Aus Liebe zum Duft Shop Duft Tagebuch

AQABA – heute schon ein Klassiker

Geschrieben in Düfte am 31.07.2005

Mystisch und geheimnisvoll: AQABA.

Ein Parfum das uns von der berühmten Juwelenstadt am roten Meer berichtet. AQABA verbindet die damals auf der Weihrauch und Gewürzroute gehandelten Essenzen. Der Duft in einem Flacon wie ein Handschmeichler, geschützt durch einen Mantel aus roter Atlasseide, aufbewahrt in einem aus Schilfrohr und Papyrus geflochtenem Karton. Ein kostbarer Schatz, der uns von der Liebe der Königin von Saba und dem König Salomon erzählt.

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Kiehl´s Kosmetik aus New York

Geschrieben in Kosmetik am 30.07.2005

Stars wie Madonna, Kate Moss oder Gwyneth Paltrow wollen auf eines nicht verzichten, auf Kosmetik von Kiehl´s. Außer Jennifer Aniston schwören inzwischen Scharen von Models, Filmsternchen und Popstars auf die Marke aus Amerika, die so ganz unsexy ist. Was steckt hinter dem Kult um Kiehl´s?

Die Firma Kiehl‘s gibt es seit 1851, wie schon das Logo sagt. Aaron Morse, ein exzentrischer Tüftler, entwickelte in den 60er Jahren eine medizinische Pflegeserie, die zunächst an die Kunden der Nachbarschaft verkauft wurde. Sein Vater hatte die 1851 gegründete Apotheke von John Kiehl (dem Gründer und Namensgeber) gekauft.

Sohn Aaron saß Tage und Nächte im Labor, um mit Kräutersubstanzen zu experimentieren. Die Zusammensetzungen notierte er pedantisch, die Ergebnisse ließ er von Kundinnen testen. Sein erstes Produkt war 1964 die “Blue Astringent Herbal Lotion” und so wandelte sich im Laufe der Zeit die Medizin zur Kosmetik. Mittlerweile gibt es 592 Produkte, 24 Verkäufer und noch immer keine Werbung. Die Marke lebt vom “spirit” und von den prominenten Kunden.

Kosmetiksüchtige aus aller Welt pilgern zum Stammhaus in in der 3rd Avenue in New York, um einmal richtig altmodische Apothekenatmosphäre zu erleben. Auch der Zusammenschluss mit L‘Oréal tat der Originalität und Qualität der Produkte keinen Abbruch und wie Edgar Huber, Präsident Kiehl´s, unmissverständlich zu verstehen gibt, bleibt das auch so.

Mittlerweile gibt es die Kultmarke auch in Europa, seit kurzem auch in Deutschland. Kiehl´s ist nun vielleicht kein Geheimtipp mehr, aber immer noch Kult. Mal schauen wie lange noch……..

Quelle Vogue.de

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Michel Comte – exklusive Düfte mit Schweizer Gebirgsblüten.

Geschrieben in Düfte am 29.07.2005

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Die Schönheit der Schweizer Bergwelt stand Pate für eine völlig neue Kosmetik. Zum ersten Mal wurde die Faszination von Gletschern, glitzerndem Schnee und kristallklaren Seen in Düfte und Pflegeprodukte eingefangen! Eine Kosmetik voller Frische, Energie und Sinnlichkeit. Mit Schweizer Gletscherwasser und den Duftessenzen seltener Gebirgsblüten. Entwickelt wurde die Idee für Michel Comte Shared Water von dem Schweizer Kosmetikhaus Mibelle gemeinsam mit dem Züricher Starfotografen Michel Comte. Die neue Kosmetik ist für moderne Frauen und Männer gedacht, die weltoffen, genussfreudig und reiselustig sind und ihr Glück gern mit anderen teilen.

Exklusive Düfte mit Schweizer Gebirgsblüten

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Parabene in der Kosmetik

Geschrieben in Kosmetik, Verwandtes am 28.07.2005

Parabene sind weit verbreitete und häufig eingesetzte Konservierungsmittel, die in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetika Verwendung finden. In der Regel gelten sie als gut verträglich, dennoch können sie im Einzelfall bei überempfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, insbesondere durch ihren häufigen Einsatz. Darauf weisen wir auch immer wieder hin.

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Acqua di Parma – ein italienisches Kultlabel

Geschrieben in Düfte am 27.07.2005

Acqua di Parma wurde 1916 im italienischen Parma gegründet, einer Stadt, die sowohl reich an Geschichte, Kunst, Kultur und Musik war. Zunächst handelte es sich nur um einen kleinen Laden, in dem handwerklich Alchimien aus aromatischen Essenzen hergestellt wurden. Das Familienunternehmen verwendete für seine Düfte ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe und destillierte von Hand.

“Colonia”, das erste Eau de Cologne sowohl für Herren als auch für Damen, begeisterte die Kunden sofort aufgrund seiner ungewöhnlichen Frische. Die damaligen einflussreichen Düfte waren meist deutscher Herkunft und durch eine sehr deutliche und intensive Duftnote geprägt. Das leichte „Colonia“ des italienischen Unternehmens war vollkommen anders – durch sizilianische Zitrusfrüchte roch es frisch und setzte mediterrane Akzente.

Bereits ab 1930 festigte sich der gute Ruf des Markenzeichens Acqua di Parma. Das Eau de Cologne mit dem berühmten Flakon in Zylinderform wurde schnell zu einem internationalen Erfolg und einem exklusiven Muss – die Kundschaft weltweit liebte den klassischen Duft. Vor allem glamouröse Hollywoodstars wie Cary Grant, Ava Gardner, David Niven und Audrey Hepburn trugen dazu bei, dass der Duft auch weiterhin überleben konnte, als in den 60er Jahren unzählige italienische und ausländische Parfüms auf den Markt kamen.

In den 90er Jahren bekam Acqua di Parma neuen Auftrieb und feierte sein großes Comeback: 1993 starteten drei prominente italienische Freunde und Liebhaber der Marke den Relaunch des Parfüms Colonia. Luca di Montezemolo, Präsident von Ferrari, Diego della Valle, Inhaber von Tod’s und Paolo Borgomanero, Teilhaber der La Perla Gruppe wollten verhindern, dass diese kleine, aber historisch markante Marke zwischen den vorübergehenden Trends von Designerdüften untergeht. Das Vorhaben wurde ein voller Erfolg, verbunden mit der Eröffnung der ersten Boutique Acqua di Parma in Mailand und von Verkaufsabteilungen in den elegantesten Kaufhäusern der Weltmetropolen. Kunden von Acqua di Parma gehören nach wie vor zur Welt des Film und Fernsehen, unter ihnen Stars wie Sharon Stone, Kate Moss, Sandra Bullock, Kevin Costner, Harrison Ford und Manolo Blahnik.

Die unvergänglichen Werte von Eleganz und Qualität haben es Acqua di Parma ermöglicht, die Jahrzehnte ohne Einbußen seiner Faszination zu überdauern und zu dem großen Klassiker mit unvergänglichem Erfolg zu werden.

Quelle: Vogue.de
Nicole Dölle – 15.09.2003

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Der englische Stardesigner Ozwald Boateng präsentiert:

Geschrieben in Düfte am 26.07.2005

Der englische Stardesigner Ozwald Boateng präsentiert:
Ozwald Boateng Parfum bespoke pour femme

Ozwald Boateng ist Londons junger Stardesigner aus der Savile Row. Berühmt wurde er durch seine maßgeschneiderte Männermode, die Klassik und Moderne originell verbindet. Sein Fashionhaus heißt „Bespoke Couture“ („bespoke“ bedeutet „maßgeschneidert“).

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Carthusia – die Düfte von der Insel Capri

Geschrieben in Düfte am 25.07.2005

Carthusia, die Parfums von der Insel Capri.

Im Jahre 1380 liess der Prior der Certosa di San Giacomo zum Besuch der Regentin Johanna von Anjou auf der ganzen Insel die schönsten Blüten für Blumenarrangements sammeln. Durch einen Zufall stellte man nach 3 Tagen fest, dass das Wasser einen besonderen, angenehmen Duft enthielt. Der Pater Alchemist schuf nach diesem Vorbild das „Garofilium Silvestre Caprese“, das erste Parfum von Capri.

Wie es die Geschichte will, wurden 1948 vom Prior der Kartause die alten Parfum-Formeln wieder entdeckt und mit Lizenz des Papstes enthüllte er sie einem Chemiker aus Piemont. Dieser begann seine Arbeit alsbald in einem kleinen Labor, das er „Carthusia“, „Kartause“ nannte.

Eben in jenem Labor, in diesem magischen Ort, reich an Aromen und Emotionen entstehen auch heute noch die Düfte von Carthusia, die Düfte Capris.

Die Herstellungsverfahren sind die gleichen, die schon die Patres verwandten: alle Produkte werden aus Rohstoffen von höchster Qualität geschaffen, wie das Rosmarin, gepflückt auf dem Monte Solaro, und die wilde Nelke von Capri: sie verleihen diesen Duftnoten unnachahmliche Nuancen. Jeder Flakon, heute wie damals, wird von Hand mit seit jeher währender Hingabe und Erfahrung abgefüllt und verpackt.

Die Düfte von Capri sind wie die Insel selbst, wunderschön und ein wenig edel und elegant. Ein Hauch von Exklusivität weht allerorten über Capri. Das Licht taucht die Insel während des Tages in unterschiedliche Farben und verzaubert jeden Betrachter. Wenn auf Capri die rote Sonne im Meer versinkt, dann träumt man, die Welt sei in Ordnung. Erleben Sie diesen Traum mit Profumi, Carthusia di Capri.

Die Düfte von der Insel Capri finden Sie auf der Präsentation von …aus Liebe zum Duft:

Für Sie habe ich „Io Capri“, „Ligea la Sirena“, „Fiori di Capri“ und “Mediterraneo” nach Deutschland geholt. Werfen Sie einen Blick auf die Duftbeschreibungen und Sie werden sich ans Mittelmeer in die Sonne versetzt fühlen.

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Freitagsverlosung.
Freitagsverlosung.


Der Luxus des Flüchtigen

Geschrieben in Düfte am 24.07.2005

Von wegen aufdringlich: Die richtigen Duftkerzen wecken auf dezente Art den Geruchssinn – und machen noch aus der kleinsten Kammer einen eleganten Salon

Es ist bloss ein Hauch. Er entströmt der Flamme einer Duftkerze und erfüllt die Luft. So zart, daß niemand von Geruch reden würde, sondern alle von “Atmosphäre”. Sie adelt jedes noch so schlichte Zimmer zum erfahrbaren Raum und versetzt seinen Bewohner in einen Zustand: gelassen oder beschwingt, meditativ oder aphrodisiert. Nichts möbliert ein Zimmer diskreter als ein Duft. Nichts macht ihn vertrauter. Welcome home.

Früher ist die Sache mit den Duftkerzen einfacher gewesen. Mitunter kam eine als Geschenk. Dann hauchte man ein höfliches “wunderbar” in den süßlichen Dunst und ließ das Geruchsmonster alsbald hinter dem nächsten Schrank verschwinden. Manchmal war ihr Gehäuse verwendbar. Mit Ironie weiterverschenken ließ sie sich in jedem Fall.

Doch seit sich die Parfümeure ihrer angenommen haben, gehört die Duftkerze ins Luxussegment, Verwendung steigend. Die Tendenz zum duftenden Wohnraum, so heißt es, sei Zeichen einer Gesellschaft, die sich in die Häuslichkeit zurückzieht. Mit gleichem Recht könnte man behaupten, sie zöge sich ins Shopping zurück. Geruchsmarketing ist eine Branche mit Zuwachs, und sie hat den Verkaufsraum als Wohlfühlzone entdeckt. “Karibiksäulen” in Reisebüros, die “Meeresbrise” bei Herrenausstattern, eine “frische Zitrusnote” im Warenhaus. Sie riechen nichts? Aber Sie fühlen sich “beschwingt”? Möglich, daß der Duft knapp unter der Wahrnehmungsschwelle dosiert ist. Auf das limbische System, Sitz der Emotionen, Triebe und vegetativen Reaktionen, wirkt er trotzdem.

Zu den feinsten gehören die Duftkerzen von Parfums de Rosine

Rosa Flamenca ist mit Klarheit und Weitsicht konzipiert: es ist ein lieblich blumiges und leuchtendes Hesperid mit einem sinnlichen, leicht zuckrigen Akzent.

Es erzählt von einer Andalusienreise, der strahlenden Schönheit der Frauen bei der Feria von Sevilla und den wunderbaren Düften derRosengärten. Es ist betört von der unwiderstehlichen Zartheit des Duftes der Orangenblüten und ein wenig berauscht vom Jasmin der Nacht.

Es ist ein perfekt gelungenes Spiel von Licht und Schatten, ein magisches Hell- Dunkel.

“Wenn ich das Wort “Duft” schon höre, dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare”, sagt die Düsseldorfer Aromakologin Diotima von Kempski, deren Beruf es ist, die Wirkung der Düfte auf den Menschen zu erforschen. Sie beduftet nichts, sondern führt “bereinigter Luft” über die Klimaanlagen der Büros den Hauch der Natur zu; ein paar grüne Gräser, ein paar Sträucher: “olfaktorische Wirkstoffe” eben.

Über 10 000 Gerüche kann der Mensch unterscheiden. Für die Enträtselung des Geruchssinns wurde Richard Axel und Linda Buck in diesem Jahr der Nobelpreis verliehen. Die amerikanischen Forscher konnten 350 Rezeptoren nachweisen: Hier docken die Duftmoleküle an, und aus der Kombination der Geruchseindrücke entsteht ein spezifisches Duftmuster, das immer wieder abgerufen werden kann. Zusammen mit dem Duft ist der Moment des Riechens gespeichert. Lavendelpuder und “4711″ – das Badezimmer der Großmutter. Spekulatius, Tannennadeln und Bienenwachs – Weihnachtszeit. Daß der Geruchssinn wie kein anderer direkt mit dem Gedächtnis verbunden ist, hat der französische Schriftsteller Marcel Proust in seinem Roman “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” beschrieben. Diese kehrt erst zurück, als er – wie einst – ein Madeleine-Küchlein in eine Tasse Lindenblütentee taucht.

“Madeleine” hieß auch jenes Duftgemisch, das der Londoner U-Bahn ihr muffig-verwahrlostes Aroma nehmen sollte: “ein frisches, wäßriges, florales Bouquet aus Rosen und Jasmin mit Zitrus-Obertönen”. Putzmittelduft, fanden die Fahrgäste. Die Berliner Künstlerin Helgard Haug hingegen hat den charakteristischen Duft des unterirdischen Alexanderplatzes bewahrt – “etwas Backshop, etwas Ölstaub und viel Technik” – und hat ihn als “U-duer” ins Fläschchen gefüllt.

Teilweise von: http://www.wams.de

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John Galliano und seine Duftkerze in der Kollektion von Diptyque

Geschrieben in Düfte, Verwandtes am 23.07.2005

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Diors wichtigster Designer, John Galliano, wird 1960 in Gibraltar geboren und macht 1983 seinen Abschluss mit Auszeichnung am prestigeträchtigen Londoner St Martins College of Art & Design. Seine Abschlusskollektion, von der Französischen Revolution inspiriert, stößt auch sofort auf Begeisterung bei den Journalisten und wird von der Browns Boutique in der South Molton Street komplett übernommen, wo sie während der Londoner Modewoche zu sehen ist. Unter den Besuchern ist der französische Designer Joseph, der Galliano mit einer Bestellung beauftragt und damit sofort ein flammendes Interesse an dem jungen Nachwuchsdesigner entzündet.

1984 bringt Galliano sein eigenes Label offiziell heraus. Seine Entwürfe sind historisch beeinflusst und werden mit einem zeitgenössischen Touch abgerundet. 1987 fahren ihm seine Entwürfe seine erste Auszeichnung als „Britischer Designer des Jahres“ ein. 1990 hat sich Galliano nach einer turbulenten Karriere von London abgewandt und reiht sich in die Riege der international anerkannten Designer ein, die in Paris ihre Prêt-à-Porter-Kollektionen zeigen. Bevor er seine Zusammenarbeit mit dem Luxus-Konzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton vertraglich absichern konnte, sah Galliano, trotz ununterbrochener Anerkennung durch die Kritiker, dem finanziellen Ruin mehrmals ins Auge. Seine Rettung war immer die Loyalität anderer in der Branche, die, wie Kate Moss bereit waren, für „Luft und Liebe“ zu arbeiten.

1995 wird Galliano Chefdesigner bei Givenchy und somit der erste britische Designer, der ein französisches Couture Haus leitet. Mit einer Reihe von riskanten Entwürfen lenkt er die Aufmerksamkeit der Medien auf sich, mit dem Ziel, dem rückständigen Konzern neues Ansehen zu verschaffen. Ein Jahr später wird Galliano mit der schillernden Auszeichnung des Hauses Dior – Givenchys Partner bei LVMH – geehrt. Seine erste Kollektion für Dior im Jahre 1997 fällt mit dem 50-jährigen Jubiläum des Hauses zusammen. Abgesehen von der Arbeit für seine eigene Marke und für Dior, ist Galliano auch für die Produktion von sechs Couture- und Prêt-à-Porter-Kollektionen pro Jahr, sowie für eine neue Linie unter eigenem Namen in der Zwischensaison verantwortlich.

Er wurde 1987, 1994 und 1995 zum „Britischen Designer des Jahres“ ernannt. 1997 teilte er sich die Auszeichnung mit Alexander McQueen, seinem Nachfolger bei Givenchy.
Für Diptyque schuf John Galliano eine der berühmten Duftkerzen.

Die Kollektion aus Duftkerzen und Eau de Toilettes von Diptyque finden Sie HIER

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Quelle Vogue.com

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Die Düfte aus dem Hause ETRO

Geschrieben in Düfte am 22.07.2005

Das in aller Welt bekannte mailändische Familienunternehmen ETRO wurde 1968 von Gimmo ETRO gegründet und steht für kunterbunte Farbenfreude, modische Extravaganz und anspruchvollste Qualität. Typisch für ETRO ist der Mix aus edelsten Stoffen und Materialien, der Mix aus verschiedensten Mustern und der Mix aus allen Farben dieser Welt.

Diese Handschrift prägt ebenso das berühmte ETRO Parfumkonzept. Jede Duftkreation kann einzeln für sich getragen werden, bietet jedoch auch die Möglichkeit, unterschiedliche Etro Düfte zu phantasievollen Eigenkompositionen zu verbinden, je nach Allüren!

Gefühle aufeinander sprühen – so entstehen frappierende Duftkreationen, die ein einzigartiges und faszinierendes Duftspiel erlauben.

Leider wird die Duftkollektion von Etro in Deutschland jetzt zwischen industrieller Massenware angeboten. Es ist unglaublich was zugunsten des blanken Kommerzes von den Firmen und deren Agenten verbrochen wird.

Der Höhepunkt scheint jetzt das Angebot der ETRO Kollektion bei DOUGLAS Online zu sein. Es ist einfach widerlich, was der deutsche Agent mit einem Label wie ETRO verbricht, nur um seinen Umsatz zu erhöhen.

Royal Pavillion von Etro

Eingehüllte Stimmen, verwöhnte Oase, aus dem Vogelhaus kommt Flattern der Flügel und gedämpftes Gezwitscher. Royal Pavillon ist ein Spaziergang durch ein Gewächshaus der Jahrhundertwende. Der Geruch nach sattem Grün, Farn, Palmen, der Duft von Orchideen und tausenderlei Blüten liegt in der Luft.
Stundenlang kann man hier lustwandeln und wird immer wieder etwas Neues entdecken. Ein floraler Walzer der Emotionen und Träume weckt und die Vergangenheit vollendet erscheinen lässt. Ein blumig grüner Duft und dennoch kräftig und würzig. Seine Note unterstützt den Energiefluss und stärkt den eigenen Willen.

Etro – Magot

Gezogene Vorhänge, geschlossenen Fensterläden, Sonnenstrahlen fallen durch die Ritzen. Der schläfrige Moment nach vollbrachter Liebe. Konkubinen längst vergangener Zeit, von vollendeter Schönheit, auf rotem Samt liegt sie lasziv im Halbdunkel, umhüllt von geheimnisvoller Erotik. Auf ihrer Haut ein Spiel von Iris und Vanille, der Duft frischgepflückter Rosen. Ein Schal bedeckt halb einen Lampenschirm und hüllt den Raum in ein geheimnisvolles Licht. Ein würziger Duft, in dem Schwere und Herbe in einer lieblichen Umarmung liegen.

Messe de Minuit von Etro

Der Name der Rose, eine finstere gotische Kathedrale. Der Duft nach kaltem kahlen Stein, vergossenes Wachs und um uns herum mystische Schatten die alles Böse von uns abwehren. Ungewohnte schwere Düfte durchsetzt von Weihrauch geben uns das Gefühl von Abwehr und Schutz. Ein stiller Ort, an den man sich gerne zurück zieht. Ein gotisches Märchen, Details aus Dunkelheit. Wohlgeruch aus Schattenspielen. Langsam öffnet sich das strenge Herz des Parfums um die geheimnisvolle Verbindung von Myhrre, Zimt und Vanille zu beichten.

……….leicht hören wir die Note einer verzauberten Flöte.

Umgibt wie ein schützender Mantel und gibt Mut und Energie die Aufgaben unseres Lebens zu meistern.

Etro – Vetiver

Das Moor bei Tagesanbruch, das Wiedererwachen der erde. Das stechende Grün das unsere Nase kitzelt. Es ist die Stunde in der unsere Gedanken klar werden. Der kommende Tag zögert. Der Wald atmet langsam. Ein Fuß versinkt im feuchten moos. Spurensuche im Unterholz, das rascheln eines Zweiges, die gefalteten Flügel des letzten Nachtschärmers. Tautropfen die von Blatt zu Blatt fallen um letztendlich auf den arm meiner Cordjacke aufzuschlagen. Ein holziger Duft, der uns an den herben Geruch des feuchten Waldbodens erinnert. Ein holziger Duft, aus den wurzeln des vetiver gras gewonnen und grandios abgerundet. Befreit von Kopflastigkeit, wirkt im seelischen Bereich, entspannend und aufbauend.

Gomma von Etro

Gedanken sind wie eine Kurve die uns über etwas hinaus, weiter bringt, die den Moment leiten. Ein Duft der unsere Flugbahn verändert. Ein Konzert in Bewegungen für Zikaden und Motoren. Eine Episode inmitten der ruhigen Einsamkeit auf einer sonnigen Uferstrasse. Die Führung? Die Straße nach Hause. In halsbrecherischer Geschwindigkeit oder langsam und staubig? Die zahllosen Unstimmigkeiten in der Karte verstören den Navigator. Die Straße windet sich durch Düfte aus Ginster und Shooting Star. Jasmin vom Mittelmeer, Citrusessenzen, aufgenommen in einer Note aus Leder und Amber.

Anregend, erfrischend und stimmungsaufhellend.

Etro – Heliotrope

Stille in der glutvollen Hitze in den Gärten des Südens. Es ist als würde die Erde ihren Atem anhalten.

Kein Summen von Bienen, noch Schlagen von Flügeln stören den Schlaf der Blumen. Der Wind ist stumm und die Farben schimmern im transparenten Licht. Mandelbaumblüten verströmen ihren bittersüßen Duft, die Natur zu erstaunen. Unschuldig wie der erste Kuss einer Jungfrau. Ein Heliotrop Strauch der seine violetten Blüten der grellen, gleißenden Sonne entgegenreckt.

Eine Kombination unterschiedlichster ingredienzen wie Mandel, Jasmin, Vanille, Tolu- und Perubalsam. Ein Gefühl von losgelöster, glücklicher Leichtigkeit

Sandalo von Etro

Geheimnisvoll wie die Geschichte von „Jenseits von Afrika“. Ein Sommerregen der warm und schwer auf den durstigen Boden prasselt. Rinde verbrannt um die Götter zu besänftigen. Eine viktorianische Mischung aus High Society und dem Herz des schwarzen Afrikas. Alleen gesäumt mit Eukalyptusbäumen, Zedernholz zwischen Meer und Wüste.
Ein wenig weiter erwartet eine samtbraune Reisetasche die Verschiffung nach Kartum. Das Sandelholz gibt diesem Duft einen warmen exotischen Unterton.

Er wirkt harmonisierend, regenerierend und beruhigt unseren Geist.

Etro – Lemon Sorbet

Eintauchen in das Blau und Gelb des Sommers. Die Musik des Meeres, das Flattern der Segel, warten auf den Mistral. Salz auf den Seiten des Logbuches. Orangenhaine schimmern im Dunst der Hitze. Der Glanz von weißem Marmor auf den Spitzen der Klippen. In meiner Hand ein Glas, durchscheinende, farblose Flüssigkeit mit sprudelnden Perlen. Gin Tonic, gekrönt mit einer Scheibe Limone. Entspannt zurückgelehnt in meinem Liegestuhl, zufrieden lächelnd. Die Limone ist in diesem Duft die Kopfnote. Sie ist der Inbegriff von Frische und Reinheit.

Lemon Sorbet wirkt anregend, erheiternd, konzentrationsfördernd und erfrischend.

Vicolo Fiori von Etro

Ein Wasserspiel
Duftspritzer
Iris

Wasserlilie und Iris reflektiert im Angesicht der Stadt. Ein Stein geworfen aus dem Herzen Mailands in die verborgenen Höfe, auf die unsichtbaren Dachgärten. Eine Andeutung von Rose und Jasmin auf den Flügeln des Windes.Zauberhafte Noten geboren im Zwielicht, zwischen Cocktail und Vernissage. Wenn der Sommer zögert zu bleiben oder zum Meer zurück zu kehren.Weich und delikat wie eine reife Frau im Körper eines jungen Mädchens.

Eine vorüber ziehende Wolke……………

Eine Duftkomposition, blumig frisch, delikat und gleichzeitig weich. Sie bringt uns eine florale Leichtigkeit.

Etro – Shaal Nur

Shaal Nur, Name einer indischen Prinzessin. Ein opulentes Märchen entführt uns in die Paläste des Orients. Das Taj Mahal verborgen hinter einem zarten Nebel aus Exotik und Traum. Königlich elegant, raffiniert orientalisch und doch dezent. Kandierte Früchte neben einer jungen Frau, Gesichtszüge hinter einem Schleier aus fließender Seite, tiefgründig lächelnd.
Der Zauber einer anderen Welt.

Realität oder Traum? Shaal Nur umhüllt seinen Träger mit Eleganz und Verführung, ohne auf Understatement zu verzichten.

Palais Jamais von Etro

Grüner Tee in Gläsern. Ein Früchtekorb gepflückt im Garten der Alhambra. Blicke aus Augen schwarz gerahmt von Kajal. Hände geschmückt mit Motiven aus Henna. Berbergazellen verloren in Gassen, mitten der kaiserlichen Stadt. Verborgene Orangenbäume im Herzen von Sevilla. Wind vom Atlantik, ein heftiger Windstoss.Eindrücke einer Reise, Postkarten.

Das Privileg eines Zimmers mit Aussicht. Palais Jamais ist wie eine Fata Morgana im Grün eines östlichen Gartens umgeben von der lautlosen Stille der Wüste. Ein Palast der niemals da war. Eine unkonventionelle Mischung, erfrischend grün und gleichzeitig warm und würzig. Es hat eine gleichzeitig Ruhe und Energie spendende Wirkung und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Etra von Etro

Eine geöffnete Tür an einem geheimen Ort unserer Fantasie. Wir durchschreiten sie und finden wahre Motivation von der wir schöpfen können. Die Gedanken werden befreit und segeln über den Horizont, fliegen in ferne Länder. Sich einfach fallen lassen, inneren Frieden finden und daraus neuen Antrieb schöpfen. Die Düfte aus fernen Ländern des Orients, China und dem Norden Afrikas inspirieren, schenken neue Motivation und stärken die Seele.Ein blumig orientalisches Dufterlebnis. Etra wirkt aufbauend, motivierend und anregend.

Das Traumbild eines orientalischen Tanzes lässt dem Geist freien Lauf.

Etro – Ambra

Natürliche Alchemie. Die Ausdünstungen der Erde, ein transparentes Gefängnis, tausend Jahre alt. Ein Punkt irgendwo im Osten, dessen Lage längst vergessen ist. Eine verborgene Karte. Das rythmische Wiegen der Karawanen. Der Duft von Balsam verbreitet sich, venezianische Wandbilder und die babylonische Sinnlichkeit erwecken Neugier. Der Körper einer Frau in ihrer Hochzeitsnacht, Reinheit verwoben mit dem aromatischen Faden von Jahrhunderten alten Versuchungen.
Das süßlich duftende ( amber-) bernsteinfarbenen Balsam wird aus der Rinde des Amberbaumes gewonnen. Der Duft wirkt anregend, stimuliert positive Eigenschaften und verleiht Energie.

Patschouly von Etro

Die Quintessenz der Exotik. Bitter wie die koloniale Reitpeitsche, süß wie Opium. Betörend wie die fernen Klänge einer Sitar.
Erlebt in kleinen Mengen, versprüht über weißes Leinen. Ein verzauberter Tropfen ohne Mittelpunkt aber ausgedehnt bis in die Unendlichkeit. Ein Rasenstück aufgewühlt vom Polo Spiel. Dieses geheimnisvolle Öl vermittelt uns die Stimmung des indischen Ozeans, der ersten Abenteuer und Reisen des 18. Jahrhunderts, der Paläste und Maharadschas. Eine asiatische krautige Pflanze mit kleinen weißen und violetten Blüten liefert uns das Patschoulyoel. Eine moschusartige, exotische Duftmischung mit rauchigem Bouquet. Es wirkt stärkend und beruhigend.

Leider wird die Duftkollektion von Etro in Deutschland jetzt zwischen industrieller Massenware angeboten. Es ist unglaublich was zugunsten des blanken Kommerzes von den Firmen und deren Agenten verbrochen wird.

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