser Zeilen auch), der startet sein Anti-Grummel-Programm mit einer handvoll Sonnenblumenkerne oder Macadamia-Nüsse und einem Glas Milch, das funktioniert genauso gut. Tabu sollte morgens übrigens Weißbrot sein (also Bagels, Toast und Co.), sonst wird man gleich wieder müde und antriebslos. Finger weg gilt auch bei sauren Früchten, denn die verhindern, dass das Tryptophan im Gehirn ankommt. Salami ist zu fett, dadurch beansprucht die Verdauung zu viel Energie – das macht schlapp und launisch, und Kirschen enthalten Melatonin, machen also müde.
Wer diese Tricks beachtet, startet morgens gut in den Tag. Und Sie werden es schnell erleben, man wird Ihnen ansehen, dass Sie glücklich sind. Und glückliche Menschen sehen meiner Überzeugung nach einfach besser aus.

Liebe Grüße,

Ihr Constantin Herrmann.

Bildquelle, some rights reserved.

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Sex and the City ist zurück
Jetzt habe ich…
Baby, es gibt Reis!


Wimpern-Wunder.

Geschrieben in Kosmetik,Make-Up am 25.01.2010

Stars wie Madonna lassen sich schonmal für 10.000 Dollar künstliche Wimpern basteln, inklusive Nerzhaar und Diamanten-Besatz. Affig? Finden wir auch. Und out noch dazu. Denn wer etwas auf sich hält in der Welt der Schönen und Reichen investiert jetzt in „Wimpern-Botox”. Finden wir noch gruseliger. Und verraten lieber, wie jede Frau im Handumdrehen atemberaubend schöne Wimpern bekommt!

Wimpern sind eine delikate Sache. Die kleinen Härchen – am Oberlid sind es bis zu 250, der untere Wimpernkranz besitzt circa 150 Wimpern, die nur langsam und wenig wachsen, aber nach etwa 150 Tagen schon wieder ausfallen. Das bewirkt, dass eine Wimper so gut wie nie ihre volle, mögliche Länge erreicht, denn sie segelt leider irgendwann unbemerkt zu Boden, bevor sie ihre volle Pracht erreicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn Jolie Matzes listete das Guinness Buch der Rekorde mit der bisher längsten natürlichen Wimper der Welt: stolze 6,4 Zentimeter trug die Amerikanerin zur Schau. Aber wie gesagt, unter normalen Umständen brechen die Wimpern ab oder fallen aus, bevor sie ihre maximale Länge erreichen. Da helfen nur Mascaras, um dem spärlichen Wimpernkranz etwas mehr dramatik zu schenken. Deswegen tuschen Frauen rund um den Globus jeden Morgen, was das Zeug hält, greifen zur Wimpernzange, oder laufen sogar ins Wimpernstudio, um sich die echten Haare mit künstlichen verdichten und verlängern zu lassen. Im extremfall – siehe Madonna, Jennifer Lopez und Co. sogar mit Echt-Pelz.
Aber wie wäre es nun, wenn es ein Mittelchen gäbe, dass die Wimpern ohne Tusche und ganz von alleine toller aussehen, länger wachsen und dichter klimpern könnten?

Talika und das Wimpernwachstum

Talika LipocilsDie Idee, ein „Wimpern-Wunder-Präparat” zu kreieren, ist keineswegs neu. Der Beauty-Legende nach war es im zweiten Weltkrieg, als die junge Ärztin Danielle Roches schwere Verbrennungen behandelte. Aus Mangel an genug Medikamenten mischte und experimentierte sie selber mit Kräutern und Pflanzen, bis sie ein respektables Vernarbungsmittel auf Pflanzenbasis schuf, das sie fleißig einsetzte – und siehe da! Neben der wundheilenden Wirkung beobachtete Roches, dass merkwürdigerweise bei den behandelten Patienten die Wimpern begannen nachzuwachsen, beziehungsweise dichter und länger zu werden. Eine kleine Sache könnte man denken, aber dieser kosmetische Zufall erlangte schon bald Weltruhm, denn die französische Firma „Talika” entwickelte aus diesem Präparat ein Wimpern-Mittel, „Lipocils”, dass in den letzten 50 Jahren zu einem wahren Klassiker der Branche avancierte. Zweimal täglich auf den Wimpernkranz aufgetragen, wachsen kurze und geschwächte Wimpern schon nach 28 Tagen länger und voluminöser nach! Das Produkt ist sogar für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet. Fans weltweit geben dem kleinen „Lipocils”-Wunder recht: Es wirkt. Effektiv und sichtbar.
Aber, wie heißt es so schön, eine gute Idee klappt auch zweimal. Dachte sich wohl auch der amerikanische Pharmahersteller „Allergan” und beschloss, ein Gegenpräparat auf den Markt zu bringen.

Allergan – die Marke, der wir Botox „verdanken”

Der amerikanische Pharmahersteller Allergan, bei dessen bloßer Erwähnung manche am Liebsten vor Entzücken die etwas eingefrorenen Augen aufreißen würden, erlangte mit seiner Erfindung, dem „Anti-Falten-Mittel Botox” Weltruhm. Botox-Parties, Botox-Babes, Botox-Schönheitswettbewerbe – es gibt wohl niemanden in der westlichen Welt, dem das Nervengift nichts sagt. Und genauso erfolgreich, wenn es nach dem Hersteller geht, soll nun auch „Latisse” werden, das neue Wundermittel für schönere Wimpern.
Dass der Markt Bedarf hat, beweist nicht nur der erfolg von Talikas „Lipocils”, sondern auch die Tatsache, dass fast jede Frau Morgen für Morgen Mascara aufträgt. Denn wer träumt nicht von dichteren, dunkleren, längeren, umwerfend schönen Wimpern? Studien zufolge besitzen nämlich nur rund 20 Prozent aller Frauen weltweit perfekte Wimpern: Lang, voluminös, dicht gewachsen und dunkel. Der Rest muss eben jeden Tag mit Tusche nachhelfen. Das soll jetzt alles anders werden, proklamiert Allergan und rührt seit mehreren Monaten fleißig die Werbetrommel für seinen neuen kommenden Bestseller. Das Produkt wurde angeblich – ähnlich wie bei Talikas Lipocils – ganz zufällig erfunden. Bei der Behandlung der Augenkrankheit „Grüner Star” mit dem Wirkstoff „Lumigan”. Bei der Therapie der erkrankten Augen beobachteten Forscher, dass die Wimpern der Patienten voller und länger wurden. „Lumigan” wurde daraufhin etwas modifiziert, in der Dosierung sehr stark reduziert und erlangte in den USA bereits Marktreife, eben als „Latisse”. Durch die Verdünnung der Konzentration auf 0,03 Prozent sollen auch die Nebenwirkungen vermieden werden – unter anderem Juckreiz, Rötung des Lidrands sowie eine Verfärbung von Oberlidern oder gar der Iris, wie sie bei der Anwendung gegen grünen Star manchmal auftraten. Aber den streit um etwaige Risiken und Folgeerscheinungen scheut Allergan ja bekanntlich nicht, wie alle Botox-Gegner zur genüge wissen dürften.
Das Produkt wird abends mit einem speziellen Einweg-Applikator wie ein Lidstrich aufgetragen und soll die versprochenen Effekte – mehr Länge und dunklere Wimpern -nach acht Wochen erzielen. Da aber wie anfangs erklärt eine Wimper nun mal nur circa 150 Tage am Auge wächst, bevor es ausfällt, darf der Hersteller auf eine Botox-ähnliche Abhängigkeit der Konsumentinnen hoffen. Ein teures Unterfangen, denn die Monatskur, die es bislang nur in den USA gibt, kostet schlappe 120 Dollar. Und ist, ganz nebenbei erwähnt, natürlich rezeptpflichtig. Rechnen Sie doch einmal mit: Der Effekt bleibt nur so lange bestehen, wie das Präparat verwendet wird, das macht nach Adam Riese stolze 1.440 Dollar pro Jahr. Umgerechnet in Talikas „Lipocils” sind das 32 Flaschen des französischen Wundermittels (á circa 31 Euro pro Monat). Eine merkwürdige Rechnung: Das teure rezeptpflichtige Allergan-Produkt mit etwaigen Nebenwirkungen, das in Europa noch nicht einmal zugelassen ist, oder der Klassiker von Talika, der seit über 50 Jahren die Frauen begeistert und wesentlich einfacher zu beschaffen ist. Ich wage einmal die Prognose: Marketing-Power und Werbe-Etat hin oder her, das amerikanische „Latisse” wird kein Verkaufsschlager werden. Da können noch so viele Stars wie das Latisse-Werbegesicht Brooke Shields beteuern, wie toll sie das angebliche Wunderzeug finden.
Wir meinen: Lipocils oder Finger weg!

Und wer lieber den klassischen Weg geht:
Die besten Tusche-Tricks für XXL-Wimpern

1. Arbeiten Sie in mehreren Schichten!
Erst eine dünne Lage Mascara auftragen, dann etwas losen Puder auf die Härchen stäuben – das klappt am Leichtesten mit den Fingern. Durch diesen Extra-Mantel werden die Härchen sofort voluminöser. Anschließend wieder eine Schicht Tusche auftragen.

2. „Pumpen” Sie nie mit dem Bürstchen in die Flasche, um mehr Farbe aufzunehmen. Dadurch geraten nämlich leider Sauerstoff und eventuell Bakterien in die Tusche, sie trocknet schneller aus und kann unter Umständen zu Entzündungen des Auges führen. Moderne Mascara-Tiegel sind eh so designt, dass stets die optimale Menge Farbe am Bürstchen haften bleibt. Mehr Farbe würde nur dazu führen, dass die Wimpern zusammenkleben.

3. Falls doch einmal die unschönen „Fliegenbeine” enstehen…
Das passiert vor allem bei Volumen-Mascaras ganz schnell. Dann hilft am besten ein „Wimpernkamm”, mit dem man nach dem Tuschen noch einmal durch die Härchen gleitet und sie separiert. Falls Sie schon sehen, dass zuviel Mascara am Bürstchen klebt (vor allem an der Spitze), nehmen Sie etwas von der Tusche mit einem Kosmetiktuch ab. Streifen Sie den Überschuss nicht am Tiegel ab, denn sonst trocknet er dort fest und bröckelt beim nächsten Auftragen auf die Wimpern.

4. Malen Sie unten und oben!
Diese Saison werden beide Wimpernkränze betont. Erst mit der Länge des Bürstchens die obere Wimpernreihe akzentuieren, dann noch mal ein bisschen farbe aufnehmen und die unteren, kürzeren Härchen mit der spitze des Bürstchens entlangfahren. Zum schluß noch einen deutlichen Lidstrich malen, der ist ganz aktuell nämlich wieder top angesagt! (Der Look der Sixties ist wieder „in”!)

5. Investieren Sie in neue Entwicklungen:
Sie lieben Ihre Mascara und verwenden seit Jahren dieselbe? Glauben wir gerne. Aber probieren Sie trotzdem mal eine der neuen Hightech-Tuschen, denn in ihnen stecken viele Jahre Forschung, neue Formulierungen und neuartige Bürstchen, die sie begeistern könnten.

Unsere Neuesten Lieblinge:

„Respectissime Mascara Extension” von La Roche-Posay
XXL-Länge & optimale Verträglichkeit
La Roche Posay RespectissimeDer Spezialist für optimale Verträglichkeit bietet eine neue stärkende und super-verlängernde Mascara, natürlich hypoallergen, ohne Duftstoffe, für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet und wenig „bröckelnd”. Denn Studien zufolge leidet jede zweite Frau unter empfindlichen Augen.
Doch nicht nur Augen, sondern auch Wimpern sind empfindlich. Mechanische Reibung (zum Beispiel beim Abschminken) , UV-Strahlen oder die falsche Augen-Kosmetik können die Haarstruktur schädigen, aufrauen und dazu führen, dass die Härchen schneller abbrechen. „Respectissime Mascara Extension” enthält ein spezielles Repair-Polymer, das die Schuppenschicht der Wimpern langanhaltend glättet. Aufpolsternde Wachse spenden außerdem tolle Verlängerung und Schwung.

Diorshow Extase „Diorshow Extase” von Dior
Oversize-Volumen & Perfekt getrennte Wimpern
Vergessen Sie umständliche Fake Lashes! Diese Mascara zaubert im Handumdrehen spektakuläres Volumen dank einem „Metamorphose”-Puder mit auffüllender Wirkung, dass beim Kontakt mit den Wimpern sein Volumen vervielfacht. Die spezielle „Volant-Bürste” mit zwei verschiedenen Fasern kämmet die Wimpern beim Auftragen und täuscht so größere Dichte vor, und umhüllt jede Wimper einzeln mit Farbe. Ein in der Textur enthaltenes Ceramid mit pflegeähnlichen Eigenschaften glättet und repariert die Wimpern außerdem – das lässt sie herrlich dreidimensional glänzen. Das Resultat: ein extravaganter Blick. Klimpern gehört bei Dior eben zum Handwerk.

Sie sehen, es gibt verschiedene Methoden, die Wimpern zu boosten. Ein wahres Wunder-Elixir aus Frankreich, oder eine State-of-the-Art-Mascara. Ein fragwürdiges Wimpern-Botox brauchen Sie nicht, versprochen! Sie sehen auch ohne kostspielige Experimente im Handumdrehen umwerfend schön aus.

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen

Ihr Constantin Herrmann.

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Neuheiten – Update…

Geschrieben in Ankündigungen am 24.01.2010

Hallo Ihr Lieben,

heute ein kurzes “Wort zum Sonntag” von mir ;)

Vor einiger Zeit hatte ich bereits in den Winterneuigkeiten angekündigt, daß uns von Hermès ein neuer Duft erwartet. Mittlerweile gibt es nähere Informationen dazu: Voyage d’Hermès wird er heißen, der Neue. Ein frisch-holziger Duft mit Moschus soll es sein. Bei Nowsmellthis ist ein Teil der Presseinfos zu lesen, siehe hier. (Quellen: fragrantica.com, osmoz.fr, nstperfume.com)

Ein tolles Interview mit Serge Lutens, unter anderem mit Neuigkeiten zu seinem L’Eau Serge, ist hier bei Osmoz.de nachzulesen.

Darüber hinaus kommt in allernächster Zukunft eine Ergänzung der Blu Mediterraneo-Kollektion von Acqua di Parma auf uns zu: Bergamotto di Calabria. Als Ingredienzen sind gelistet: Kopfnote: Bergamotte, Zitrone; Herznote: Ingwer, Zedernholz; Basisnote: Vetiver, Moschus, Benzoeharz. Hört sich fein an, oder? (Quelle: fragrantica.com, basenotes.net, parfumo.de)

Einen schönen Sonntag Euch allen!

Liebe Grüße, Ulrike.

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Lorbeeren einheimsen…

Geschrieben in Allgemein am 23.01.2010

… tut auch manchmal gut, vor allem wenn es die eigenen sind ;)

Fashiontribes.com, eines der größten amerikanischen Fashionblogs, hat mal wieder einen Fragrance-Contest zum Ende des Jahres gemacht, der hier im Original nachzulesen ist.

Gewählt wurden unter anderem: Best Fragrance, Perfumer of the Year, Best Indie Line, Best Designer Fragrance und viele mehr…

Darüber hinaus wurde auch der beste E-Tailer in Sachen Duft gewählt: Und diesen tollen ersten Platz teilen wir uns mit Luckyscent, worauf wir sehr stolz sind!

Vielleicht mag ja der eine oder andere mal in den Artikel reinschauen, er liest sich gut – zum besten Parfumeur wurde z.B. Duchaufour gewählt, die beste Indie-Linie wurde Parfumerie Generale…

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern sowie einen schönen Samstag noch -
liebe Grüße,

Eure Ulrike.

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Freitagsverlosung.

Geschrieben in Allgemein am 22.01.2010

Hallo liebe Blogleserinnen und -leser,

heute wieder unsere übliche Freitagsverlosung. Weil die letzten beiden Wochen nicht nur Duftrezensionen in unserem Blog zu lesen waren, haben wir beschlossen, daß die Gewinner von letztem Freitag das gleiche Probenpaket erhalten wie die noch ausstehenden Gewinner von heute, nämlich ein zusammengefaßtes Probenpaket aller neuen Düfte, die ich in den letzten zwei Wochen rezensiert habe.

Wer eines unserer Probenpakete haben mag, schreibt bitte eine Mail mit seinem Namen und seiner Adresse an info@ausliebezumduft.de und nennt uns seinen Mecheri-Liebling.

Die Gewinner der letzten Woche waren: Petra D., Suraya S., Yasmin N., Susanne P. und Sandra P. – herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Schnuppern!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Euch,

Eure Ulrike.

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Osmanische Delikatessen…

Geschrieben in Duft,Gourmand am 22.01.2010

… offeriert uns die gute Frau Mecheri bereits seit Jahren: Ihr Bestseller Loukhoum ist benannt nach der Süßigkeit Lokum. Diese auf englisch als Turkish Delight bezeichnete Nascherei, fast ausschließlich aus gelierter Stärke und Zucker bestehend und auf der Basis eines Sirups gefertigt, trägt ihren Namen nach dem türkischen „lokma”, ein „Happen” oder auch „Bissen” – gerne auch „Rahat-Lokum”, was soviel wie Gaumenfreude bedeutet, wie mich Wiki belehrt. Und, das ist wichtig: Lokum wird gerne mal aufgrund seines englischen Namens mit Türkischem Honig verwechselt, was aber falsch ist, da dieser Begriff eine ältere Bezeichnung für weißen Nougat ist. Aha.

Keiko Mecheri LoukhoumGut. Lokum ist also – süß. Aber eben eine Art Gelee, oftmals mit Rosen- oder Orangenblütenwasser, Zitronen- oder Orangensaft versetzt und manchmal mit gehackten Nüssen oder Aprikosen angereichert. Insofern dürfte mich/uns etwas Süß-Fruchtig-Zuckriges erwarten. So. Vermutlich muß ich mir das an dieser Stelle nur nochmal ins Gedächtnis rufen, da ich bei türkischen/arabischen Süßigkeiten eigentlich gedanklich immer in Blätterteig-Gebäck- oder Nougatrichtung(en) abdrifte…

Nun, Rahat Lokum kennen wir auch im olfaktorischen Bereich schon irgendwoher… Stimmt – von Herrn Lutens, der Lieblingsmuse von Keiko Mecheri. So habe ich mal meine Schublade bemüht und kann mein Näschen für den direkten Vergleich glücklicherweise auch parallel über eine Probe von Rahät Loukoum hängen.

Serge Lutens’ Rahät Loukoum offenbart bereits im Auftakt Noten von Marzipan, gerösteter Mandel und Rosenwasser. Ich rieche darüber hinaus Anklänge von likörigen Morello-Kirschen (welche wohl, da sind sich die Informationsquellen im Internet wieder uneinig, nicht unbedingt im Duft enthalten sind bzw. sein müssen), gebettet auf einer pudrig-süßen, vielleicht ein bißchen ambrierten Honig-Vanille-Basis mit ausreichend Moschus, alles in allem ein wenig an Amarettinis erinnernd. Süß. Extrem gourmandig. Aber auch durch Mandel und Marzipan ein klein wenig herb – wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von Herbe sprechen kann…

Madame Mecheris Loukhoum enthält wohl folgende Ingredienzen: Hagedornblüten, bulgarische Rose, Bourbon-Vanille, Hölzer.

Keiko Mecheri LoukhoumBei Loukhoum entfällt die Lutensche Kirsche gänzlich: Ich vermag hier keine fruchtigen und auch keine likörigen Noten zu entdecken, auch rauchige Anklänge sind nur sehr dosiert vorhanden. Loukhoum ist in allererster Linie pudrig und sehr süß sowie vanillig mit ein wenig Würze, was in mir sofortige Gebäckassoziationen weckt. Die Blüten, vor allem die schüchtern im Hintergrund wahrnehmbare (kandierte?) Rose, schaffen eine dezente, ätherisch anmutende Tiefe oder auch
Weite, verziert durch goldenen Honig.

Beide Düfte sind – schön, wenn man Gourmands mag, obgleich weit davon entfernt, 200% alltagstauglich zu sein. „Immergeher”, wie ich zu sagen pflege, sind es definitiv nicht. Auch sollte man sie sparsam verwenden… Mecheris Loukhoum erscheint mir noch einen Tick tragbarer, da dieser Duft spätestens ab dem Herzen einen Dreh in die „Kuschelmuschel”-Ecke bekommt: Er bleibt zwar durchgängig gourmandig, süß und zuckrig-pudrig, zeigt sich aber später etwas hautnaher, während der Lutens alle Dessert-Register zieht und sich zwar im Duftverlauf etwas „beruhigt”, aber durchgängig auffällig bleibt und ist.

Was ist nun mit den beiden „Neuen” von Mecheri, Parfum du Soir und Eau Poudrée?

Parfum du Soir wird als eine „Destillation” von Loukhoum beschrieben, ähnlich also wie beispielsweise bei der Herstellung von Brandy aus Wein. In der Tat ist er eine äußerst konzentrierte Variante, darüber hinaus aber auch die dunklere, erwachsenere von beiden, wie der Name schon vermuten läßt. Während Loukhoum hellpudrig und honiglich süß ist, offenbart Parfum du Soir Nachtseiten: Tiefer, dunkler, samtiger, ernsthafter, ein wenig erwachsener und erotischer ist Parfum du Soir. Es ist der würzigere Duft von beiden, von trockenerer Süße und mit Oud verfeinert. Mir kam dazu jenes Gemälde der polnischen Art-Déco-Malerin Tamara de Lempicka in den Sinn mit den beiden jungen Mädchen – Schwester vielleicht, in jedem Falle aber ähnlichen Alters, aber doch so verschieden und beide schön auf ihre Weise.

lempicka2Für Eau Poudrée sind folgende Ingredienzen gelistet: weiße Rose, Irispuder, Veilchengrün, Narzisse, Bourbon-Vanille und Mecheris „Kristallmoschus”. Und ehrlicherweise deckt sich dieser Duft für mich am ehesten mit der Erinnerung, die ich an Lokum habe. Alle anderen Düfte gehen für mich in Richtung des türkischen Honigs oder anderer Gebäckvarianten, Eau Poudrée riecht aber in der Tat wie ein solches „Jelly Candy”, was Lokum eben ja auch ist: Saftige Fruchtsüße und Puderzucker im Duett, kandierte Rose, süß-florale Noten mit einem Hauch Grün sowie sanfte Vanille auf einem hellen Moschusbett. Auch hier ein Tamara de Lempicka-Gemälde – ebenfalls mal wieder eines ihrer bevorzugten Motive – ein namenloses, schönes junges Mädchen. Unbeschwert die (süße?) Leichtigkeit des Seins verkörpernd in seiner Jugend.

Welches ist Euer Duft, welches Eure Wahl?

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

Eure Ulrike.

Bildquelle 1, Bildquelle Deux Filles von Tamara de Lempicka

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